DE83350C - - Google Patents

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DE83350C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/10Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bis jetzt nach dem amerikanischen Patent Nr. 507638 construirten Pressen mit rotirender Formtrommel waren ausschliefslich zur Herstellung von massiven Ziegelsteinen aus Thon bestimmt. Für manche Bau- und andere Zwecke werden durchlochte Ziegel vorgezogen, welche auf derartigen Pressen nicht geformt werden können.
Vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen, welche dem beregten Uebelstande abhelfen sollen. Zu diesem Zwecke mufsten besondere, die Durchlochung ausführende Stempel angeordnet und die Vorrichtungen zum Heizen der Prefsstempel und -Formen vervollkommnet werden, damit der zähe und klebrige Thon nicht an den Lochstempeln haften bleiben kann.
Eine mit diesen Verbesserungen ausgestattete Presse ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Presse im verticalen Querschnitt, Fig. 2 dieselbe im verticalen Längsschnitt;
Fig. 3 bis yb veranschaulichen Details.
ι ist die Formtrommel, welche durch die excentrisch zu ihr auf der gemeinsamen Welle 2 gelagerten Kammräder 3 und 3' mit Vorgelege in Rotation versetzt wird. In der Trommelwandung sind mehrere zu Paaren gruppirte Prefsformen 4 angeordnet, deren Stempel 5- in bekannter Weise durch auf der Welle sitzende Curvenscheiben 6, 7, 8 bei der Rotation der Formtrommel abwechselnd nach aufsen gestofsen und wieder einwärts gezogen werden, so dafs das durch Trichter zugeführte Material (Thon) bei geöffneten Formthüren 9, welche durch geeignete Curven 10, 10' bald längs, bald quer zur Drehungsrichtung gestellt werden,.
in die Formen gesaugt, nach Schliefsen der Thüren durch die gegen dieselben bewegten Stempel in den Formen geprefst und nach Oeffnen der Thüren als geformter, zum Brennen fertiger Ziegel aus den Formen gestofsen und auf Transportriemen 11 geworfen wird.
In den Prefsstempeln 5 sind (zwei, drei oder mehrere) Lochstempel 12 beweglich gelagert (siehe Fig. 4 und 4 a). Dieselben sind auf einem gemeinschaftlichen Träger 13 befestigt, dessen aufserhalb des Prefsstempels liegende Enden an den Metallfuttern der Form 4 (Fig. 1) befestigt sind und welcher bei der Bewegung des Prefsstempels in dem Schlitz 13' desselben radial hin und her gleitet. Der mittlere Lochstempel ist unmittelbar nach dem Trommelcentrum, die anderen Stempel sind parallel zu dem mittleren gerichtet.
Der durch den Schlitz gegabelte Prefsstempel ist durch die Platte 14 überdeckt, welche wie die auf sie geschraubte Platte 14' drei Bohrungen 14" für den Durchgang der Lochstempel besitzt. Letztere besitzen einen centralen Längskanal 12' (Fig. 5), welchen mehrere Bohrungen 12" kreuzen, die sich während des Pressens ungefähr in der Mitte des Ziegels befinden. Die Bohrungen 12'" kreuzen den Kanal 12' unmittelbar unter dem Stöpsel 12"", welcher an der Spitze der Lochstempel in den Längskanal eingesetzt ist, um das Verstopfen des Kanals beim Passiren der Stempel unter den Trichtern durch den aus denselben tretenden Thon zu verhüten. Die Bohrungen 12" lassen die beim Pressen aus dem Thon getriebene Luft in den centralen Kanal 12' eintreten; in letzteren strömt die Luft nach oben und durch
die Bohrungen 12'" nach aufsen. Die Spitzen der Lochstempel befinden sich während des Pressens in den Bohrungen 15"" (Fig. 6 b) der an den Formthüren g befestigten Verschlufsplatten 15; die Bohrungen 15"" münden in die Nuthen 1 5'", welche auf der an die Thür anstofsenden Fläche der Verschlufsplatten angeordnet sind, so dafs die aus den Lochstempeln tretende Luft ungehindert in die Atmosphäre entweichen kann.
In dieser Weise wird also beim Pressen der Ziegel gleichzeitig die in dem Thon enthaltene Luft durch die Lochstempel ausgetrieben, so dafs die Ziegel beim Brennen nicht reifsen oder sich werfen können.
