DE821027C - Vorrichtung zum Laden von Haufwerk - Google Patents
Vorrichtung zum Laden von HaufwerkInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/34—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
- E02F3/348—Buckets emptying into a collecting or conveying device
- E02F3/3483—Buckets discharging on a conveyor or elevator mounted on the machine
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Description
- Vorrichtung zum Laden von Haufwerk Zum Laden von Haufwerk, wie z. r,. Schutt, Trümmer, Kohle, Kali, Sand, Grubenberge, Salz, Chemikalien, Erze usxv, sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen durch eine maschinell angetrieleine Schaufel das aufgenommene Gut auf ein nachgeschaltetes Fördermittel aufgegeben wird, Die Erfindung betrifft eine in ihrem Aufbau und in der Betriebsweise besonders einfache Ladevorrichtung und kennzeichnet sich dadurch, daß die Schaufel mit einem rückwärts angeordneten Antrieb durch mindestens zwei etwa parallel zur Schaufelbewegung verlaufende Pleuelstangen verbunden ist, welche an ihrem vorderen Ende im Abstand übereinander an aufwärts gerichteten Seitenteilen einer z.B. U-förmigen Schaufel gelenkig befestigt und mit dem hinteren Ende auf in Abhängigkeit voneinander bewegteil Antriebsmitteln, vorzugsweise umlaufenden und gegeneinander versetzten Kurbelzapfen mindestens einer Welle gelagert sind, derart, daß die Schaufel zunädst in das Haufwerk geschoben, dann mit der Spitze aufwärts gerichtet und nach Art eines Kratzers auf das Fördermittel zurückgezogen und anschließend mit der Spitze wieder gesenkt und in das Haufwerk geschoben wird. Durch die ständig im gleichen Sinn umlaufenden Kurbelzapfen wird somit über die Pleuelstangen die Schaufel in ununterbrochener Folge in das Haufwerk geschoben, zwangsläufig aufgerichtet und zurückgezogen, wobei die bei der Rückwärtsbewegung eingenommene kratzerartige Stellung der Schaufel die sichere Mitnahme einer entsprechend großen Menge des Haufwerkes und eine ebenso sichere Entleerung der Schaufel über ein nachgeschaltetes Fördermittel herbeiführt.
- Ein weiterer Vorteil der Bauart nach der Erfindung besteht darin, daß die an den langen Pleuel- stangen befestigte Schaufel in solchen Fällen, wo sie infolge nachstürzenden Haufwerkes mit ihrem Blatt nicht vollständig niedergeschwenkt werden kann, auf dem Haufwerk nach oben abgleitet und dann bei der Rückwärtsbewegung wie ein Schrapper das Haufwerk zurückkratzt, bis in einem der nächstfolgenden Arbeitsgänge das Haufwerk vor der Maschine so weit fortgenommen ist, daß die Schaufel spitze wieder in das Haufwerk eingeschoben werden kann. Selbstverständlich kann in solchen Fällen die Maschine auch ein Stück zurückgefahren werden, um den normalen Schaufelvorgang herbeizuführen.
- Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die zwischen Schaufel und Antrieb vorgesehenen Pleuelstangen etwa symmetrisch zu beiden Schaufelseiten angeordnet sind. In diesem Fall wird das Fördermittel in Bewegungsrichtung der Schaufel unmittelbar hinter dieser zwischen den seitlichen Pleuelstangen vorgesehen. Je nach der Art des verwendeten Fördermittels wird weiterhin zwischen diesem und der Schaufel ein Führungs- bzw. Gleitblech für die Schaufel und das mitgeführte Haufwerk angeordnet und dieses Blech vorzugsweise gelenkig mit dem Vorrichtungsgestell verbunden, so daß dieses sich mit Sicherheit an seinem vorderen Ende auf dem Liegenden führt.
