DE836728C - Naehmaschinendrueckerfuss - Google Patents

Naehmaschinendrueckerfuss

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DE836728C
DE836728C DEV1219A DEV0001219A DE836728C DE 836728 C DE836728 C DE 836728C DE V1219 A DEV1219 A DE V1219A DE V0001219 A DEV0001219 A DE V0001219A DE 836728 C DE836728 C DE 836728C
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DE
Germany
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presser foot
sewing machine
shoe
shoes
pivot pin
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Expired
Application number
DEV1219A
Other languages
English (en)
Inventor
Max T Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX T VOIGT
Original Assignee
MAX T VOIGT
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Publication date
Application filed by MAX T VOIGT filed Critical MAX T VOIGT
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Publication of DE836728C publication Critical patent/DE836728C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • D05B29/08Presser feet comprising relatively-movable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschinendrückerfuß Die Erfindung betrifft die Verbesserung eines Ausgleichsdrückerfußes, der besonders zum Benähen bzw. Aufnähen von Stoffstreifen. Einsätzen u. dgl. auf Kleidungsstücke geeignet ist. Ein besonderes Merkmal des neuen Drückerfußes besteht in der Anordnung einer unter Wirkung einer Feder stehenden seitlichen Hilfsführung, welche dazu dient, (las \Verkstück entlang einer zuvor gelegten Nähkante zu führen, mit der der Besatzstreifen od. dgl. am Kleidungsstück festgenäht wurde, so (laß die zweite Naht mit Abstand nach einwärts und parallel zur ersten Naht genäht werden kann.
  • Der Drückerfuß gemäß Erfindung besteht aus einem Paar von in bezug aufeinander beweglichen Drückerfußschuhen, die unterFederwirkung stehen, und dient dazu, das Aufnähen eines Stoffstreifens oderEinsatzes auf einKleidungsstück entlang einer Stichlinie dicht neben der Kante des Streifens oder Einsatzes zu erleichtern. Nun ist es oftmals erwünscht bzw. erforderlich, solche Besatzstreifen usw. nicht nur mittels einer Naht, sondern mittels zweier Nähte anzunähen, die genau parallel zueinander verlaufen sollen. Es ist aber sehr schwierig, die zweite Naht mit Hilfe der bisher bekannten Drückerfüße so herzustellen, daß sie genau parallel zur ersten Nahtlinie verläuft. Zumeist ist es notwendig, für die Herstellung der zweiten Nahtlinie einen anderen Drückerfuß in die Nähmaschine einzusetzen, was sehr umständlich und vor allem sehr zeitraubend ist.
  • Mit dem Drückerfuß gemäß vorliegender Erfindung werden diese Nachteile vollkommen ausl; eschaltet. Er besitzt eine seitliche Hilfsführung, durch die es möglich wird, das Werkstück so zu führen, daß die zweite Naht absolut parallel zur ersten Naht verläuft. Mit Hilfe der neuen Führung kann das Nähgut leicht und genau entlang einer vorbezeichneten Linie geführt werden. Daraus ergibt sich für die Näherin eine außerordentliche Erleichterung, denn sie kann nunmehr ohne nennenswerte Anstrengung und Aufmerksamkeit den aufzunähenden Besatzstreifen usw. festnähen, d. h. die Näharbeit kann sauber und schnell angefertigt werden. Der Anschlag der ersten Nahtrippe gegen die seitliche Hilfsführung erfolgt derart sicher, daß seitliches Abrutschen nicht eintreten kann, wenn mit etwas Aufmerksamkeit gearbeitet wird.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch aus der folgenden Beschreibung. Von besonderer Bedeutung ist die gegenseitige Anordnung, Zusammensetzung und Ausbildung der einzelnen Teile, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Drückerfußes darstellt.
  • Abb. i zeigt den neuen Drückerfuß in Seitenansicht; Abb. 2 in Draufsicht und Abb. 3 von der Rückseite; Abb. 4 ist eine Ansicht von unten, und Abb. 5 ist eine Stirnansicht; Abb.6 stellt eine Schnittfigur entlang der Linie 6-6 in Abb. i dar und Abb.7 einen Horizontalschnitt entlang der Linie 7-7 in Abb. 3; M>1>.8 zeigt eine Schnittfigur entlang der I. i tiie 8-8 i n Abb. 2.
