DE830372C - Schalter zum Inbetriebsetzen von Leuchtstofflampen - Google Patents

Schalter zum Inbetriebsetzen von Leuchtstofflampen

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Publication number
DE830372C
DE830372C DEB7639A DEB0007639A DE830372C DE 830372 C DE830372 C DE 830372C DE B7639 A DEB7639 A DE B7639A DE B0007639 A DEB0007639 A DE B0007639A DE 830372 C DE830372 C DE 830372C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
contacts
switching
resistors
electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DEB7639A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Eppinger
Karl Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Ludenscheider Metallwerke AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Zum Inbetriebsetzen von Leuchtstofflampen werden zwei als Elektroden ausgebildete kleine Heizwiderstände durch eine besondere Vorrichtung kurzzeitig eingeschaltet und dadurch erwärmt. Diese kurzzeitige Einschaltung wird so lange fortgesetzt, bis ein Leuchten des inneren Raumes der Glimmlampe eintritt. Meist geschieht die Einschaltung der Widerstände @in Hintereinanderschaltung über eine Drossel durch einen Bi-Metallkontakt, der von einer Glimmlampe erwärmt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf einen Schalter, der sowohl zum Einschalten der Drossel als auch zum kurzzeitigen Einschalten der Elektrodenwiderstände dient. Der Schalter besitzt erfindungsgemäß zwei elektrisch voneinander getrennte Stromverbindungswege, von denen der eine zum Einschaltendes über,die Drossel zu den Elektroden fließenden Stromes und der andere zum Hintereinanderschalten der Elektrodenwiderstände dient, wobei der letztere sich öffnet, kurz nachdem der erste in die Einschaltstellung gelangt ist. Zur Vermeidung einer Überhitzung :der Elektrodenwiderstände wind in dem Stromverbindungsweg zwischen den Elektrodenwiderständen oder parallel zu den letzteren ein Begrenzungswiderstand eingeschaltet: Sofern der Schalter als Drehschalter ausgebildet ist, besitzt derselbe zwei übereinanderliegende Schaltebenen, in denen je zwei sich gegenüberliegende Kontakte vorhanden sind, die nach beiden Drehrichtungen um mehr als 45 bis etwa 6o° verlängert sind. Die Kontakte der einen Schaltebene sind ;gegenüber denjenigen der anderen Ebene um 9o° versetzt angeordnet. Die Sperrvorrichtung des Schalters kann gegebenenfalls mit einer Verzögerungsvorrichtung zusammenwirken, welche die Schaltzeit beeinflußt.
  • In der Abbildung ist der Schalter 4n Verbindung mit der Le,uchtstofflampe und der Drossel dargestellt.
  • Die Lampe i besitzt die beiden Elektrodenwiderstände 2 und 3. Das eine Ende dieser beiden Widerstände ist durch die Leitungen 4 bzw. 5 mit .der Drossel 6 verbunden. Der Schalter besitzt die beiden Schaltebenen 7 und B. In der Schaltebene 7 sind die ortsfesten Kontakte 9 und io und in der Schaltebene,8 die ortsfesten Kontakte i i und 12 vorhanden. Die Kontakte 9 ,und io bzw. r,i und 12 werden durch einen mit der Schalterachse drehbar verbundenen Verbindungskontakt elektrisch verhunden bzw. getrennt. Die Kontakte 9 und io sind gegenüber den Kontakten i i rund 12 um 9o° versetzt angeordnet. Die Kontakte 9, io, i i und 12 sind nach beiden Drehrichtungen verlängert ausgebildet, so daß beim iDrehen ,der Achse die punktiert dargestellten mit der Achse verlängerten Verbindungskontakte L3 und 14 während der Drehbewegung noch eine gewisse Zeit auf den ortsfesten Kontakten schleifen. In der Abbildung sind die Kontakte 13 und 14 -in der Betriebsstellung der Lampe gezeichnet, d. h. der über die Drossel laufende Speisestromkreis n@st geschlossen und der Stromkreis der Elektrodenwiderstände ist offen. In der Ausschaltstellung stehen die beiden Verbindungskontakte 13 und 14 senkrecht zu der gezeichneten Stellung. Wird der Schalter nun aus der Ausschaltstellung heraus gedreht, so bleibt die Verbindung der Elektrodenwiderstände 2 und 3 zunächst bestehen. Nach einer gewissen Drehung wird der Strom über die Drossel eingeschaltet, d. h. Drossel und Elektrodenwiderstände sind gleichzeitig eingeschaltet. Beim Weiterdrehen v erläßt der Kontakt 14 die Kontakte i i und 12, wobei die Verbindung der Elektrodeuwiderstände 2 und 3 unterbrochen wird. Die Lampe wird hierdurch gezündet und bleibt am Brennen. In dem Stromkreis zwischen den beiden Elektrodenwiderständen 2 und 3 ist der Begrenzüngswiderstand 15 eingeschaltet, durch welchen -eine Überhitzung der Elektrodenwiderstände 2 und 3 verhindert wird.
  • Erfindungsgemäß List es einerlei, ob der Begrenzungswiderstand 15 in dem Stromkreis der beiden Elektrodenwiderstände eingeschaltet ist oder oberparallel zu jedem Elektrodenwiderstand 16 bzw. 17 liegt. Um die Schaltgeschwindigkeit zu verzögern, kann der drehende Teil des Schalters mit einer Verzögerungseinrichtung zusammenwirken, entweder in Form eines Windflügels oder eines Preßluftkolben.s.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalter zum Inbetriebsetzen von Leuchtstofflampen, bei denen die Zündung durch zwei als Elektroden ausgebildete Heizwiderstände erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter zwei elektrisch voneinander getrennte Stromverbindungswege besitzt, von denen der eine zum Einschalten des über die Drossel zu den Elektroden fließenden Stromes und der andere zum Hintereinanderschalten der Elektrodenw.iderstände dient, wobei der letztere sich öffnet, kurz nachdem der erste in die Einschaltstellung gelangt ist.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem Begrenzungswiderstand vereinigt ist, der in dem Stromverbindungsweg zwischen den beiden Elektrodenw-iderständen oder parallel zu denselben liegt.
  3. 3. Schalter nach Ansl)ruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung des Schalters mit einer Verzögerungseinrichtung zusammenwirkt, welche die Schaltzeit bee influßt.
  4. 4. Als Drehschalter ausgebildeter Schalter nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ,in zwei übereinanderliegenden Schaltebenen je zwei sich gegenüberliegende Kontakte vorhanden sind, die nach beiden Drehrichtungen um mehr als 45 bis etwa 6o° verlängert sind und daß die Kontakte der einen Schaltebene gegen diejenigen der anderen Ebene um 90° versetzt angeordnet sind.
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