DE828720C - Kreuzstangenwaehler fuer selbsttaetige Telephonieanlagen - Google Patents

Kreuzstangenwaehler fuer selbsttaetige Telephonieanlagen

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Publication number
DE828720C
DE828720C DEP35427A DEP0035427A DE828720C DE 828720 C DE828720 C DE 828720C DE P35427 A DEP35427 A DE P35427A DE P0035427 A DEP0035427 A DE P0035427A DE 828720 C DE828720 C DE 828720C
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DE
Germany
Prior art keywords
wires
selector
contact
magnet
contact wires
Prior art date
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Expired
Application number
DEP35427A
Other languages
English (en)
Inventor
Gunnar Boerge Knoes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE828720C publication Critical patent/DE828720C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Kreuzstangenwähler für selbsttätige Telephonieanlagen Bei Kreuzstangenwä hlern für* selbsttätige Telep'honieanlagen, deren Gruppen von Elementarschaltern aus Kontaktfedersätzen bestehen, ist es üblich, doppelte Kontaktpunkte zu verwenden. Dies trägt zur Zuverlässigkeit der Schalter bei und verhütet Schiefzielien des Federsatzes bei geschlossenen Kontakten.
  • Es sind Kreuzstangenwähler ibekannt, bei denen die festen Kontaktkörper der Elementarschalter aus Gittern paralleler, gerader Metalldrähte bestehen. Diese Drähte, Über welche die Kontaktstellen regelmäßig verteilt sind, arbeiten mit Reihen von meist miteinander verbundenen, beweglichen Kontaktkörpern zusammen. Diese Reihen liegen den Gittern gegenüber in einer Richtung quer zu derjenigen der festen Kontaktdrähte, parallel zum Gitter. Ein solcher KreuzstangenWähler ist z. $. in der holländischen Patentschrift 16662 beschrieben worden. Diese Kreuzstangenwähler werden im folgenden Kreuzstangenwähler von der Kontaktdrahtart genannt.
  • Bei den bekannten Kreuzstangenwählern dieser Art 'haben die Elementarschalter, die durch einen festen Kontaktdraht und einen beweglichen Kontaktteil gebildet werden, nur einen einzigen Kontaktpunkt. :Klan kann aber manchmal durch doppelte Anordnung der festen Kontaktdrähte, entsprechend -den Seiten einer Mandoline, auch hierbei den Vorzug eines Zweikontaktes erzielen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Kreuzstangenwähler von der Kontaktdrahlart mit doppelten festen Kontaktdrähten. Sie ibetrifft eine solche Ausbildung derartiger Wähler, daß das Vorhandensein doppelter fester Kontaktdrähte noch einen anderen Vorteil als den bereits erwähnten 'hat.
  • Beim Kreuzstangenwähler nach der Erfindung sind bei einem oder mehreren Gittern feste Kontaktdrähte, die zum gleichen Paar gehören, voneinander isoliert und gesondert mit einem Anschluß für einen Zuführungsleiter versehen. Dies hat den Vorteil, daß man die Kontaktdrähte in einen Stromkreis aufnehmen kann, der durch Berührung des beweglichen Kontaktteiles mit den beiden Drähten geschlossen werden kann, wobei dann der Strom von einem Draht über den beweglichen Kontaktteil zum anderen Draht fließt.
  • Die weitere Ausbildung der Erfindung 'hat zu einigen Anwendungen geführt, die nachstehend beschrieben sind.
  • Eine dieser Anwendungen besteht darin, daß bei einem Gitter, dessen feste zum gleichen Paar gehörende Kontaktdrähte voneinander isoliert sind, diese Drähte mit je einem Ende der Spule des entsprechenden Stangenmagnets verbunden sind, so daß diese Spule kurzgeschlossen und der Magnet infolgedessen außer Tätigkeit gesetzt wird, wenn von einer der Brücken des Kreuzstangenwählers der Kanal, dem dieser Magnet zugeordnet ist, belegt worden ist.
  • Bei einer anderen Anwendung sind die Drähte in den Erregerstromkreis eines Relais aufgenommen, das einen Schalter mit Ruhekontakt betätigt, der die Spule des Stangenmagnets des erstfolgenden Kanals Überbrückt, damit die Kanäle in richtiger Reihenfolge belegt werden.
  • Weiter kann die isolierte Anordnung der festen Kontaktdrähte nach der Erfindung zum Schließen eines Stromkreises benutzt werden, wenn in einem Kreuzstangenwähler sämtliche Kanäle besetzt sind.
  • Zu diesem Zweck ist bei einem Gitter, dessen Drähte als Paare fester Kontaktdrähte voneinander isoliert sind, jeder Draht, ausgenommen der erste und der letzte, mit einem der Drähte des benachbarten Paares verbunden, derart, daß bei Belegung sämtlicher Kanäle auch die äußeren festen Kontalktdrähte leitend miteinander verbunden sind, und zwar über die anderen Drähte, die beweglichen Kontaktteile und die Verbindungen zwischen den Paaren. Diese Außendrähte besitzen Verbindungen zur Bildung eines Stromkreises, und zwar derart, daß der Strom in diesem Kreis zum einen der Außendrähte und von den anderen hinwegfließt, wenn diese Drähte auf die geschilderte Weise miteinander verbunden sind. Dieser Stromkreis kann z. B. dazu dienen, durch ein Signal kennbar zu machen, daß der Kreuzstangenwähler besetzt ist. Auch kann er dazu benutzt werden, bei Kreuzstangenwählern, die als Kupplungswähler zwischen anderen Kreuzstangenwählern fungieren, an die z. B. die Teilnehmer angeschlossen sind, die zum besetzten Kupplungswähler führenden Kanäle des letztgenannten Wählers zu sperren. Hierdurch wird selbsttätig die Versbindung über einen Kanal geführt, der an einem noch nicht ganz belegten Kupplungswähler angeschlossen ist. Dies 'kann
    mittels eines Relais erfolgen, dessen Kontakte die
    Spulen der Stangenmagnete der zu sperrenden
    Kanäle überbrückt und infolgedessen diese Magnete
    außer Tätigkeit setzt.
    Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung
    beispielsweise näher erläutert. In dieser Zeichnung
    zeigt
    Fig. i schaubildlich die Lage der festen Kontakt-
    drähte in einem Kreuzstangenwähler von der Kon-
    taktdrahtart;
    Fig.2 zeigt schematisch einen Schnitt eines ent-
    sprechend Fig. i 'ausgebildeten Kreuzstangen-
    wählers, mit einer Ebene parallel zum Gitter;
    Fig.3 ist ein Schaltbild eines Beispiels der
    Schaltung eines Kreuzstangenwählers nach der Er-
    findung;
    Fig.4 ist eine etwas geänderte Teilansicht der
    in Fig.3 dargestellten Schaltung;
    Fig. 5 zeigt, wie in einer Telep`honzentrale mit
    einer Anzahl Kreuzstangenwähler, an deren
    Brücken die Teilnehmer angeschlossen sind, die
    Kanäle dieser Kreuzstangenwäbler mit Kupplungs-
    wählern verbunden sind;
    Fig.6 zeigt, wie bei derartigen Kupplungs-
    wählern ein Gitter nach der Erfindung dazu ver-
    wendet werden kann, wenn der Kupplungswähler
    voll belegt ist, die mit ihm verbundenen Kanäle
    zu sperren.
    In Fig. i ist ein Kasten oder Rahnenwerk, in
    dem der Kreuzstangenwähler untergebracht ist, mit i
    bezeichnet. Dieser Kasten ist als ein rechteckiges
    Parallelepipedon ausgebildet. Die Koordinaten-
    richtungen der Rippen sind mit X, Y und Z be-
    zeichnet. Die letztgenannte wird einfachheitshalber
    als senkrecht angenommen, aber es kann der
    Kasten selbstverständlich auch anders aufgestellt
    werden.
    In Richtung X erstrecken sich die festen Kon
    taktdrähte 2. Diese kommen jeweils je zwei und
    zwei vor und bilden sechs waagerechte Gitter über-
    einander. Die sechs Paare iibereinanclerliegender
    fester Kontaktdrähte sind einem und demselben
    Kanal zugeordnet. Ihre Anzahl kann größer oder
    kleiner sein, entsprechend der Anzahl von Drähten,
    aus denen sich jeder Kanal zusammensetzt. Es
    gibt den Sprechton führende Drähte und andere
    zur Signalisierung, Prüfung oder zu schalttech-
    nischen Zwecken dienende Drähte. An die aus der
    Wand 13 'hervorragenden linden 3 können Zufüh-
    rungsleiter angeschlossen werden.
    In jedem Gitter sind sechs Paare fester Kontakt-
    drähte dargestellt. Die beweglichen Kontaktkörper
    sind in Fig. i nicht abgebildet. Sie liegen in Reihen
    in Richtung Y einem jeden Gitter gegenüber. In
    jeder dieser Reihen können sie miteinander ver-
    bunden sein.
    In Fig. 2 sind wieder der Kasten mit i und die
    festen Kontaktdrähte mit 2 bezeichnet. Die Draht-
    paare 2, von denen nur zwei der sechs Paare dar-
    gestellt. sind, werden von Zwischenwänden 4 ge-
    haltert. Zwischen diesen Zwischenwänden liegt je-
    weils eine Kontaktstelle. Die Zwischenwände be-
    stehen aus Isolierstoffstreifen in Richtung Y mit
    zwischenliegenden Spalten, in denen die beweglichen Koiitaktkiirl)er liegen. Die Streifen der Zwischenwände 4 sind durch senkrechte Kämme 5 aus dem gleichen Material, z. B. Kunstharz, miteinander verbunden.
  • Die beweglichen Kontaktkörper bestehen ebenfalls aus Metalldrähten, von denen einer dargestellt und mit 6 bezeichnet ist. Die Drähte 6 sind mäanderförmig gebogen. Sie weisen Bügel 7 und 8 auf, die miteinander abwechseln. Die Bügel ? dienen zur Befestigung an den Kämmen 5 ; die Bügel 8 bilden die eigentlichen Kontaktkörper. Sämtliche itbereinanderliegenden Kontaktbügel sind eine:ii und demselben Kanal zugeordnet und werden von einem gemeinsamen Mitnehmer g, auch eine Leiter genannt, betätigt. Dieser kann mittels eines Magnets io oder einer, von letzterem gespannten Feder 'heruntergezogen werden, wodurch die Kontaktbügel herahfedern und je mit einem Paar fester Kontaktdrähte 2 in Berührung 'kommen. Ein aus einer Reihe Gruppen von Elementarschaltern, die mittels eines und desselben Elektromagnets geschlossen und geöffnet werden, den entsprechenden Mitnehmern, dem Magnet sowie dem Antriebsteil, mit dem den Mitnehmern die Bewegung des Magnetankers übertragen wird, bestehender Block, wird Brücke genannt. Der gemeinsame Magnet wird Kontaktmagnet oder Brückenmagnet genannt. Der Teil, durch den die Mitnehmer mit dem Antriebsteil der Brücke gekuppelt werden, wird Stange, und der Magnet, der diesen Teil betätigt, wird Stangenmagnet genannt. Eine Reihe Gruppen von Elementarschaltern, die einem und denselben Stangenmagnet zugeordnet sind, ist eine Stangenreihe.