Damit der Thon nicht an .den Lochstempeln haften bleiben kann und der geformte Ziegel sich gut und sauber aus der Form stofsen läfst, wird sowohl der Prefsstempel, als auch die Formthür durch Dampf (oder in anderer Weise) geheizt, so dafs das in dem Thon enthaltene und das Anhaften desselben verursachende Wasser verdampft und mit der Luft in oben beschriebener Weise ausgetrieben wird.
Wie bei der Presse nach dem amerikanischen Patente Nr. 507638 sind auch bei vorliegender Construction die die Prefsstempel bethätigenden Curvenscheiben 6, 7 mit einem peripheralen Dampfkanal ausgestattet, welcher durch eine auf dem zwischen den eigentlichen Curvenkränzen liegenden Körper angeordnete Ringnuth 16 (Fig. 3 und 3 a) und durch den dieselbe überdeckenden und mit der Formtrommel rotirenden Ringschieber 17 gebildet wird. Diesem Kanal wird der Heizdampf durch eine zuerst axial einwärts und dann radial nach aufsen in den Kanal führende Bohrung 18 zugeleitet, in welche die Dampfzuleitungsröhre 19 (Fig. 2) bezw. die, Auspuffröhre 19' geschraubt ist. Von dem Kanal zwischen 16 und 17 der einen Curvenscheibe 6 gelangt der Dampf durch den mittelst eines Rohrstutzens an den Ring 17 geschlossenen Schlauch 20 (Fig. 1) und die Röhre 21 (Fig. 4) in die Kanäle 12 ° der einerseits der Mittelebene angeordneten Prefsstempel und aus dem letzten derselben durch dessen Auspuffröhre 21' in das eiserne Rohr 22 (Fig. 2). Letzteres ist rings um die Mitte der inneren Trommelperipherie geführt und besitzt unter jedem Drehzapfen 23 (Fig. 7 bis 7 b) der Formthüren 9 ein T-Stück. An jedes dieser Stücke ist eine Röhre 24 geschlossen, welche den Dampf in die centrale Bohrung 25 der Drehzapfen führt. Von hier aus gelangt der Dampf durch die Röhre 27, welche in das Centrum der für den Drehzapfen vorgesehenen Thürbohrung 26 gesetzt ist (Fig. 4a), in den in jeder Thür angeordneten Kanal 28. Hinter dem letzten Drehzapfen ist an das Rohr 22 ein Schlauch 29 geschlossen, durch welchen der Dampf nach sämmtlichen, an der anderen Seite der Mittelebene angeordneten Prefsstempeln gelangt. Der Dampf passirt nun den Kanal 120 dieser Prefsstempel in der gleichen Weise wie der erste Strom die anderen Prefsstempel und strömt durch die Auspuffrohre 21' des letzten Stempels, den Schlauch 29 und den Rohrstutzen 30 in den zwischen der Nuth 16 und dem Ringschieber 17 gebildeten Kanal der Curvenscheibe 7; aus letzterem entweicht er durch die Röhre 19' in die Atmosphäre.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dafs der Kanal 120 derart den ganzen Prefsstempel 5 umzieht, dafs. die Platten 14 und 14' durch' den in dem Kanal circulirenden Dampf genügend erwärmt werden, um. das Wasser, welches in dem damit in Berührung kommenden Thon enthalten ist, verdampfen zu können. Ebenso wird, wie aus Fig. 6 a ersichtlich, die gegenüberliegende Fläche der Prefsform, welche mit dem Thon in Berührung kommt und durch die an der Formthür 9 befestigte Verschlufsplatte ι 5 gebildet wird, durch den Dampf hinreichend erwärmt, welcher in dem die ganze Formthür durchziehenden und bis nahe an die beiderseitigen Verschlufsplatten reichenden Kanal 28 circulirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Pressen mit rotirender Formtrommel eine Vorrichtung zum Lochen der zu formenden Ziegel, gekennzeichnet durch in die Prefsformen (4) ragende Stempel (12), welche bei der Bewegung der Prefsstempel (5) in denselben gleiten und einen Kanal (12') und Bohrungen (12" und 12'") besitzen, welche die beim Pressen aus dem Material (Thon) getriebene Luft und das durch Erwärmung der Prefsstempel und Formthüren (9) verdampfte Wasser in die Atmosphäre entweichen lassen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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