DE829569C - Huelsenfoermiges Bohr- und Schleifwerkzeug - Google Patents

Huelsenfoermiges Bohr- und Schleifwerkzeug

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Publication number
DE829569C
DE829569C DEW4400A DEW0004400A DE829569C DE 829569 C DE829569 C DE 829569C DE W4400 A DEW4400 A DE W4400A DE W0004400 A DEW0004400 A DE W0004400A DE 829569 C DE829569 C DE 829569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
sleeve
ejector
grinding
coolant
Prior art date
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Expired
Application number
DEW4400A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Geefcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Diamantwerkzeuge GmbH and Co KG
Original Assignee
Ernst Winter and Sohn Diamantwekzeuge GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Winter and Sohn Diamantwekzeuge GmbH and Co filed Critical Ernst Winter and Sohn Diamantwekzeuge GmbH and Co
Priority to DEW4400A priority Critical patent/DE829569C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829569C publication Critical patent/DE829569C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/06Grinders for cutting-off
    • B24B27/0641Grinders for cutting-off for grinding holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/04Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs
    • B28D1/041Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs with cylinder saws, e.g. trepanning; saw cylinders, e.g. having their cutting rim equipped with abrasive particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Uni für optische und andere Zwecke Glas- oder andere Kerne aus entsprechenden Platten herauszuschneiden oder zum Löcherbohren in Glasplatten o. dgl. verwendet man u. a. bekanntlich hülsenförmige Bohr- bzw. Schleifwerkzeuge, an deren Schleifende Diamantstaub vorgesehen ist. Diese Werkzeuge-.haben den Nachteil, daß sich besonders beim Bohren kleiner und kleinster Löcher der ausgeschliffene Kern in der Werkzeughülse festzusetzen neigt. blan hat bei Werkzeugen größerer Dimensionen bereits am Werkzeugkonus befestigte, mit diesem umlaufende Auswerfer vorgesehen, die in der Regel aus Stößeln, Stiften o. dgl. bestehen, die derart unter Federwirkung stehen, daß nach erfolgtem Ausschleifen des Kerns dieser aus dein Werkzeug ausgestoßen wird. Von diesen bekannten Auswerfern unterscheidet sich die erfindungsgemäße Einrichtung im wesentlichen dadurch, (laß der das Festklemmen des Werkstückkerns im Werkzeug verhindernde Auswerfer möglichst lose im Innern des Werkzeugs gelagert ist, so daß er beim Ausschleifen des Kerns möglichst gar nicht, zumindest aber mit einer viel geringeren Drehzahl mit umläuft, als sich das Werkzeug dreht. Das bringt den beachtlichen Vorteil mit sich, daß nach erfolgtem Ausschleifen :der ausgeschliffene Kern durch das schnell rotierende Werkzeug an seinem Umfang freigerielyen und ein Festklemmen des ausgeschliffenen Kerns iin Werkzeug mit Sicherheit vermieden wird.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die sonst übliche Stößelfeder durch das (las Werkzeug in an sich bekannter Weise durchströmende Kühlmittel ersetzt werden kann. Während im ersteren Fall der Stößel aus zwei teleskopartig ineinandergeführten, gegeneinander abgefederten Teilen bestehen muß, kann er im anderen Fall aus einem einzigen Teil bestehen, wodurch die Einrichtung beachtlich vereinfacht und auch für Werkzeuge kleinster Dimensionen brauchbar wird.