  • Beim Kreuzstangenwähler nach der holländischen Patentschrift 16662 sind die festen Kontaktkörper der Brücken miteinander verbunden, da sie von den festen Kontaktdrähten gebildet werden. Die Leitungen .sind im vorliegenden Fall an die Stangenreihen angeschlossen, deren bewegliche Kontaktteile vielfach verbunden sind.
  • Beim Kreuzstangenwähler nach der Erfindung, wie in Fig.2 dargestellt ist, erstrecken sich die festen Kontaktdrähte in Richtung der Stangenreihen und sind die beweglichen Kontaktkörper der Brücken miteinander verbunden. Trotzdem kann auch ein Kreuzstangenwähler, bei dem sich die festen Kontaktdrähte in Richtung der Brücken erstrecken, erfindungsgemäß ausgebildet sein.
  • Angenommen wird weiter, daß beim beschriebenen Ausführungsbeispiel die Eingangsleitungen an die Brücken angeschlossen werden. An die Stangenreihen können Leitungen angeschlossen sein, die vom Kreuzstangenwähler weiter in die Telep'honzentrale führen. Wird der Kreuzstangenwähler zur Kupplung zweier anderer verwendet, so werden mit den festen Kontaktdrähten in der Regel keine Sprechstromdrähte verbunden.
  • Meist übersteigt die Anzahl Eingangsleitungen (im beschriebenen Ausfiihrungsheispiel also die Brückenzahl) die "Zähl Ausgangsleitungen oder Kupplungsleitungen. Das Ver'häl'tnis dieser Zahlen ist von der zu erwartenden Verkehrsstärke und dem Zweck abhängig, für den der Kreuzstangenwähler bestimmt ist. Der dargestellte Kreuzstangenwähler hat sechs Stangenreihen und sieben Brücken, aber diese letztgenannte Zahl ist im Verhältnis zur erstgenannten kleiner als üblich. Es können über diese Kreuzstangenwähler höchstens sechs Gespräche geführt werden. Durch elektromagnetische Verriegelung wird bewirkt, daß von jeder Eingangsleitung in niemals mehr als einer Gruppe die Elementarschalter geschlossen sind.
  • Die nach links aus dem Kasten hervorragenden Enden der festen Kontaktdrähte 2 sind in Kontaktbüchsen ii gesteckt, an denen Zuführungsdrähte 12 befestigt sind. Diese Büchsen sind in der Wand 13 des Kastens dargestellt, aber sie können auch in einer gesonderten Kontaktdose untergebracht sein.
  • Das rechte Ende der festen Kontaktdrähte 2 ist in einer Zugplatte befestigt, die aus Schichten 14 von Isolierstoff, z. B. Pertiniax, und einer metallenen Abdeckplatte 15 'besteht, die mit einem Handgriff 16 versehen ist. Mittels dieser Zugplatte können sämtliche festen Kontaktdrähte zugleich aus dem Kasten i herausgezogen werden, wenn dies zur Prüfung oder für Reparaturen erforderlich ist.
  • Jeder Kontaktbügel 8 stützt sich bei Kontaktgabe Kauf zwei feste Kontaktdrähte. Diese können an der Seite der Zugplatte miteinander verbunden sein, wie bei 17 dargestellt ist, und also ein Ganzes bilden. Nach der Erfindung sind jedoch in einem oder mehreren Gittern die beiden Drähte eines solchen Paares voneinander isoliert, wie bei 18 dargestellt ist. Um auch das Ausziehen dieser Drähte mittels einer Zugplatte zu erlauben, sind sie mit einem Wulst versehen, der sich nicht durch die Üffnungen in der ersten der Isolierplatten 14 hindu:rchzubewegen vermag. Bei diesen Drähten sind am freien Ende zwei gesonderte Kontaktbüchsen i i vorgesehen, die je einen ZufÜhrungsdraht 'haben. Bei den miteinander verbundenen Drähten können die Kontaktbüchsen der beiden Drähte des Paares zusammen aus einem Stück bestehen, und mit einem einzigen Zuführungsdraht versehen sein. Dieser Unterschied erhellt aus der Zeichnung.
  • Die Bedeutung der verschiedenen Teile des in Fiig. 3 dargestellten Schaltbildes, wird in der folgenden Erläuterung der Wirkungsweise der Anlage erörtert. Das Schaltbild, in dem die Anlage in Ruhelage dargestellt ist, bezieht sich auf einen Kreuzstangenwähler, dessen Gitter je vier Paarre fester Kontaktdrähte besitzen. Das Schaltbild kann aber beliebig auf eine größere Anzahl Kanäle ausgedehnt werden. Dies gilt ebenfalls in bezug auf die Brücken, von denen in der Zeichnung 'auch nur vier abgebildet sind.
