DE826564C - Zweiteiliger Fuelleisten fuer Schuhwerk - Google Patents
Zweiteiliger Fuelleisten fuer SchuhwerkInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/14—Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
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Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Zweiteiliger Fülleisten für Schuhwerk Das hauptpatent 822 954 betrifft die besondere Ausbildung des -Mittel- und Fersenteiles eines aus zwei Teile bestehenden Fülleistens für Schuhwerk, bei welchem der -Mittel- und Fersenteil aus einem oben geschlossenen, der Kammpartie eines normalen Formleiters nachgebildeten, dünnwandigen Hohlkörl)er mit durchgehender Seiten- und Fersenwandung besteht und mit einem den Vorderschuh ausfüllenden Vorderteil zusammenwirkt.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine vorteilhafte Weiterbildung des Fülleistens nach dem Hauptpatent. Das Neue besteht darin, daß die Seitenwangen des Vorderteiles durch eine Spreizvorrichtung miteinander verbunden sind, die von einer Druckfeder betätigt wird, die an einem, in gleicher «'eise wie beim Hauptpatent ausgebildeten, Mittel- und Fersenteil angeschlossen ist. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung besteht die Spreizvorrichtung aus zwei, nach Art eines Kniehebels miteinander und mit den Seitenwangen des Vorderteiles gelenkig verbundenen Laschen, wobei am Kniegelenk eine Blattfeder angreift, deren anderes Ende mit dem genannten Mittel- und Fersenteil verbunden ist.
- Bei dem neuen Fülleisten wird unter Beibehaltung der vorteilhaften Wirkungen des Hauptpatentes 82z 954, die insbesondere in der Vermittlung eines ausgezeichnetenGesamteindruckes des mit dem neuen Leisten ausgestatteten Schuhwerkes bestehen, der weitere Vorteil erreicht, daß der Vorderteil und die Mittel- und Fersenpartie des Leistens in ständiger Verbindung miteinander stehen und außerdem ein wirksames Ausspannen des Schuhwerkes nicht nur in der Längsrichtung, sondern in verhesserter Form auch im Bereich des Vordcrschu'hes erreicht wird. Dabei ist wesentlich, daß diese Vorteile bei der Erfindung verwirklicht werden können finit I lilfe sehr einfach gestalteter Bauteile, die eine billige und rationelle 'Massenfertigung ermöglichen.
- Der Fersenteil kann an den erfindungsgemäß ausgebildeten 'Mittelteil als besonderer Bauteil angegliedert und mit ihm in verschiedener Art und Weise verbunden werden. Es hat sich jedoch als besonders zweckmäßig erwiesen, den der Kammpartie eines normalen Leistens nachgebildeten, dürinwandigen Formkörper mit dem bis zur Deckbrandsohle Tieruntergezogenen Fersenteil aus einem ein zusammenhängendes Ganzes bildenden einheitlichen Formkörper herzustellen.
- Weitere Merkmale der Erfindung und Einzellieite.n der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des neuen Fülleistens.
- Fig. i zeigt eine Draufsicht auf den Vorderteil des Fülleistens mit der' Spreizvorrichtung, und zwar im entspannten Zustand derselben; Fig. 2 läßt die gleiche Draufsicht, jedoch in gespanntem Zustand des Spreizwerkes erkennen; Fig. 3 ist eine Gesamtansicht des Fülleistens in perspektivischer Darstellung; Fig. .I läßt die Querschnittsform des -Mittel- und Fersenteiles in einem entsprechend der Linie IV-IV der Fig. 3 geführten Schnitt erkennen.
- Der Fülleisten besteht aus einem als Ganzes mit 3 bezeichneten, den Vorderschuh ausfüllenden Vorderteil mit den Seitenwangen i und 2. Diese sind an der der Deckbrandsöhle zugekehrten Seite flanschartig nach einwärts gezogen. Die Gelenklaschen .I sind an den so gebildeten Flanschen mit Hilfe von geeigneten Verbindungsmitteln, z. B. in Form von Hohlnieten, Ösen u. dgl., drehbar befestigt. 6 ist der Gelenkpunkt des Kniehebels.
