DE834883C - Spinnduese fuer die Herstellung von Kunstseide oder Zellwolle - Google Patents

Spinnduese fuer die Herstellung von Kunstseide oder Zellwolle

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DE834883C
DE834883C DEP1220A DEP0001220A DE834883C DE 834883 C DE834883 C DE 834883C DE P1220 A DEP1220 A DE P1220A DE P0001220 A DEP0001220 A DE P0001220A DE 834883 C DE834883 C DE 834883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
rayon
spinning
spinneret
production
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Expired
Application number
DEP1220A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Grafried
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WC Heraus GmbH and Co KG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Spinndüse für die Herstellung von Kunstseide oder Zellwolle Schon seit langem ist man bestrebt, in Spinndüsen für die Herstellung von Kunstseide und Zellwolle möglichst viele Spinnöffnungen unterzubringen, um mit einer geringeren Anzahl von Spinnstellen große Mengen von Kunstfäden erzeugen zu können. Die fortschreitende Erhöhung der Zahl der Spinnöffnungen stößt jedoch auf Schwierigkeiten, von denen besonders der mangelhafte Zutritt des Fällbades an die in der Mitte des Düsenbodens liegenden Spinnöffnungen hervorzuheben ist.
  • Man hat schon auf verschiedene Weise versucht, dieser Schwierigkeiten Herr zu werden. So hat man die Spinnöffnungen zu Gruppen zusammengefaßt, zwischen denen im Düsenboden angebohrte Stellen liegen, um der Fällbadflüssigkeit einenWeg nach der Mitte der Düse freizugeben. Man hat weiterhin schon vorgeschlagen, längs zahlreicher Radien des Düsenbodens eng zusammenliegende Paare von Spinnöffnungen anzuordnen und zwischen je zwei Strahlen aus solchen Spinnöffnungspaaren in radialer Richtung schmale Gassen für den Zutritt der Fällbadflüssigkeit auszusparen. Diese verschiedenen Anordnungen der Spinnöffnungen haben gegenüber einer einfachen gleichmäßigen Verteilung der Öffnungen über die gesamte Bodenfläche zweifellos einen erheblichen Fortschritt gebracht. Man hat auch schon versucht, durch zusätzliche Anordnungen für einen gleichmäßigen Zutritt des Fällbades an alle Spinnöffnungen Sorge zu tragen. So hat man einen Teil der Fällbadflüssigkeit abgezweigt durch einen besonderen Kanal in das Innere der Düse geleitet und aus der Mitte des Düsenbodens austreten lassen, um von dort unmittelbar mit der aus den mittleren Teilen der Düse austretenden Spinnflüssigkeit in Berührung treten zu können.
  • Beider Spinndüse nach der vorliegenden Erfindung ist nun durch eine einfache Abänderung der bisher üblichen hütchenförmigen Düsengestalt das Ziel eines gleichmäßigen und wirksamen Zutritts der Fällbadflüssigkeit an alle Spinnöffnungen in besonders wirksamer Weise erreicht.
  • Nach der Erfindung sind die Spinnöffnungen nicht wie bisher in einer Ebene oder in einer zusammenhängenden gekrümmten Fläche angeordnet,. vielmehr sind die Spinnöffnungen auf verschiedene Flächenstücke verteilt, die zwar konzentrisch ineinanderpassen, sich aber in verschiedener Höhe übereinander befinden. Der Boden der Düse nach der Erfindung zeigt also einen terrassenförmigen Aufbau.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Spinnöffnungen auf einer Kreisfläche und konzentrisch dazu passenden Kreisringen liegen, die stufenförmig übereinander angeordnet sind.
