DE830293C - Nahttrennvorrichtung - Google Patents
NahttrennvorrichtungInfo
- Publication number
- DE830293C DE830293C DEK196A DEK0000196A DE830293C DE 830293 C DE830293 C DE 830293C DE K196 A DEK196 A DE K196A DE K0000196 A DEK0000196 A DE K0000196A DE 830293 C DE830293 C DE 830293C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- needle
- sewing
- seam
- separating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 31
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 9
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 3
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 240000006240 Linum usitatissimum Species 0.000 description 1
- 208000034888 Needle issue Diseases 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000007634 remodeling Methods 0.000 description 1
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Nahttrennvorrichtung Nähte von Stoffen, Kleidungsstücken usw. werden bisher gewöhnlich mit Hilfe einer Schere, eines gewöhnlichen Messers oder auch besonders geformter Treimmesser von Hand getrennt. Es sind aber auch schon Vorrichtungen bekannt, welche Nähte maschinell, nämlich auf den üblichen Nähmaschinen, zu trennen gestatten. Diese Trennvorrichtungen bestehen bisher stets aus einem an die Nähmaschine anzubauenden besonderen Aggregat, gegebenenfalls sogar mit besonderem Antriebsmotor, das gegenläufig bewegte Schneidscheiben, auf und ab bewegte Stangen mit sich öffnenden und schließenden Greifzangen oder Schneidklingen bzw. :Messer zum Zerschneiden der Fäden aufweist. Abgesehen von Gien verhältnismäßig hohen Herstellyngs- und Anbaukosten und umständlicher Handhabung sind diese bekannten maschinellen Trenuvorricbtungen auch nur wenig betriebssicher und haben weiterhin den Nachteil, daß 'häufig nicht nur die Fäden der zu trennenden Nähte, sondern auch die Stoffkanten zerschnitten werden. Es ist schließlich auch schon eine Nahttrennvorrichtung bekannt, bei welcher der Nähfaden nicht in viele kleine Einzelfäden zerschnitten, sondern zunächst von Hand die Naht in größeren Abständen stellenweise getrennt und dann auf der Nähmaschine der Faden aus dem Stoff 'herausgezogen wird. Diese bekannte Vorrichtung besteht aus einer in dem Nadelkloben der Nähmaschine zu befestigenden hakenförmigen Fadenschleifenausziehnadel, welche mit dem hakenartigen Ende jeweils die Fadenschleife erfaßt und beim Aufwärtsgehen aufzieht bzw. den Faden herauszieht. Es ist dabei aber kaum zu vermeiden, daß die hakenförmigeFadenschleifenausziehnadel häufig nicht die Fadenschleifen, sondern den Stoff erfaßt, und außerdem ist zusätzlich eine an der Stichplatte zu befestigende, für verschiedene Stoffdicken einstellbare besondere Stoffführung zum Halten und Spannen des Stoffes in der Naht erforderlich.
- Die Erfindung betrifft eine N ahttrennvorrichtung, welche Nähte ebenfalls auf der Nähmaschine maschinell zu trennen gestattet, gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art aber den großen Vorteil bietet, daß keinerlei Umbau der üblichen Nähmaschinen oder der Anbau mehr oder weniger komplizierter Sondereinrichtungen zum Trennen erforderlich ist und daß ferner das Trennen von Nähten besonders sicher und schnell und ohne Beschädigung der Stoffe, Kleidungsstücke o. dgl. erfolgt. Die Erfindung besteht in der Anwendung einer an Stelle der Nähnadel in die Nähmaschine einzusetzenden Trennadel mit Schneide. Zum maschinellen Nahttrennen ist daher nichts weiter erforderlich, als an einer Nähmaschine beliebiger Konstruktion die Nähnadel gegen eine erfindungsgernäß ausgebildete Trennadel auszuwechseln tind sodann genau wie heim Nähvorgang zu verfahren. Wie die praktische Erprobung ergeben hat, werden durch die Schneide der Trennadel die Nähfäden ohne jede Beschädigung der Stoffe sicher zerschnitten. Die Trennadel besteht zweckmäßig aus einer zylindrischen Nadel, die an dem einen Ende in der bei Maschinennähnadeln üblichen Weise in der Nähmaschine auswechselbar zu befestigen, am anderen Ende zu einer Trennschneide zugeschärft ist.