  • Beide Ausführungen sind an je einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung veranschaulicht. In beiden Fällen ist mit i ein hülsenförmiges Werkzeug veranschaulicht, das an seinem unteren Ende mit Diamantstaub versehen ist und zum Ausschleifen eines Kerns aus einer Glasplatte oder zum Bohren von Glas dienen möge. Das Werkzeug i wird mittels einer Spannmutter 2 in .einer bei 3" geschlitzten Halterung 3 festgehalten, die ihrerseits über eine Spulhülse 4 mit dem Spindelkonus 5 in Verbindung steht. Aus dieser mit Anschlußrohr 4" versehenen Hülse tritt das Kühlmittel in das Innere des Werkzeugs i ein.
  • Nach der Ausführung gemäß Abb. i wird eine Auswerferhülse 6. mittels eines Sprengrings 7 derart im Konus 5 oder im Werkzeughalter 3 gehalten, daß sie sich bei Drehung des Konus 5 und des Werkzeugs i möglichst nicht mitdreht. Im Innern der Hülse 6" befindet sich ein gegen sie abgefederter Stößel 6b.
  • Beim Bohren bzw. \tisschleifeu eines Kerns setzt sich der Stößel 6b auf den Kern auf, um diesen unter Druck der sich während des Bohr-bzw, Schleifvorgangs spannenden Feder festzuhalten, freizureiben und vor einem 1,-estsetzeii in der Werkzeughülse zu bewahren. Ein Mitdrehen des Stößels 6b ist dabei nicht oder nur in geringem Maße zu erwarten, weil dieser in der Hülse 6" lose geführt ist und die geringe Reibung zwischen dem Kopf der Hülse 6" und clean Konus 5 dessen Drehmoment nicht zu übertragen vermag.
  • Gemäß Abb. 2 besteht der Auswerfer aus einem Kolben 6"' mit daran sitzendem Stößel 6b'. Durch den Druck des aus der Spulhülse 4 austretenden, um den Kolben 6"' herum in die Werkzeughülse einströmenden Kühlmittels (Wasser, Luft o. dgl.) wird ebenfalls der Bohr- bzw. Schleifkern während des Arbeitsprozesses in Rulie niedergehalten und ein 1#estklemmen des Kerns iin Werkzeug i vermieden. Dabei kann das untere Ende des Kolbens("' als Ventil ausgebildet sein, das den Zutritt des Kühlmittels in das Werkzeuginnere erst gestattet, wenn der um ein gehöriges Maß aus dem Werkzeug herausragende Stößel 61,' leim .-\ufsetzen auf das Werkstück den Kolben 6"' entgegen dem Kühlmitteldruck anhebt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. llülsenförniiges liolir- und Schleifwerkzeug mit im Innern befindlicliein :\uswerfer, insbesondere zum Bohren von Glas oder Ausschleifen von l Glaskernen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus (lern Werkzeugende um ein gehöriges Maß herausragende Auswerfer lose im Werkzeug gelagert ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichne;, daß der Auswerfer aus zwei teleskopartig ineinandergelagerten, gegeneinander abgefederten Teilen (6", 6b) besteht.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer an seinem dein Werkstück abgekehrten Ende als Kolben (6"') ausgebildet und dem Druck des Kühlmittels ausgesetzt ist.
  4. 4. Werkzeug nach :liisl>ruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (6"') an seinem dem Werkzeug zugekehrten Ende mit einem am Werkzeug befindlichen Ventilsitz ein Ventil bildet, welches beim :\ufsetzen des Stößels (6b') entgegen dem Druck des Kühlmittels geöffnet wird.
DEW4400A 1950-10-31 1950-10-31 Huelsenfoermiges Bohr- und Schleifwerkzeug Expired DE829569C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072917B (de) * 1960-01-07 N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande) Verfahren zur Herstellung von Schallplattennadeln aus Diamant
WO2003011545A1 (de) * 2001-07-27 2003-02-13 Schraml Glastechnik Gmbh Diamant-hohlbohrer
EP0903570A3 (de) * 1997-09-15 2004-11-03 HILTI Aktiengesellschaft Antriebsgerät für Hohlbohrwerkzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1072917B (de) * 1960-01-07 N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande) Verfahren zur Herstellung von Schallplattennadeln aus Diamant
EP0903570A3 (de) * 1997-09-15 2004-11-03 HILTI Aktiengesellschaft Antriebsgerät für Hohlbohrwerkzeuge
WO2003011545A1 (de) * 2001-07-27 2003-02-13 Schraml Glastechnik Gmbh Diamant-hohlbohrer

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