- Die Anordnung der an dem Antrieb vorgesehenen Kurbelzapfen für die Befestigung der Pleuelstangen kann in verschiedener Weise vorgenommen werden.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß der Kurbelzapfen für die an den Seitenteilen der Schaufel jeweils oben befestigte Pleuelstange auf dem gleichen Kurbelkreis mit dem Zapfen für die zweite Pleuelstange, jedoch in Umlaufrichtung versetzt, vor dem Zapfen für die zweite Pleuelstange angeordnet ist. Hierbei wird der Abstand der auf einem Kurbelkreis liegenden Kurbelzapfen gleich oder kleiner als der Abstand der Stangengelenke an den Schaufelseitenteilen bemessen.
- Dieser Antrieb ist wegen der Verwendung nur einer Antriebswelle für sämtliche Kurbelzapfen besonders einfach.
- Als Fördermittel können Gurtbänder, Stegkettenförderer, treppenartige Fördermittel, Elevatoren, Schaufelgeräte, Karren oder andere Gefäße verwendet werden. Es ist nur erforderlich, daß die Fördermittel so nahe an die Bewegungsbahn der Schaufel herangeführt sind, daß eine Entleerung der letzteren erfolgen kann. Zum Beladen von Förderwagen wird am zweckmäßigsten zwischen diesen und der Schaufel ein Zwischenfördermittel, z. B. ein Gurtband, vorgesehen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
- Fig. 1 zeigt die Ladevorrichtung in Seitenansicht; Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. I mit nur an einer Seite der Maschine dargestellten Verbindungsmitteln zwischen Schaufel- und Antriebswelle.
- Es bezeichnen A die Lademaschine, B das Fahrwerk dieser Maschine, C ein Förderband, D ein Führungs- bzw. Gleitblech, E die mit der Antriebswelle gekuppelten Kurbeln undF die im Querschnitt U-förmige Schaufel.
- Die Schaufel besteht aus dem Blatt I, an dessen aufwärts gerichteten Seitenteilen Ia Zapfen 2 und 3 in größerem Abstand übereinander angeordnet sind.
- Die in größerem Abstand von der Schaufel angeordnete Antriebswelle g trägt an beiden Enden einen Kurbelarm 8, an dessen freiem Ende ein Kurbelzapfen 6 vorgesehen ist. An dem freien Ende dieses Kurbelzapfens 6 ist ein in Drehrichtung der Kurbel 8 weisender Kurbelarm Sa befestigt, welcher den Kurbelzapfen 7 trägt. Die Kurbelzapfen 6 und 7 liegen auf dem gleichen Kurbelkreis, jedoch ist der Zapfen 7 in Umlaufrichtung in größerem Abstand vor dem Zapfen 6 angeordnet. Der Abstand x zwischen den Zapfen 6 und 7 ist gleich groß oder kleiner als der Abstand x' zwischen den Zapfen 2 und 3 an der Schaufel F. Die Zapfen 2 und 3 der Schaufel und die Kurbelzapfen 6 und 7 sind durch die Pleuelstangen 4 und 5 miteinander verbunden, und zwar verbinden die Pleuelstangen 4 die Zapfen 2 und 7 und die Pleuelstangen 5 die Zapfen 3 und 6.
- Bei Drehung der Welle g und damit der Zapfen 6 und 7 auf einem Kurhelkreis in Richtung des Pfeiles wird die Schaufel aus der in Fig. I dargestellten vordersten Stellung zurückgezogen, wobei durch den gegenüber dem Zapfen 6 voreilenden Kurbelzapfen 7 über die Pleuelstange 4 der Zapfen 2 zurückgezogen und die Schaufel mit der Spitze aufwärts bewegt wird. In dieser Stellung wird die Schaufel bis in die strichpunktiert dargestellte Lage zurückgezogen und übergibt am Ende ihres Bewegungshubes das mitgenommene Haufwerk auf den Förderer C. Die Schaufel gleitet hierbei auf dem Blech D, welches am vorderen Ende des Rahmens ii der Maschine A oberhalb der Umkehrrolle Io des Förderbandes in dem Gelenk 12 schwenkbar befestigt ist. Das Blech hat nur eine geringe Neigung und kann bogenförmig ausgebildet sein.
