DE710232C - Selbsttaetig regelnde Bogenlampe mit stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohlen - Google Patents

Selbsttaetig regelnde Bogenlampe mit stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohlen

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DE710232C
DE710232C DEK141417D DEK0141417D DE710232C DE 710232 C DE710232 C DE 710232C DE K141417 D DEK141417 D DE K141417D DE K0141417 D DEK0141417 D DE K0141417D DE 710232 C DE710232 C DE 710232C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0084Controlling of arc lamps with stirrups or levers

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  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Selbsttätig regelnde Bogenlampe mit. stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohlen Zusatz zum Patent 6g5 225 Das Patent 695 225 betrifft eine selbsttätig regelnde Bogenlampe mit stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohleelektrbden und durch Schubstangen bewegten schwenkbaren Haltearmen, deren.Kupplung mit dem Regelwerk über auf einer gemeinsamen Achse angeordnete Rollen und auf diesen laufende Ketten erfolgt. Die gemeinsame Achse der Rollen ist auf der Winleelhalbierenden zwischen den Kohlenhalterarmen angeordnet, und die mit den Schubstangen verbundenen Ketten oder Bänder werden bei der Drehung der Welle in der einen Drehrichtung gegenläufig auf- und in der anderen Drehrichtung abgewunden. Die Kohlenh.a.lterarme sind unabhängig von den Schubstangen ebenfalls übür Ketten o. dgl. an die die Rollen tragende Welle gekuppelt, so daß beim Spreizen der Kohlenhalterarme die Welle ebenfalls in Drehung versetzt wird und die mit den Schubstangen verbundenen Ketten wieder aufgewunden werden.
  • Die Erfindung verbessert diese Einrichtung dadurch, daß an Stelle der einzelnen auf einer gemeinsamen Welle angeordneten Rollen für die Ketten eine einzige langgestreckte Rolle vorgesehen ist, die eine schraubenlinienförmig verlaufende Rille aufweist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Ketten oder Bänder nicht in mehreren Lagen übereinander aufgewunden werden, sondern sich bei mehrmaliger Drehung der Welle in nebeneinanderliegenden Windungen aufwickeln.
  • Bei der Anwendung einzelner Rollen, auf welche die Ketten in mehreren Lagen aufgewunden werden, vergrößert sich mit der Drehung der Umfang, so daß mit zunehmender Aufwindung größere Kettenlängen pro Drehung aufgewickelt werden. Bei der Anwendung von Ketten wird beim Übergang von einer zu zwei Lagen .beim Aufwickeln die Kette nicht unwesentlich verkürzt bzw. beim Abwinden verlängert. Wegen des verlangten leichten Laufes des Regelwerkes dürfen die Ketten nicht zu straff angezogen werden, und man mußte daher zunächst die beim Abwickeln auftretende Verlängerung, die zum Durchhängen der Kette führte und einen toten Gang verursachte, in Kauf nehmen.
  • Dieser Übelstand wird durch die Ausbildung der Auf- und Abzugseinrichtung behoben. Bei Anwendung einer allen Ketten gemeinsam zugeordneten Rolle mit schraubenlinienförmig verlaufender Rille legen sich die Kettenwindungen nebeneinander, so daß der Umfang auch bei mehr als einer Drehung der gleiche bleibt. Infolgedessen bleiben die Ketten stets hinreichend gespannt, um jeden toten Gang in der einen oder anderen Richtung auszuschalten.
  • Die Abbildungen zeigen die Einrichtung in schematischer Darstellung. Die Kohlenhalterarme r und :2 sind in den Drehpunkten 3 und ,4 gelagert und an ihren freien Enden mit den Kohlenhaltern 5 und 6 versehen, in welche die Kohlen 7 und 8 gesteckt werden. Infolge der Schwerkraft sind die Kohlenhalter bestrebt, einen möglichst geringen Winkel zur Vertikalen einzunehmen, so daß sich die Kohlen berühren. An den Kohlenhalterarmen sind zwei Stangen g und io starr befestigt, die über Ketten, Bänder o. dgl. mit einer vom Regelwerk angetriebenen, den Ketten gemeinsam zugeordneten Rolle i i verbunden sind, die eine schraubenlinienförmig verlaufende Rille aufweist. Wird die Rolle i i entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so werden die Ketten 12 und 13 auf die Rolle aufgewickelt und damit die Stangen g und io im Sinne einer Auseinanderbewegung der Kohlen 7 und 8 bewegt, so daß die Zündung des Lichtbogens erfolgen kann. Beim fortschreitenden Abbrand der Kohlen erfolgt der Vorschub der Kohlen durch kontinuierliches oder absat,7-weises Drehen der Rolle i i im Uhrzeigersinn, wobei die Ketten 12 und 13 sich von der Rolle abwin den.
  • Bei der Erneuerung der Kohlen müssen die Halterarme i und 2 auseinandergespreizt werden, wobei sich die Stangen g und io aufeinanderzubewegen. Die Rolle i i oder eine mit ihr gekuppelte Rolle ist mit dem Kohlenhalter i und 2 über Ketten, Bänder o. dgl. 14. .und 15 verbunden, die beim Auseinander-5preizen der Kohlenhalter von der Rolle abgezogen werden und dieselbe dadurch in Umdrehung versetzen, so daß die Ketten 12 und 13 auf die Rolle aufgewunden werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Ketten 12 und 13 stets gespannt sind und zur erneuten Zündung des Bogens auf die Stangen g und io einwirken können.
  • In Abb. 2 ist eine perspektivische Darstellung der den Ketten 12, 13, 14 und I S gemeinsam zugeordneten, auf der Welle 16 befestigten Rolle 17 dargestellt, welche eine Rille in Schraubenlinienform aufweist, so daß bei der Drehung der Welle sich die Windungen der Ketten nebeneinander- und nicht übereinanderlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bogenlampe mit stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohleelektroden und über gegenläufig auf Rollen aufgezogene Ketten oder Bänder bewegten, an die Kohlenhalterarme angreifenden Schubstangen nach Patent 695 2.25, dadurch gekennzeichnet, daß den Ketten gemeinsam eine einzige Rolle mit schraubenlinienförmig verlaufender Rille zugeordnet ist.
DEK141417D 1935-08-22 1936-03-08 Selbsttaetig regelnde Bogenlampe mit stumpfwinklig zueinander angeordneten Kohlen Expired DE710232C (de)

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