DE824906C - Reissbrett - Google Patents

Reissbrett

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Publication number
DE824906C
DE824906C DEP54718A DEP0054718A DE824906C DE 824906 C DE824906 C DE 824906C DE P54718 A DEP54718 A DE P54718A DE P0054718 A DEP0054718 A DE P0054718A DE 824906 C DE824906 C DE 824906C
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DE
Germany
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drawing board
board according
lever
adjustable
furniture
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Expired
Application number
DEP54718A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Honnef
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B85/00Furniture convertible into other kinds of furniture
    • A47B85/02Tables convertible into drawing-desks

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Reißbrett Die Erfindung bezweckt die Verbindung eines Reißbrettes mit einem Möbelstück, wie es in technischen Büros gebraucht wird, z. B. einem Schreib-oder Arbeitstisch, einem Aktenschrank oder Kasten für Papier in der Weise, daß es an ihm in der Höhe verstellbar angebracht ist.
  • Durch die Verbindung des Reißbrettes mit einem Möbelstück als Träger wird ein besonderes Gestell für das Reißbrett eingespart. Dadurch wird die Büroausstattung verbilligt und eine bessere Raumausnutzung erreicht. Höhenverstellbare Reißbretter sind an sich bekannt.
  • In den Abb. i bis 8 sind einige Ausführungsbeispiele für die Verbindung des Reißbrettes mit einem Tisch dargestellt. Die Abb. 9 bis i i zeigen die Verbindung des Reißbrettes mit einem Schrank. Die Abb. i stellt den Schreibtisch i von der Seite und das Reißbrett 2 von vorn gesehen dar. In Abb. 2 sind Schreibtisch i und Reißbrett 2 von oben gesehen dargestellt. Die Abb. 3 gibt den Schreibtisch i von vorn und das Reißbrett 2 von der Seite gesehen wieder.
  • Der Schreibtisch i ist mit einer abnehmbaren oder fest mit ihm verbundenen Traverse 3 versehen, welche am Ende das vierte Tischbein 4 trägt. Mit ihm ist die Führung 5 fest verbunden, auf welcher der Schlitten 6 gleitet, an dessen oberem Ende der Träger 7 befestigt ist. Auf ihm ist, in an sich bekannter Weise, das Reißbrett 2 drehbar und feststellbar gelagert. Am Schlitten 6 ist ein Seil 8 befestigt, welches über die Seilrolle 9 geführt und an ihr fest ist. Die Seilrolle 9 ist auf der Welle io befestigt, die in den Lagern 11 und 12 drehbar ist. Am anderen Ende ist auf der Welle io das Kastenrad 13 fest. Auf der Welle ist der Hebel 14 drehbar angeordnet. Das Lager 12 ist mit einem Arm versehen, an dessen Ende die Sperrklinke 15 drehbar gelagert ist (Abb. 4 und 5). Auf dem Hebel 14 ist eine zweite Sperrklinke 16 drehbar angeordnet. Beide Klinken tragen je einen Stift, an dem die Feder 17 angreift, wodurch die Sperrklinken in die Zähne des Kastenrades 13 gezogen werden. Ein Steuerhebel mit den Vorsprüngen 18 und i9 ist bei 2o auf dem Hebel 14 drehbar gelagert. Am Lager 12 ist ein Hebel 21 drehbar angeordnet.
  • Faßt man den Hebel 14 mit der linken Hand und hebt ihn an, so wird dadurch das Reißbrett 2 durch die Sperrklinke 16, das Kastenrad 13, die Welle io und die Seilrolle 9 mittels des Seiles 8 gehoben. Bei Beendigung der Bewegung wird das Reißbrett 2 durch die Sperrklinke 15 in der neuen Stellung gehalten. Senkt man den Hebel 14 wieder, um ihn dann erneut zu heben, so wird das Reißbrett 2 erneut gehoben.
  • Soll das Reißbrett 2 gesenkt werden, so hebt man den Hebel 14 unter gleichzeitigem Druck mit dem Daumen auf den Vorsprung 18 des um den Punkt 20 drehbaren Steuerhebels. Der auf. dem Steuerhebel sitzende Stift 22 klinkt dann die Sperrklinke 16 aus, so daß das Kastenrad 13 der Bewegung des Hebels 14 nicht folgt. Nach Beendigung des Hubes gibt man den Vorsprung 18 frei, so daß die Sperrklinke 16 wieder einrastet, und zieht nun den Vorsprung i9 mit dem Zeigefinger an. Dadurch klinkt der Stift 23 über den Hebel 21 die Sperrklinke 15 aus. Das Reißbrett 2 ruht jetzt vermittels des Kastenrades 13 und der Klinke 16 im Hebel 14 und kann durch Senken desselben gesenkt werden. Gibt man nun den Vorsprung i9 wieder frei, so ruht das Reißbrett 2 wieder über das Kastenrad 13 in der Klinke 15.
  • Die Neigung des Reißbrettes 2 kann in an sich bekannter Weise in den Zapfen der Lager 7 vorgenommen werden.
  • An Stelle der beschriebenen Vorrichtung zum Heben und Senken des Reißbrettes 2 kann eine in den Abb. 6, 7 und 8 dargestellte angewandt werden. In der Abb. 6 ist das Reißbrett 2 von vorn und der Arbeitstisch i .von der Seite gesehen dargestellt.
  • Der Arbeitstisch i mit der Traverse 3 und dem seitlichen Tischbein 4 sowie die Schlittenführung 5 und 6 und die an sich bekannte Lagerung des Reißbrettes 2 in den Zapfen der Lager 7 sind wieder dieselben wie oben beschrieben. Am Arbeitstisch i ist ein Träger 24 angebracht, welcher das Lager 25 trägt, in dem der Hebel 26 drehbar angeordnet ist. Er greift am Reißbrett 2 unter eine Rolle 27 und trägt am anderen Ende ein Gegengewicht 28, durch welches das Gewicht des Reißbrettes 2 ausgeglichen wird. Es kann am Arbeitstisch i eine Führung vorgesehen sein, welche das Gegengewicht 28 stets in gleicher Entfernung vom Lager 25 hält, wie der Schwerpunkt des Reißbrettes 2 liegt.