- Im weiteren Verlauf der Drehung der Welle-9 wird dann in der ersten Phase der Rückbewegung die Schaufel wiederum von dem vorei lenden Zapfen 7 über die Pleuelstange 4 und das Gelenk 2 zurückgedrückt, sodaß die Schaufelspitze gegen das Haufwerk gerichtet ist und sich in dieses einschiebt.
- Dieser Arbeitsgang wiederholt sich in regelmäßiger Folge. Die Zahl der Umdrehungen der Kurbelwelleg und damit die Zahl der Schaufelbewegungen kann den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden.
- Praktische Versuche haben ergeben, daß mit dreißig bis vierzig Umdrehungen pro Minute ein zuverlässiges Arbeiten der Schaufel und eine gute Förderleistung erzielt wird. Entsprechend dem Fortschritt der Ladearbeit kann die Maschine auf ihrem Fahrgestell B nachgerückt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRCSCIIE: I. Vorrichtung zum Laden von Haufwerk o. dgl., bei welcher eine maschinell angetriebene Schaufel das aufgenommene Gut auf ein nachgeschaltetes Fördermittel aufgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (F) mit einem rückwärts angeordnetei Antrieb (E) durch mindestens zwei etwa parallel zur Schaufelbewegung verlaufende Pleuelstangen (4 und 5) verbunden ist, welche an ihrem vorderen Ende im Abstand (x') iibereinanner an aufwärts gerichteten Seitenteilen (ist) einer z. B. U-förmigen Schaufel befestigt und mit den hinteren Enden auf in Abhängigkeit voneinander bewegten Antriebsmitteln, vorzugsweise umlaufenden und gegeneinander versetzten Kurbelzapfen (6 und 7) mindestens einer Welle (g) gelagert sind, derart, daß die Schaufel zunächst in das Haufwerk geschol,en, dann mit der Spitze aufwärts gerichtet und nach Art eines Kratzers auf das Fördermittel (C) zurückgezogen und anschließend mit der Spitze wieder gesenkt und in das Haufwerk geschoben wird.
- 2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Schaufel (F) und Antrieb (E) vorgesehenen Pleuelstangen etwa symmetrisch zu beiden Seiten der Schaufel und des Fördermittels (C) angeordnet sind.
- 3. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schaufel (F) und einem nachgeschalteten Fördermittel (C), z. B. einem Gurt- oder Kratzerband, ein Führungs- bzw. Gleitblech (D) für die Schaufel und das geförderte Haufwerk angeordnet und an dem Rahmen (II) der Vorrichtung vorzugsweise gelenkig befestigt ist.
- 4. Ladevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelzapfen (7) für die an den Seitenteikn (ist) der Schaufel (F) jeweils oben befestigten Pleuelstangen (4) auf etwa dem gleichen Kurbelkreis mit den Zapfen (6) für die zweite Pleuelstange (5), jedoch in Umlaufrichtung versetzt, vor dem Zapfen (6) für die zweite Pleuelstange (5) angeordnet sind.
- 5. Ladevorrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (8tut) des äußeren Zapfens (7) auf dem freien Ende des mit der Kurbel (8) der Antriebswelle (g) verhundenen Kurbelzapfens (6) befestigt ist.
- 6. Ladevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (x) der beiden Kurbelzapfen (6, 7) in Drehrichtung gleich oder kleiner als der Abstand (x') der Gelenkzapfen (2, 3) an den Schaufelseitenteilen (ist) Gemessen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39845A DE821027C (de) | 1949-04-14 | 1949-04-14 | Vorrichtung zum Laden von Haufwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP39845A DE821027C (de) | 1949-04-14 | 1949-04-14 | Vorrichtung zum Laden von Haufwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821027C true DE821027C (de) | 1951-11-15 |
Family
ID=7376758
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP39845A Expired DE821027C (de) | 1949-04-14 | 1949-04-14 | Vorrichtung zum Laden von Haufwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821027C (de) |
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1949
- 1949-04-14 DE DEP39845A patent/DE821027C/de not_active Expired
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