  • Die festen Kontaktkörper von vier Schaltern i9, 20, 21 und 22 sind mittels eines Leiters 23 mit einem der Pole (angenommen wird der Pluspol) einer nicht dargestellten Gleichstromquelle verbunden. Jeder dieser Schalter ist einer Brücke zugeordnet. Ihre beweglichen Kontaktkörper sind mit einem der Zuführungsleiter 24. 25, 26 und 27 der Spulen der entsprechenden Brückenmagnete 28, 29, 30 und 31 verbunden. Diese Magnete sind den Sätzen beweglicher Kontaktdrähte zugeordnet und in Fig. 2 mit io bezeichnet. Die anderen Zuführungsleiter 32, 33, 34 und 35 der Spulen der Brückenmagnete können, wie aus folgenden hervorgeht, über Schalter 36, 37, 38 und 39 mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden werden, im vorausgesetzten Fall also mit dem negativen.
  • Die beweglichen Kontaktkörper der Schalter i9 bis 22 sind außerdem mit den beweglichen Kontaktkörpern der Schalter 40, 41, 42 und 43 verbunden, deren feste Kontaktkörper durch eine Leitung 44 miteinander verbunden sind.
  • Die Teilnehmergeräte sind mit den beweglichen Kontaktkörpern des Kreuzstangenwähl-ers (Drähte 6 in Fig. 2) verbunden, so daß jeder der Schalter i9 bis 22 einem dieser Geräte zugeordnet ist. Wenn ein Teilnehmer eine Verbindung wünscht, in dem er den Hörer abhebt, wird von einem Relais (in der Zeichnung nicht dargestellt) sein Schalter geschlossen. Gesetzt der Fall, daß dies der Schalter i9 ist. Der Pluspol der Stromquelle wird dann über diesen Schialter mit dem Leiter24 und infolgedessen über den Schalter 4o mit dem Leiter 44 verbunden. Von da an kann jetzt Strom fließen über einen Kondensator 45 und drei Schalter 46, 47 und 48, so daß über die Spule eines Elektromagnets 49, der also erregt wird, und weiter über einen Leiter 53 zum Minuspol der Stromquelle Strom fließt.
  • Während der Kondensator 45 geladen wird, beginnt auch Strom zu fließen durch die Spule eines Elektromagnets 54, der parallel zum Kondensator geschaltet ist und ,also allmählich ebenfalls erregt wird.
  • Der Magnet 49 ist der dem ersten Satz fester Kontaktdrähte zugeordnete Stangenmagnet und dient also dazu, die Mitnehmer der ersten Stangenreihe mit den Antriebsorganen der Brücken zu kuppeln. Außer dem Stangenmagnet 49 weist das Schaltbild drei weitere Stangenmagnete 50, 51 und 52 auf, aber diese sind über Schalter 46, 47 und 48 kurzgeschlossen und also außer Tätigkeit. Man kann sich zwischen den Stangenmagneten 49 und 50 und zwischen den Stangenmagneten 51 und 52 eine weitere Anzahl Stangenmagnete denken, die auf die gleiche Art und Weise geschaltet sind. Bei einer in der Praxis sehr geeigneten Ausbildung kann der Ausgangsschalter z. B. zehn Kanäle und demnach zehn Stangenmagnete haben.
  • Die Stangen werden zur Kupplung des Antriebsorgans der Brückenmagnete mit den Mitnehmern vom Magnet 54 bewegt, sind jedoch in der Ruhelage nicht mit dem Antriebsorgan dieses Magnets gekuppelt. Zu diesem Zweck muß zunächst der entsprechende Stangenmagnet 49, 50, 51 und 52 erregt sein. Die Schaltung ist nun derart eingerichtet, daß niemals zwei oder mehrere dieser Stangenmagnete zugleich erregt und infolgedessen niemals zwei oder mehrere Stangen zugleich vom Magnet 54 bewegt werden.
  • Wenn der Stangenmagnet 49 erregt wird, wird die mit der ersten Gruppe fester Kontaktdrähte (erster Kanal) zusammen arbeitende Stange mechanisch mit dem Antriebsorgan des Magnets 54 gekuppelt. Das Vorhandensein des Kondensators 45 bewirkt, daß der Stangenmagnet 49 eher ;als dez Antriebsmagnet 54 erregt ist. Zunächst wird die vom Magnet 49 betätigte Stange, die einfachheitshalber Stange 49 genannt wird, obwohl sie nicht dargestellt ist, mit dem Antriebsorgan des Magnets 54 gekuppelt. Wenn danach jauch der letztgenannte Magnet hinreichend erregt ist, bringt er diese Stange 49 in die Lage, in der sie ihrerseits das Antriebsoirgan des Brückenmagnets 28 mit dem Mitne'hmer im ersten Kanal kuppelt.
  • Der Magnet 54 dient nicht nur als Antriebsmagnet, sondern ist auch als Relais ausgebildet und betätigt den Schalter 55. Dieser ist in einem Leiter 56 angeordnet, der den Minuspol der Stromquelle bei jedem der Schalter 36 bis 39 mit einem der Wechselkontaktteile verbindet, d.h. mit demjenigen, der in der Ruhelage dieser Schalter mit dem beweglichen Kontaktteil in Berührung steht. Durch das Schließen des Schalters 55 infolge der Erregung des Antriebsmagnets 54 wird ein Stromkreis geschlossen vom Pluspol, über den Schalter i9, den Leiter 24, die Brückenmagnetspule 28, den Leiter 32, den Schalter 36, den Leiter 56 und den Schalter 55 zum Minuspol.
