DE838262C - Ein- und Ausrueck- Vorrichtung mit wechselweiser Einruecksicherung fuer Maschinen, insbesondere Verpackungsmaschinen - Google Patents
Ein- und Ausrueck- Vorrichtung mit wechselweiser Einruecksicherung fuer Maschinen, insbesondere VerpackungsmaschinenInfo
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- DE838262C DE838262C DEH7300A DEH0007300A DE838262C DE 838262 C DE838262 C DE 838262C DE H7300 A DEH7300 A DE H7300A DE H0007300 A DEH0007300 A DE H0007300A DE 838262 C DE838262 C DE 838262C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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Description
- Ein- und Ausrück-Vorrichtung mit wechselweiser Einrücksicherung für Maschinen, insbesondere Verpackungsmasdiinen l<ei großetl Arbeitsmaschinen, beispielsweise selbsttätigen Verpackungsmaschinen, Druckmaschi-Iten usw., ist es häufig notwendig, an mehreren Stellen Ein- und Ausrück-Vorrichtungen anzuordnen. Die Unfallverhütungsvorschriften schreiben jedoch vor, daß eine Maschine jeweils nur von einer Stelle eingerückt werden kann, während beliebig viele Ausrück-Vorrichtungen vorgesehen werden können.
- 13eim ISetrieb der Maschine, insbesondere bei der Inbetriebsetzung unfl Einstellung derselben, kommt es vor, daß die Nlaschine wiederholt aus- und eingerückt werden muß, um hierbei bestimmte Arbeitsvorgänge zu beobachten. Wenn nun die Maschine v<ni einer Stelle ausgerückt wird, die von der Einrückstelle so weit eiitferiit ist, daß der Einrückhelel hebel von der Bedienungsperson nicht unmittelbar erreicht werden kann, so ist die Bedienung gezwungen, nach jedem Ausschalten wieder an die Einrückstelle zu gehen, um dort einzuschalten. In vielen Fällen wird deshalb eine zweite Person den Einrückhebel bedienen, und es entsteht dadurch eine erhöhte Unfallgefahr, wenn sich die beiden Personen nicht genügend verständigen können. In der Praxis wird daher vielfach die Einrücksicherung zeitweise ausgeschaltet und kann dadurch ihren Zweck erst recht nicht erfüllen.
- Die vorliegende Erfindung betrifft Einrichtungen, die es ermöglichen, sowohl bei mechanisch betätigten Aus- und Einrück-Vorrichtungen (Kupplungen) als auch bei rein elektrisch gesteuerten Maschinen diese überstände zu beheben. Durch diese Einrichtungen wird. einerseits die von den LTnfallverhütungsvorschriften verlangte Einrücksicherung unbedingt gewährleistet, andererseits aber auch die Bedienung der Maschine vereinfacht untl die Möglichkeit geschaffen. die Maschine von jeder gewünschten Stelle aus einzurücken.
- I)as Wesen der Erfindung besteht darin, daß an der Hauptbedienungsstelle der Maschine ein Wahlschalter angebracht ist, der auf mechanischem oder elektrischem Wege jeweils nur.eine bestimmte Einrückstelle zum Einschalten freigibt, während an allen anderen Stellen nur ausgeschaltet werden kann. l)ie Bedienungsperson kann also mit Hilfe dieses Schalters die Stelle bestimmen, von der aus die Maschine eingeschaltet werden kann, während alle anderen Stellen in diesem Augenblick gegen das Einrücken verriegelt sind. l)ie Betätigung des Wahlschalters kann während des Betriebes der, Maschine erfolgen.
- I>ei Alaschinen mit mechanisch betätigter Kupplung sind die an verschiedenen Stellen vorgesehei'en Ein- und Ausrückhebel untereinander mechatisch durch Wellen, Hebel oder Gestänge verbunden. An einer geeigneten Stelle ist eine mechanische \'erriegelung am Gestänge angeordnet, die nach dem Ausschalten der Maschine ein Wiedereinschalten nur dann ermöglicht, wenn,zuvor eine Sperrfalle geöffnet wurde. Die Sperrfalle kann mechanisch oder zweckmäßiger durch einen Elektromagneten geöffnet werden, wobei die Betätigung dieser Offnungsbewegung nur von einer durch einen \NTahlschalter bestimmten Stelle aus erfolgen kann. l»ei Maschillell, die keine mechanische Kupplung besitzen, bei denen also der Antriebsmotor jeweils cin- bzxv. ausgeschaltet und vielleicht noch zusätzich eine Bremsvorrichtung elektrisch oder mechaiiiscli betätigt wird, tritt an Stelle der Hauptkupplung eine entsprechende Schalteinrichtung für den N.{okr und die Bremse. Die Verriegelungseinrichtung kann im übrigen in derselben Weise ausgebilclet werden wie bei einer mechanischen Kupplung.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
- .\bl). 1 zeigt Ausführungsform für eine Ein-und nusrück-Vorrichtung mit vier Schalthebeln und elektromagnetischer Verriegelung; Al>b. 2 zeigt Ausführungsform für eine elektromagnetische Verriegelung an einer hin und her drehbaren Nabe; Abb. 3 zeigt das Schaltbild.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. I sind vier Schalthebel I, 2, 3, 4 angeordnet, von denen je zwei auf einer Verbindungsstange befestigt sind.
- I)ie Kupplung dieser Hebelpaare erfolgt durch eine Zugstange 5, auf der eine Hülse 5 mit einer Kast 6 angeordnet ist, in welche unter dem Druck einer Feder I6 ein Hebel 7 mit seinem Ende eingreift, das einem Elektromagnet 8 gegenübersteht.
