DE826098C - Schieber - Google Patents

Schieber

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DE826098C
DE826098C DEP55475A DEP0055475A DE826098C DE 826098 C DE826098 C DE 826098C DE P55475 A DEP55475 A DE P55475A DE P0055475 A DEP0055475 A DE P0055475A DE 826098 C DE826098 C DE 826098C
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DE
Germany
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valve
housing
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slide
bellows
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DEP55475A
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English (en)
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Sidney Thomas Morgan
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Salem Brosius Inc
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Salem Brosius Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/20Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the seats
    • F16K3/207Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the seats by means of hydraulic forces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
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    • F16K3/10Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together

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Description

  • Schieber Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schieber, und zwar auf einen Schieber mit einer Anzahl von Verbesserungen im Vergleich zu den bisher bekannten Schiebern.
  • Die dauernde Schwierigkeit bei Schiebern besteht in der Erzielung einer wirksamen Abdichtung des Ventils, ohne zu einem verwickelten oder schwerfälligen Apparat seine Zuflucht nehmen zu müssen. Ein Schieber kann durch Dichtungselemente abgedichtet werden, die mit der Schieberscheibe zusammenwirken. Undichtheiten bei offenem Ventil oder infolge schlechter Abdichtung durch die Dichtungselemente, wenn es geschlossen ist, können dadurch verhindert werden, daß man ein Gehäuse vorsieht, in welchem die Schieberscheibe angeordnet ist. Bisher bestand die Schieberscheibe eines Schiebers aus einer sehr großen und schweren Stahlplatte mit undurchbrochener Fläche für das Zusammenwirken mit den Dichtungselementen, falls das Ventil geschlossen werden sollte, und einer durchbrochenen Fläche zum Zusammenwirken mit den Dichtungselementen, falls das Ventil geöffnet werden sollte. Bei Verwendung einer solchen Schieberscheibe steht die Scheibe bei geöffnetem Ventil seitlich nach einer Seite, und bei geschlossenem Ventil nach der anderen Seite der Rohrleitung zu, in welcher der Schieber eingebaut ist, vor. Wegen der Größe des Gehäuses,welches erforderlich wäre, um die Schieberscheibe aufzunehmen, wurde bisher als nicht tunlich erachtet, die Scheibe in ein Gehäuse einzuschließen. Ein solches Gehäuse würde infolge der ihm innewohnenden Größe und Gestalt sehr dem Verziehen ausgesetzt sein und damit kostspielig in der Unterhaltung. Infolgedessen hat man sich bisher zur Verhinderung von Undichtheiten gänzlich auf die Dichtungselemente verlassen, die mit der Schieberscheibe zusammenwirken. Insbesondere bei sehr großen Ventilen war es jedoch nicht mÖglich, Undichtheiten wirksam zu verhüten, denn die Schieberscheibe wie auch der Ventilkörper unterliegen Formänderungen, und bisher ist noch kein wirksames Verfahren ersonnen worden, womit man trotz Verformung der Schieberscheibe und des Ventilkörpers die Abdichtung aufrechterhalten könnte.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schieber, bei dem alle die vorerwähnten Nachteile vermieden sind. Er besteht aus einem Schieber mit gegenüberstehenden Dichtungselementen, einer Schieberscheibe, Mitteln zur wahlweisen Stellung der Schieberscheibe, und zwar zwischen den gegenüberstehenden Dichtungselementen, wenn das Ventil geschlossen werden soll und von den gegenüberstehenden Dichtungselementen entfernt, falls das \-entil zu öffnen ist, ferner Mitteln zur Sicherung des Eingreifens der gegenüberstehenden Dichtungselenieilte mit der Schieberscheibe, wenn das Ventil geschlossen ist. Bei offenem Ventil können die gegenüberstehenden Dichtungselemente einander berühren, was vorzuziehen ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist fernerhin ein Schieber mit gegenüberstehenden Dichtungselementen, .-litteln zu einer Relativbewegung der gegenüberstehenden Dichtungselemente zu- und voneinander, einer Schieberscheibe und Mitteln zur wahlweisen Stellung der Schieberscheibe, und zwar zwischen den gegenüberstehenden Dichtungselementen, falls (las Ventil geschlossen werden soll und von den gegenüberstehenden Dichtungselementen entfernt, falls (las Ventil geöffnet werden soll.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Schieber mit einem Gehäuse, gegenüberstehenden Dichtungselementen innerhälb des Gehäuses, Mitteln zur Relativbewegung der gegenüberstehenden Dichtungselemente zu- und voneinander und einer Schieberscheibe, die jederzeit völlig im Gehäuse eingeschlossen ist und dabei zwischen der offenen und der geschlossenen Lage relativ zu den Dichtungselementen bewegt werden kann. Gewünschtenfalls bewegt sich die Schieberscheibe zwischen einer Lage, welche zwischen den gegenüberstehenden Dichtungselementen liegt, falls das Ventil geschlossen werden soll, und einer Lage, welche von den gegeniiberstehenden Dichtungselementen entfernt ist, falls das Ventil geöffnet werden soll. Das Gehäuse soll zweckmäßig einen Teil besitzen, der um die gegenüberstehenden Dichtungselemente angeordnet ist, und einen damit in Verbindung stehenden und seitlich angeordneten Teil, wobei die Schieberscheibe, die jederzeit völlig innerhalb des Gehäuses eingeschlossen ist, nach Wahl gänzlich in jedem der beiden Gehäuseteile untergebracht werden kann, und zwar, wenn sie in dem ersterwälinteii Gehäuseteil untergebracht ist, zwischen den gegenüberstehenden Dichtungselementen, und wenn sie in dem an zweiter Stelle erwähnten Gehäuseteil angeordnet ist, von den gegenüberstehenden Dichtungselementen entfernt.