  • Der Strom in diesem Kreis erregt den Brückenmagnet 28. Dieser kann nun den Mitnehmer 9 bewegen, der durch die Stange 49 mit dem Antriebsorgan des Magnets 28 gekuppelt ist. Die anderen Mitnehmer, die der gleichen Brücke zugeordnet sind, sind nicht mit einer Stange gekuppelt und bleiben also in Ruhe. Durch die Wirkung des Magnets 28 werden die auf dein bezogenen Mitne'hmer ruhenden Kontalktbügel mit den festen Kontaktdrähten 2 in Berührung gebracht und wird die Verbindung, soweit diese sich über den Kreuzstangenwähler erstreckt, hergestellt.
  • Die Kupplungen zwischen Mitnehmer und Antriebsteil des Brückenmagnets sind derart ausgebildet, daß sie nicht unterbrochen werden, solange der Mitnehmer gezogen ist, auch wenn die Stange wieder in ihre passive Lage geführt wird. Der Erregerstrom der Magnete 49 und 54 darf also jetzt ausgeschaltet werden. Dies bewirkt der Brückenmagnet 28, der ja den Schalter 4o betätigt. Durch Erregung des Magnets 28 wird dieser Schalter geöffnet und infolgedessen der Strom, der den Magnet 54 erregte, unterbrochen.
  • Die Tatsache, daß der Magnet 54, nachdem der Kondensator 45 sich über seine Spule entladen hat, den Schalter 55 öffnet, darf nicht zur Folge haben, daß der Erregerstrom des Brückenmagnets 28 unterbrochen wird, denn in diesem Fall würde die gerade hergestellte telep'honische Verbindungwieder verlorenge'hen. Um letzteres zu verhüten, sind die Schalter 36 bis 39 vorgesehen. Diese werden von den entsprechenden Brückenmagneten betätigt. Wenn der Brückenmagnet 28 betätigt wird, öffnet er nicht nur den Schalter 40, sondern legt zugleich den beweglichen Kontaktkörper des Schalters 36 um. Dieser ist ein Schalter mit stetigem Wechselkontakt, d. h. der eine Kontakt wird nicht unterbrochen, bevor der bewegliche Kontaktkörper mit dem zweiten festen Kontaktkörper in Berührung gekommen ist. Durch Umlegen dieses beweglichen Kontaktkörpers wird der Leiter 32 unmittelbar mit dem Minuspol der Stromquelle verbunden. Der Magnet 28 verliert also durch das Öffnen des Schalters 55 nicht seine Erregung und die Verbindung wird nur ausgelöst, wenn der Teilnehmer den Hörer auflegt und infolgedessen den Schalteer i9 öffnet. Da die Erregung des Magnets 54 durch den vozha.ndenen aufgeladenen Kondensator 45 etwas verzögert verschwindet, wird die Verbindung zwischen dem Leiter 32 und dem Minuspol über den Schalter »hergestellt vor Öffnung des Schalters 55 vom Magnet 54.
  • Wenn nun ein zweiter der an die Schalter i9 bis 22 angeschlossenen Teilnehmer zu telephonieren wünscht, darf er nicht mit dem gleichen Kanal des Kreuzstangenwählers, sondern muß mit einer freien Leitung verbunden werden. Nicht der Stangenmagnet 49 darf also dem Anruf dieses zweiten Teilnehm-ers Folge leisten, sondern ein ainderer Stangenmagnet muß dies machen. Um dieser zweiten Bedingung zu entsprechen, wird nach der Erfindung ein Gitter fester Kontaktdrähte des Kreuzstangenwählers verwendet, wobei die Drähte eines jeden Paares isoliert voneinander angeordnet sind. Dieses Gitter wird nicht zur Führung der Sprechströme verwendet. Der eine Draht dieses im Schaltbild mit 57, 58 und 59 bezeichneten Paares ist mittels eines Leiters 61, 62 und 63 (an die Kontaktbüchsen i i in Fig. 2 anzuschließen) mit dem einen Ende der Spule eines Hilfsrelais 64, 65 und 66 verbunden, dessen anderes Ende mit dem Leiter 23, also mit dem Pluspol der Stromquelle verbunden ist. Jedem Stangenmagnet ist ein solches Hilfsrelais zugeordnet, ausgenommen dem letzten.
  • Der andere Draht des Paares 57 ist mit dem negativen Ende der Spule des entsprechenden Stangenmagnets verbunden. Dies trifft auch bei den Drahtpaaren 58, 59 und 6o zu, nur ist bei letztgen:anuten der Außendraht nicht verbunden, die der Kanal des Paares 6o kein Hilfsrelais enthält. Dieser Draht ist im vorliegenden Fall also nicht wirksam. (Letzteres gilt natürlich nicht für die anderen Draahtpaare des gleichen Kanals, insbesondere nicht für die von den Sprechströmen durchflossenen.) Die Erregung der Spule 28 hat also nicht nur zur Folge gehabt, daß der mit der Stange 49 gekuppelte Mitnehmer die den Sprechstrom führenden Kontaktbügel auf ihre festen Kontaktdrähte niedergelassen 'hat, sondern auch, daß der Kontaktbügel 67, der mit dem Paar fester Kontaktdrähte 57 zusammen arbeitet, den Erregerstrom des Hilfsrelais 64 schließt. Dieses Hilfsrelais arbeitet mit d Tn Schalteer 48 zusammen, der bisher die Spule des Stangenmagnets 5o des benachbarten Kanals kurzgeschlossen hielt. Durch Erregung des Hilfsrelais 64 wird dieser Stromkreis geöffnet und infolgedessen der Kurzschluß der Spule 5o aufgehoben, Trotzdem wird die Spule noch nicht erregt, denn da der Brückenmagnet 28 den Schalter 40 geöffnet hat, ist der zuvor über den Schalter 48 fließende Strom unterbrochen. Es wird bloß die Spule 5o für das nächstfolgende Gespräch freigegeben.
