DE820708C - Schuheinlegesohle - Google Patents
SchuheinlegesohleInfo
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- DE820708C DE820708C DEP54428A DEP0054428A DE820708C DE 820708 C DE820708 C DE 820708C DE P54428 A DEP54428 A DE P54428A DE P0054428 A DEP0054428 A DE P0054428A DE 820708 C DE820708 C DE 820708C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
- A43B17/10—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined specially adapted for sweaty feet; waterproof
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuheinlegesohle Gegenstand der Erfindung ist eine Schuheinlegesohle besonderer Art, die insbesondere schweißaufsaugende Eigenschaften besitzt.
- Bekannt ist bei Einlegesohlen die Verwendung besonders saugfähiger Stoffe, wie Pappe, Fließpapier, Torfmull usw., wobei die Einlegesohlen aus ,diesen Stoffen auch unter Zuhilfenahme anderer, wie Gewebe u. dgl., zusammengenäht oder zusammengeklebt werden. Trotz der Verwendung saugfähiger Stoffe ist die Aufnahmefähigkeit der Sohlen begrenzt. Bei starker Schweißabsonderung sind sie ,bald durchfeuchtet und werden dann vielfach getrocknet und wieder verwendet, da sich ein häufiger Ersatz der Sohlen, allein des Preises wegen, verbietet. Abgesehen davon, daß nur die Feuchtigkeit aus den Sohlen heraustrocknet, nicht aber die sonstigen Bestandteile des Schweißes, verlieren ursprünglich in die Sohlen eingebrachte desinfizierende und geruchverhindernde Mittel bald ihre Wirkung.
- Die Erfindung vermeidet diese unhygienische Handhabung. Die erfindungsgemäße Schuheinlage besteht aus zwei Halteschichten aus feuchtigkeitsfesten Werkstoffen, von denen, zumindest die obere Schicht durchbrochen ausgebildet ist und zwischen welche eine oder mehrere Lagen aus feuchtigkeitsaufsaugenden Stoffen leicht auswechselbar zwischengelegt sind. Die Halteschichten bestehen vorzugsweise aus celluloidartigen Stoffen, auch Kunststoffen, wie Polyvinylchloriden u. dgl., die recht fest, dabei feuchtigkeitsbeständig und etwas wärmebildsam sind, um sich der Fußform gut anschmiegen zu können. Zwischen diesen beiden Halteschichten ist leicht auswechselbar eine sohlenförmig ausgestanzte Zwischenlage aus Zellstoffwatte, Fließpapier oder ähnlichen sehr saugfähigen dabei billigen Stoffen, zwischengelegt, die nur eine sehr begrenzte Festigkeit zu haben brauchen, da sie durch die 1>eidcn Halteschichten geschützt und vor dem sonst zu beobachtenden Zusammenschieben durch den Fuß bewahrt werden. Die leichte Auswechselharkeit der Zwischenlage wird durch die .luseinandernehmbarkeit der beiden Halteschichten sichergestellt. Diese kann durch am Rand der Sohle angeordnete Klammern, Druckknöpfe u. dgl. erreicht werden. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, die beiden Halteschichten an einer Längsseite der Sohle beweglich miteinander zu verbinden, so daß sie buchartig aufklappbar sind. Nach dem Herausnehmen aus dem Schuh braucht die Sohle dann nur aufgeklappt, die alte Zwischenlage entfernt, eine neue Zwischenlage eingelegt und nach Zusammenklappen der Sohle diese wieder in den Schuh eingelegt zu werden.
- Der Hauptvorzug der erfindungsgemäßen Sohle besteht darin, daß diese stets mit sehr geringem Zeit- und Kostenaufwand in einem neuwertigen und hygienisch einwandfreien Zustand erhalten werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i ,das Stanzstück der Halteschichten für eine Sohle, Abb. 2 dasselbe Teil im fertigen und teilweise zusammengeklappten Zustand, Abb. 3 die Zwischenlage, Abb. 4 einen Querschnitt durch die Sohle im Gobrauchszustand.
