DE83805C - - Google Patents

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DE83805C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

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  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die durch das Patent Nr. 37052 geschützte Briefkopirmaschine hat besonders den Nachtheil, dafs das Seidenpapier, auf welches kopirt wird, eine geraume Zeit vor dem Kopiren benetzt wird und dann noch über verschiedene Walzen gleitet, welche die überschüssige Feuchtigkeit durch Auspressen entfernen sollen.
Durch das Benetzen wird das Seidenpapier aufgeweicht und wird seine Festigkeit hierdurch stark beeinträchtigt, so dafs bei dem Dazwischenlegten zwischen die Rollen, wobei ein Anspannen nicht zu vermeiden ist, oftmals ein Reifsen eintritt.
Auch die Regulirung der zum Kopiren nöthigen Feuchtigkeit durch Auspressen des Seidenpapiers ist wenig zweckmäfsig und genau. Allen diesen Mängeln soll die im Nachstehenden beschriebene Briefkopirmaschine abhelfen.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt durch die Kopirmaschine.
Das Wesentliche besteht darin, dafs dem Kopirblatte die Feuchtigkeit durch ein endloses Band aus Tuch oder einem anderen dazu geeigneten Materiale zugeführt wird. Das Band wird durch Wasser hindurchgeführt und zwischen zwei Walzen entsprechend ausgeprefst, so dafs es in dem Augenblicke des Kopirens in seiner ganzen Breite nur so viel Feuchtigkeit besitzt, als zum Kopiren erforderlich ist.
In Fig. 2 ist A das endlose Band, welches über die zwischen zwei Ständern N angeordneten Walzen B und F geschlungen ist. Die Walze F ist in einem Wasserbehälter H gelagert, so dafs das Tuch durch das Wasser hindurchgehen mufs, wobei es die nöthige Feuchtigkeit aufnimmt. In der Regel wird das Band mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als zum Kopiren nöthig ist, deshalb wird durch Auspressen zwischen den Walzen C und B das überschüssige Wasser wieder entfernt. Die Walze C ist parallel zu B gelagert und durch eine (in der Zeichnung fortgelassene) Schraube derart verstellbar, dafs ihr Druck gegen die Walze B geregelt werden kann, wodurch andererseits auch die Menge der in dem Band A enthaltenen Feuchtigkeit verändert werden kann.
Das Kopiren findet zwischen den Walzen D und B statt, von denen die erstere, die sogenannte Druckwalze, mittels des Excenters L (Fig. 1) verstellbar ist, so dafs nach Wunsch ein stärkerer oder schwächerer Druck beim Kopiren verwendet werden kann. Da es leicht vorkommen kann, dafs die Druckwalze D Feuchtigkeit aufnimmt, was insbesondere dann eintreten wird, wenn die zu kopirenden Schriftstücke nicht die ganze Breite der Kopirmaschine einnehmen, so ist eine besondere Abtrockenwalze I angeordnet, welche mit Löschpapier oder sonst einem geeigneten Material überzogen ist und von Federn α gegen die Walze D gedrückt wird.
Der Antrieb, der Maschine erfolgt mittels der Kurbel E. Beim Kopiren wird das zu kopirende Schriftstück mit dem Papier, auf welchem es kopirt werden soll, auf den Auflagetisch K gelegt und so weit vorgeschoben, bis es von den Walzen D und B erfafst werden kann. Durch Drehung der Kurbel E werden die Walzen D und B in Umdrehung versetzt

Claims (1)

  1. und ziehen dadurch das zu kopirende Schriftstück mit dem Seidenpapier zwischen sich hindurch, wobei das Schriftstück kopirt wird.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Eine Briefkopirmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung eines endlosen Bandes, welches durch einen .mit Wasser gefüllten Behälter hindurchgeht und sich um die eine der Kopirwalzen schlingt, während der
    .' Feuchtigkeitsgrad des Bandes durch Auspressen zwischen zwei Walzen derart geregelt wird, dafs das Band nur so viel Feuchtigkeit enthält, als zum Kopiren nothwendig ist, zum Zweck, dem Kopirblatte die zum Kopiren nöthige Feuchtigkeit erst an der Kopirstelle zuzuführen.
    Bei der -im Anspruch ι gekennzeichneten Kopirmaschine die Anordnung einer mit Löschpapier oder sonstigem geeigneten Material umzogenen Walze, welche gegen die Druckwalze geprefst wird, zum Zweck, das etwa auf ihr anhaftende Wasser zu entfernen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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