  • 1)er Erfindungsgegenstand besitzt in bekannter Weise einen senkrechten Schaft io zur Befestigung des Drückerfußes an der Drückerfußstange od. dgl. Das untere Schaftende ist als ein verhältnismäßig breites Joch i i mit nach unten offenen kanalartigen Ausnehmungeli 12, 13 ausgebildet, wobei der Kanal 12 \vesentlich breiter als der von ihr durch die Zwischenwand 14 getrennte Kanal 13 ist. Die Zwischenwand 14 läuft parallel zu den Seitenwänden 15, 16 des Joches i i.
  • Quer durch die gesamte Breite des Joches i i erstreckt sich ein in den Wänden 14, 15, 16 gelagerter und befestigter Drehbolzen 17, der die beiden Drückerfußschuhe 18, i9 sowie die seitliche Führung 2o durchdringt. Die beiden Drückerfußsclhuhe 18, i9 sind dicht nebeneinander in dem größeren Kanal 12 angeordnet, während das seitliche Führungselement 20 von dem schmäleren Kanal 13 aufgenommen wird. Wie aus der Zeichnung klar ersichtlich ist, besitzt der Drückerfußschuh 18 einen sich nach aufwärts erstreckenden Schaftteil 21 mit einer Bohrung 22, durch die sich der den Drückerfußschuh 18 im Kanal 12 haltende Drehbolzen 17 erstreckt. An beiden Längsseiten besitzt der Drückerfußschuh 18 vorspringende Leisten 23, 24, von denen die Leiste 23 die Zwischenwand 14 untergreift.
  • Der Drückerfußschuh i9 besitzt ebenfalls einen sich nach aufwärts erstreckenden Schaftteil 25, der im Gegensatz zu dem Schaftteil 21 des Drückerfuß= Schuhes 18 einen dem Durchmesser des Drehbolzens 17 entsprechenden tiefen Schlitz 26 trägt, durch welchen der Drehbolzen 17 frei hindurchtritt. Die dem Drückerfußschuh 18 zugekehrte innere Fläche des Drückerfußschuhes i9 ist unterschnitten, wodurch die vorspringende Leiste 27 entsteht, welche die Leilste 24 des benachbarten Drückerfußschuhes 18 wie eine Klaue übergreift, so daß der Drückerfußschuh i9 an dem relativ fest angeordneten Drückerfußschuh 18 eine Stütze hat. Die Tiefe des Schlitzes 26 in dem Drückerfußschuh i9 ist so bemessen, daß sich der Schuh i9 in senkrechter Richtung sowohl in bezug auf den Drehbolzen 17 als auch auf den Drückerfußsc'huh 18 frei, beweget kann, wobei die seitliche Führung einerseits durch die äußere Wand 15 des Joches i i und andererseits durch Anschlag der Leiste 27 an dem benachbarten Drückerfußschuh 18 bewirkt wird. Die senkrechte Bewegungsfreiheit des Drückerfußschuhes i9 wird nach oben durch eine an seinem unteren Ende seitlich vorspringende Leiste 28 begrenzt, welche die Seitenwand 15 des Joches i i untergreift. Nach unten wird die Bewegungsfreiheit des Drückerfußschuhes i9 durch den Eingriff seiner Leiste 27 mit der Leiste 24 des Drückerfußschuhes 18 begrenzt.
  • Der obere Schaftteil 25 des Drückerfußschuhes i9 ist zu beiden Seiten des Drehbolzens 17 mit Ausnehmungen zur Aufnahme von passenden Schraubendruckfedern 29 versehen, deren obere Enden sich gegen die Bodenfläche des Kanals 12 abstützen. Dadurch wird der Drückerfußschuh i9 ständig in seine unterste Lage gedrängt, wie besonders deutlich aus den Abb. 3, 5 und 6 ersichtlich ist.
