DE83733C - - Google Patents

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DE83733C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/04Soft caps; Hoods

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
BEER & CO. in LIEGNITZ.
walkfähigen Faserstoffen.
Regulär gearbeitete Bekleidungsgegenstände, mit einer Rauhdecke versehen, sind bisher aus Wolle hergestellt worden oder aus Wolle mit anderen Materialien vermischt.
Das vorliegende Verfahren stellt sich die Aufgabe, derartige Kleidungsstücke aus anderen Faserstoffen, z. B. Seide, Ramie, herzustellen, und zwar mit einer glänzenden seidigen oder seidenartigen Rauhdecke bedeckt.
Das Verfahren ist nachstehend speciell an der Herstellung von Mützen erläutert.
Mützen wurden bisher in der Weise fabricirt, dafs, wenn man z. B. Mützen wie Fig. 1 herstellen wollte, man eine Art Beutel aus lockerer Waare strickte, welcher von gröfserer Dimension sein mufste als die zu fertigende Mütze, dafs man dann diesen Beutel walkte und damit verfilzte und verkleinerte und ihn endlich nach dem Rauhen über einen festen Formkörper zog und auf demselben trocknete.
Die gewalkte Waare nahm dabei die ihr von dem Formkörper gegebene Form an und behielt sie.
Das vorliegende Verfahren geht dagegen davon aus, derartige reguläre Waare ohne Anwendung der Walke herzustellen.
Zu diesem Zweck wird solches nicht walkfähiges Material verwendet, dessen Faser einen seidigen bezw. seidenartigen Glanz hat,. z. B. Seide oder Ramie, und zwar in einem einfachen nicht zu scharf gedrehten Faden (Vorgarn), so dafs sich der Faden leicht aufrauhen läfst.
Das Garn wird dann in solcher Weise auf' dem Wirkstuhl verarbeitet, dafs durch Reihen von verschiedener Länge genau die Form erzielt wird, welche die fertige Mütze bekommen soll. Gleichzeitig mufs die Masche derartig sein, dafs die Decke eine ganz feste und glatte ist, damit die Haken des Stahlbeschlages oder der Rauhkarde nicht in losen Stellen hängen bleiben. Da bei der Herstellung der kurzen Umkehrreihen lose Stellen bezw. Maschen entstehen, so mufs der Wirkstuhl derartig arbeiten, dafs auf der ersten Nadel der Umkehrreihen Doppelmaschen gelegt werden, welche die losen Stellen verhüten.
Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung stellt dar, wie bei dem regulären Arbeiten die kurzen und langen Reihen abwechseln, die Doppelmaschen der kürzeren Umkehrreihen sind auf der Zeichnung als Doppelpunkte ersichtlich.
Es sind hier nur zwei an einander gearbeitete Keilstücke in ihrem Maschenlauf aufgezeichnet. Je nach der Gröfse und Form der Mütze verwendet man eine Anzahl zusammenhängender Keilstücke, bis die Form der Mütze Fig. ι erzielt ist.
Ist nun die Mütze in dieser Form gearbeitet, so werden die Anfangs- und Endstellen zusammengenäht, die Mütze auf einen Formkörper gezogen und auf diesem ausgeweitet und gerauht.
Es ist gleichgültig, ob die Mützen vor dem Formen auf dem Formkörper oder während des Formens oder nach dem Formen gerauht werden. Die Rauhkratze holt die natürlichen Fasern aus der Maschendecke leicht heraus,

Claims (1)

  1. so dafs danach ein seidiger Flor den Fadenlauf verdeckt.
    Von der Art des gewählten Materials hängt es ab, ob sich noch eine weitere Appretur des seidigen Flores nöthig macht.
    Mittelst dieses Verfahrens wird die Industrie um einen neuen Artikel »regulär gewirkte Bekleidungsstücke mit seidenartiger Rauhdecke« bereichert.
    Denn so wie Mützen kann man auch beliebige andere Kleidungsstücke, z. B. Unterröcke, Kragen und dergl., in derselben Weise herstellen.
    Patenτ-Ansρruch:
    Ein Verfahren zur Fabrikation von Bekleidungsgegenständen (z. B. Kopfbedeckungen) aus regulärer Maschenwaare, bei welchem die Herstellung der seidenartigen Florschicht ohne Walkprocefs dadurch erzielt wird, dafs man aus nicht walkfähigem Faserstoff (z. B. Seide, Ramiefaser) lockere Fäden (Vorgarn) spinnt, diese auf dem Wirkstuhl verarbeitet und nach erfolgtem Zusammennähen der Endstellen das fertige' Stück auf der Form ausspannt und dann den Fadenlauf mittelst des Rauhprocesses verdeckt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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