  • Beide der gegenüberstehenden Dichtungselemente können zu- und voneinander beweglich sein oder eines der gegenüberstehenden Dichtungselemente kann fest sein, während das andere auf das feste Dichtungselement zu und von ihm fortbewegt werden kann. Zur Relativbewegung der Dichtungselemente zu- und voneinander können durch ein flüssiges oder gasförmiges Medium bewegte Mittel vorgesehen werden. Zu den durch das betreffende Medium bewegten Mitteln kann ein Faltenbalg gehören, welcher entweder beide Dichtungselemente betätigt oder eines derselben relativ zu dem anderen, welches fest ist. Die Faltenbälge können durch das erwähnte Medium betätigt werden und wenigstens eines der gegenüberstehenden Dichtungselemente tragen, ferner können Mittel vorgesehen werden, um das erwähnte Medium unter Druck in die Faltenbälge einzuführen. Wenn ein Gehäuse, wie es im vorstellenden beschrieben wurde, verwendet wird, dann kann der Faltenbalg innerhalb des Gehäuses angeordnet -,werden, womit jede mechanische Verbindung durch das Gehäuse hindurch, die zu Undichtheiten führen könnte, vermieden wird. Das Rohr bzw. die Rohre zur Zuführung des verwendeten Mediums unter Druck in den Faltenbalg können dort, wo sie am Gehäuse eintreten, abgedichtet werden.
  • Tunlichst soll ein Gehäuse wie oben beschrieben verwendet werden, weil dabei die Schieberscheibe seitlich in nur einer Richtung aus der Rohrleitung vorsteht. Wenn das Ventil geschlossen ist, steht die Schieberscheibe überhaupt nicht hervor und bei offenem Ventil nur nach einer Richtung. So kann zur Abdichtung des Ventils ein Gehäuse von verhältnismäßig geringer Größe verwendet werden.
  • Wenn ein Gehäuse, wie es oben erwähnt wurde, verwendet wird, dann ist es nicht nötig, die Dichtungselemente bei geöffnetem Ventil miteinander zum Eingriff zu bringen, (la (las Gehäuse das Fördermittel nicht hindurchtreten läßt, das Gehäuse selbst dichtet die Rohrleitung am Ventil ab. Es ist indessen im allgemeinen wünschenswert, die Dichtungselemente miteinander in Eingriff zu bringen, falls das Ventil geöffnet ist, um auf diese Weise eine praktisch kontinuierliche Strömung durch das Ventil zu gewährleisten und Wirbel zu vermeiden, die sich innerhalb des Gehäuses bilden und so die Strömung des verwendeten '\leditlins durch das Ventil behindern könnten.
  • Weitere Einzelheiten, Ziele und Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden an Hand der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform erläutert werden.
  • In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. i der Aufriß eines Schiebers parallel zu der Strömungsrichtung des durch die Rohrleitung, in welcher das Ventil angeordnet ist, gehenden Mediums gesellen; Fig. 2 ist ein vertikaler Teilquerschnitt durch das Ventil und die Rohrleitung, parallel zu der Achse der Rohrleitung; Fig. 3 stellt einen vertikalen Teilquerschnitt in vergrößertem Maßstabe eines Teiles der Konstruktion nach Fig. 2 dar.
