DE83588C - - Google Patents

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DE83588C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/10Digging machines with sieving and conveying mechanisms with smooth conveyor belts, lath bands or rake bands

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, bei Kartoffelpflügen die von dem Schar ausgehobenen Kartoffeln in Reihen niederzulegen, nachdem sie vorher durch ein besonderes Rüttelwerk, sogen. Ausleser, von der anhängenden Erde und dem Kraut getrennt wurden.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen einen derartigen Kartoffelpflug mit Ausleser, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Kartoffelpfluges, Fig. 2 einen Grundrifs desselben,
Fig. 3 einen verticalen Querschnitt der Maschine nach y -y (Fig. 1), bei Hinweglassung des Schares mit Elevator,
Fig. 4 einen Verticalschnitt nach \-\ (Fig. 1),
Fig. 5 einen Verticalschnitt in der Längsrichtung nach x-x (Fig. 2) bei hochgehobenem Schar,
Fig. 6 einen Bruchtheil bezw. den Vordertheil der Maschine im Längsschnitt bei Arbeitsstellung des Schares,
Fig. 7 eine Oberansicht des Schares mit Elevator und feststehendem Rost.
Fig. 8 bis 12 zeigen Einzelheiten.
• In den Figuren bezeichnet α das Schar mit Kamm α1, zwischen dessen Zinken die Zähne eines Elevators sich bewegen. Dieser besteht aus zwei endlosen Ketten b, welche unter einander durch Zahnstangen c verbunden sind, deren Zähne c1 den Zwischenräumen zwischen den Zinken des Kammes a1 entsprechen. Die Achsen d mit den Kettenrädern d1 sind in einem Rahmen e gelagert, welcher mit dem Schar fest verbunden ist- bezw, mit diesem ein Stück bildet und bei f (Fig. 6) an dem von den Wagenrädern g und Rollen- getragenen Rahmen h drehbar aufgehängt ist. k k (Fig. 6 und 11) sind zwei an dem Schar α befestigte Arme, welche sich oben zu einer Schleife k1 zur Aufnahme eines Auslösehebels i vereinigen. Letzterer kann mittelst eines auf derselben Drehachse z'1 festsitzenden Handhebels z'2 von dem auf Sitz / sitzenden Arbeiter gedreht werden, wenn das Schar gehoben (aufser Thätigkeit gebracht) oder behufs Tiefganges gesenkt werden soll.
Der Antrieb für den Elevator wird von den Wagenrädern g abgeleitet. Auf der Achse g1 derselben sitzt ein Stirnrad m fest, welches die Bewegung mittelst des kleineren Stirnrades m1 auf die Achse η überträgt. Ein auf der letzteren festgekeiltes Kettenrad n1 überträgt mittelst der endlosen Kette w2 und des Kettenrades ηΆ die Bewegung weiter auf die obere Achse d des Elevators b. ο ist ein unmittelbar unter dem oberen Theile des Elevators angeordneter, am Rahmen e desselben festgemachter Rost (oder Gitter), welcher das Durchfallen der vom Elevator mit den Kartoffeln mitgeführten Erde gestattet.
Unmittelbar hinter dem beschriebenen Elevator ist das eingangs bezeichnete Rüttelwerk (Ausleser) angeordnet. Dasselbe besteht in der Vereinigung eines gleichzeitig in senkrechter und in waagrechter Richtung schwingenden Rostes (Schüttlers) ρ mit einem die waagrecht schwingende Bewegung des letzteren mitmachenden Elevator. Der letztere ist von zwei
endlosen Ketten r mit darauf befestigten Querbalken r1 gebildet, welche letzteren mit keilförmigen Ansätzen r2 versehen sind. Die den Rüttelrost bildenden Stäbe ρ (Schüttler) sind unmittelbar unter dem oberen Theile des Elevators mit dem einen hinteren Ende auf dem oberen Rande s einer später beschriebenen Rinne sl frei aufliegend angeordnet und mit dem anderen (vorderen) Ende an eine waagrechte, im Rahmen h in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerte, mehrfach gekröpfte Welle t angelenkt, welche an beiden Enden mittelst zweier Arme u aufsen am Rahmen h bei u1 drehbar aufgehängt ist (Fig. i, 9 und 10).
Auf derselben Welle t sitzen innerhalb des Rahmens h die unteren Kettenräder ν für die endlosen Ketten r und an dem aus h herausragenden Ende eine gekrümmte (oder schräg stehende) Scheibe w, welche sich zwischen zwei an einem Winkelarm h1 des Rahmens h gelagerten Rollen wy w1 umdreht und hierdurch die waagrecht schwingende Bewegung der Welle t bezw. des Rostes und des Elevators r hervorruft. Die beiden Elevatorketten laufen hinten je über zwei über einander mit ihren Achsen in Verticalarmen Λ2 des Rahmens h gelagerte Kettenräder v1 w2, um Raum für die Rinne s1 zu schaffen.
