DE828274C - Vorschubeinrichtung fuer die Kohlen von Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl. - Google Patents

Vorschubeinrichtung fuer die Kohlen von Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl.

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Publication number
DE828274C
DE828274C DEL684A DEL0000684A DE828274C DE 828274 C DE828274 C DE 828274C DE L684 A DEL684 A DE L684A DE L0000684 A DEL0000684 A DE L0000684A DE 828274 C DE828274 C DE 828274C
Authority
DE
Germany
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feed device
wheel
coal
driving wheel
carbon
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Expired
Application number
DEL684A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Beck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE828274C publication Critical patent/DE828274C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

Landscapes

  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Vorschubeinrichtung für die Kohlen von Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl. Zur Verstellung der Kohle .bei Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl. ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der ein Draht in mehreren Windungen schraubenförmig um die Kohle gelegt wird. Durch Zug an einem Ende des Drahts :wird der Kohle eine drehende Bewegung, gleichzeitig aber auch eine Vorschubbewegung in Richtung ihrer Längsachse entsprechend der beim Aufwickeln des Drahts vorgesehenen Steigung erteilt. Der Vorschub hängt damit wesentlich von der Regelmäßigkeit des Wickelvorgangs qb. Außerdem kann das Aufwickeln nur von Hand vorgenommen werden, so daß das Auswechseln einer Kohle eine längere Unterbrechung im Betriebe mit sich bringt.
  • Hinzu kommt die Bruchgefahr des Drahts, der entsprechend dem geringen Durchmesser der Kohle stark gekrümmt und gerade an dieser Stelle sehr erhitzt wird. Beim Abwickeln während des Vorschubs wird der Draht gestreckt und außerdem abgekühlt. Gemäß der Erfindung wird eine absolut zurv erlässige und gleichmäßig arbeitende Vorschubeinrichtung dadurch geschaffen, daß auf die Kohle ein mit einer schrägen Innenverzahnung arbeitendes Mitnehmerrad aufgesetzt ist. Dieses Mitnehmerrad wird durch einen Kettenantrieb in langsame Umdrehung versetzt und überträgt infolge der'Innenverzahnung diese Bewegung auf die Kohle, die demzufolge eine Vorschubbewegung in der Längsrichtung und .gleichzeitig eine drehende Bewegung ausführt.
  • Ein .Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i schematisch den Kohlenhalter mit der Vorschubeinrichtung, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des um die Kohle gelegten Mitnehmerrades.
  • In Fig. i ist mit i eine Platte bezeichnet, an der die Vorschubeinrichtüng unter Verwendung einer isolierenden Zwischenlage 2 mittels Schrauben befestigt ist. Der Kohlenhalter ist mit 3, die Kohle selbst mit 4 bezeichnet., Auf der Kohle sitzt ein Mitnehmerrad 5, das durch einen Kettenantrieb in langsame Drehung versetzt wird. Auf die Stirnseiten des Mitnehmerrades wirken zwei Bolzen 6 ein, und zwar sind diese symmetrisch zur Achse des Mitnehmerrades auf dem gleichen Durchmesser angeordnet, so daß sie eine Hebelwirkung ausüben und durch ihre Verstellung eine mehr oder weniger große Schrägstellung des Mitnehmerrades erreicht werden kann. Mit 7 ist eine besondere Zündkohle bezeichnet, die in einer Hülse 8 gelagert ist und in Richtung ihrer Längsachse zurückgezogen werden kann, nachdem die Zündung an der Kohle 9 eingeleitet ist. Beim Zurückziehen der Zündkohle springt der Lichtbogen auf die Kohle 4 über.
  • Das Mitnehmerrad, das in Fig. 2 vergrößert dargestellt ist, hat die Form einer Spule mit beiderseits angeordneten vorstehenden Rändern, die zur Führung der über das Band laufenden Kette dienen. Lizn eine sichere Fortbewegung zu gewährleisten, ist das Mitnehmerrad an seinem von der Kette berührten Teil zweckmäßig als iSechskant ausgebildet.
  • In der Bohrung des Mitnehmerrades ist ein Gewinde von geringer Steigung, bzw. 2 mm Steigung, angeschnitten. Danach werden durch Hobeln oder Stoßen in axialer Richtung Rillen an der inneren Begrenzung erzeugt, so daß von dem vorher angeschnittenen Gewinde ein Teil herausgearbeitet wird und eine größere Zahl von etwa pyramidenförmigen Zähnen stehenbleibt. Diese Zähne kommen mit der durch die Öffnung gesteckten Kohle in Eingriff, namentlich dann, wenn das Rad mittels der Bolzen 6 eine gewisse Schrägstellung erfahren hat. Entsprechend der beim Gewindeschneiden verwendeten Steigung und der Antriebsgeschwindigkeit durch die Kette erfolgt ein durchaus gleichmäßiger Kohlenvorschub. Das Auswechseln der Kohle gestaltet sich in diesem Fall besonders einfach, weil lediglich der Rest der abgebrannten Kohle aus dem Halter Fig. i nach rechts herausgezogen zu werden braucht, worauf eine neue Kohle eingeführt werden kann.
  • Hervorzuheben ist, daß die Einrichtung keine Bürsten benötigt, da die Kohle allein schon durch den Kettenzug in ihrer ganzen Länge mit der Unterseite am Kohlenhalter anliegt. Dadurch wird auch der Stromübergang günstig beeinflußt. Die Anordnung gestattet außerdem die Verwendung von Kohlen verschiedenen Durchmessers, ohne daß an der Lampe Änderungen vorgenommen werden müssen, sofern der Durchmesser kleiner ist als die I)ohrung des Mitnehmerra@des. Dies ist von Bedeu-
    tung, da man mitunter mit spezifisch stärker be-
    lasteten Kohlen arbeiten will. Das Mitnehmerrad
    kann zweckmäßig aus einem hitzebeständigen ke-
    ramischen Material bestehen. Von Wichtigkeit ist,
    daß Zahnteilung bzw. Steigung und Durchmesser
    des Mitnehmerrades sowie der Durchmesser der
    Kohle in bestimmtem Verhältnis zueinander stehen;
    die ersten Zähne drucken sich etwas in die Kohlen
    ein und bei der Drehung bzw. beim Vorschub ent-
    stehen auf diese Weise Rillen in der Kohle, die mit
    der Steigung des Gewindes zweckmäßig überein-
    stimmen sollen.

