DE897142C - Spinnduese - Google Patents

Spinnduese

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Publication number
DE897142C
DE897142C DE1948P0006024 DEP0006024D DE897142C DE 897142 C DE897142 C DE 897142C DE 1948P0006024 DE1948P0006024 DE 1948P0006024 DE P0006024 D DEP0006024 D DE P0006024D DE 897142 C DE897142 C DE 897142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning orifices
spinning
nozzle
orifices
nozzle base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948P0006024
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Berndt
Karl Dipl-Ing Protzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WC Heraus GmbH and Co KG
Spinnfaser AG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
Spinnfaser AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WC Heraus GmbH and Co KG, Spinnfaser AG filed Critical WC Heraus GmbH and Co KG
Priority to DE1948P0006024 priority Critical patent/DE897142C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897142C publication Critical patent/DE897142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Spinndüse In dem Bestreben, mit einer geringen Anzahl von Spinnstellen große Mengen von Kunstfäden zu erzeugen, hat man schon seit langem versucht, in Spinndüsen zur Herstellung von Kunsitfäden möglichst viele Spinnöffnungen anzubringen. Während aber bei Düsen mit weniger als fünfhundert Spinnöffnungen das. Fällbad noch ausreichend an alle Spinnöffnungen herantreten kann, treten bei der Erhöhung der Zahl der Spinnöffnungen darüber hinaus Schwierigkeiten auf, indem bei diesen Viellochdüsen der Zutritt des Fällbades zu den in der Mitte des Düsenbodens liegenden Spinnöffnungen erschwert wird. Dieser Nachteis wirkt sich insbesondere bei den Zellwolledüsen mit Tausenden von Spinnkanälen aus.
  • Man hat diese Schwierigkeiten schon auf verschiedenen Wegen zu umgehen versuchte So hat man die Spinnöffnungen zu Gruppen zus@ammengefaßt, zwischen denen im Düsenboden ungebohrte Stellen liegen. Weiterhin hat man auch schon durch zusätzliche Anordnungen für einen gleichmäßigen Zutritt des Fällbades an alle Spinnöffnungen Sorge getragen. So hat man einen Teil der Fällbadflüssigkeit abgezweigt, durch einen besonderen Kanal in das Innere der Düse geleitet und aus der Mitte des. Düsenbodens austreten lassen, um von dort unmittelbar mit der ,aus den mittleren Teilen der Düse austretenden Spinnflüssigkeit in Berührung treten zu können.
  • Die vorliegende Erfindung hat nun die Aufgabe gelöst, eine Spinndüse zur Herstellung künstlicher Fäden, insbesondere für Zellwolleherstellung, mit einer sehr großen Zahl von Spinnöffnungen (Viellochdüse) zu schaffen, die trotz der großen Zahl von Spinnöffnungen. wesentlich bessere Spinneffekte ergibt als die bisherigen Anordnungen.
  • Die Lösung der Aufgabe wurde in einer neuartigen Verteilung der Spinnöffnungen auf dem Düsenboden gefunden.
  • Erfindungsgemäß sind die Spinnöffnungen einzeln oder zu Paaren auf Kurven angeordnet, die vom Rand des Düsenbodens aus nach dem Innern des Düsenbodensi führen, wobei der Abstand dieser Kurven voneinander größer ist als, der Abstand der Spinnöffnungen oder Spinnöffnungspaare längs der Kurven. Bei dieser Anordnung führen dann vom Rand des Düsenbodens aus schmale, von Spinnöffnungen nicht besetzte Gassen nach dem Innern des Düsenbodens mit dem Erfolg, daß jede Spinnöffnung wenigstens an einer solchen Gasse liegt und nicht etwa wie bei den bisher bekannten Anordnungen solche Gassen nur an ganzen Gruppen von Spinnöffnungen vorbeilaufen. Es ist aliso an jeder Stelle,im Innern des. Düsenbodens der gegenseitige Abstand der Spinnöffnungen in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschieden groß, wodurch die gewünschten Gassen gebildet werden; der Abstand in der einen Richtung beträgt beispielsweise das Doppelte bis Fünffache der anderen Richtung. Da der Abstand in Richtung der engen Besetzung erheblich enger gewählt werden kann als bei den bisherigen Anordnungen und größere Zwischenräume zwischen zu Gruppen zusammengefaßten Spinnöffnungen nicht angebracht werden müssen., ist der Platzbedarf bei der neuen Anordnung nicht größer als bei den bisherigen Düsen, das Spinnergebnis jedoch bedeutend besser.
  • Die Anordnung der Gassen kann im übrigen in der verschiedensten Weise gewählt werden; sie können sich gegenseitig schneiden, verzweigen oder Isoliert über . den Düsenboden laufen, in verschiedenen Richtungen vomRand aus, in den Düsen= boden einlaufen usw, Im allgemeinen wird die Anordnung aber so getroffen, daß die Reihen von eng zusiammenliegenden Spinnöffnungen oder Spinnöffnungspaaren auf den Mittelpunkt des Düsenbodens zu laufen. Wenn hierbei eine Richtung genau eingehalten werden soll, verlaufen also die Reihen der Spinnöffnungen oder Spinnöffnungspaare längs der Radien des, Düsenbodens. Sie können aber auch in einfacher oder mehrfacher Krümmung, also beispielsweise in geschlängelter Form, vom Rand nach der Mitte des Düsenbodens zu laufen.