- In der Zeichnung sind in schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele der Trennadel und weiterer Merkmale der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. t eine besonders einfache Ausführung der neuen Trennadel abgebrochen in Ansicht, Fig.2 die gleiche Trennadel um 9o° gedreht, ebenfalls in Ansicht, Fig. 3 bis 7 weitere Ausführungsbeispiele für die Schneide der neuen Trennadel jeweils in Ansicht und etwas übertriebener Darstellung, Fig. 8 eine Weiterbildung der Erfindung, bei welcher Trennadeln bzw. Trennschneiden gemäß Fig. i bis 7 auf dem Umfang eines Rädchens angeordnet sind, mit dem Nähte maschinell auf der Nähinaschine oder auch von Hand getrennt werden können.
- Erfindungsgemäß dienen zum Trennen von Nähten auf der Nähmaschine Trennadeln i, welche an Stelle von Nähnadeln in der Nähmaschine auswechselbar befestigt werden und am unteren Ende eine Trennschneide 2 aufweisen. Die Trennädelii haben zweckmäßig einen zylindrischen Schaft, der am oberen Ende in der bei -Maschinennähnadeln üblichen Weise in der Nähmaschine zu befestigen, am unteren Ende zu der Trennschneide 2 zugeschärft ist. Die Schneide 2 kann jede beliebige geeignete Form erhalten. Die in Fig, i und 2 dargestellte Trennadel hat eine waagerechte glatte Schneide, deren Enden eckig oder auch gerundet sind. Die Schneide 2 der Trennadel der Fig. 3 ist konvex und hat im mittleren Teil eine scharfkantige Einbuchtung .+, die z. B. durch eine eingefräste
Längsnut 3 gewonnen ist. Ähnliche Ausführungen zeigen auch die Fig. 4 und 3 mit scharfkantiger oder gerundeter Einbuchtung 4 in der Mitte der Schneide ?. Die Einbuchtungen 4, die in den Fig. 4 und 3 übertrieben tief dargestellt sind, verhindern einerseits, daß der N:illfa(lf'ii beim Auftreffen der Schneide 2 nach außen abgleitet, und gewährleisten anderseits ein sicheres -\hschneiden des Fadens durch gleitenden Schnitt an den Flanken der Ein- buchtung 4 bzw. an deren tiefster Stelle. Fig.6 ver- anschaulicht eine insbesondere für dicke Stoffe bzw. für tief eingezogene N:ihte bestimmte Trenn- nadel i, deren Schneide ? in den äußeren Teilen ab- gerundet ist, wie aus Fig. ; hervorgeht, und nur im mittleren Teil eine in diesem Falle vorspringende scharfe Schneide ; aufweist. Natürlich kann die Trennadel, für welche in den Fig. t bis ; nur einige Beispiele in vergrößertem Maßstab dargestellt sind, auch beliebig anders aus- gebildete Schneiden erhalten. Für die Erfindung wesentlich ist in erster Linie grundsätzlich die Anwendung einer Trennadel mit Schneide an Stelle einer Nähnadel zuni Nahttreinien auf Näh- maschinen. Fig.8 veranschaulicht in schematischer Dar- stellung eine Weiterbildung der Erfindung, welche darin besteht, daß auf dein Umfang eines Räd- chens o. dgl. 9 eine Vielzahl \-on Trennadeln io gemäß einer der Fig. i bis ; befestigt bzw. ein Rädchen am Umfang mit Trennschneiden versehen ist. Dieses Trennrädchen 9, io ist in einer Führung il drehbar gelagert, die ihrerseits an den Drucker- fuß 7. ;' 1>ci 12 schwenkbar gelagert ist. Der Drückerftiß 7. 7' ist in bekannter Weise mittel Schraube 8 an der Druckerstange verstellbar be- festigt und diese durch einen nicht dargestellten Winkellielxl o. dgl. aus der gezeichneten Arbeits- stellung in eine angehobene Stellung ausrückbar. Das unter dem Einfluß einer Blattfeder 14 stehende Trennrädchen 9, io ist in seiner Höhenlage über der in der Zone des Widchens finit Vertiefung ver- sehenenArbeitsfläche i8 durch eine Stellschraulii' 13 einstellbar und wird ein Rhythmus des Näh- vorganges durch einen in (lein Nadelkloben 15 o. dgl. mittels Klemmschraulx 16 verstellbar be- festigten Stößel 17 auf und ab bewegt. Die Arbeits- weise des Trennrädchens 9. io, dessen Trenn- nadeln bzw. -schneiden io entgegen der Dreh- richtung des Rädchens etwas gebogen sind, ist aus der schematischen Fig. 8 ohne weiteres ersichtlich. Das auf dem Umfang finit Trennadeln bzw. -schneiden io besetzte Rädchen 9 kann mit dem Lageraren i i in der Ausbildung als Handgriff gegebenenfalls 'auch gesondert zum Nahttrennen von Hand verwendet werden.