  • Bezugnehmend auf die "Zeichnungen bedeutet 2 eine Rohrleitung, in welcher ein Schieber, im allgemeinen mit 3 bezeichnet, angeordnet ist. Die Rohrleitung dient der Förderung von strömenden Medien, im allgemeinen Gas, und der Schieber wird geschlossen, wenn keine Strömung durch die Rohrleitung stattfinden soll, während er geöffnet wird, wenn das 'Medium durch die Rohrleitung strömen soll.
  • Der Schieber umfaßt ein Gehäuse mit einem oberen Teil 4, welcher an jeder Seite rohrähnliche Teile 5 besitzt. Jeder dieser Teile ist mit einem Flansch 6 versehen, der durch Bolzen 7 an einem Flansch 8 der Rohrleitung 2 befestigt werden kann. In Verbindung mit dem oberen Teil 4 des Gehäuses steht ein unterer Teil 9 mit einem Hohlraum io zur :Aufnahme der noch zu beschreibenden Schieberscheibe, falls das Ventil geöffnet ist. Der untere Teil 9 des Gehäuses steht jederzeit in Verbindung mit dem oberen Teil 4. Die Gehäuseteile 4 und 9 sind gegeneinander abgedichtet, während die rohrähnlichen Teile 5 gegen die Rohrleitung 2 abgedichtet sind, so daß das strömende Medium nach außen austreten kann, ganz gleich ob das Ventil offen oder geschlossen ist.
  • Im Gehäuse angeordnet und mit seiner Achse parallel zu der Achse der Rohrleitung 2 befindet sich eine Welle i i, an welcher eine Schieberscheibe 12 befestigt ist, wobei die Schieberscheibe in einer Ebene innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, die im rechten Winkel zur Achse der Welle und der Rohrleitung steht. Die Welle i i kann so gedreht werden, daß sie die Schieberscheibe 12 bewegt zwischen einer Lage, in welcher sie gänzlich im oberen Teil .4 des Gehäuses angeordnet ist, und einer Lage, in welcher sie praktisch vollständig in dem unterenTeilg desGehäuses liegt. Wenn die Schieberscheibe 12 sich im oberen Teil 4 des Gehäuses befindet, dann erstreckt sie sich quer über die Rohrleitung 2 und schließt somit das Ventil, während wenn sie sich in dem unteren Teil 9 des Gehäuses befindet, sie von der Rohrleitung 2 entfernt ist. Somit ist die Rohrleitung geöffnet.
  • An der Welle i i ist ein Sektor 13 befestigt, der an seinem Umfang ein Zahnsegment 14 hat, welches mit einem Ritzel oder einem Kettenrad 15 kämmt, (las an der Welle 16 befestigt ist. Die Welle 16 ist in einem Getriebegehäuse 17 in Zapfen gelagert. Letzteres ist am Schiebergehäuse angebaut und wird von diesem getragen. Ebenfalls im Getriebegehäuse 17 in Zapfen gelagert ist eine Welle 18, an welcher sich eine Schnecke i9 befindet, die mit einem Schneckenrad 20 im Eingriff steht, das auf der Welle 16 befestigt ist. Ebenfalls befestigt an der Welle 18 ist eine Kettenrolle 21, über die eine endlose Kette 22 gezogen ist und daran herunterhängt. \Venn die Kettenrolle 21 gedreht wird, indem man an dem einen oder dem anderen der herabhängenden Stränge der Kette 22 zieht, wird auch die Welle 18 gedreht, und die Schnecke i9 dreht über das Schnekkenrad 2o die Welle 16. Das Ritzel oder das Ketten- . rad 15, welches mit dem Zahnsegment 14 im Eingriff ist, dreht den Sektor 13 um die Achse der Welle i i. Da aber der Sektor 13 und die Schieberscheibe 12 beide an der Welle i i befestigt sind und beide in Ebenen drehen, die zu der Achse der Welle i i im rechten Winkel stehen, wird die Schieberscheibe dadurch veranlaßt, sich zwischen ihrer Lage im oberen Teil 4 des Gehäuses und ihrer Lage im unteren Teil 9 des Gehäuses zu bewegen. In der Fng.i ist die Schieberscheibe 12 in ihrer oberen Lage im Gehäuseteil 4 in gestrichelten Linien gezeigt und in ihrer unteren Lage im Gehäuseteil 9 in strichpunktierten Linien. Die Fig. 2 und 3 zeigen die Schieberscheibe 12 im Querschnitt im Gehäuseteil 4, wo sie sich mit der Rohrleitung 2 schneidet.
