DE83020C - - Google Patents

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DE83020C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
FERD. ANDRES in DÜREN, Rheinland.
während des Betriebes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1895 ab.
Zur Herstellung von Papieren mit reiner, wölken- und streifenloser Durchsicht, größerer Zähe und Reißlänge und zur Erzeugung dickerer Papiere und Cartons ist das Ansteigen des Siebes von der Brustwalze aus von besonderem Vorteil. Dadurch wird die Laufgeschwindigkeit des Papierstoffes eine gleichmäßigere und ferner wird verhindert, daß der Stoff hinter den Schaumlatten mit Druck austritt, die auf dem Sieb bereits gebildete untere Faserschicht wieder aufwühlt und die Gleichmäßigkeit der Verfilzung zerstört.
Nach angestellten praktischen Versuchen ist für die verschiedenen Papierdicken und Stoffzusammensetzungen auch eine unterschiedlich große Vertikalverstellung nothwendig.
Zu diesem Zwecke müssen bisher sowohl jeder einzelne Brustwalzen-Ständer, wie auch jede einzelne Schüttellineal-Stütze oder jeder einzelne Registerschienen-Träger für sich mehr oder weniger gehoben oder gesenkt werden.
Die Erfindung bezweckt ein bequemes, rasches und ganz gleichmäßiges paralleles größeres oder geringeres Ablassen der ganzen Registerpartie oder eines Theiles derselben gegen die Brustwalze zu, wobei die zwischen den zu Kugelpfannen ausgebildeten Auflageenden α der Schüttellineale b und der Brustwalze c befindlichen Schüttelstützen d gleichzeitig und im Verhältniß zur Neigung mehr oder weniger verstellt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen sind vier Anordnungen zum Vertikalverstellen angegeben, wodurch jedoch die Anwendung noch anderer Bewegungsmechanismen zum gleichzeitigen Verstellen sämmtlicher Schüttellineal-Stützen oder Registerlineal-Träger, wie Kniehebel, Excenter, Schraubenräder u. s. w., nicht ausgeschlossen ist.
In Anordnung I (Fig. ι bis 5) ist die Verstellung bewirkt durch die vertikale Handradwelle e, das konische Räderpaar ff, die mit einem Rechts- und Linksgewinde versehene, in der Mitte durch ein Gabellager g der Traverse h gehaltene Schraube i, die mit rechtem bezw. linkem Gewinde versehenen Keile k, auf denen die in Vertikal führungen / befindlichen Kugelpfannen m für die Schüttelfüße d bezw. η ruhen. Die entsprechend verschieden großen Räderpaare 0 und ρ dienen zur Vermittlung der Bewegung von einem Paar Schüttelstützen auf die anderen. An Stelle der Verschiedenheit in den Uebersetzungsverhältnissen der konischen Räder hönnen auch die Keilpaare verschieden konisch oder die Gewindesteigungen der Keilschrauben in gleichem Verhältniß geändert sein.
In Anordnung II besteht der Bewegungsmechanismus aus Handradwelle q, dem konischen Doppelantrieb r längs der Stuhlung und den quer gelegten Schneckenwellen s, den Gewinde besitzenden und durch zweitheilige Platten t niedergehaltenen Schneckenrädern u. Die Verschiedenheit im Verstellungshub wird hierbei entweder durch die Größenverhältnisse der Schnecken, der Schneckenräder oder der Gewindesteigung der Schrauben erzielt.
In Anordnung III liegt die Antriebwelle ν
(2. Auflage, ausgegeben am ig. Juli 1904.)

Claims (1)

  1. quer und die Schneckenwellen w längs der Stuhlung. In Anordnung IV sind an Stelle der Schnecken und Schneckenräder konische, verschieden große Räderpaare xy gesetzt.
    Pate nt-A ν spruch:
    Eine Vorrichtung zur bequemen und raschen parallelen Vertikalstellung der ganzen Registerpartie an Papiermaschinen oder eines Theiles derselben, derart angeordnet, daß durch Drehen eines Handrades oder Bewegen eines Hebels u. s. w. von einem Platze aus sämmtliche Schiittelfuße auf Führer- wie auf Triebseite durch Vermittelung von ein- und ausziehbaren Keilen mit Gewinde- oder Schneckenrädern mit zweitheiligen Platten und Gewindebolzen, oder von konischen Rädern oder Wurmrädern oder anderen Bewegungsmechanismen proportional mehr oder weniger gehoben oder gesenkt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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