  • Angenommen wird, daß ein zweiter Teilnehmer, dessen Gerät an die Brücke !angeschlossen ist, dem der Brückenmagnet 30 zugeordnet ist, seinen Hörer abhebt. Dieser Teilnehmer schließt infolgedessen den Schalter 2i. Es fließt dann Strom vom Pluspol der Stromquelle über den Leiter 23, die Schalter 2i und 42 zum Kondensator 45 und zur Spule 54 und weiter über Schalter 46 und 47. Weiter durchfließt der Strom die jetzt nicht mehrkurzgeschlossene Spule des Stangenmagnets 5o, der also zur Verfügung des erwähnten zweiten Teilnehmers steht.
  • Wie bereits gesagt, darf dieser Strom nicht auch den Stangenmagnet 49 erregen. Um dies zu verhüten, wird die Kombination eines der festen Kontaktdrähte des Paares 57 und des entsprechenden beweglichen Kontaktkörpers (Kontaktbügel) 67 als Schalter benutzt, um den Stangenmagnet 49 kurzzuschließen und diesen also außer Tätigkeit zu setzen. Hierdurch wird der ersten der vorerwähnten Bedingungen entsprochen.
  • Es leuchtet ein, daß in diesem Fall die 'beweglichen Kontaktkörper, die mit dem Gitter zusammen arbeiten, von dem die Drähte 57 einen Teil bilden, nicht in Richtung Y, sondern in Stangenrichtung X miteinander verbunden sein müssen, so daß diese nicht aus in Querrichtung durchlaufenden beweglichen Kontaktdrähten bestehen können, wie es ibei den den Sprechstrom führenden ,beweglichen Kontaktkörpern zutrifft.
  • Die zweite Verbindung wird nun weiter hergestellt, wie bereits in bezug auf die erstgenannte beschrieben wurde.
  • Auch heben ajuf ähnliche Weise, wie oben geschildert, die anderen Hilfsrelais 65 und 66 die Sperrung der benachbarten Stangenmagnete auf und sperren die beweglichen Kontaktkörper 68, 69 und 7o die Stangenmagnete des Kanals, dem sie selbst zugeordnet sind.
  • Die Drähte 57 bis 6o können auch beide mit den Enden der Spulen 49 bis 52 und die .beweglichen Kontaktkörper mit den Spulen der Hilfsrelais verbunden sein. Dies erhellt aus Fig. 4.
  • Wenn die zuerst hergestellte Verbindung ausgelöst wird, kommt der bewegliche Kontaktkörper 67 wieder frei von den Drähten 57 zu liegen. Der Erregerstrom des Hilfsrelais 64 wird infolgedessen ausgeschaltet und der Schalter 48 wieder geschlossen. Der Erregerstrom der Hilfsrelais 55 und 56 fließt aber auch über den beweglichen Kontaktkörper 67. Durch Unterbrechung des Kontaktes zwischen dem beweglichen Kontaktkörper 67 und den Drähten 57 könnte die Spule 49 also in Reihe mit der Spule eines dieser Hilfsrelais und sogar mit zwei oder mehreren parallelgeschalteten Spulen dieser Relais zu liegen kommen. Um dies zu verhüten, ist im Erregerstrom dieserRelais ein Schalter mit Arbeitskontakt (7i,72) angeordnet, der ebenso wie die Überbrückungsschalter 46, 47 und 48 vom Hilfsrelais des vorangehendenKanals betätigtwird. Es betätigt z. B. das Hilfsrelais 64 den Schalter 71 im Erregerstromkreis des Hilfsrelais (>5 und dieses wieder den Schalter 72 in demjenigen des Hilfsrelais 66. Wenn der erstgenannte Kanal frei wird, kommen also mit dem Hilfsrelais 64 die Hilfsrelais sämtlicher belegter Kanäle zurAberregung, wonach sämtliche Stamgenmagnete bis auf den Stangenmagnet 49 gesperrt sind. Beim nächstfolgenden Anruf wird also letzterer aufs neue wirksam.
  • In Fig.5 ist das Schaltbild einer Anlage dargestellt mit vier Kreuzstangenwählern 73, 74, 75 und 76. Jeder Wähler, an den 2o Teilnehmer angeschlossen sind, kann Anschluß an zehn Leitungen erlangen. Die Verbindung dieser Leitungen unter sich führt über zwei andere Kreuzstange-nwä'hler 77 und 78, die wegen ihrer Funktion Kupplungswähler genannt werden. Die anderen werden TeilnehmerWähler genannt. Die Ausgangsleitungen der Teilnehmerwähler- sind mit den Brücken der Kupplungswähler verbunden. An die festen Kontaktdrähte der Kupplungswähler können Drähte von Signal- oder Prüfungssystemen angeschlossen werden, sowie Leiter, die den Gleichstrom von der zentralen Stromquelle den Sprechkanälen zuführen. Diese festen Kontaktdrähte dienen weiter zur gegenseitigen Verbindung der Teilnehmergeräte.