  • Innerhalb des Gehäuseteils 4, und mit dem Gehäuse durch einen U-Eisenring 23 verbunden, befindet sich ein Dichtungselement bzw. ein Ring 24, der aus einem geeigneten legierten Stahl bestehen kann. Der Ring 24 ist eben und liegt in einer Ebene parallel zu der Schieberscheibe 12. Normalerweise berührt die Schieberscheibe 12 die rechte Fläche des Ringes 24, auf Fig. 2 gesehen, ganz leicht, wenn die Schieberscheibe 12 sich in dem Gehäuseteil 4 befindet.
  • Ebenfalls im Gehäuseteil 4 angeordnet und mit dem Gehäuse bei 25 verbunden befindet sich ein durch ein Medium betätigter Faltenbalg 26 von ringförmiger Gestalt, der das andere Dichtungselement bzw. den Ring 27 trägt, der mit dem Ring 24 zusammenwirken soll, um gegen die Schieberscheibe 12. abzudichten, falls gewünscht wird, die Leitung 2 zu schließen. Ein Rohr 28 ist in den Gehäuseteil 4 bei 29 geführt und steht mit dem Innern des Faltenbalges 26 ein Verbindung. Die Schieberscheibe 12 besitzt eine Ringleiste 3o, die mit dem Dichtungsring 27 in Berührung kommen soll. Diese Leiste kann sowohl auf der Hochdruck- wie auf der Niederdruckseite des Schiebers sein.
  • Der Faltenbalg 26 ist so konstruiert und angeordnet, daß er sich, falls er nicht ein Medium unter wesentlich höherem Druck als Atmosphärendruck enthält, zusammenzieht oder praktisch nach rechts zu von der Schieberscheibe weg zusammenschrumpft, so daß die normale oder Ruhelage des Dichtungsringes 27, der von dem Faltenbalg getragen wird, etwas rechts von der Lage ist, die die Fig. 2 und 3 zeigen, und deutlich von der Schieberscheibe 12 abgesetzt ist. Somit kann sich die Schieberscheibe, wenn der Faltenbalg 26 in seiner normalen Lage ist, bei von der Schieberscheibe 12 zurückgezogenem Dichtungsring 27 frei um die Achse der Welle i i aus ihrer oberen Lage im Gehäuseteil 4 in ihre untere Lage im Hohlraum io des Gehäuseteils 9 und umgekehrt bewegen. Während einer solchen Bewegung kann die Schieberscheibe leicht an der Fläche des Dichtungsringes 24 reiben, wodurch die Schieberscheibe in gewissem Umfang abgestützt und dadurch in ihrer Ausrichtung unterstützt wird. Die Schieberscheibe wird nicht fest an den Dichtungsring 24 angepreßt, falls der Dichtungsring 27 gelockert wird.
  • Falls gewünscht wird, die Rohrleitung 2 zu schließen, dann wird die Schieberscheibe 12 in ihre obere Lage im Gehäuseteil 4, wie in Fig. 2 dargestellt, bewegt. Während der Bewegung der Schieberscheibe sind Faltenbalg 26 und Dichtungsring 27 in ihrer normalen gelösten oder zurückgezogenen Lage, wodurch die Schieberscheibe neben der rechten Fläche des Dichtungsringes 24 frei beweglich ist. Sobald die Schieberscheibe ihre obere Lage im Schnitt mit der Rohrleitung 2, wie in Fig. 2 dargestellt, erreicht hat, wird ein Medium unter Druck durch das Rohr 28 in den Faltenbalg 26 geleitet, wodurch der Faltenbalg nach links, auf Fig. 2 gesehen, ausgedehnt wird und die Dichtung zwischen dem Dichtungsring 27 und der Ringleiste 3o an der rechten Fläche der Schieberscheibe 12 einerseits und zwischen der Schieberscheibe 12 und dem Dichtungsring 24 andererseits bewirkt wird. Der Druck des durch das Rohr 28 einzuführenden Mediums kann so geregelt werden, daß damit der Anpreßdruck, mit welchem die Schieberscheibe 12 zwischen den Dichtungsringen 24 und 27 eingeklemmt wird, gesteuert werden kann. Während die Schieberscheibe 12 und der am Faltenbalg 26 befestigte Dichtungsring 27 etwas dem Verziehen unterworfen sind, verzieht sich der Dichtungsring 24, der fest mit dem Gehäuse 4 verbunden ist, nur leicht, wenn überhaupt und dient somit als eine verhältnismäßig flache Anlagefläche, gegen welche die Schieberscheibe durch den Dichtungsring27 gepreßt wird, wenn jener Ring, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nach links gedrückt wird, indem man ein Medium unter Druck in den Faltenbalg einführt. Daher wird die Schieberscheibe, selbst wenn sie sich durch etwas geworfen hat, wirksam an den Dichtungsring 24 geebnet, während die Elastizität des Faltenbalges jedes Werfen des Dichtungsringes 27 und das Verziehen des Ventilkörpers ausgleicht.