- In der aus Fig.2 erkennbaren gestreckten Lage des Kniehebels greift ein an der Lasche 5 angebrachter Anschlag 7 in eine Ausnehmung 8 der Lasche .I ein und verhindert das Durchknicken des Kniehebels nach vorn.
- An denn Gelenkpunkt 6 des Kniehebels greift eine in der Regel aus Stahl bestehende Blattfeder 9 an, die jedoch auch aus Kunststoff hergestellt werden kann. Das andere Ende der Feder ist mit dem Mittel- und Fersenteil io des Fülleistens, z. B. durch Vernietung, verbunden.
- Der Teil io besteht wie beim Hauptpatent aus einem oben geschlossenen, dünnwandigen Formkörper, z. B. aus einem thermoplastischen Kunststoff. Die Formgebung dieses Teiles entspricht derjenigen der Kammpartie eines normalen Massivleistens wie er in der Schuhfabrikation für die Herstellung des Schubwerkes üblich ist. Auf dem in der Regel schlank gehaltenen Rucken des Formkörpers, der die Hauptsielitfläche nach dem Einleisten in das Schuhwerk bildet, können Hinweise auf die Herstellerfirma,Markenbezeichnungen u. dgl. angebracht werden. Für die Herstellung des dünnwandigen Formkörpers können sowohl durchsichtige thermoplastische Kunststoffe, wie auch solche verwendet werden, die in beliebigen Farbtönen eingefärbt sind, z. B. solchen, die eine Holzfärbung nachahmen oder z. B. eine strumpfähnliche oder hautgleiche Einfärbung erhalten.
- Der Fersenteil i i, der beim Ausführungsbeispiel mit einem halbkreisförmigen Bodenteil 12 versehen ist, der sich auf die Deckbrandsohle aufsetzt, wird zweckmäßig an den Teil io angeformt, bildet also mit diesem zusammen ein aus (lern gleichen Werkstoff bestehendes einheitliches Ganze.
Claims (5)
- YATex1-AxsPr;C(A11:: i. Zweiteiliger Fülleisten nach Patent 822 95-4. dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (i und 2) des Vorderteiles (3) durch eine Spreizvorrichtung miteinander verbunden sind, die von einer Druckfeder betätigt wird, die an den Mittel- und Fersenteil (io) des Füllers angeschlossen ist, der wie beim Hauptpatent als oben geschlossener, der Kaminpartie eines normalen Leistens nachgebildeter dünnwandiger Formkörper, z. B. aus Kunststoff, ausgebildet ist.
- 2. Fülleisten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung aus zwei, nach Art eine: Kniehebels miteinander und mit den Seitenwangen (i und 2) des Vorderteiles (3) gelenkig verbundenen Laschen und 5) besteht, an dessen Kniegelenk (6) eine blattförmige Feder (9) angreift, die mit ihrem anderen Ende mit denn Mittel- und Fersenteil (io) verbunden ist.
- 3. Zweiteiliger Fülleisten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Laschen (.
- 4) eine Ausnehrnung (8) liat, in die 1111 gespannten Zustand ein Arisclilag (7) der anderen Lasche (3) eingreift. Fülleisten nach Anspruch r, dadurch gekenzeichnet, daß der als diirinwandiger Formkörper ausgebildete Teil (io) mit dem bis zur Deckbrandsohle herabgezogenen Fersenteil (i i) ein einheitliches Ganzes bildet.
- 5. Fülleisten nach Anspruch .I, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmige Rückseite des Fersenteiles (i i) durch einen etwa halbkreisförmigen Boden (12) nach unten abgeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO556A DE826564C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Zweiteiliger Fuelleisten fuer Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO556A DE826564C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Zweiteiliger Fuelleisten fuer Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826564C true DE826564C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=7349231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO556A Expired DE826564C (de) | 1950-06-07 | 1950-06-07 | Zweiteiliger Fuelleisten fuer Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826564C (de) |
-
1950
- 1950-06-07 DE DEO556A patent/DE826564C/de not_active Expired
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