  • Jeder der beiden Drückerfußschuhe 18, i9 besitzt einen flachen Sohlenteil 3o, die in nach aufwärts gerichteten Zehen 31 enden (Abb. 4). Die vorderen Zehenpartien besitzen einen gewissen Abstand 32 für den Durchgang der nicht dargestellten Nadel.
  • Der Drückerfußschuh 18 kann um den Drehbolzen 17 eine leichte Kippbewegung ausführen, wodurch sich sein Zehenteil 31 etwas anheben kann, wenn ein neues Werkstück in die Nähmaschine und somit unter dem Drückerfuß eingeführt wird. Der Drückerfußschüh i9 hingegen besitzt eine größere Beweglichkeit, und zwar kann er auf Grund seiner Anordnung sowohl auf und ab gehende Bewegungen als auch Kippbewegungen um den Drehbolzen 17 ausführen. Infolgedessen können die beiden Sohlenteile 3o der beiden Drückerfüße 18 und i9 beim Nähen in bezug aufeinander in senkrechter Richtung verschiedene Höhenlagen einnehmen, je nach den unterschiedlichen Stoffstärken, über welche die beiden Sohlenteile hinweggleiten.
  • Unter Wirkung der Schraubendruckfedern 29 hat der Drückerfußschuh i9 die Neigung, stets eine solche Lage einzunehmen, daß seine Leiste 27 in Eingriff mit der Leiste 24 des Drückerfußschu'hes 18 gelangt. In diesem Falle liegt sein Sohlenteil 30 tiefer als derjenige des Drückerfußschuhes 18 (Abb. 3). Dadurch entsteht aber zugleich auch eine Führungskante 33, die als Anschlag für ein Werkstück dienen kann, um die erste Verbindungsnaht herzustellen, die dicht neben und parallel zur Kante des aufzunähenden Streifens, Einsatzes od. dgl. verlaufen soll.
  • Das in dem schmaleren Kanal 13 angeordnete seitliche Führungselement 2o besitzt ein Langloch 34, durch welches sich der Drehbolzen 17 erstreckt. Der vordere Teil des Führungselementes 20 steht in enger Berührung mit dem Drückerfußschuh 18. Es wird elastisch nach unten gedrängt, so daß seine untere Kante 36 eine wesentlich tiefere Lage als die beiden Sölilenteile 3o der Drückerfußschuhe 18 und i9 einnimmt. Ähnlich wie der Drückerfußschuh i9 besitzt auch das seitliche Führungsglied 2o eine Ausnehmung 37 zur Aufnahme einer Schraubendruckfeder 38, welche in Nährichtung vor dem Drehholzen 17 angeordnet ist. Unter ihrer Wirkung wird das seitliche Führungsglied 20 stets in eine geneigte Lage nach unten gedrängt, wie deutlich aus Abb. i und 8 zu ersehen ist. Dadurch wird eine weitere Führungs- bzw. Anschlagfläche gebildet, an welcher das Kleidungsstück zum Zwecke der Herstellung einer zweiten Verbindungsnaht entlang geführt werden kann. Diese zweite Verbindungsnaht verläuft von der ersten Naht in einem gewissen .Abstand einwärts, der etwas geringer als die Breite des Zehenteiles 31 des Drückerfußschuhes i8 ist. Das Kleidungsstück ist vor Herstellung der zweiten Verbindungsnaht so zu drehen, daß das Ende der ersten Verbindungsnaht nunmehr zuerst unter den Drückerfuß gelangt und dabei die erste Nähkante in Anschlag an die innere Fläche des seitlichen Führungselementes 20 gebracht wird. Diese Fläche liegt etwas weiter von der Nadel entfernt als die Führungskante 33 des Drückerfußschuhes i9, nämlich um etwas weniger als die Breite des vorderen Zehenteiles 31 des Drückerfußschuhes 18. Auf diese einfache `reise können nunmehr Besatzstreifen usw. mittels zweier absolut paralleler Verbindungsnähte ohne Auswechseln von Drückerfüßen auf ein Kleidungsstück aufgenäht werden.