  • Weint gewünscht wird, die Rohrleitung 2 für den freien Durchfluß des strömenden Mediums zu öffnen, wird der Druck des Mediums im Faltenbalg 26 weggenommen, wodurch sich der Faltenbalg nach rechts zusammenziehen kann. Dadurch wird die Schieberscheibe 12 freigegeben, welche dann durch die oben beschriebene und in Fig. i gezeigte Vorrichtung in deri Hohlraum io bewegt wird. Wenn die Schieberscheibe in ihrer unteren Lage im Hohlraum io ist, befindet sie sich entfernt von der Rohrleitung 2, so daß nun das zu fördernde bfediuin durch die Rohrleitung 2 von einer Seite des Schiebers zur anderen strömen kann. Undichtheiten werden, wie oben erklärt, durch das Gehäuse verhindert. Wenn es indessen gewünscht wird, kann durch .@usdelinung des Faltenbalges der Dichtungsring 27 gegen den Dichtungsring 24 abdichten. Dies bewahrt das Medium in der Rohrleitung 2 vor einer Unterbrechung der Strömung durch das Schiebergeliäuse.
  • Der erfindungsgemäße Schieber ist außerordentlich robust und praktisch und doch zu gleicher Zeit unkompliziert in seinem Bau, er ist außerordentlich wirksam und findet besonders nutzvolle Verwendung bei der Steuerung von Gasströmen, wie z. B. Gichtgasen, und die für die Verbrennung in Hochöfen gebrauchte Gebläseluft.
  • Obwohl im vorstehenden nur eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben worden ist, soll ausdrücklich hervorgehoben werden, daß die Erfindung keineswegs darauf beschränkt ist, sondern im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüche in verschiedener Weise ausgeführt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schieberventil mit einer Schieberplatte, gekennzeichnet durch einander gegenüberliegende Abdichtglieder (24, 27), Mittel zur wahlweisen Einstellung der Schieberplatte (i2) zwischen die gegenüberliegenden Abdichtglieder, wenn das Ventil geschlossen werden soll, und zur Entfernung von den gegenüberliegenden Abdichtgliedern, wenn das Ventil geöffnet werden soll, und durch Mittel (26, 28) die den Eingriff der gegenüberliegenden Abdichtglieder mit der Schieberplatte sicherstellen, wenn das Ventil geschlossen ist.
  2. 2. Schieberventil mit einer Schieberplatte nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Mittel (26, 28) zur entsprechenden Bewegung der gegenüberliegenden Abdichtglieder aufeinander zu und voneinander weg.
  3. 3. Schieberventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines (24) der Abdichtglieder feststehend und das andere (27) beweglich auf das feste Abdichtglied zu und von ihm weg ist.
  4. 4. Schieberventil nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den Eingriff sicherstellende Mittel (26, 28) auch dazu dient, den Eingriff der gegenüberliegenden Abdichtglieder (24, 27) miteinander sicherzustellen, wenn das Ventil geöffnet ist.
  5. 5. Schieberventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsmittel durch Flüssigkeit betätigt ist.
  6. 6. Schieberventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel Balgen aufweisen.
  7. 7. Schieberventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Balgen (26) wenigstens eines der einander gegenüberliegenden Abdichtglieder (27) trägt, wobei Mittel (28) zur Einführung von Flüssigkeit in den Balgen unter Druck vorgesehen sind. B. Schieberventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtglieder (24, 37) in einem Gehäuse (4bis9) angeordnet sind und die Schieberplatte (12) immer vollständig im Gehäuse eingeschlossen ist und in diesem Zustand zwischen einer offenen und verschlossenen Stellung bezüglich der Abdichtglieder beweglich ist. g. Schieberventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen um die gegenüberliegenden Abdichtglieder angeordneten Teil (4) und einen seitlich davon angeordneten Verbindungsteil (9) aufweist, wobei die Schieberplatte (i2) wahlweise in ihrer Gesamtheit in jedem der Gehäuseteile anzuordnen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 517 645, 524228.
DEP55475A 1949-08-03 1949-09-21 Schieber Expired DE826098C (de)

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