Claims (6)
- PATFNTA\SPRl`CfiL: i. Nahttrennvorriehtung an Nähmaschinen, gekennzeichnet durch eine an Stelle der Nähnadel einzusetzende Trennadel mit Schneide.
- 2. N ahttrennvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. daß die Trennadel aus einer zylindrischen Nadel besteht, die an dem einen Ende in der bei Maschinennähnadeln üblichen Weise in der Nähmaschine zu befestigen. am anderen Ende zu einer Trennschneide zugeschärft ist. ;.
- N ahttrennvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide der Trennadel eine gerundete oder spitz zulaufende mittlere Einbuchtung aufweist.
- Nahttrennvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für tief eingezogene "Nähte die Schneide der Trennnadel im mittleren Teil vorspringt.
- 5. Nahttrennvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch ein auf dem Umfang mit Trennadeln bzw. Trennschneiden versehenes Rädchen, welches mittels eines Lagerarmes an den Drückerfuß der Nähmaschine gelenkig und verstellbar gelagert ist und durch einen an Stelle der Nähnadel einzusetzenden verstellbaren Stößel auf und ab bewegt wird.
- 6. Nahttrennvorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Verwendung des auf dem Umfang mit Trennadeln bzw. -schneiden besetzten Rädchens mit als Handgriff ausgebildetem Lagerarm zum Nahttrennen von Hand.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK196A DE830293C (de) | 1949-10-25 | 1949-10-25 | Nahttrennvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK196A DE830293C (de) | 1949-10-25 | 1949-10-25 | Nahttrennvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830293C true DE830293C (de) | 1952-02-04 |
Family
ID=7208341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK196A Expired DE830293C (de) | 1949-10-25 | 1949-10-25 | Nahttrennvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830293C (de) |
-
1949
- 1949-10-25 DE DEK196A patent/DE830293C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE830293C (de) | Nahttrennvorrichtung | |
| DE625107C (de) | Vorrichtung zur Bildung von Fadenschleifen auf Schwingschiffchennaehmaschinen | |
| DE512998C (de) | Saeumer, bestehend aus einem Fuehrungsstueck mit darin eingreifender Zunge | |
| DE671983C (de) | Zweifadenblindstichnaehmaschine | |
| DE495375C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von wolleaehnlichen Cellulosekunstfaeden | |
| DE619564C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Blindstich- und Pikierarbeiten an Naehmaschinen | |
| DE575614C (de) | Maschine zum Herausziehen von Faeden aus einem Gewebe | |
| DE657172C (de) | Rundstrickmaschine zur Herstellung von Plueschstrickware | |
| DE513907C (de) | Naehmaschine mit Einrichtung zum Aufbiegen der Gewebekanten und Kantenbeschneidevorrichtung | |
| DE8852C (de) | Neuerungen an den unter Nr. 4904 patentirten Einrichtungen an Nähmaschinen für Strohgeflechte u. s. w | |
| DE819137C (de) | Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten | |
| DE832131C (de) | Saum-Markierer | |
| DE685347C (de) | Vorrichtung an Naehmaschinen zum Einnaehen elastischer Faeden in Stoffstuecke | |
| DE229062C (de) | ||
| DE892414C (de) | Naehmaschine zur Herstellung von Noppen | |
| DE550543C (de) | Saeumer mit Bandfuehrung an Naehmaschinen | |
| DE609824C (de) | Kurbelstickmaschine zur Herstellung bestickter Rundloecher | |
| DE351361C (de) | Fadenklemmvorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| AT107742B (de) | Vorrichtung zum fortlaufenden Durchschneiden von Verstärkungs- oder Überlappungsstreifen für Sackabschlüsse. | |
| DE526991C (de) | Vorrichtung an Naehmaschinen zum Herstellen einer Rolle | |
| DE751970C (de) | Beschneidvorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE524230C (de) | Verfahren zum maschinellen Umnaehen von Knopfloechern mit einem Faden und Maschine zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE903924C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen der Hoehe des Untermessers in Schermaschinen fuer Gewebe | |
| DE178306C (de) | ||
| DE278746C (de) |