DE827772C - Ankerhemmung fuer Uhrwerke - Google Patents

Ankerhemmung fuer Uhrwerke

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Publication number
DE827772C
DE827772C DEST589A DEST000589A DE827772C DE 827772 C DE827772 C DE 827772C DE ST589 A DEST589 A DE ST589A DE ST000589 A DEST000589 A DE ST000589A DE 827772 C DE827772 C DE 827772C
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DE
Germany
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anchor
fork
armature
claws
escapement
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Expired
Application number
DEST589A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Reinhard Straumann
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/06Free escapements
    • G04B15/08Lever escapements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Ankerhemmung für Uhrwerke Damit in Uhrwerken der Anker richtig funktioniert und insbesondere die Unruh des Schwingsvstems außerhalb des kürzeren Zeitintervalls der Kraftübertragung durch die Ankergabel auf die Unruhwelle frei schwingen kann, muß die Ankergabel während der freien Schwingungen der Unruhwelle vorübergehend in ihren Endlagen angehalten werden. Dieses Anhalten erfolgt bekanntlich dadurch, claß die Zähne des Ankerrades gegen die Anschlagfläche der Ankerklaue drücken. In den bisher bekannten Ankerhemmungen bildet die Anschlagfläche der Ankerklaue mit der Senkrechten auf den Ankerradius im Ruhepunkt einen Winkel von etwa i5°. Durch diesen Zugwinkel wird die Ankerklaue, d. h. der Anker, gegen das Zentrum des Ankerrades gezogen und hält so die Ankergabel in 'ihrer Ruhestellung an. Diese bekannte Anordnung hat zwei Nachteile: t. wird anläßlich der rasch ablaufenden Auslösbewegung der Ankergabel durch die Unruhwelle durch die schiefe Ebene der Ankerklaue das Rad zurückgeworfen. Diese Rückwärtsheschleunigung des Ankerrades verzehrt Energie und verspätet den Beginn des Kraftimpulses des :'#rikerradzahnes auf die Hebefläche der Ankerklaue; 2. nimmt der Zug, d. h. der Widerstand, gegen die Auslösung des Ankers aus seiner Ruhestellung gegen das Ende des Auslösungsvorganges noch zu.
  • Beide Nachteile verursachen einen ziemlich großen Verlust in der Energieübertragung des Ankers auf die Unruhwelle, welcher Verlust durch Abfall der Amplitude des Schwingsystems zum Ausdruck kommt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile in Ankerhemmungen für Uhrwerke zu beheben, und zwar dadurch, daß das vorübergehende Anhalten der Ankergabel nicht wie bis jetzt von den Ankerklauen erfolgt, sondern mit Hilfe magnetischer Mittel, die Begrenzungsanschläge bildende Pole aus Material mit hoher Koerzitivkraft aufweisen, mit denen eine an der Ankergabel selbst vorgesehene Weicheisenarmatur zusammenwirkt. Dank der Erfindung können nun die Ankerklauen in für das richtige Funktionieren der Ankerhemmung günstigerer Weise angeordnet sein als in den bis jetzt bekannten Ankerhemmungen, in welchen sie mit Bedacht auf das Anhalten der Ankergabel angeordnet sind.
  • In der Zeichnung sind in den Fig. i und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • In Fig. i ist a das Ankerrad einer Ankerhemmung, von dem nichts besonderes zu erwähnen ist, und b der Anker mit der Ankergabel b1. Dieser Anker b ist wie üblich mit zwei Ankerklauen cl und c2 versehen, deren Anordnung jedoch hier von besonderer Bedeutung ist. Während nämlich bei bisher bekanntenAnordnungen die ebeneAnschlagfläche der Ankerklauen, wie in der Zeichnung in strichpunktierten Linien für die Eingangsklaue gezeigt ist, mit der Senkrechten zur Verbindungslinie zwischen dem Drehzentrum des Ankers und dem gemeinsamen Berührungspunkt zwischen dieser Ankerfläche und dem jeweiligen Ankerzahn einen Winkel, sogenannte Zugwinkel, von i5 o bildet, steht nun hier diese Anschlagfläche senkrecht zu dieser Verbindungslinie, kann jedoch unter Bildung eines Winkels von einigen Graden, z. B. bis zu io°, mit dieser Senkrechten leicht gegen den anstoßenden Ankerzahn hin geneigt sein. Anderseits findet hier das eingangs erwähnte, vorübergehende Anhalten der Ankergabel in ihren Endlagen auf magnetischem Wege statt. Zu diesem Zwecke sind der Ankergabel b1 links und rechts derselben zwei aus magnetischem Material mit hoher Koerzitivkraft, z. B. einer Dauermagnetlegierung, bestehende Anschlagstifte e1 und e2 zugeordnet, während die z. B. aus Stahl oder Messing bestehende Ankergabel b1 mit einer leichten Weicheisenarmatur z. B. in Form eines Stiftes f versehen ist, die von den magnetischen. Anschlagstiften e1 und e2 angezogen wird. Dank den hier getroffenen Maßnahmen fallen nun die von den Ankerklauen beim Schwingen des Ankers sonst auf das Ankerrad periodisch ausgeübten Stoßimpulse im Rückwärtssinne weg, und der Zug auf die Ankergabel nimmt beim Austritt der jeweiligen Ankerklaue aus dem Ankerrad ab. Dadurch wird die Kraftübertragung durch den Anker auf die Unruhwelle wesentlich besser, was sich durch eine Zunahme der Schwingungsamplitude der Unruh bis 6o° auswirkt.
  • Das gleiche Ziel wird auch erreicht, wenn die Ankerklaue c3 die Form eines Kreissegmentes mit Zentrum in der Drehachse des Ankers b aufweist, wie in Fig.2 gezeigt ist. Die Anschlagfläche der Ankerklaue c3 liegt hier also auf einem Kreisbogen, dessen Zentrum in der Drehachse des Ankers liegt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Ankerhemmung für Uhrwerke, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankergabel (b1) magnetische Mittel (ei, e2) zugeordnet sind, die Begrenzungsanschläge bildende Pole aufweisen, mit denen zwecks vorübergehendem Anhalten der Gabel in ihren Endlagen ein an dieser letzteren vorgesehener Gegenpol (f) zusammenwirkt.
  2. 2. Ankerhemmung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankergabel (b1) links und rechts derselben Anschlagstifte (e1, e2) aus magnetischem i%laterial mit hoher Koerzitivkraft zugeordnet sind, mit denen eine an der Ankergabel (b1) vorgesehene Weicheisenarmatur (f) zusammenwirkt.
  3. 3. Ankerhemmung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerklauen (cl, c2) so am Anker (b) angeordnet sind, daß die Anschlagfläche derselben mit Bezug auf die Verbindungslinie zwischen dem Drehzentrum des Ankers (b) und dem gemeinsamen Berührungspunkt zwischen dieser Anschlagfläche und dem jeweiligen Ankerzahn höchstens leicht geneigt gegen diesen letzteren hin ist.
  4. 4. Ankerhemmung nach Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen der Ankerklauen (cl, c2) senkrecht zur genannten Verbindungslinie stehen.
  5. 5. Ankerhemmung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche der Ankerklauen (c3) auf einem Kreisbogen liegt, dessen Zentrum in der Drehachse desAnkers(b) liegt.
DEST589A 1949-04-05 1950-02-11 Ankerhemmung fuer Uhrwerke Expired DE827772C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH827772X 1949-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE827772C true DE827772C (de) 1952-01-14

