DE416693C - Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkoerpern - Google Patents

Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkoerpern

Info

Publication number
DE416693C
DE416693C DEE24949D DEE0024949D DE416693C DE 416693 C DE416693 C DE 416693C DE E24949 D DEE24949 D DE E24949D DE E0024949 D DEE0024949 D DE E0024949D DE 416693 C DE416693 C DE 416693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blow head
glass
flange
hollow glass
glass bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE24949D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMPIRE MACHINE CO
Original Assignee
EMPIRE MACHINE CO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMPIRE MACHINE CO filed Critical EMPIRE MACHINE CO
Application granted granted Critical
Publication of DE416693C publication Critical patent/DE416693C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/14Drawing tubes, cylinders, or rods from the melt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkörpern. - Wenn Fensterglaszylinder oder andere Hohlkörper in der Weise gezogen werden, daß der Blaskopf kalt in die Glasmasse eingetaucht und aus ihr wieder herausgezogen wird, bevor er auch nur annähernd die Temperatur des flüssigen Glases annehmen _ konnte, so empfiehlt es sich, wie u. a. in der Patentschrift 275457 dargelegt, durch entsprechende Gestaltung des Tragflansches am Fangstück oder Blaskopf dafür Sorge zu tragen, daß der Glasring sich unabhängig von dein Fangstück zusammenziehen und auf dem Tragflansch des letzteren gleiten kann.
  • Geht man im Gegensatz dazu so vor, wie im Hauptpatent 368358 vorgesehen, daß der Blaskopf durch entsprechend langes Eintauchen in die Glasmasse oder auf andere Weise eine Temperatur annimmt, die sich derjenigen, bei der das Glas anschmelzen würde, nähert, ohne sie vollständig zu erreichen, so sind derartige Vorsichtsmaßregeln nicht erforderlich, weil wesentliche Verschiebungen zwischen Glas und Fangstück nach dem Ausheben des Hohlkörpers nicht mehr auftreten. Man kann daher, ohne irgendwelche Gefahr zu laufen, dem Auflageflansch dt-!b Blaskopfes eine Gestalt geben, die einen sicheren LuftabschluB; nach außen für den Hohlkörper herstellt und außerdem bewirkt, daß der gezogene Zylinder bis nach vollendeter Abnahme sicher festgehalten wird. Der Gegenstand der Erfindung verbessert das Verfahren des Hauptpatentes dadurch, daß der Blaskopf, mit dem nach jenem Verfahren Glaskörper gezogen werden sollen,-; einen Flansch erhält, der einen nach unten sich verengenden Trichter bildet, dessen . Innenwandung eine geeignete Tragfläche für den Glastragring darstellt, und der mit einer Oder mehreren Ringnuten versehen ist, die . den Luftverschluß herstellen und den gezogenen Zylinder gut festhalten. Insbesondere empfiehlt es sich, den in die Trichterwandung des Flansches eingearbeiteten Nuten verschiedene Richtungen zu geben, indem einige von ihnen in senkrechter, andere 1n horizontaler Richtung verlaufen. Hier- -durch wird sowohl der luftdichte Abschluß wie die Festhaltung des Tragflansches im Blaskopf in sehr vorteilhafter Weise erreicht. ; Blasköpfe mit mehreren Ringnuten hat man zum Ziehen von Fensterglaswalzen bereits angewendet, ohne aber wie beim Gegenstand der Erfindung durch Eintauchen des Blaskopfes und Vorwärmen dafür Sorge zu tragen, daß das in die Ringnuten eingetretene Glas sie auch dauernd dicht ausfüllt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in einem senkrechten Querschnitt durch den Blaskopf und den oberen Teil der Walze. Der Blaskopf 2, der an dem Lufteinführungsrohr 3 hängt, ist mit einem Flansch versehen, der einen nach unten sich verengenden Trichter darstellt und so eine geneigt--liegende Auflagefläche für den Glastragring bildet. Diese trichterförmige Innenfläche ist mit mehreren Ringnuten 4 versehen, die bei der dargestellten Ausführungsform in der Zahl von zweien, unter Umständen aber auch in größerer Zahl, angeordnet sind. Die untere dieser Ringnuten ist, wie bei 5 angedeutet, vorwiegend in senkrechter Richtung in den Flansch eingeschnitten, die obere, bei 6, vorwiegend in wagerechter Richtung. Die untere Nut verhindert daher eine nach einwärts gerichtete radiale Bewegung des sich bildenden Glastragringes ?, während die obere Nut einer, nach auswärts oder aufwärts sich vollziehenden Bewegung des Glastragringes sich entgegenstellt.
  • Es ist ersichtlich, daß der Blaskopf vor Beginn und während des Ziehvorganges eine sehr sichere Verankerung für den Tragring bildet, so daß es praktisch unmöglich ist, daß der Tragring herausfällt. Am Schluß des Ziehvorganges wird, obgleich der Tragring nicht am Blaskopf angeschmolzen ist, praktisch kein Spiel zwischen Blaskopf und Tragring bestehen. Dadurch wird zusammen mit der aus dem Ineinandergreifen der Glasmasse und den- Nuten herrührenden Wirkung ein Entweichen von Luft zwischen Tragring und Blaskopf hindurch verhindert. Der Blaskopf kann aus jedem gebräuchlichen und passenden Metall oder jeder Metallegierung hergestellt sein, die man auch sonst verwendet. Zahl und Form der Nuten können in geeigneter Weise abgeändert werden, ebenso der Winkel, in dem die innere Unterstützungsfläche für den Tragring an den Blaskopf sich anschließt. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ziehen von Glashohlkörpern, besonders Fensterglaswalzen, nach Patent 368358 mit einem Flansch am Blaskopf, auf dem sich ein Glastragring für den zu ziehenden Hohlkörper bildet, der bei Beginn des Ziehvorganges so lange in der Glasmasse eingetaucht bleibt, bis er sich der Anschmelztemperatur nähert, ohne sie zu erreichen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blaskopf (2) verwendet wird, dessen Flansch einen nach unten zu sich verengenden Trichter bildet und mit einer oder mehreren Ringnuten (4) versehen ist. z. Blaskopf zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Nuten in verschiedenen Richtungen in die Trichterwandung des Flansches eingearbeitet sind, vorzugsweise eine oder einige von ihnen in senkrechter Richtung, andere dagegen in horizontaler Richtung.
DEE24949D 1918-08-23 1920-03-02 Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkoerpern Expired DE416693C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US416693XA 1918-08-23 1918-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE416693C true DE416693C (de) 1925-07-23