- Der Rohling i nach Abb. i wird beispielsweise aus siebartig gelochten Werkstoffbahnen gestanzt, aus denen auch die Abstandsplatten für Akkumulatoren hergestellt werden. Er ist durch zwei Sohlenumrisse .begrenzt, die an zwei Stellen zusammenhängen. Er wird dann um diese Stellen geknickt, so daß sich eine Art Buchform ergibt, und gegebenenfalls am Umfange noch mit einer Bandeinfassung 2 versehen, so wie es in Abb. 2 dargestellt ist.
- Die Zwischenlage 3 nach Abb. 3 ist nach demselben Sohlenumriß aus Zellstoffwatte, Fließ- oder Löschpapier oder ähnlichen Stoffen gestanzt. Sie' bedarf keiner besonderen Festigkeit, sondern das Hauptaugenmerk ist au`f die Saugfähigkeit zu richten. Diese Zwischenlage kann in an sich bekannter Weise desinfizierende oder gerbende Stoffe enthalten, z. B. ,durch Tränken oder Einpudern mit diesen Stoffen. Nachdem die Zwischenlage 3 zwischen die Halteschichten i und i' nach Abb. 2 eingelegt und die letzteren zusammengeklappt sind, ergibt sich ein Querschnitt, wie in .IM. ,4 dargestellt, d. h., die «eiche Zwischenlage ist beiderseits von :den Halteschichten umgeben. Infolge ihrer Weichheit drückt sie sich etwas in die Lochungen der Halteschichten durch und ist hierdurch besonders gut .gegen ungewollte Verschiebungen gesichert.
- Der Erfindungszweck wird im wesentlichen bereits erreicht, wenn nur die obere der beilden Halteschichten durchbrochen ausgebildet ist, so daß die vom Fuß ausgeschiedene Feuchtigkeit in die saugfähige Zwischenlage eintreten kann. Der einfacheren Herstellung und der besseren Anpassungsfähigkeit an der Fuß halber sind in dem Ausführungsbeispiel die Halteschichten beide aus einer gelochten Platte hergestellt. Jede Sohle kann dann auch rechts wie links verwendet werden. Es liegt durchaus im Rahmen der Erfindung, auch andere als .die genannten Stoffe zur Herstellung der Sohle zu verwendet:. So kann z. B. an Stelle der genannten Gitterplatte auch ein Metallgewebe treten. Auch können irgendwelche anderen Verbindungsmittel für die Halteschichten verwendet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schuheinlegesohle, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Halteschichten (i, i') aus feuchtigkeitsfesten Werkstoffen, von denen zumindest die obere Schicht durchbrochen ausgebildet ist, eine oder mehrere Lagen. (2) aus feuchtigkeitsaufsaugenden Stoffen leicht auswechselbar zwischengelegt sind.
- 2. Schuheinlegesohle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschichten (i, i') aus celluloidartigen Stoffen gitter- oder siebartig gelocht sind.
- 3. Schuheinlegesohle nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschichten an einer Längsseite der Sohle miteinander beweglich verbunden und buchartig aufklappbar sind.
- 4. Schuheinlegesohle nach Ansprüchen i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlagen (2) aus Zellstofflagen oder Fließpapier bestehen, die in an sich bekannter Weise desinfizierende oder gerbende Stoffe enthalten können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54428A DE820708C (de) | 1949-09-10 | 1949-09-10 | Schuheinlegesohle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54428A DE820708C (de) | 1949-09-10 | 1949-09-10 | Schuheinlegesohle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE820708C true DE820708C (de) | 1951-11-12 |
Family
ID=7387077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54428A Expired DE820708C (de) | 1949-09-10 | 1949-09-10 | Schuheinlegesohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820708C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0098366A1 (de) * | 1982-07-08 | 1984-01-18 | Adidas Ag | Einlegesohle |
| FR2681516A1 (fr) * | 1991-09-24 | 1993-03-26 | Philippe Christian | Semelle interieure de proprete pour articles chaussants. |
-
1949
- 1949-09-10 DE DEP54428A patent/DE820708C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0098366A1 (de) * | 1982-07-08 | 1984-01-18 | Adidas Ag | Einlegesohle |
| FR2681516A1 (fr) * | 1991-09-24 | 1993-03-26 | Philippe Christian | Semelle interieure de proprete pour articles chaussants. |
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