DE831777C - Aufsetzeinrichtung fuer den Tonarm von Plattenspielern - Google Patents

Aufsetzeinrichtung fuer den Tonarm von Plattenspielern

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DE831777C
DE831777C DEE1795A DEE0001795A DE831777C DE 831777 C DE831777 C DE 831777C DE E1795 A DEE1795 A DE E1795A DE E0001795 A DEE0001795 A DE E0001795A DE 831777 C DE831777 C DE 831777C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
stop
needle
motor
plate
Prior art date
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Expired
Application number
DEE1795A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Stuermer
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/30Supporting in an inoperative position
    • G11B3/32Construction or arrangement of support pillars

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  • Toys (AREA)

Description

  • Aufsetzeinrichtung für den Tonarm von Plattenspielern Bei den bekannten Plattenspielern wird der Tonarm im allgemeinen vor dem Spiel von Hand auf die Platte aufgesetzt. .Bei Plattenwechslern erfolgen dagegen das Aufsetzen und das Abheben des Tonarmes vollautomatisch. Das Aufsetzen des Tonarmes von Hand gefährdet sowohl die Nadel als auch die Platte dadurch, daß bei unsachgemäßer Handhabung die Nadel mit einem zu großen Druck aufgesetzt wird oder daß sie sogar beim Aufsetzen seitlich verschoben wird, so daß eine Kratzbewegung entsteht. In beiden Fällen besteht die Gefahr, daß die Platte verletzt oder auch die Nadel zerstört wird, vor allem wenn es sich um einen Kristallstift handelt. Aber auch bei Vermeidung dieser Gefahrenmomente besteht die Möglichkeit, daß mit der Nadel nicht in die richtige Einlaufrille getroffen wird, so daß das Spiel nicht planmäßig beginnt. Die verschiedenartigen Vorrichtungen zum Schutze der Nadel beim Aufsetzen haben sich nicht als absolut zuverlässig bewährt oder sind zu aufwendig gewesen. Der vollautomatische Plattenspielen wie er beim Plattenwechsler vorgesehen ist; ist erst recht .kostspielig und deshalb für einen normalen Plattenspieler ohne Plattenwechseleinrichtung bisher nicht angewandt worden.
  • Die Erfindung besteht in einer ';halbautomatischen Aufsetzeinrichtung des Tonarmes. Sie gestattet das automatische Aufsetzen, verlangt jedoch das Zurückführen des Tonabnehmers von Hand und außerdem das Aufsetzen des Tonabnehmers in eine Startlage vor Beginn des Spieles und vor Aufsetzen der Nadel. Erfindungsgemäß ist für den Tonarm eine Rastanordnung vorgesehen, auf die der Tonarm von Hand aufgesetzt wird uni die durch eine Auslösung selbsttätig relativ zur Platte derart abgesenkt wird, daß die Nadel an der richtigen Stelle zum Aufsetzen auf die Platte kommt. Vorzugsweise ist die Rastanordnung mit mehreren Rasten für die verschiedenen Plattengrößen versehen. Das Absenken der Rastanordnung kann durch eitre Klappbewegung, eine reine Senkbewegung oder durch eine Kombination von beiden erfolgen. Die Klapp-oder Senkbewegung erfolgt entweder gegen eine Federkraft oder die Schwerkraft und ist zweckmäßigerweise mit der Schließbewegung des Gehäuses gekoppelt.
  • In der Zeichnung sind -einige Ausführungsformen der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Tonarm eines Plattenspielers, der in der Tonarm.säule 2 um die vertikale Tonarmachse und um eine horizontale Schwelrkachse 3 drehbar gelagert ist. Der ganze Plattenspieler ist finit seiner Grundplatte ¢ zusammen aus dem Geliäuse 5 herauszuziehen, und zwar ist die Einrichtung in herausgezogenem Zustande dargestellt. Bevor der Plattenspieler in Tätigkeit gesetzt wird, wird er in Richtung des Pfeiles 6 in die Schiebeschatulle wieder eingefahren.
  • Erfindungsgemäß ist eine Klappe 7 mit zwei Kastnuten 8 und 9 vorgesehen, die in Fig. 2 in der Seitenansicht noch einmal dargestellt ist, während sie in Fig. i in der dazu senkrechten Ansicht erscheint. Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Klappe 7 mit ihrer Welle io in der Grundplatte des Plattenspielers angeordnet. Bevor das Spiel beginnt, ist der Tonarm i mit einer Auflegekante, je nach der Plattengröße, in eine der beiden Nuten 8 oder 9 gelegt. Alsdann wird die Grundplatte 4 in Richtung des Pfeiles 6 in die Kassette 5 wieder eingeschoben. Das Einschieben erfolgt entweder von Hand oder mittels Federkraft nach Auslösen einer Haltevorrichtung. Die Klappe 7 ist unterhalb der Grundplatte 4 mit einem S-förmig gekrümmten Fortsatz i i versehen, der beim Einschieben längs eines gestellfesten Anschlages 12 gleitet. Der Anschlag 12 ist ein Stab, der im Gehäuse 5 fest angeordnet ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird der Fortsatz i i durch den Stab 12 nach oben gedrückt, so daß die Klappe 7 in Richtung des Pfeiles 13 abgesenkt wird. Hierbei senkt sich der Tonarm 1, so daß sich die Nadel 14 auf die Platte 15 aufsetzt, die in der Zeichnung nur schematisch angedeutet ist. Der Fortsatz i i ist in der Weise S-förmig gekrümmt, daß zunächst ein verhältnismäßig schnelles Absenken der Klappe 7 und damit der Nadel 14 erfolgt, bis kurz vor dem Aufsetzen der Nadel; dann geht die Absenkbewegung sehr langsam vor sich, damit die Nadel möglichst behutsam aufgesetzt wird. Nach erfolgtem Aufsetzen wirkt der Stab 12 auf das letzte nach unten _gekrümmte Ende des Fortsatzes i i ein und ruft ein sehr schnelles, endgültiges Absenken der Klappe 7 hervor, so daß der Tonarm i völlig frei schwebt und nur durch die Nadel 14 gestützt wird. Die Teile i i und 12 können unter Umständen auch ihre Rolle vertauschen; es kann z. B. unten an der Klappe ein Anschlagselement sitzen, das sich längs einer I;estellfesten, S-förmigen Führung bewegt. Gemäß einer besonderen Ausbildung des Erfindungsgedankens ist mit der Rastanordnung ein Schalter verbunden, der automatisch den Plattenspielermotor einschaltet, und zwar ist mit der halbautomatischen Aufsetzung des Tonarmes ein selbsttätiges Einschalten des Motors beim Aufsetzen der Nadel verbunden. Hierzu ist eine Schaltanordnung vorgesehen, die zweckmäßig erst in dem Augenblick, in dem sich die Nadel auf die Platte aufsetzt, wirksam wird. Diese Schaltanordnung ist in Fig.3 beispielsweise dargestellt.
  • Im Tonarm i ist oben ein Hebel 22 in einer waagerechten Drehachse 23 gelagert. Als waagerechter Hebelarm dieses Hebels dient eine Quecksilbc:rschaltröhre 16. Außerdem ist an der Toaarmsäule 2 ein fester Anschlag i,- vorgesehen, an dein der S-förmig gebogene Hebelarm 22 entlang zu gleiten vermag, wenn sich der Tonarm i auf die Platte aufsetzt. In Fig.3 ist diejenige Stellung festgehalten, in der die Nadel sich bereits aufgesetzt hat und der Winkelhebel 22, 16 um die Drehachse 23 in Richtung des Pfeiles 18 verschwenkt worden ist. Hierdurch tritt ein Anheben der Que;:ksilberschaltröhre 16 ein, so daß diese den Stromkreis des Motors einschaltet. In abgehobenem Zustande des Tonarmes i, vor dem Aufsetzen, befindet sich der Hebel 22 in der gestrichelten Lage und die Schaltröhre 16 in ausgeschaltetem Zustand(-,.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist von besonderem Vorteil, wenn es sich um einen nicht selbstanlaufenden Synchronmotor handelt, der in bereits vorgeschlagener Weise durch die Einschiebebewegung des Plattenspielers in die Schatulle 5 angeworfen wird. Das halbautomatische Aufsetzen des Tonarmes geht dann gleichzeitig mit der Anwurfbewegung des Motors vor sich, während das Einschalten des Motors gemäß Fig.3 zum Schlul!) erfolgt, wenn die Nadel aufgesetzt und der Motor angeworfen ist.
  • Ist z. B. der Anschlag 17 treppenförmig oder allgemein als Kurvenscheibe ausgebildet, so wird der Motor dann, während sich die Nadel in der Auslaufrille betätigt, selbsttätig . abgeschaltet. Fig. q, zeigt den Anschlag 17 in Draufsicht von oben in perspektivischer Darstellung. Während des Spieles befindet sich der S-förmig ausgebildete Hebel 22 in der ausgezogen bezeichneten Stellung. Hierbei drückt der Anschlag 17 gegen die obere Kröpfung des Hebels 22 und hält die (juecksilberschaltröhre 16 in eingeschaltetem Zustande. Sobald die Nadel in die Auslaufrille gelangt, passiert der Hebel 22 den Treppenabsatz i 9 und gelangt in die gestrichelte Lage 22'.
  • Der letzte Teil des Anschlages 1 7 gestattet nun der oberen Kröpfung des Hebels 22 ein Zurückweichen entgegengesetzt der Drehrichtung des Pfeiles 18, wodurch die Quecksilherschaltröhre 16 in ihre Ausschaltstellung gerät und den :Motor abschaltet.
  • Eine gewisse Schwierigkeit besteht bei dem Vorhandensein von mindestens zwei Nuten 8 und 9 der Rastanordnung 7. Wenn die beiden Nuten 8 und 9, wie in Fig. i und 2 dargestellt, auf einer gemeinsamen geraden Klappe sitzen, die sich um eilte waagerechte Achse i o dreht, kann die Bewegung der beiden Nuten nicht gleichzeitig mit der Richtung des Tonarmes zusammenfallen, der um die senkrechte Achse der Tonarmsäule 2 drehbar ist. Die Verhältnisse sind in Fig.5 verdeutlicht. Der Tonarm ist in zwei Stellungen i und i' dargestellt. Gemäß einer besonderen Ausbildung des Erfindungsgedankens ist die Auflegekante des Tonarmes S-förmig gekrümmt, in der Weise, wie es aus der Fig. 5 ersichtlich ist. Die Klappe 7 ist ihrerseits derart $-förmig gebogen, daß die beiden Nuten 8 und 9 bezüglich ihres Abstandes von der Tonarmdrehachse 2, relativ zueinander versetzt süid. Die Klappe 7 und die Auflegekante des Tonarmes i sind derart in ihrer Formgebung aufeinander abgestimmt, daß die zueinander symmetrisch gekrümmten Stellen der S-Kurve der Aufsetzkante in die beiden Nuten 8 und 9 eingreifen. Die Krümmung der Auflegekante ist so bemessen, daß die Klappe 7 bei ihrer Drehung um die Achse i o sich genau längs der Auflegekante bewegt.