Der Elevator ist an beiden Seiten durch zwei Schutzbleche u1 begrenzt, welche mit dem oberen Ende mittelst Scharnieres us am Rahmen aufgehängt und mit dem unteren Ende an die Schwingarme u angelenkt sind, so dafs sie die waagrecht schwingende Bewegung mitmachen können. In den Seitenwänden der Rinne s\ welche U-förmigen Querschnitt besitzt und quer zur Längsrichtung an den verticalen Armen /z2 und hs des Rahmens h festgemacht ist, ist eine Bodenplatte χ um die waagrechte Mittelachse x1 drehbar gelagert. Der Boden χ ist mit der einen Ecke bei x2 an einem Gelenkarm y angelenkt, welcher bei y1 mit dem einen Ende eines bei y2 am Rahmen h drehbaren Winkelhebels \ gelenkig verbunden ist. Durch entsprechende Drehung des Winkelhebels ^ läfst sich der Boden χ um die Achse x1 kippen, so dafs man mittelst desselben die in die Rinne fallenden Kartoffeln nach einer beliebigen Seite (rechts oder links von der Maschine) niederlegen kann (Fig. 12).
Um das Niederfallen des Unkrautes in die Rinne bezw. auf deren Kippboden zu verhüten, sind zwei der mittleren Schüttler px nach hinten aus einander gehend verlängert, so dafs sie über die Rinne hinüberreichen (Fig. 2 und 5). Der Antrieb für den unmittelbar über den Schüttler ρ laufenden Elevator wird ebenfalls von der Fahrradachse g1 bezw. deren Stirnrad m abgeleitet, indem letzteres in ein kleines Stirnrad ^1 eingreift. Ein auf der Achse des letzteren festsitzendes Kettenrad ^2 überträgt mittelst der endlosen Kette ^3 und des Kettenrades ;(4 die Bewegung auf die obere Achse v3 des Elevators.
Die Fahrräder g sind lose auf ihrer Achse g1 und können durch eine Klauenkuppelung g'2 mit der Achse gekuppelt werden. Das Herstellen und Lösen der Kuppelung geschieht durch zwei Hebel g3, welche zu beiden Seiten der Maschine am Rahmengestell h1 drehbar und am oberen Ende durch ein Gelenkstück vereinigt sind. Durch das untere Ende des letzteren geht der einarmige Auslösehebel g6, welcher um die waagrechte, am Rahmen h festgemachte Achse g7 drehbar ist und mit dem hinteren hakenförmigen Ende in zwe über einander stehende Haken gs g9 am Rahmen h eingehängt werden kann. Die vom unteren Ende der Hebel g3 umfafsten Kuppelungsklauen g2 werden von Spiralfedern g10 stets in die zugehörigen Kuppelungsklauen gu an den Naben der Räder g einzurücken gesucht. Sie werden aber von dem auf den Haken gs sich stützenden Auslösehebel g6 mittelst der Hebel g3 in der ausgerückten Stellung festgehalten (Fig. 3).
Will man die Kuppelung einrücken, so hat man nur nöthig, den Auslösehebel aus dem Haken gs auszuheben und ihn in g9 einzuhängen. Hierdurch werden die Hebel g3 ausgelöst und die Federn g10 rücken sofort die Kuppelung ein (Fig. 4).
Hebt der auf Sitz / sitzende Arbeiter noch den Hebel z"2 aus seiner Rast z3 (Gabel am Rahmen h, Fig. 1 und 3) heraus und bringt ihn dann in die Hochstellung (wie strichpunktirte Linien Fig. 6 zeigen), so senkt sich das Schar α in die Tiefstellung (Fig. 6) herab und die Maschine ist nunmehr zur Arbeit bereit.
Die Arbeitsweise derselben ist folgende:
Die von dem Schar aufgenommene Erde gelangt auf den ersten Elevator bc, um von dessen Zinken c1 bearbeitet und an den hinteren Elevator r r1 bezw. Ausleser abgegeben zu werden. Die Erdschollen werden hier von den auf sie wirkenden keilförmigen Ansätzen (Schollenbrechern) r2 der Querstäbe r1 in kleinere Stücke zertheilt, welche gleichzeitig vermöge der waagrecht und senkrecht schwingenden Schüttler ρ und des gleichzeitig waagrecht schwingenden Elevators r r1 einer kräftigen Rüttelung unterworfen werden. Die gesichtete Erde fällt zwischen den Schüttlern hindurch, auf den Acker zurück, während die Kartoffeln auf den umgekippten Boden χ der Rinne s1 fallen und von diesem in einer Reihe seitwärts von der Maschine niedergelegt werden. Das mitgeführte Kraut hingegen wird von den verlängerten mittleren Schüttlern p1 über die Rinne s hinausgeleitet und auf diese Weise von den Kartoffeln gesondert abgeführt. Das Kraut kann auf den Erdboden fallen oder
von einem mitgeführten Behälter aufgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kartoffelerntemaschine, gekennzeichnet durch ein Schüttelsieb, bestehend aus neben einander liegenden Roststä'ben (pp1), welche mittelst einer rohrenden und zugleich in ihrer Längsrichtung hin- und hergeschobenen, mehrfach gekröpften (oder Excenter-) Welle (t) waagrecht und zugleich senkrecht schwingen und über welche die Kartoffeln durch einen die waagrecht schwingende Bewegung mitmachenden Elevator (r r1) mit ' Knaggen (r-) hinweggeführt werden, während das Kraut von den mittleren verlängerten Roststäben (p1) gesondert abgeführt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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