  • Da die beiden unter Federwirkung stehenden Drückerfußteile i9 und 2o sowohl senkrechte als auch Kippbewegungen ausführen können und stets in Berührung mit der Oberfläche des Nähgutes gehalten werden, können sie sich etwaigen Unebenheiten der Stoffoberfläche leicht anpassen, somit auch wechselnden Stoffstärken. Infolgedessen läuft bei Herstellung der ersten Verbindungsnaht zwischen Stoffstreifen und Kleidungsstück die untere Kante 3f@ des seitlichen Führungsgliedes 20 in derselben Ebene wie die Sohle des Drückerfußsc'huhes 18 über die Oberfläche des Kleidungsstückes hin. Bei der Erzeugung der zweiten Verbindungsnaht dagegen liegt die Kante 36 tiefer als die beiden nunmehr in gleicher Ebene wirkenden So'hlenteile3o der Drückerfußschuhe 18, i9 und dient somit als Anschlag zur Führung des Werkstückes. Die einzelnen Teile des neuen Drückerfußes können entsprechend den Forderungen der Praxis abgewandelt werden, ohne deshalb vorn-Erfindungsprinzip abzuweichen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschinendrückerfuß miteinemSchaft, dessen unteres Ende zur Aufnahme beweglicher Drückerfußschuhe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dicht nebeneinander angeordneten und in bezug aufeinander beweglichen, von einem in den nach unten vorspringenden Wänden (14, 15, 16) des Joches (i i) gelagerten Drehbolzen (17) durchdrungenen Drückerfußschuhe(i8, i9) an ihrenBerü'hrungsflächen klauenartig vorspringende, einander übergreifende Leisten (24, 27) zur Begrenzung der relativen Lageänderungen in einer Richtung besitzen.
  2. 2. Nähmaschinendrückerfuß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Drehbolzens (17) in dem einen Drückerfußschuh (18) eine Bohrung (22) und in dem anderen Drückerfußschuh (i9) ein tiefer quer durchgehender Schlitz (26) dient.
  3. 3. Nähmaschinendrückerfuß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Schlitz (26) versehene Drückerfußschuh (i9) zu beiden Seiten dieses Schlitzes Ausnehmungen zur Aufnahme von Druckfedern (29) besitzt, die sich einerseits gegen die Bodenfläche des Joches abstützen und den Drückerfußschuh (i9) ständig in seine tiefste Stellung drängen.
  4. 4. Nähmaschinendrückerfuß nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zusätzlichen, von den beiden Drückerfußschuhen (18, i9) durch eine Zwischenwand. (14) getrennten Führungselementes (20), das für die Aufnahme des Drehbolzens (17) mit einem Langloch (34) und mit einer Ausnehmung (37) für die Aufnahme einer Druckfeder (38) versehen ist, unter deren Wirkung die untere Kante (36) des Führungselementes (2o)' in eine Lage geneigt wird, welche die horizontale Eingriffsebene der Drückerfußschuhe (18, i9) mit der Oberfläche des Nähgutes unter einem Winkel schneidet.
  5. 5. Nähmaschinendrückerfuß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das seitliche Führungselement (2o) auf seiner dem Drückerfußschu'h (18) zugekehrten Fläche mit dessen die Zwischenwand (14) untergreifender Leiste (23) in Berührung steht und auf Grund seiner elastischen Führung eine solche Lage einnehmen kann, daß seine untere Kante (36) in derselben Ebene wie die Sohlenteile (3o) der Drückerfußschu'he (18, i9) oder tiefer in einer dazu parallelen Ebene liegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073840B (de) * 1960-01-21 Reading Pa. Max T. Voigt (V. St. A.) Ausgleichsstoffdrücker für Nähmaschinen
US5205231A (en) * 1991-04-30 1993-04-27 Rimoldi, S.R.L. Self-adjusting presser foot for assembler sewing machines

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1073840B (de) * 1960-01-21 Reading Pa. Max T. Voigt (V. St. A.) Ausgleichsstoffdrücker für Nähmaschinen
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