  • Die Verhältnisse lassen sich auch in der Weise abwandeln, daß nur eine Nut in der Rastklappe vorgesehen ist und entsprechend viele Auflegekanten im Tonarm angeordnet sind, die entsprechend verschiedene Richtungen besitzen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist in Fig. 6 dargestellt. Hier sind zwei getrennte Rastklappen 20 und 21 vorgesehen, die um zwei waagerechte Achsen drehbar sind, die gegeneinander einen Winkel einschließen. Der Winkel ist derart bemessen, daß die Auflegekante des Tonarmes jeweils zur Rastanordnung 20 oder 21 senkrecht verläuft.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufsetzeinrichtung für den Tonarm von Plattenspielern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rastanordnung vorgesehen ist, auf die der Tonarm von Hand aufgesetzt wird und die durch eine Auslösung selbsttätig relativ zur Platte derart abgesenkt wird, daß die Nadel an der richtigen Stelle zum Aufsetzen auf die Platte kommt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastanordnung (7) mit zwei oder mehr Rasten (8, 9) für verschiedene Plattengrößen versehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung durch die Schließbewegung des Gehäuses, vorzugsweise das Wiedereinfahren des Plattenspielers in eine Schiebeschatulle, erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastanordnung entgegen einer Federkraft oder der Schwerkraft klappbar, senkbar oder kombiniert klapp- und senkbar ausgebildet ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüzhe 1 bis 4, dadurch gekeiitizeic hiiet, daß die Rastanordnung als eine Klappe (7) ausgebildet ist, die in einer waagerechten Achse (i o) gelagert ist und sich beim Einleiten des Spielvorganges, beispielsweise beim Einschieben der Grundplatte m eine Schiebeschatulle, relativ zu einem Anschlag (12) bewegt und dabei zu einer Drehung um die waagerechte Achse derart veranlaßt wird, daß ein Absenken des Tonarmes auf die Platte eintritt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe und/oder der Anschlag derart kurvenförmig oder gekröpft ausgebildet ist, daß die Senkbewegung anfangs rasch und später langsamer erfolgt.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe und/ oder der Anschlag derart S-förmig gekrümmt ist, daß zum Schluß, nach Aufsetzen der Nadel auf die Platte ein steiles Absenken der Raste e-efolgt. B.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kontaktvorrichtung vorgesehen ist, die das Einschalten des Motors bewirkt und durch die Absenkbewegung des Trniarmes betätigt wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorkontakt ein Quecksilberkontakt (16) ist, der mit dem Tonarm verbunden ist und der den einen Arm eines zweiarmigen Hebels bildet, dessen anderer Arm (22) durch einen gehäusefesten Anschlag (17) gesteuert wird. i o.
  10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gehäusefeste Anschlag (17) als Treppen- oder Kurvenscheibe derart ausgebildet und zum Kontakthebel angeordnet ist, daß der Kontakthebel in dem Augenblick; in dem die Nadel in die Auslaufrille gelangt, eine Treppenkante (i 9) des Anschlages passiert und dadurch den Motor wieder ausschaltet. i i.
  11. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflegekante des Tonarmes (i) derart gekrümmt, insbesondere S-förmig gekrümmt ist, daß sie in den verschiedenen Raststellungen verschiedene Richtungen besitzt, wobei die einzelnen Rasten (8, 9) bezüglich des Abstandes vom Tonarmdrehpunkt gegeneinander etwas versetzt sind.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rastanordnung nur eine Nut vorgesehen ist, während mehrere Auflegekanten mit verschiedenen Verlaufsrichtungen vorgesehen sind.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastanordnung aus getrennten Klappen (20, 21) mit zueinander schrägen Achsen besteht.
  14. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Synchronmotor verwendet wird, der angeworfen werden muß, wobei der Anwurfvorgang des Motors mit der halbautomatischen AufSetzbewegung des Tonarmes gekoppelt ist.
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