- Auf der Verbindungsstange 21 zwischen den Hebeln 1 und 2 sitzt ein weiterer Hebel 9, der mit einer Rolle 20 in die Muffe in eingreift, welche die Kupplung 1 1 des hiaschinenantriebs bewerkstelligt.
- In der dargestellten Lage ist die Kupplung nicht eingeschaltet, die vier Hebel befinden sich in der ausgerückten Stellung, und die Spule des Elektromagnets 8 ist ohne Strom.
- Steht der Schalthebel I2 (Abb. 3) in der dargestellten Stellung und drückt der Bedienungsmann auf den Knopf I3 des Handhebels 1, so wird der Stromkreis für den Elektromagnet 8 geschlossen, und dieser zieht das Ende des Hebels 7 entgegen der Feder I6 aus der Rast 6 der Verbindungsstange 5, und nun ist es möglich, den Hebel 1 und daher auch die anderen Hebel in der Richtung des Pfeiles 14 zu verstellen. Hierbei wird auch der Kupplungshebel 9 verstellt und damit die von ihm bedient Muffe IO, welche die Kupplung 1 1 der Maschine schließt.
- Es ist nun wohl möglich, mit jedem Hebel 1 bis 4 die Maschine auszurücken, aber nicht ein zuriicken, denn zu diesem Zweck muß der Elektromagnet 8 den Hebel 7 aus der Rast 6 ziehen. Selbst wenn man auf den Knopf I3 der Hebel 2, 3, 4 drückt, ändert sich an diesem Zustand nichts. Es muß erst der Schalthebel 12 auf jene Kontaktstelle 2', 3' oder 4' gestellt werden, die zu dem Knopf desjenigen Hebels führt, der bedient wenden soll.
- Die in Abb. 2 dargestellte Einrichtung wirkt ähnlich. Wird die Stange 15 auf die Einschaltstellung geschaltet, so legt sich der Sperrhebel 7 unter Einwirkung der Feder I6 oder eines Gegengewichtes 17 gegen die mit der Stange 15 fest verbundene Hebelnabe I8, wodurch mittels eines Ansatzes 19 an der Nabe I8 ein Verdrehen der Stange 15 auf die Einschaltstellung verhindert wird. Erst nach Betätigung des Elektromagnets 8, der den Sperrhebel 7 aus der Sperrstellung nach außen zieht, kann die Stange 15 in die Einschaltstellung geschaltet werden.
- PATENTANSPiiLCHF: 1. Ein- und Ausriick-Vorrichtung mit wechselweiser E.inrücksicherung für Maschinen, beispielsweise Verpackungsmasch inen, mit mehreren Ein- und Ausrückschaltstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung so ausgebildet ist, daß von allen Stellen (I, 2, 3, 4) jederzeit ausgeschaltet, aber nur von einer dieser Stellen eingeschaltet werden kann, die von der Bedienungsperson wahlweise zu bestimmen ist.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch I für Maschinen mit mechanisch betätigter Kupplung, bei der die einzelnen Ausrückhebel durch Übertragungsgestänge miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Übertragungs gestänge (5) eine Einschaltsperre (6, 7) angebracht ist, die durch einen Elektromagneten (8) oder mechanisch geöffnet wird, wenn die Maschine eingerückt werden soll, wobei die Betätigung der Offnungseinrichtung nur von einer der vorgesehenen Schaltstellen (I, 2, 3, 4) erfolgen kann, die durch die Einstellung eines Wahlschalters (I2) von der Bedienungsperson vorher zu bestimmen ist.3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, cladurch gekennzeichnet, daß an jedem Einrückhebel ein von land zu betätigender Kontakt. beispielsweise ein in den Schalthebel eingebauter Druckknopfschalter (13), zur Öffnung der Einschaltsperre (6, 7) angeordnet ist, diese Kontakte aber über einen an der Hauptbedienungsstelle angelrachten Wahlschalter (12) so geschaltet siiid, daß nur derjenige Kontakt bei der Betätigung wirksam wird, der durch den \\'ahlschalter (12) iii den Stromkreis des Elektromagnets (18) für das Öffnen der Sperre eingeschaltet wird, und die Sperre so eingerichtet ist. daß bei Störungen an der elektrischen Einrichtung die Maschine wohl aus-, aber nicht mehr eingerückt werden kann.4. Einrichtung nach Anspruch 1 für Maschine nen mit rein elektrischer Aus- und Einschaltung, bei denen an Stelle einer mechanischen Kupplung durch das. Schaltgestänge ein Schalter zum Ein- und Ausschalten des Motors und gegebenenfalls gleichzeitig eine mechanische oder elektrische Bremse betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrücksicherung in der in den Ansprüchen I bis 3 gekennzeichneten Ä\Teise ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH7300A DE838262C (de) | 1951-01-20 | 1951-01-20 | Ein- und Ausrueck- Vorrichtung mit wechselweiser Einruecksicherung fuer Maschinen, insbesondere Verpackungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE838262C true DE838262C (de) | 1952-05-05 |
Family
ID=7145022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH7300A Expired DE838262C (de) | 1951-01-20 | 1951-01-20 | Ein- und Ausrueck- Vorrichtung mit wechselweiser Einruecksicherung fuer Maschinen, insbesondere Verpackungsmaschinen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE838262C (de) |
-
1951
- 1951-01-20 DE DEH7300A patent/DE838262C/de not_active Expired
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