DE83161C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/02Wheels in one piece

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Vorliegende Erfindung betrifft eine neue Art Scheiben aus Gufsstahlmasse, in Verbindung mit Kunststein, zum Schleifen von Steinen, deren Form auf beiliegender Zeichnung beispielsweise dargestellt und hiernach näher beschrieben ist.
Dieselbe bezweckt vollständige Ausnutzung der zum Schleifen verwendeten Masse gegenüber den bis jetzt bekannten Arten derartiger Schleifsteine, bei welchen ein grofser Theil der Schleifmasse (nahezu 50 pCt.) bei vorgeschrittener Abnutzung bezw. Verschleifs derselben nicht mehr zu benutzen ist und weggeworfen werden mufs. Aufserdem besitzt die Masse der bisher verwendeten Schleifmasse gegenüber eine gröfsere Härte bei stets gleichbleibendem Korn (Rauhheit), mithin ist auch ein Bestreuen der zu schleifenden Steinoberfläche mit Schleifmasse nicht mehr erforderlich.
Als fernerer Vortheil dieser neuen Schleifsteine ist die Gleichmäfsigkeit, mit der der Schliff erfolgt, zu erwähnen, weil die Körner in der Schleifmasse gleichmäfsig und homogen vertheilt bezw. gebunden sind.
Behufs Herstellung derartiger Schleifsteine wird zunächst in eigens construirten Formen aus Eisenblech oder einem anderen passenden Material, der gewünschten Gröfse u. s. w. entsprechend, irgend eine Kunststeinmasse aus zerkleinerten Granitabfällen eingestampft und züsammengeprefst. Des grofsen Druckes halber, welchen die Schleifmaschine ausübt, ist eine sehr harte Gesteinsart erforderlich, und hat sich bei den vom Erfinder vorgenommenen verschiedenen Proben Granit als die beste und widerstandsfähigste gezeigt. Die Verbindung der Schleifmasse mit Kunststein ist deshalb gewählt worden, weil auf diese Weise, wie auch aus der Construction Fig. 1 und 2 ersichtlich, die Schleifmasse bis fast auf ein Minimum ausgenutzt und abgearbeitet werden kann. Das Einspannen des Schleifsteines in die Schleifmaschine erfolgt in einfachster und praktischster Weise durch einen Eisenzapfen, welcher zu diesem Zweck gleich bei Herstellung der Kunststeinmasse mit in diese eingelassen wird.
Nachdem die Kunststeinmasse leicht angezogen hat, was bereits nach einigen Stunden, je nach dem gewählten Mischungsverhältnifs, vor sich geht, wird die Stahlmasse, deren Körnung sich nach der zu schleifenden Gesteinsart richtet, unter Beimischung von etwa 40 pCt. feingemahlenem, gebranntem Magnesit, sowie circa 10 pCt. geschlemmte Kreide in einer ca. 30 procentigen Chlormagnesiumlösung zu einem steifen Brei innig vermengt und so auf die Oberfläche des hergestellten Kunststeines aufgebracht und geprefst.
Hierauf wird die so verbundene Stahl- und Steinmasse dem natürlichen Trockenprocefs überlassen. Neben Magnesit als Bindemittel hat die Beigabe von Schlemmkreide den Zweck, ein Treiben des Magnesits und dadurch erzeugte Risse in der Masse zu verhindern.
Je nach der zur Trocknung erzeugten Wärme können die Scheiben in 8 bis 12 Stunden aus der Form genommen werden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der für Handbetrieb (Fig. 1 ist für Maschinenbetrieb, Fig. 2 für Handbetrieb) herzustellende Schleifstein mit Rücksicht auf die Profilirung von zu

Claims (1)

  1. bearbeitenden Steinen anders geformt als der für Maschinenbetrieb. Derselbe erhält ebenso mit Rücksicht auf den mit Hand auszuübenden Druck eine gröfsere Schwere, und wird die Kunststeinmasse in ihrer Stärke zweckmäfsig 3 bis 4 mal so grofs genommen als die aufgeprefste Stahlmasse.
    In den beiden Fig. 1 und 2 ist α die Kunststemmasse, b die aufgeprefste Stahlmasse. . In Fig. ι bedeutet c den in die Kunststeinmasse mit eingearbeiteten Stahlkeil, welcher sich in die am unteren Ende des Schleifcylinders d zu diesem Zweck ausgesparte Oeffnung legt.
    Patεν τ-Anspruch:
    Eine zum Schleifen von im Bauwerk zu verwendenden Steinen aller Art dienende Schleifscheibe oder Schleifstein, bestehend aus einer Schicht Kunststein (a) aus zertrümmerten und fest zusammengeprefsten Brocken von Granit oder ähnlich hartem Gestein mit irgend einem Bindemittel, auf bezw. um welche eine Gufsstahlmasse (b), bestehend aus einer Mischung von Stahlkörperchen, feingemahlenem, gebranntem Magnesit und geschlemmter Kreide, mit Chlormagnesiumlösung zu einem Brei verarbeitet, gebracht und dann geprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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