DE8317497U1 - Natursteinplatte - Google Patents

Natursteinplatte

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DE8317497U1
DE8317497U1 DE19838317497 DE8317497U DE8317497U1 DE 8317497 U1 DE8317497 U1 DE 8317497U1 DE 19838317497 DE19838317497 DE 19838317497 DE 8317497 U DE8317497 U DE 8317497U DE 8317497 U1 DE8317497 U1 DE 8317497U1
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natural stone
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stone slab
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MARMORWERK LUDWIG NIEFNECKER KG 8078 EICHSTAETT DE
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Description

MarntorWerk Ludwig Niefnecker KG,
Westenstraße 101, D-8078 Eichstä'tt/Bayern
Natursteinplatte,
Die Neuerung betrifft eine Natursteinplatte, insbesondere für Bodenbeläge od. dgl.
Bei der Herstellung von Natursteinplatten, welche aus Blöcken geschnitten und anschließend geschliffen und poliert werden* sowie bei der Maßanfertigung der verschiedenartigsten Konstruktionen aus Natursteinplatten und den Verlegearbeiten mit derartigen Platten fallen erhebliche Mengen an Plattenresten an. Bei diesen Resten handelt es SO sich überwiegend um streifenförmiges Material zwischen 5 bis 12 cm Breite, welche je nach Bearbeitungszustand
roh oder poliert anfallen können. Da es sich bei Natursteinen, sei es bei Jurakalksorten, Solnhofner Platten oder insbesondere auch bei den teuren Marmorsorten, um | J5 einen vergleichsweise teuren Rohstoff handejjt, wird durch diesen Anfall an Resten und Abfällen das Produkt erheblich verteuert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Natursteinplatte zu schaffen, welche eine sinnvolle und ästhetisch ansprechende Verwertung dieser Reste gestattet.
Diese Aufgabe wird bei einer Natursteinplatte der oben angegebenen Art neuerungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Platte aus miteinander Kante an Kante an Fugen verklebten, im wesentlichen quaderförmigen Elementen besteht.
Es ist offensichtlich, daß durch den Vorschlag der Neuerung sich sämtliche Verwertbaren Reste zu derartigen Platten zusammenfügen lassen, so daß hierdurch die Gesamtherstellung von Natursteinplatten wirtschaftlicher gestaltet Werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Neuerung bestehen die Elemente aus Streifen.
^O im einzelnen ist es vorteilhaft, die Länge der Streifen gleich der Kantenlänge der jeweiligen Platte auszubilden.
In diesem Falle verlaufen bevorzugt sämtliche Fugen parallel zu dieser Kante.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform nach der Neuerung ist es auch möglich, die Streifen im Winkel zur Kante anzuordnen.
Natursteinplatten nach der Neuerung können entweder aus farbsortierten Natursteinen oder auch aus verschiedenfarbigen Natursteinen hergestellt sein, was einerseits von den Kundenwünschen und andererseits von der beabsichtigten ästhetischen Wirkung abhängt.
_
Die Elemente, welche die Natursteinplatte nach der Neuerung bilden, weisen bevorzugt eine Stärke zwischen 18 und 20 mm auf.
Bevorzugt ist in den Fugen der verklebten Elemente ein Zwei komponenten kleber vorgesehen.
Im einzelnen ist es möglich, die Natursteinplatten quadratisch oder rechteckig oder in sonstiger polygonaler Form auszubilden.
Bei einer abgewandelten Form nach der Neuerung sind die nebeneinander liegenden Streifen um eine Streifenbreite
gegeneinander versetzt rtnteinander Verklebt* Hierdurch er= gibt sich die Möglichkeit, aus Matursteinplatten nach der Neuerung eine parkettartige Verlegung aus vorgefertigten Elementen durchzuführen*
Bei einer Weiterbildung nach der Neuerung ist zusätzlich eine Trägerplatte oder Unterplatte vorgesehen, auf weiche die Elemente aufgeklebt sind. Bei der Unterplatte kann es sich um eine Platte aus vergleichsweise billigen Gestein oder um Spanplatte oder Kunststoff handeln.
Im folgenden wird die Neuerung anhand von in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt:
15
Fig. 1 eine skizzenhafte perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform nach der Neuerung;
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform; und
Fig. 3 die Draufsicht auf eine Natursteinplatte nach der Neuerung in einer weiteren Ausfühlungsform.
Wie bei der ersten Ausführungsform gemäß Fijj_· 1 veranschaulicht, besteht die Natursteinplatte 1 nach der Neuerung aus im wesentlichen quaderförmigen Elementen 2, welche an Fugen 3 Kante an Kante miteinander verklebt sind. Die quaderförmigen Elemente 2, welche bei dieser Ausführungsform als streifenförmige Elemente ausgebildet sind, werden bei der Resteverwertung von Natursteinarbeiten aus den anfallenden Streifen zwischen 5 und 12 cm Breite gewonnen. Diese Streifen können roh oder poliert anfallen.
Zur Zusammenfügung der in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsform von Natursteinplatten 1 werden derartige Streifen miteinander verklebt, wobei eine Farbsortierung des Natursteines erfolgen kann, d. h. entweder eine
Ii X möglichst gleichmäßige Färbung der verschiedenen Streifen ij
2 oder eine bewußt abweichende Färbung hergestellt werden %
i kann, werden diese zunächst zu großen Platten verklebt und anschließend einer Endbearbeitung unterzogen, wobei es sich insbesondere um das Schleifen und Polieren handelt. Beim / Abschluß dieser Arbeiten sind daher die Fugen 3, in denen bevorzugt ein Zweikomponentenkleber 4 angeordnet ist, mitbeschliffen, so daß eine durchgehend polierte Fläche auf der Oberseite entsteht.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2sindebenfallsdie Elemente 2 streifenförmig ausgebildet und an den Fugen 3 mittels des Zweikomponentenklebers 4 Kante an Kante miteinander verklebt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist zusätzlich eine Tragplatte 5 vorgesehen, mit welcher die ■ Elemente 2 unter Verwendung des gleichen Klebers ebenfalls verklebt sind. Bei der Tragplatte oder Unterplatte 5 kann es sich um eine Platte aus irgendeinem billigen Gestein handeln oder auch um Spanplatten oder Kunststoffplatten und ähnliches.
Die lediglich in der Draufsicht in Fig. 3 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich von den vorhergehenden ' Ausführungsformen im wesentlichen durch die geometrische Anordnung der streifenförmigen Elemente 2. Jtei dieser Ausführungsform sind die streifenförmigen Elemente 2 stufenförmig versetzt Kante an Kante miteinander verklebt, wobei die Versetzung der Hohe nach jeweils der Breite der strei- , fenförmigen Elemente 2 entspricht. Es ist offensichtlich, daß sich zwei Natursteinplatten 1 gemäß Fig. 3 derart ineinander fügen lassen, daß entweder das Muster eines Stabparketts oder die übliche Parkettbindung entsteht. Hierdurch lassen sich besonders ästhetische Wirkungen beim Bodenbelag erzielen.
Bei den veranschaulichten Ausführungsformen ist die Länge der streifenförmigen Elemente 2 entsprechend der Kantenlänge der Natursteinplätte t bemessen. Selbstverständlich
lassen sich auch stirnseitig Elemente 2 aneinander kleben, so daß auch kürzere Reststücke zu Natursteinplatten beliebiger Größe zusammengefügt werden können. Die Natursteinplatten 1 können entweder als quadratische Platten zwi- sehen 25 χ 25 und 50 χ 50 cm Größe oder auch zu rechteckigen Platten verarbeitet werden.
Abweichend von den veranschaulichten Ausführungsformen lassen sich je nach beabsichtigter ästhetischer Wirkung, auch streifenförmige Elemente im Winkel zu den Kanten der Natursteinplatte aneinander kleben, sollte dies der beabsichtigten ästhetischen Wirkung entsprechen. Ebenso ist offensichtlich, daß auch andere geometrische Forman abweichend von der Streifenform Verwendung finden können.
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Claims (15)