Family

ID=4540063

Family Applications (1)

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DEST589A Expired DE827772C (de) 1949-04-05 1950-02-11 Ankerhemmung fuer Uhrwerke

Country Status (1)

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DE (1) DE827772C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087981B (de) * 1957-03-16 1960-08-25 Ebauches Sa Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren
DE1162290B (de) * 1957-07-11 1964-01-30 Emil Unterwagner Dipl Ing Ankerhemmung
DE1201777B (de) * 1958-03-06 1965-09-23 Ebauches Sa Magnetische Haltevorrichtung fuer den Hemmungs- oder Schaltanker eines Zeitmessers
DE1298452B (de) * 1961-11-09 1969-06-26 Far Fab Assortiments Reunies Anker-Rueckfuehrvorrichtung fuer Uhrwerk-Ankerhemmung mit einer Antriebsunruh und einer Spiralfeder

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DE1162290B (de) * 1957-07-11 1964-01-30 Emil Unterwagner Dipl Ing Ankerhemmung
DE1201777B (de) * 1958-03-06 1965-09-23 Ebauches Sa Magnetische Haltevorrichtung fuer den Hemmungs- oder Schaltanker eines Zeitmessers
DE1298452B (de) * 1961-11-09 1969-06-26 Far Fab Assortiments Reunies Anker-Rueckfuehrvorrichtung fuer Uhrwerk-Ankerhemmung mit einer Antriebsunruh und einer Spiralfeder

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