DE82489C - - Google Patents

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DE82489C
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Germany
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hammer
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Vacuum-Hammer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1895 ab.
Der in der Zeichnung dargestellte Hammer ist ein Schmiedehammer für allgemeine Zwecke, sowohl für gewöhnliche als auch für Gesenk-Schmiedearbeiten.
Dieser Hammer ist von den bisher bekannten Constructionen der pneumatischen Hammer wesentlich verschieden, er hat namentlich den Vortheil, dafs man die Hammerschläge unabhängig von der Kolbenhubzahl geben, also viel präciser steuern kann.
Zu dem Zwecke besitzt der Hammer einen Sammelbehälter der Triebkraft, welcher durch den auf die Chabotte aufgeschraubten Hohlgufshammerständer α gebildet wird.
Das Vacuum wird durch eine an den Hammerständer vertical montirte Luftpumpe ρ erzeugt, welche vermittelst Treibstange t, Kurbel k und Riemscheiben s und S1 von der Transmission betrieben wird.
Der Luftcylinder ρ ist mit einem zweiten Mantel m umgeben, wodurch zwischen beiden Cylindern ein ringförmiger Saugkanal g gebildet wird, welcher, durch den Fufs des Luftpumpencylinders gehend, mit dem Vacuumraume α des Hammerständers in Verbindung steht.
Der Bär b hat runden Querschnitt und ist durch eine rippenförmige Führung im Cylinder c geführt.
Der Cylinder c ist oben durch einen Deckel und unten durch den auf- und niedergehenden Hammerbär b geschlossen. Die Steuerung, welche durch Hand erfolgt, ist entlastete Kolbenschiebersteuerung und derartig construirt, dafs die anzusaugende Luft mittelst an den Stutzen d angeschlossene Rohrleitung von aufsen oder aus einem staubfreien Raum entnommen werden kann.
Die Wirkungsweise spielt sich wie folgt ab: Die Inbetriebsetzung der Luftpumpe ρ geschieht durch Einrücken des Riemens von der Losscheibe s auf die Festscheibe S1 mittelst des Riemenausrückers q. Die Hubzahl des Saugkolbens U1 kann eventuell durch mehr oder weniger volles Einrücken des Riemens von der losen auf die feste Scheibe s geregelt werden; dieses geschieht von Hand oder aber automatisch durch einen entsprechend construirten Druckregulator r.
Beim Auf- und Niedergange des Luftpumpenkolbens Ar1 wird die Luft durch die ringförmigen Saugventilklappen ν und V1 aus dem Behälter a abgesaugt und durch die Druckventile V2 und V3 in das Freie gedrückt.
Wird bei genügender Luftverdünnung im Vacuumraume α der Kolbenschieber f mittelst Handsteuerhebels h gehoben, so dafs der Vacuumraum α vermittelst des Kanals i mit dem Raum des Bärführungscylinders c verbunden ist, so wird die Luft aus letzterem über dem Hammerbär / schnell nach dem Vacuumraum α abgesaugt. Der Bär b schnellt infolge des äufseren Luftdruckes in die Höhe und wird durch das im oberen Cylindertheile c sich bildende Luftkissen wieder herabgeschleudert.
Beim Niederfallen des Bars ist aber nöthig, dafs, um eine Luftverdünnung über dem Arbeitsbär b zu vermeiden, durch Abwärts-
führen des Kolbenschiebers f vermittelst des Handsteuerhebels h äufsere atmosphärische Luft in den Cylinder c über den Bär b gelassen wird, damit der Schlag kräftig erfolgt.
Die Schläge können ganz präcise und beliebig in schneller oder langsamer Aufeinanderfolge, leicht oder kräftig geführt werden, auch kann der Bär b plötzlich schwebend gehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vacuum-Hammer, bei welchem Luftverdünnung in dem Raum über dem Hammerbär dadurch erzeugt wird, dafs dieser Raum mit einem unter dem Einflufs einer Luftpumpe stehenden Behälter (a) in Verbindung gebracht wird, zum Zwecke, die Anzahl der Schläge unabhängig von der Hubzahl des Luftpumpenkolbens regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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