Claims (1)

1'ATL\TA\Sf'I1LC11L:
i. Vorschubeinrichtung für die Kohlen von Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kohle (4) ein mit einer schrägen Innenverzahnung versehenes Mit- nehmerrad (5) aufgesteckt ist. 2. Vorschubeinrichtung nach .Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, claß die Innenverzahnung in der Weise hergestellt ist, daß die Nabe _des Mitnehmerrades mit einem Innengewinde ver- sehen ist und dann durch Stoßen in Achsrichtung Nuten herausgearbeitet sind, so daß eine Viel- zahl von annähernd pyramidenförmigen Zähnen stehenbleibt. 3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mit- nehmerrad (5) durch zwei gegen seine Stirn- flächen in entgegengesetzter Richtung drückende verstellbare Bolzen (6) eine einstellbare Schräg- stellung gegenüber der Achse der Kohle (4) er- teilt ist. 4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bolzen (6) symmetrisch zur iAchse der Kohle (4) auf dem gleichen Durchmesser des Mitnehmerrades (5) angeordnet sind. 5. Vorschubeinrichtung nach .Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehung des Mitnehmerrades (5) ein Kettenantrieb vorge- sehen ist, wobei zweckmäßig das Mitnehmerrad an seinem äußeren Umfang als Sechskant aus- gebildet ist. 6. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Kohlenhalter (3) außerdem eine in Achsrichtung verschieb- bare Zündkohle angeordnet ist. 7. Vorschubeinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmer- rad aus einem keramischen Material besteht.
DEL684A 1949-12-28 1949-12-28 Vorschubeinrichtung fuer die Kohlen von Filmaufhellern, Scheinwerfern o. dgl. Expired DE828274C (de)

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