DE830767C - Transportkanne, insbesondere Milchkanne - Google Patents

Transportkanne, insbesondere Milchkanne

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DE830767C
DE830767C DER1376A DER0001376A DE830767C DE 830767 C DE830767 C DE 830767C DE R1376 A DER1376 A DE R1376A DE R0001376 A DER0001376 A DE R0001376A DE 830767 C DE830767 C DE 830767C
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DE
Germany
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jug
anklet
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cans
metal
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Application number
DER1376A
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English (en)
Inventor
Heinrich Ritter
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HEINRICH RITTER FA
Original Assignee
HEINRICH RITTER FA
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2646Of particular non cylindrical shape, e.g. conical, rectangular, polygonal, bulged
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/68Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts by incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or layers, e.g. foam blocks
    • B29C70/74Moulding material on a relatively small portion of the preformed part, e.g. outsert moulding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/20External fittings
    • B65D25/24External fittings for spacing bases of containers from supporting surfaces, e.g. legs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

  • Transportkanne, insbesondere Milchkanne Milchkannen und ähnliche Transportgefäße, die bekanntlich einer recht rauhen Behandlung ausgesetzt sind, müssen, namentlich wenn sie aus Aluminium oder einer vergütbaren Leichtmetallegierung bestehen, mit einem kräftigen Fußreif versehen werden. um ihren Boden gegen Beschädigung zu schützen. Diese Fußreife wurden bisher nachträglich an der Kanne befestigt, und zwar durch Aufziehen, Aufschrumpfen o. dgl. Dabei zeigte sich jedoch insbesondere bei Kanen mit eckiger formgebung unmer wieder der Übelstand, daß der Reif nicht an allen Stellen dicht an de Umfang der Kanne anlag. sondern mehr oder weniger große Spalte zwischen sich und der Kanne frei ließ, in denen sich später beim Gebrauch der Kanne Schmutz und Feuchtigkeit festsetzen konnten. Dadurch entstanden Korrosionserscheinungen, die unbemerkt zur Zerstörung der Kanne führen konnten. Dieser Übelstand trat namentlich dann in verst.ärktem Maß auf, wenn der Querschnitt der Kanne nicht kreisrund, sondern vieleckig ist, weil es mit den bekannten Verfahren zur Herstellung solcher meist quadratischer Kannen nicht gelingt, den Kannen einen vollkommen regelmäßigen Querschnitt zu geben.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der Fußreif unmittelbar auf die fertige Kanne aufgegossen ist. Ein in solcher Weise hergestellter Fußreif liegt an allen Stellen des Kannenumfangs glcichmäßig an, weil der flüssige Werkstoff sich beim Gießen jeder Unregelmäßigkeit der Kannen anpaßt. Bei Kannen, die zunächst mit kreisrundem Querschnitt vorgefertigt und druch nachträgliche Verformung in einen vieleckigen Querschnitt übergeführt werden, kann man eine besonders feste Haftung des Fußreifs an der Kanne dadurch er- reichen, daß man den die Kanne umfassenden Teil des Reifs so hoch an der Kanne hinaufragen läßt, daß er über den in der Nähe des versteifenden Kannenbodens unregelmäßigen Querschnitt der Kanne hinausgreift, an dessen Einbuchtungen der Reif einen besonders festen Halt findet.
  • Das Verfahren zur Herstellung eines solchen angegossenen Fußreifs ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Kanne aufrechtstehend als Kern in die Gießform eingesetzt und das flüssige Gießmetall am unteren Rand des Reifs in die Form eingeführt wird. so daß es erst nach seinem Aufsteigen an den Wänden der Form in abgekühltem Zustand mit der Kanne in Berührung kommt. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Gießmetall den Mantel der Kanne zum Schmelzen bringt. Das erfindungsgemäße gießverfahren zeichnet sich ferner dadurch aus, daß das Gießmetall der Hohlform des Fußreifs durch mehrere, gleichmäßig über den Umfang des Reifs verteilte Anschnitte zugeführt wird, welche mit mindestens zwei gleichzeitig, aber getrennt voneinander mit Gießmetall gespeisten Eingüssell verbunden sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschriehen. Es zeigt Fig. 1 eine Schrägansicht einer Kanne mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt Fig. 2 eine Schrägansicht des in der Mitte einer Seite quer durchgeschnittenen Fußreifs der in Fig. t gezeigten Kanne, Fig. einen senkrechten Mittelschnitt durch die Gießform, Fig. 4 eine Draufsicht auf das aus der Form herausgehobene Gußstück mit seinen Angüssen, Die in Fig. l dargestellte Kanne t ist derart hergestellt, daß man zunächst eine Kanne mit kreisrundem Querschnitt vorfertigt und dieses Halbfabrikat dann auf den gewünschten quadratischen Querschnitt bringt. Dabei entstehen in den Wänden der Kanne Spannungen, welche bewirken, daß die Seitenflächen 2 der Kanne in der Nähe des Kannen bodens 3 nicht völlig eben, sondern leicht gewellt sind, weil der Kannenboden einen versteifenden Einfluß ausübt. Wenn man auf eine solche Kanne in bekannter Weise einen vorgefertigten Fuß reif 4 aufziehen will, wie ihn die Fig. 2 im Querschnitt zeigt, so schließt dieser an solchen Stellen 5 der Kannenwände, die, wie dies in Fig. 3 übertrieben dargestellt ist, z. B. nach innen gewölbt sind, nicht dicht an, sondern läßt Spalte frei, in welche Feuchtigkeit und Schmutz eindringen und sich festsetzen können.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb der Fußreif 4 um die in ihre Fertigform gebrachte Kanne herumgegossen. Dies erfolgt in der Weise, daß man die Kanne l aufrechtstehend, d. h. mit ihrem Boden 3 nach unten, in eine Gießform 6 hineinragen läßt, dereii Hohlraum 7 der Form des Fußreifs 4 entspricht. l)as Profil des Fußreifs 4 ist so weit an den Seitenwänden 2 der Kanne hochgezogen, daß es deren Unregelmäßigkeiten 5 übergreift. Die Gießform ist mit mehreren Anschnitten 8 versehen, die gleichmäßig über den Umfang des Fußreifs verteilt sind, indem sie z. B. in der Mitte seiner Viereckseiten münden. Die Anschnitte 8 münden in den unteren Teil der Gießform. so daß das flüssige Gießmetall erst an den Wänden der Form 6 hochsteigen und sich abkühlen muß, ehe es die Kanne erreicht. Die Anschnitte 8 sind in an sich bekannter Weise durch Fließkauäle 9 mit Eingüssen 10 verbunden. Vorzugsweise werden mindestens zwei Eingüsse to vorgesehen. die gleichzeitig, aber unabhängig voneinander mit Gießmetall beschickt werden. indem man z. B. jeden der Eingüsse mit einem besoiidereii Gießlöftel füllt.
  • Die Kanne 1 und ihr Fußreif 4 werden vorteilhaft aus einer vergütbaren. niclit korrodierenden Leichtmetallegierung hergestellt, so daß man nach dem Aufgießen des Fußreifs beide gleichzeitig vergüten bzw. eloxieren kann. Man erhält auf diese Weise eine Kanne, die samt ihrem Fußreif mit einer an keiner Stelle unterbrochenen Schutzschicht versehen und daher besoll (lc @s widerstandsfähig gegen Korrosion ist.
  • PA IN T A N S P R Ü C H I. Mit einem Fußreif versehene Traiisi>ortkanne, insbesondere Milchkanne, dadurch gekennzeichnet, daß der tußreif (4) unmittelbar auf die Kanne (I) aufgegossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Kanne nach Anspruch 1, die zunächst als hohlzylindrisches Gefäß mit kreisrundem Querschnitt vorgefertigt und hierauf in ein prismatisches Gefäß mit vieleckigem Querschnitt verformt wird, dadurch gekennzeichnet. daß der Fußreif (4) die nach der Verfromung auftreteiiden Unregelmäßigkeiten (5) der Kannenwände (2) ül>ergreift.
    3. Kanne nach Anspruch z untl 2, dadurch gekennzeichnet. daß Kanne und Fußreif aus einer vergütbaren, nicht korrodierenden Leichtmetallegierung bestehen.
    4. Verfahven zur Herstellung von Kannen nach Anspruch l bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Kanne (1) aufrechtstehend als Kern in die Gießform (6) eingesetzt und das fliissige Gießmetali am unteren Rantl des Fußreifs (4) zugeführt wird, derart. daß es vor der Berührung mit der Kanne aii den Formwänden hochsteigen und sich abkühlen muß.
    5. Gießverfahreu nach \nspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießmetall der Hohlform (7) des Fußreifs durch eine Vielzahl von Anschnitten (8) zugeführt wird, die über den Umfang der Form gleichmäßig verteilt und mit mindestens zwei Eingüssen (pro) verbunden sind, welche gleichzeitig, aber unabhängig voneinander mit (ließmetall beschickt werden.
DER1376A 1950-03-29 1950-03-29 Transportkanne, insbesondere Milchkanne Expired DE830767C (de)

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DE (1) DE830767C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT375614B (de) * 1981-10-30 1984-08-27 Zuechner Blechwaren Aus blech hergestellter verpackungsbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT375614B (de) * 1981-10-30 1984-08-27 Zuechner Blechwaren Aus blech hergestellter verpackungsbehaelter

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