DE828853C - Traegerfrequenzfernsprecheinrichtung mit Zwischenverstaerkern - Google Patents

Traegerfrequenzfernsprecheinrichtung mit Zwischenverstaerkern

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DE828853C
DE828853C DEP7093D DEP0007093D DE828853C DE 828853 C DE828853 C DE 828853C DE P7093 D DEP7093 D DE P7093D DE P0007093 D DEP0007093 D DE P0007093D DE 828853 C DE828853 C DE 828853C
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DE
Germany
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carrier frequency
intermediate amplifiers
telephone system
group
frequency telephone
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Expired
Application number
DEP7093D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Von Werther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/10Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Trägerfrequenzfernsprecheinrichtung mit Zwischenverstärkern Durch die Trägerfrequenzausnutzung von Fernsprechleitungen kommt man aus Wirtschaftlichkeitsgründen zu verhältnismäßig kurzen Verstärkerabständen. Aus Gründen des Rauschens und eines wirtschaftlich tragbaren Aufwandes an Awischenverstärkern kann man die Leitungsdämpfung praktisch nicht über 7 bis 8 N steigern, wenn man eine größere Anzahl von Zwischenämtern braucht. Dies führt bei der erstrebten hohen Leitungsausnutzung der Fernsprechleitungen auch zu sehr kleinen kilometrischen Entfernungen zwischen den Verstärkern. Während Iman bei Niederfrequenzfernsprechleitungen einen Verstärkerabstand von 14o km besitzt, bei Leitungen mit einem zusätzlichen Trägerfrequenz gespräch auf etwa 7o km kommt, brauchen Leitungen, die 12 bis 24 Sprachbänder übertragen, z. B. bei o,9 oder 1,4 mm Drahtdurchmesser, bereits Abstände zwischen 20 und 4o km. Handelt es sich darum, daß man ältere Leitungen durch Entspulen für Trägerfrequenzverkehr brauchbar macht, dann werden für diesen Verkehr Zwischenpunkte erforderlich, die wenigstens in einem beschränkten Umfange überwacht werden sollen; selbst wenn man daran denkt, völlig unbemannte Zwischenämter aufzubauen, dann wird man diese Ämter nicht in völlig unbewohnte Gegenden setzen wollen, schon weil man dann Schwierigkeiten oder Mehrkosten für die Stromversorgung und unter Umständen höhere Baukosten erhält.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird bei Trägerfrequenzfernsprechsystemen über entspulte symmetrische Leitungen mit einer Gruppe von Sprachbändern für die eine Verkehrsrichtung und einer anderen Gruppe von Sprachbändern für die andere Verkehrsrichtung vorgeschlagen, die Zwischenverstärker abseits vom Häuptkabel aufzustellen und durch ein Stichkabel Tnit dem Hauptkabel zu verbinden und den Zwischenverstärker -mit Einrichtungen zum Gruppentausch auszurüsten, derart, daß auf den Stichkabeln die Sprechströme hohen Pegels die eine übertragungsgruppe, die Sprechströme niedrigen Pegels die andere übertragungsgruppe. benutzen. Die zu verstärkenden Leitungen des Hauptkabels werden dabei an .der Verzweigungsstelle unterbrochen und über Stichkabelleitungen zum Verstärker fortgesetzt.
  • Würde man den Gruppentausch im Zwischenverstärker nicht durchführen, müßte man im Stichkabel besonders entkoppelte Leitungen einführen, unter Umständen sogar zwei getrennte Kabel benutzen, um eine hinreichend hohe Nahnebensprechdämpfung zu erhalten. Ein Nahnebensprechen im Stichkabel ist besonders dann .beachtlich, wenn mehrere Trägersysteme auf dem gleichen Kabel und über das gleiche Stichkabel geführt werden. Durch die Anwendung umsetzender Zwischenverstärker mit Stichkabeln kann man nunmehr Orte wählen, bei denen eine Betreuung der Zwischenämter, die Unterbringung der Verstärker in halbwegs gepflegten Räumen und auch die Stromversorgung einfacher ist, da man dann immer ein Ortsnetz zur Verfügung hat und nicht erst Kraft'-leitungen zum Zwischenverstärker zu verlegen. braucht. Man kann sich damit die Fernversorgung der Zwischenämter ersparen und die Verstärker mix Netzanschluß, gegebenenfalls mit Pufferbatterien oder anderen Speicheranlagen versehen, die einer. kurzzeitigen Ausfall oder Schwankungen des Ortsnetzes überbrücken.

Claims (1)

  1. PATEN TA NS PR ÜCI1E: i. Trägerfrequenzfernsprechsystem über entspulte symmetrische Leitungen mit einer Gruppe von Sprachbändern für eine Verkehrsrichtung und .einer anderen Gruppe von Sprachbändern für die andere Verkehrsrichtung und Zwischenverstärkern, dadurch gekelinzeichnet, daß die Zwischenverstärker abseits vom Hauptkabel aufgestellt sind und über ein Stichkabel mit dem Hauptkabel verbunden sind, und daß in den Zwischenverstärkern Einrichtungen zum Grip pentausch vorgesehen sind, derart, daß auf dem Stichkabel die Sprechströme hohen Pegels die ,eine Übertragungsgruppe, die Sprechströme niedrigen Pegels die andere Übertragungsgruppe; benutzen. z. Trägerfrequenzfernsprechsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenverstärker vom Ortsnetz versorgt sind. gegebenenfalls über Speicheranlagen, wie Pufferbatterie o. dgl., zur Überbrückung vorübergehender Schwankungen oder des Ausfalles des Ortsnetzes.
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