DE836760C - Wand- und Deckenbemusterungsapparat - Google Patents
Wand- und DeckenbemusterungsapparatInfo
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- DE836760C DE836760C DEM3851A DEM0003851A DE836760C DE 836760 C DE836760 C DE 836760C DE M3851 A DEM3851 A DE M3851A DE M0003851 A DEM0003851 A DE M0003851A DE 836760 C DE836760 C DE 836760C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/025—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with self-contained reservoir or container for liquid or other fluent material, located inside the coating roller
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/0207—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts characterised by the cover, e.g. cover material or structure, special surface for producing patterns
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Description
- Bei den bekannten Wandbemusterungsapparaten, mittels welcher Muster an Decken und Wänden abgerollt werden, erhält die die Musterwalze mit Farbe versehende Speisewalze ihre Farbe - in der Regel aus einem Farbbehälter, der die Benutzung des Apparates über Kopf und in Schrägstellung erschwert bzw. unmöglich macht. Die Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Apparaten dadurch, daß zum Heranbringen der Farbe an die bessinwalze eine im Innern hohle Speisewalze verwendet wird, die an ihrem Umfang derart farbdurchlässig ausgebildet ist, daß die im Innern der Walze befindliche Farbe gleichmäßig nach außen auszutreten und sich der Musterwalze mitzuteilen vermag. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß über den mit Farbdurchtrittsöffnungen versehenen Speisewalzenmantel unter Belassung eines Zwischenraumes ein Mantel aus einem möglichst feinen Metall-, z. B. Kupfergeflecht, gezogen ist. Der Zwischenraum zwischen diesen beiden :Mänteln kann z. B. dadurch gewährleistet sein, daß der Speisewalzenmantel mit Erhebungen, z. B.
- uppen, Stegen od. dgl., versehen ist, auf denen sich der Geflechtsmantel abstützt. Infolge der durch das sehr feine Geflecht bedingten Kapillarwirkung tritt die zwischen Geflecht und Speisewalzenmantel befindliche Farbe erst dann aus, wenn beim Abrollen des Apparates ein Druck auf das Geflecht ausgeübt wird. Dabei wird zwischen den das Geflecht abstützenden Erhebungen des Speisewalzenmantels infolge des hin und her federnden Geflechtes eine pumpenartige Wirkung auf die im Zwischenraum zwischen Geflecht und Walzenmantel befindliche Farbe ausgelöst, die ein überraschend gleichmäßiges Austreten der Farbe aus dem Cieflechtsmantel zur Folge hat.
- Um die Walze gründlich reinigen zu können, ist der Geflechtsmantel abziehbar vorgesehen. Er stützt sich zu diesem Zweck an einem an dem einen Walzenende vorgesehenen flanschartigen Bodenrand ab und wird am anderen Ende durch Ränder von über den Walzenumfang hinausragenden Klemmdeckeln gesichert, die gleichzeitig zum Einfüllen der,Farbe dienen. Durch entsprechendes Falten des Metallgeflechtes kann dieses gleichzeitig als Mustermantel Verwendung finden, wodurch sich das Vorhandensein besonderer Musterwalzen erübrigt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht dargestellt. i ist der mit Farbdurchtrittsöffnungen C versehene Walzenmantel, der an seinem einen Ende mittels eines Bodens 2 verschlossen ist, der seinerseits mit einem flanschartigen Rand 2a den Umfang der Walze überragt. Am anderen Ende ist der Mantel mittels eines Bodens 3 verschlossen, der zwei Öffnungen aufweist, die mittels Klemmdeckel 4 abschließbar sind: deren Ränder 4a über den äußeren Walzenumfang hinwegreichen. Zwischen diesen vorstehenden Rändern 4a und dem Rand 2° des Bodens 2 ist im Abstand 5 ein Mantel 6 vorgesehen, der aus einem möglichst feinen, z. B. gazeartigen Kupfergeflecht besteht. Der Abstand 5 wird durch Nuppen ib gewährleistet, die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel versetzt zu den Löchern i° in den Mantel i eingedrückt sind. An den Böden 2 und 3 sind Stifte 7 und 8 zum Lagern der Walze in einem Bügel od. dgl. vorgesehen.
- Nach Abheben eines der beiden Klemmdeckel 4 wird in das Walzeninnere Farbe eingegeben, die durch die Löcher ia in den Zwischenraum zwischen Mantel i und Gazegeflecht 6 ein-, infolge der Kapillarwirkung des Geflechtes 6 aber nicht aus diesem nach außen austritt. Beim Abrollen an der Wand wird auf das Geflecht 6 ein Druck ausgeübt, der ein gleichmäßiges Austreten der Farbe verursacht. Wenn die Walze gereinigt werden soll, werden die beiden Deckel 4 abgenommen und der Geflechtsmantel, 6 vom Mantel i abgezogen.
- Da sich das gazeartige Geflecht leicht in Falten legen läßt, kann der Walzenumfang reliefartig ausgebildet und die Speisewalze gleichzeitig als Musterwalze benutzt werden. Die Farbe tritt dann nur aus den erhabenen Reliefstellen aus.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wand- und Deckenbemusterungsapparat, gekennzeichnet durch eine hohle, im Innern mit Farbe gefüllte, mit Austrittslöchern (ia) versehene Walze (i), um die herum im Abstand (5) ein gazeaitiges Metallgeflecht (6) angeordnet ist.
- 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (i) mit nuppen-oder stegartigen Erhabenheiten versehen ist zum Abstützen des abziehbaren Geflechtes (6).
- 3. Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (i) am einen Ende mittels eines mit einem überstehenden Kragen (2°) versehenen Bodens (2) und am anderen Ende mittels eines mit einem oder mehreren Löchern versehenen Bodens (3) verschlossen ist, wobei die Löcher mittels Klemmdeckel (4) verschließbar sind, deren Ränder (4a) über den Walzenumfang hinwegragen.
- 4. Apparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das' Geflecht (6) durch Falten gebildete Erhabenheiten aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM3851A DE836760C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Wand- und Deckenbemusterungsapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM3851A DE836760C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Wand- und Deckenbemusterungsapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE836760C true DE836760C (de) | 1952-04-17 |
Family
ID=7292380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM3851A Expired DE836760C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Wand- und Deckenbemusterungsapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE836760C (de) |
-
1950
- 1950-06-07 DE DEM3851A patent/DE836760C/de not_active Expired
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