Family

ID=21917713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE24949D Expired DE416693C (de) 1918-08-23 1920-03-02 Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkoerpern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE416693C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE98224T1 (de) Knochenprothese und deren herstellung.
DE416693C (de) Verfahren und Blaskopf zum Ziehen von Glashohlkoerpern
DE548737C (de) Verfahren zur Herstellung von Filtern
DE423825C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Formen rohr- oder stangenfoermiger Gegenstaende aus Celluloid o. dgl.
DE1263233B (de) Verfahren zur Herstellung einer Dichtung zwischen einem Kernreaktorkessel und einem drehbaren Deckel
DE386084C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladen-Hohlkoerpern
DE619642C (de) Verfahren zur Herstellung von Giesstrichtern fuer Stahlguss o. dgl.
DE672316C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Hohlstangen und anderen hohlen Gusskoerpern
DE564242C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gussstuecken aus Metall
DE752414C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden zylindrischer Laufbuechsen
DE435482C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern, namentlich Rohren, durch Schleuderguss
DE1483648A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hohler Gusskoerper
DE749965C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasrohren durch Ziehen
DE637831C (de) Verfahren zur Herstellung von Glashohlkoerpern mit Metalleinlagen
DE726533C (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von keramischen Rohstoffen
DE684616C (de) Verfahren zur Herstellung von Behaeltern fuer Fluessigkeiten u. dgl. aus faserstoffhaltigem Werkstoff
DE958639C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dampfgehaerteten Baukoerpern aus Leichtbeton od. dgl., bei dem die Masse in Formen zu groesseren Einheiten geformt und nachAnsteifen aufgeteilt wird
DE385369C (de) Mit Einhaengekoerpern versehener Kristallisationsbehaelter
DE518681C (de) Mit der Gussform umlaufender und in dieser axial verschiebbarer Tiegel, insbesonderefuer die Herstellung von Hohlkoerpern durch Schleuderguss
DE620127C (de) Verfahren zur Herstellung von hohlen Metallstangen u. dgl., z.B. Hohlstahl fuer Gesteinsbohrer
DE442003C (de) Vorrichtung zur Verhuetung des Zersprengens von Schmelzkesseln
DE412657C (de) Einrichtung zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwaermerrohren
DE500630C (de) Verfahren zum Herstellen von Verbundgussbloecken
AT295765B (de) Kokille zum Herstellen von Hohlblöcken aus Metall oder Metallegierungen
DE871053C (de) Glasmacherpfeife