B4TEN14NK0LJE:·:::BRQSE DK"'BROSE P-BQ23 München-Pullach, WienerJStr. 2; Tf ΙΛ089) 7»9S 3CJ7* Telexj5 212147 bros d; Cables: -Patentibus» München Diplom Ingenieure • ftf*«· ·» · «t · · Marmorwerk Ludwig Niefnecker KG, Westenstraße 101, D-8078 Eichstätt/Bayern laf 15. Juni 1983 Your rel: Date: _ _ , DBr/pr SCHUTZANSPRÜCHE
1. Naturstenn.pl .'.tte, insbesondere für Bodenbeläge und dgl., dadurch gekenzeichnet, daß die Platte (1) aus miteinander Kante an Kante an Fugen (3) verklebten, im wesentlichen quaderförmitjen Elementen (2) besteht.
2. Natursteinplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (2) streifenförmig ausgebildet sind.
3. Natursteinplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der streifenförmigen Elemente (2) der Kantenlänge einer Platte (1) entspricht.
4* Natursteinplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmigen Elemente (Z) parallel zur Kante der Platte (1) angeordnet sind.
5. Natursteinplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmigen Elemente (2) im Winkel zur Kante der Platte (1) angeordnet sind.
6. Natursteinplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (2) farbsortiert sind..
7. Natursteinplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente?eine Höhe zwischen 18 und 20 mm aufweisen.
8. Natursteinplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Fugen (3) ein Zweikomponentenkleber (4) angeordnet ist.
9. Natursteinplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) quadratisch oder rechteckig ist.
10. Natursteinplatte nacheinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die strei fenförnti gen Elemente (2) gegeneinander versetzt verklebt sind, wobei die Versetzung der Breite eines Elementes (2) entspricht.
__
11. Natursteinplatte nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) zwischen 25 χ 25 und 50 χ 50 cm groß isU
12. Natursteinplatte nach einern der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Elemente (2) zusätzlich eine Träger- oder Unterplatte angeklebt ist.
13. Natursteinplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterplatte (5) aus Stein besteht.
3 I
1 14, Natursteinplatte nach Anspruch 12* dadurch gekennzeichnet^ daß die Unterplatte aus Preßspan oder Kunststoff besteht.
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