  • Die Abb. 7 und 8 geben eine Konstruktion wieder, bei der auf die Schlittenführung des Reißbrettes verzichtet ist. An ihrer Stelle ist nur ein Bügel 29 vorgesehen. Er hält die Platte 36, auf welcher der Träger 7 befestigt ist, an die Führung 5 angedrückt. Die senkrechte Lage der Platte 36 und damit des Reißbrettes 2 wird durch die Parallelogrammführung der beiden Hebel 26 erhalten. Die Hebel 26 sind in den beiden Lagern 25 und an der Platte 36 in den beiden Lagern 37 drehbar angeordnet. Das Gegengewicht 28 hat ebenfalls zwei Lagerpunkte. Es kann jedoch auch einer derselben wegfallen.
  • Die Verbindung des Reißbrettes 2 mit einem Schrank 38 zeigen die Abb. 9 vom Reißbrett 2 aus und io und i i von der Seite gesehen. Am Schrank 38 sind zu beiden Seiten desselben in den Lagern 39 je zwei Hebelpaare 4o drehbar gelagert. An ihren anderen Enden 4i und 42 sind die Hebelpaare durch je ein Verbindungsstück 43 zuin Parallelogramm geschlossen. In Abb. io und i i ist das vordere Verbindungsstück nicht dargestellt. Die unteren Hebel 40 sind in ihrem Drehpunkt 42 durch eine Stange 44 miteinander verbunden, welche gleichzeitig die Achse für die Drehpunkte 42 bildet. An den Drehpunkten 41 ist das Reißbrett 2 gelenkig angeordnet. An jeder Seite des Reißbrettes 2 ist bei 45 je eine Gleitschiene oder Kastenschiene 46 drehbar gelagert. Ihre Gleit- oder Kastenbahn ruht in der Stange 44 und kann durch an sich bekannte Mittel mit ihr verklemmt werden, so daß sie nicht in ihrer Gleitbahn gleiten kann. Durch Feststellen an verschiedenen Stellen der Gleitbahn 46 kann man nun dem Reißbrett 2 jede beliebige Neigung bis zur Waagerechten geben. Heben des Reißbrettes 2 erfolgt durch Anheben desselben. Das Gewicht des Reißbrettes 2 wird durch das Gegengewicht 47 ausgeglichen. Letzteres ist thittels des über die Rolle 48 laufenden Seiles 49 an der Stange 44 befestigt. Das Innere des Schrankes ist von der dein Reißbrett 2 abgewandten Seite aus zugänglich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRL CIIF: i. Reißbrett, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe, in der Höhe verstellbar, mit einem im technischen Büro gebrauchten Möbelstück als Träger verbunden ist.
  2. 2. Reißbrett nach :1iispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schreib- oder Arbeitstisch (i) der Träger des Reißbrettes (2) ist.
  3. 3. Reißbrett nach _'nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eiti Schrank oder ein ähnliches Möbelstück (38) der Träger des Reißbrettes ist.
  4. 4. Reißbrett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tischbein (4) des Tisches oder Schreibtisches (i) als Stütze des Reißbrettes (2) verwandt wird.
  5. 5. Reißbrett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reißbrett (2) mittels der Schlittenführung (5. 6) am Tischbein (.4) in dir Höhe verstellbar ist.
  6. 6. Reißbrett nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochverstellung mittels eines Seilzuges (8) und einer Seilscheibe (9) durch einen am Tisch (i) gelagerten Hebel (14) betätigt wird.
  7. 7. Reißbrett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (14) die Seilscheibe (9) mittels eines Sperrades (13) und zweier Klingen (15, 16) betätigt. B. Reißbrett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (15, 16) durch einen Steuerhebel (18, i9) wahlweise ausgeschaltet werden können. 9. Reißbrett nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Tisch (i) gelagerter Hebel (26) durch ein Gegengewicht (28) dem Gewicht des Reißbrettes (2) entgegenwirkt. 1o. Reißbrett nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hebel (26) das Reiß-Brett (2) nach Art einer Parallelogrammführung bei der Höhenverstellung senkrecht führen. I I. Reißbrett nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reißbrett (2) an zwei aus je drei Hebeln (40, 43) bestehenden, beiderseits des Möbelstückes (38) drehbar befestigten Parallelogrammen gelagert ist. 12. Reißbrett nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Reißbrettes (2) mittels eines Gegengewichtes (47) ausgeglichen wird, welches über eine Rolle (48) wirkt und am Parallelogramm (40, 43) angreift. 13. Reißbrett nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Reißbrett (2) in zwei Lagern (4i) drehbar angeordnet ist und durch eine Gleit- oder Rastenschiene (46) in seiner Winkellage verstellbar und feststellbar ist.
DEP54718A 1949-09-13 1949-09-13 Reissbrett Expired DE824906C (de)

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DE (1) DE824906C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101714B (de) * 1953-10-16 1961-03-09 Deutsche Telephonwerk Kabel Kombinierter Schreib- und Zeichentisch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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