  • Einen senkrechten Schnitt durch eine Spinndüse nach der Erfindung für den Fall zweier Stufen zeigt in zwei beispielsweisen Ausführungsformen die Zeichnung. Die Spinnöffnungen befinden sieh hierbei auf der Kreisfläche A und auf der hierzu konzentrisch passenden Kreisringfläche B, die in einer anderen Ebene als die Kreisfläche A liegt. Wie ein Vergleich der beiden Abbildungen zeigt, kann das Verhältnis der Stufenhöhe zum Düsendurchmesser verschieden sein. Die Düse wird in üblicher Weise im Düsenträger befestigt. Beispielsweise ist in Abb. i eine Düse mit einem Flansch C dargestellt, der in den Düsenträger eingeklemmt wird. Die Düse kann auch in einem konischen PaB-sitz gelagert sein und außerdem noch einen Flansch besitzen; z. B. ist in der Abb. z der FlanscliC und die konischePaßflächeD zu erkennen. Die Größenverhältnisse und die Ausführung der Konstruktion können natürlich von den in den Abbildungen dargestellten Beispielen abweichen. So können statt zweier Stufen mehrere vorgesehen sein; die Düse -kann darüber hinaus alle Anordnungen und zusätzlichen Vorrichtungen enthalten, die bisher schon bei Anwendung der üblichen 'hütchenförmigen Düse vorgeschlagen wurden.
  • Die Spinndüse nach der Erfindung gewährleistet einen gleichmäßig guten Zutritt des Fällbades auch zu den in der Mitte der Düse angebrachten Spinnöffnungen. Man erkennt dies ohne weiteres durch einen Blick auf die in den Abbildungen dargestellten Beispiele.
  • Das Fällbad, das von der Seite an die innere Kreisfläche A herantritt, ist nicht in dem Maße durch die Reaktion mit der aus der Randfläche B austretenden Spinnflüssigkeit verbraucht, wie wenn die Flächen A und Bin der ,gleichen Ebene liegen würden. Außerdem sind die an der Fläche B entstehenden Fäden in einiger Entfernung von der Fläche B bereits erheblich dünner geworden, so daß sie dort der Strömung des Fällbades einen geringeren Widerstand als unmittelbar an der Fläche B selbst entgegensetzen.
  • Der günstige Zutritt des Fällbades gestattet es, eine noch 'höhere Lochzahl als bisher auf gleicher Bodenfläche unterzubringen. Die Düse besitzt eine höhere Spinndauer als die bisher benutzen Formen, kann also länger in Betrieb bleiben.
  • Da es sich um eine einfache Formgebung der Düse ohne zusätzliche Konstruktionsteile handelt, läßt sich die Düse aus allen bisher zur Herstellung von Spinndüsen benutzten Werkstoffen herstellen. Es können also sowohl Edelmetalle als auch Unedelmetalle, beispielsweise Tantal, Nickel oder Nickellegierungen wie Nickelberyllium Verwendung finden. Der Erfindungsgedanke läßt sich leicht auch mit anderen bisher zur Erzielung eines besseren Zutritts des Fällbades vorgeschlagenen Maßnahmen verbinden., um so eine gesteigerte Wirkung zu erzielen. Beispielsweise weist die Anordnung der Spinnöffnungen vorteilhaft die oben beschriebene Form von radial liegenden Spinnöffnungspaaren auf. Die verschiedenen Stufen werden gegebenenfalls verschieden dicht mit Spinnöffnungen versehen. Weitenhin kann in der bereits erörterten Weise auch bei der Düse nach der Erfindung zusätzlich Fällbad aus dem Inneren der Düse nach der Mitte des Düsenbodens geleitet werden.
  • Es kann also dahin zusammengefaßt werden, daß die räumliche Verteilung der Spinnöffnungen gemäß der Erfindung gegenüber der bisher üblichen Verteilung auf einer einzigen Fläche ganz erhebliche technische Fortschritte bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spinndüse für die Herstellung von Kunstseide oder Zellwolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnöffnungen auf einer Kreisfläche und konzentrisch dazu passenden Kreisringen liegen, die stufenförmig übereinander angeordnet sind.
DEP1220A 1948-10-02 1948-10-02 Spinnduese fuer die Herstellung von Kunstseide oder Zellwolle Expired DE834883C (de)

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