DE83474C - - Google Patents
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- DE83474C DE83474C DENDAT83474D DE83474DA DE83474C DE 83474 C DE83474 C DE 83474C DE NDAT83474 D DENDAT83474 D DE NDAT83474D DE 83474D A DE83474D A DE 83474DA DE 83474 C DE83474 C DE 83474C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei denjenigen Klöppeln, bei welchen sich die Spule auf einer festen Spindel dreht, erfährt
der Faden eine ungleiche Spannung je nach der Höhe oder Tiefe, in welcher er von
der Spule abgewickelt wird. Aufserdem wird die Spannung des Fadens gröfser, je weiter die
Spule sich abwickelt. In der zwischen der umlaufenden Spule und der festen Achse auftretenden
Flächenreibung treten Störungen auf, durch die der Faden leicht reifst und ungleichmäfsige
Waare erzeugt wird.
Durch den nachstehend beschriebenen Klöppel sollen alle diese Mifsstände wirksam beseitigt
werden. Die. Spule wird auf einer metallischen Spindel befestigt, welche oben und unten zugespitzt
ist und in Körnern des Spulhalters läuft. Auf diese Weise tritt nur ganz aufserordentlich
wenig Reibung auf, so dafs der geringste Zug im Faden genügt, um denselben abzuwickeln.
Aufserdem bietet die vorliegende Erfindung noch den schätzbaren Vorzug, dafs man die
Spule viel länger ausführen und somit weit mehr Fadenmaterial auf derselben unterbringen
kann, als dies bisher möglich war.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der neue Klöppel in zwei Ausführungsformen dargestellt
worden.
Fig. ι zeigt die Spule nebst Spulhalter in der Vorderansicht.
Fig. 2 ist der zugehörige Grundrifs und Fig. 3 die Seitenansicht.
Fig. 4 veranschaulicht den das obere Ende der Spindel festhaltenden Federbolzen.
Fig. j zeigt die Spindel in der Ansicht und Fig. 6 im Schnitt nach der Linie x-x.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine andere Ausführungsform des Klöppels.
Auf der Fufsplatte A mit den bekannten seitlichen Führungsnuthen A1 ist der Spulhalter
angebracht. Derselbe besteht im wesentlichen aus dem Ständer B, dessen Absatz -B1
den Körner oder das Fufslager £>2 für das
untere Ende der Spindel J trägt. Der Ständer B hat an seinem oberen Ende den rechtwinklig
angebogenen Arm C. In demselben ist ein Bolzen D so angeordnet, dafs er auf- und abwärts
gleiten kann. Zwischen dem Kopf des Bolzens D und dem oberen Rande des Armes C
ist der Bolzen D von einer Spiralfeder D1 umgeben,
die den Bolzen stets nach oben zu drängen strebt. Damit sich der Bolzen nicht drehen kann, wird der Stift .D2 durch die
Schlitze C1 des Armes C hindurchgesteckt. Der Arm C ist mit einer Einschnappfeder E
ausgerüstet, deren freies Ende, in einem horizontalen Schlitz des Armes C ruht und in eine
Nuth D3 des Bolzens D eingreift, um diesen in seiner Stellung festzuhalten.
In dem am unteren Ende des Bolzens D vorgesehenen Körner ruht das obere Ende der
Spindel J.
Der Ständer B trägt einen gekrümmten Hebel F, welcher schwingend angeordnet ist
und eine Sperrklinke F1 besitzt, welche in ein am oberen Ende der Spindel angebrachtes
Sperrrad G eingreift. Unterhalb des Sperrrades G ist die Spindel J mit einem Bügel J1
ausgestattet, dessen beide Enden J2 L-förmig abgebogen sind.
Gegenüber dem Ständer B ist eine Führungsstange H für das Spanngewicht H1 angebracht,
"welches in bekannter Weise die Spannung des durch die Oese H2 hindurchgeführten Fadens
bewirkt.
Auf die Spindel J wird die Fadenspule M aufgeschoben, welche am oberen Ende eine
Scheibe N mit kreisförmiger Randnuth N2 und der Quernuth N1 besitzt.
Soll eine Spule eingesetzt werden, so wird die Feder E abgebogen. Der Bolzen D geht
dann unter der Wirkung der Feder D1 nach oben und giebt die Spindel frei, so dafs man
sie herausnehmen kann. Alsdann wird eine neue Spule von unten aufgesteckt, bis der
Bügel J1 in der Quernuth N1 ruht. Darauf
wird die Spule ein wenig gedreht, bis die Enden P des Bügels J1 in die Randnuth N'2
hineinreichen, so dafs die Spule auf der Spindel festgehalten wird. . Schliefslich setzt man die
Spindel mit der Spule auf den Ständer und drückt den Bolzen D abwärts, bis die Feder E
in die Nuth D3 desselben einschnappt und so den Bolzen in seiner unteren Stellung festhält.
In den Fig. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei welcher der
Ständer B wesentlich verkürzt ist. Der das obere Spindellager bildende Körner befindet
sich in einem Arm P des auf den Spulhalter H aufgesetzten abnehmbaren Kopfes J.
Der Ständer B trägt einen gekrümmten Hebel F, welcher schwingend angeordnet ist
und eine Sperrklinke besitzt, die in das am unteren Ende der Spindel J angeordnete Sperrrad
G eingreift.
Oberhalb des Sperrrades G ist die Spindel / wieder mit einem Bügel ausgestattet, der ebenso
in die Nuthen NL und N2 der Spule eingreift,
wie dies bei der in Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform beschrieben ist. Auch im
Üebrigen ist die Einrichtung und Wirkungsweise bei dieser Ausführungsform dieselbe wie
bei der oben beschriebenen, so dafs das Wesen der Erfindung in beiden- Fällen genau dasselbe
ist.
Claims (2)
1. Ein Klöppel für Flecht- und Klöppelmaschinen, bei welchem ein fehlerfreies
Abwickeln des Fadens unter gleichmäfsiger Spannung desselben dadurch gesichert wird,
dafs die Fadenspule von einer zwischen Körnern laufenden Spindel (J) leicht auswechselbar
getragen wird, mit welcher gleichzeitig die Sperrscheibe (G) für die Fadenspule
verbunden ist.
2. Ein Klöppel der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welchem ein leichtes Auswechseln
der Spulenspindel dadurch ermöglicht ist, dafs ein Spindellager (D bezw. P) in der
Richtung der Spindelachse verschoben und durch einen Schnepper in der Arbeitslage
festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83474C true DE83474C (de) |
Family
ID=355788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83474D Active DE83474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83474C (de) |
-
0
- DE DENDAT83474D patent/DE83474C/de active Active
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