  • Damit jeder der angeschlossenen 8o Teilnehmer mit einem beliebigen der übrigen 79 verbunden werden kann, ist die eine Hälfte der Ausgangsleitungender Teilnehmerwähler an den Kupplungswähler77 und die andere Hälfte an den Kupplungswähler 78 angeschlossen.
  • Die Bügel von je 20 Eingangsleitungen der Teilnehmerwähler, die an die Brücken von Wählern 73 bis 76 angeschlossen sind, sind mit 79, 80, 81 und 82 bezeichnet.
  • Vom Kreuzstangenwähler 73 ist ein Bündel 83 von fünf Leitungen mit Brücken des Kupplungswählers 77 verbunden; ein zweites Bündel 84 enthält die übrigen fünf Leitungen, die mit dem Kupplungswähler 78 verbunden sind.
  • Es kann vorkommen, daß die fünf Leitungen des Bündels 83 nicht alle belegt sind, während der Kupplungswähler 77, durch Teilnehmer über zwei oder mehrere der anderen Teilnehmerwähler verteilt, voll belegt ist. Wenn dann ein an den Wähler 73 angeschlossener Teilnehmer eine Verbindung suchen würde, würde er über einen freien Kanal des Bündels 83 an den belegten Kupplungswähler 77 gelangen, dort 'keinen freien Stangenmagnet finden und .das Besetztsignal hören. Auf dem anderen Kupplungswähler 78 gibt es zwar noch Platz, aber da bei einem System nach Fig. 3 immer der erste freie Stangenmagnet gewählt wird, kommen die Kanäle des Bündels 84 ohne weitere Hilfsmittel nicht heran.
  • Dem kann durch Anwendung der Erfindung abgeholfen werden, indem im Kupplungswähler 77 eines der Gitter fester Kontaktdrähte zum Sperren der Leitungen des Bündels 83 bestimmt wird.
  • Fig. 6 zeigt dieses Gitter. Die Paare fester Kontaktdrähte sind mit ioi bis iio nume@riert. Durch die Leiter85 ist jeder Draht mit einemDraht
    des nebenliegenden Paares verbunden. Ein Draht
    des Paares toi ist auf diese Weise mit einem Draht
    des Paares rot, der andere Draht des Paares 102
    mit einem Draht des Paares 103 verbunden, usw.
    Der erste Draht 86 des Paares ioi und der letzte 87
    des Paares i io sind nicht mit einem Draht eines
    anderen Paares verbunden. Der erstgenannte Draht
    86 ist mit einem der Pole der zentralen Gleich-
    stromquelle verbunden, z. 13. mit dem positiven.
    Der Draht 87 ist mit einem Ende der Spule eines
    Relais 88 verbunden, von der das andere Ende mit
    dem zweiten Pol der zentralen Stromquelle ver-
    bunden ist.
    Solange der Kupplunäswähler nicht vollbelegt
    ist, ist der Erregerstromkreis des Relais 88 nicht
    geschlossen. In der Figur ist aber dargestellt, daß
    der Wähler voll belegt ist. Auf jedem Paar fester
    Kontaktdrähte ist nämlich ein Kontaktbügel an-
    geordnet, der die leiden Drähte des Paares ver-
    bindet. Es verbindet z. 13. der Kontaktbügel 89
    die Drähte des Paares ioi, der Kontaktbügel 9o in
    einer anderen Brücke die Drähte des Paares 102
    usw. Die zwanzig Brücken sind durch gestrichelte
    Linien 9i dargestellt.
    Von dem einen Pol der zentralen Gleichstrom-
    quelle kann also der Erregerstrom des Relais 88
    über den Draht 86 zum Kontaktbügel 89 und weiter
    über den zweiten Draht des Paares ioi und die
    Verbindung 85 zwischen diesem Draht zum einen
    Draiht des Paares 102, Kontaktbügel 9o und wieder
    über den anderen Draht des Paares 102 USW. durch
    einen größeren oder kleineren Teil sämtlicher fester
    Kontaktdrähte 103 bis iio fließen, und schließlich
    über den Draht 87 die Spule des Relais 88 erreichen.
    Dieses Relais betätigt einen Schalter, der sämtliche
    den Kanälen des Bügels 83 zugeordnete Stangen-
    magnete sperrt. Dieser Schalter ist in Fig. 6 nicht
    dargestellt. Er kann vom ersten überbrückungs-
    schalt.er der Gruppe 84 gebildet werden, d. 'h. in
    Fig. 3 vom Schalter 47. Dieser ist zu diesem Zweck
    als ein Schalter mit Umschaltkontakten ausgebildet.
    Er ist m-it einem zweiten festen Kontaktkörper
    versehen, der mit dem negativen Ende der Spule 49
    verbunden ist, wie durch die gestrichelte Linie 92
    in Fig.3 dargestellt ist. Die Stan,genmagnete49 und
    5o muß man sich hierbei als den Bügeln 83 zu-
    geordneten vorstellen, und die Stangenmagnete 51
    und 52 als dem Bündel 84 zugeordnet. Daß in Fig.3
    nur insgesamt vier Kanäle statt zehn dargestellt
    sind, bildet keinen grundsätzlichen Unterschied
    gegenüber der Einrichtung nach Fig. 5. Wie bereits
    -bemerkt, können zwischen den Stangenmagneten 49
    und 5o und zwischen den Stangenmagneten 51 und
    52 eine beliebige Anzahl andere hinzugefügt sein.