  • In dem. Abb. i und 2 sind zwei, Aus@führungsbeispiele der Spinndiis,e nach der Erfindung dargestellt, und zwar in der Vergrößerung q.: i. Der Einfachheit halber sind nur die Spinnöffnungen für bestimmte Sektoren eingezeichnet, eo daß also für den gesamten Vollkreis. des Düsenbodens ein Vielfaches der Spinnöffnungen, die in der Zeichnung zur Darstellung kommen, untergebracht ist.
  • Ein Stück eines Radius isst jeweils, in den Abb. ia und 2 a der Deutlichkeit halber im Maßstab i : 2o gegenüber der natürlichen Größe heraus-gezeichnet.
  • Die Wege der Spinnöffnungen vom Rand zur Mitte des Düsenbodens, verlaufen bei dem Beispiel der Abb. i und ia in einer mehrfach gekrümmten Kurve. Trotz der scheinbaren Unregelmäßigkeit wurden auch mit solchen Anordnungen, bei denen ebenfalls in Richtung der Radien die Spinnöffnungen wesentlich enger zusammenliegen als längs der Lochkreise, sehr gute Spinnergebnisse i erzielt.
  • Wie Abb. z und 2 a zeigen, lassen sich die Spinnöffnungspaare auch in einer regelmäßigen Zickzackanordnung längs der Radien anbringen. Hierbei liegen die Spinnöffnungspaare in engem Abstand vom Rand nach dem Mittelpunkt des Düsenbodens so, daß das zweite, viere, sechste usw. Paar gegenüber dem ersten, dritten, fünften usw. Paar etwas seitlich versetzt sind. , Dadurch können die Teilkreise noch etwas, enger zusammengelegt werden, weil der Abstand von Loch zu Loch durch die versetzte Anordnung etwas größer wird; in einem Beiispiel war es möglich, den Teilkreisabstand von o,25 mm auf o,2 mm zu erniedrigen.
  • Wie schon eingangs erwähnt, hatte man früher die Spinnöffnungen bereits zu Gruppen zusammengefaBt, zwischen denen das(Fällbad von außen nach innen -strömen konnte. Innerhalb der Gruppe selbst aber war -die Verteilung ider Spinnöffnungen gleichmäßig. Beispielsweise hatte inan -die Spinnöffnungen zu einzelnen Sektoren zusammengefaßt, zwischen denen in radialer Richtung einzelne Gassen frei von Spinnöffnungen waren. Eine derartige Anordnung .ist aber nicht in der Lage, .die gestellte Aufgabe zu lösen. Demgegenüber unterscheidet sich die Spinndüse nach der -Erfindung dadurch, daß an jeder Stelle des Düsenbodens bevorzugte Richtungen für eine engere und weitere Anordnung der Spinnöffnungen liegen. Erst durch diese feinste Aufgliederung der Verteilung der Spinnöffnungen wurde der gewünschte Erfolg erzielt. Es werden ausgezeichnete Spinneffekte erreicht, wie sie mit den bekannten Düsen bei weitem nicht erzielt werden.
  • Mit der neuen Anordnung lassen sich Düsen mit noch höherer Lochzahl als bisher herstellen. Die Düsen besitzen eine höhere Spinndauer als die bisher benutztenFormen,können also länger in Betrieb bleiben. Die Düse läßt sich aus allen bis eher zur Herstellung von Düsen benutzten Werkstoffen und in allen schon vorgeschlagenen Formen herstellen. Der Erfindungsgedanke läßt sich schließlich auch mit anderen zur Erzielung eines besseren Zutritts des Fällbades- vorgeschlagenen Maßnahmen verbinden, um so eine gesteigerte Wirkung zu erzielen. Beispielsweise kann in der eingangs erwähnten Weise zusätzlich Fällbad aus dem Innern der Düse nach der Mitte des Düsenbodens geleitet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spinndüse zur Herstellung künstlicher Fäden mit einer sehr großen Zahl von Spinnöffnungen (Viellochdüse), dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnöffnungen einzeln oder zu Paaren auf Kurven angeordnet sind, die vom Rand des Düsenbodens nach dem Innern des Düsenbodens führen, wobei der Abstand zwischen den Kurven größer ist als, der Abstand der Spinnöffnungen längs der Kurven.
  2. 2. Spinndüse nach Anspruch r, dadurch ge kennzeichnet, daß die vom Rand des Düsenbodens ausgehenden Kurven der eng zusammenliegenden Spinnöffnungen oder Spinnöffnungspaare auf den Mittelpunkt des Düsenbodens zu laufen.
  3. 3. Spinndüse nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnöffnungen oder Spinnöffnungspaare auf einer in einfacher oder mehrfacher Krümmung vom Rand nach der Mitte des Düsenbodens verlaufenden Kurve eng zusammenliegend angeordnet sind. q.. Spinndüse nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Spinnöffnungspiaare in engem Abstand vom Rand nach der Mitte des Düsenbodens zu so angeordnet sind, daß das zweite, vierte, sechste usw. Paar gegenüber dem ersten, dritten, fünften usw. Paar etwas seitlich versetzt sind, wodurch sich eine zickzackförmige Anordnung längs der Radien ergibt.
DE1948P0006024 1948-10-02 1948-10-02 Spinnduese Expired DE897142C (de)

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DE897142C true DE897142C (de) 1953-11-19

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DE1948P0006024 Expired DE897142C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Spinnduese

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DE (1) DE897142C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2891278A (en) * 1956-05-14 1959-06-23 Du Pont Spinneret
DE1168011B (de) * 1955-02-23 1964-04-16 Spinnfaser Ag Spinnduese

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168011B (de) * 1955-02-23 1964-04-16 Spinnfaser Ag Spinnduese
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