    Wird -der Schalter 47 in Fig. 3 vom Relais 88 in
    Fig. 6 umgelegt, so sind die Stangenmagnete 5o
    und 49 und sämtliche gegebenenfalls dazwischen-
    liegende gesperrt. Der Strom, der über .einen der
    Schalter i9 bis 22 von einem Teilnehmer ge-
    schlossen wird, wird also seinen Weg unmittelbar
    über den Schalter 47 .und Leiter 92 nehmen und
    nicht eine der Spulen der Stangenmagnete des
    Kanals 83 erregen.
    Damit dieser Strom hingegen einen der Stangenmagnete, die. einem Kanal des Bündels 84 zugeordnet sind, zu erregen vermag, ist der Schalter 47 als ein Schalter mit Umschaltkontakten ausgebildet. Er ist derart verbunden, daß er in der einen Lage (Ruhelage) die Spule 51, d. h. den ersten St.angen@magnet des Bündels 84, und in der anderen Lage. die Spulen 49 und 5o, d. h. die Stangenmagnete des Bündels 83 überbrückt. Wenn der Schalter 47, entweder durch Erregung des Relais 88 oder durch Aberregung des Hilfsrelais 65, umgelegt wird, wird beim nächstfolgenden Gespräch ein Kanal des Kupplungswählers 78 belegt. In diesem Kanal wird dann auf ähnliche Weise, wie beimTeilnehmerwählererläutert, einfreier Stangenmagnet betätigt.
  • Was hier in bezug auf das Bündel 83 des Wählers 73 erwähnt ist, gilt ebenfalls für die Bündel der anderen Teilnehmerwähler, die an dem Kupplungswähler 77 angeschlossen sind. Wären eines oder mehrere dieser Bündel zufällig bereits besetzt, so hätte die Überbrückung der Spulen ihrer Stangenmagnete keine weitere Auswirkung, da diese doch bereits kurzgeschlossen waren. Sie verursacht auch keine Störung, denn wenn einer dieser Kanäle frei wird, bedeutet dies, daß der Kupplungswähler 77 nicht weiter voll belegt ist und daß also auch die durch den Schalter 47 bewirkte Überbrückung der Spulen der Stangenmagnete, die dem ,an diesen Kupplungswähler angeschlossenen Bündel zugeordnet sind, verschwindet.
  • Wie dann weiter der anzurufende Teilnehmer mit dem ,gleichen Kanal verbunden wird, ist eine außerhalb des Rahmens dieser Beschreibung liegende Frage, da diese nicht weiter mit der Erfindung im Zusammenhang steht. Letzteres betrifft eine Aufgabe, die durch bekannte Systeme von Wählern und Registern lösbar ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreuzstangenwähler von der Kontaktdra'htart mit doppelten festen Kontaktdrähten für selbsttätige Telep'honieanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem oder mehreren Gittern feste, dem .gleichen Paar zugehörige Kontaktdrähte (2) voneinander isoliert und gesondert mit einem Anschluß (ii) für einen Zuführungsleiter (12) versehen sind.
  2. 2. Kreuzstangenwähler nach Anspruch i, 'bei dem die Stangenmagnete den Sätzen fester Kontaktdrähte zuggeordnet sind, dadurchgekeanzeichnet, daß bei einem Gitter, von dem feste zum gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte (57 -bis 6o) voneinander isoliert sind, diese Drähte mit je einem Ende der Spule (49 bis 52) des entsprechenden Stangenmagnets verbunden sind.
  3. 3. Kreuzstangenwähler nach Anspruch i, bei dein die Stangenmagnete den Sätzen fester Kontaktdrähte zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Gitter, von dem feste, zum gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte (57 Abis 6o) voneinander isoliert sind, diese Drähte in den Erregerstromkreis eines Relais (64 bis 66) aufgenommen sind, das mit einem Schalter (46 bis 48) mit Ruhekontakt zusammen arbeitet, der die Spule (5o bis 52) des Stangenmagnets des nächstfolgenden Kanals iil)erbrückt.
  4. 4. Kreuzstangenwähler nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß bei einem Gitter, von dem feste, zum gleichen Paar gehörige Kontaktdrähte voneinander isoliert sind, jeder Draht eines Paares (57 bis 6o) mit einem der Drähte des benachbarten, Paares verbunden ist, derart, daß bei Belegung sämtlicher Kanäle ,auch die äußersten festen Kontaktdrähte leitend miteinander verbunden sind.
  5. 5. Selbsttätige Telephonieanlage mit einer Anzahl Kreuzstangenwähler nach Anspruch i, von denen ein Teil (Kupplungswähler) die Verbindung zwischen den anderen herstellt, dadurchgekennzeichnet, daß von einem Kupplungswähler ein Gitter, bei dem die festen Kontaktdrähte miteinander nach Anspruch 4 verbunden sind, in den Erregerstromkreis eines Relais (88) mit einem Arbeitskontakt (47) aufgenommen ist, der die Stangenmagnete (57, 58) sämtlicher Sprechkanäle, die an den Kupplungswähler angeschlossen sind, dem das erwähnte Gitter zugeordnet ist, überbrückt und infolgedessen außer Tätigkeit setzt.
DEP35427A 1948-03-03 1949-03-01 Kreuzstangenwaehler fuer selbsttaetige Telephonieanlagen Expired DE828720C (de)

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