DE654672C - Elastische Schuheinlage - Google Patents

Elastische Schuheinlage

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DE654672C
DE654672C DEH139935D DEH0139935D DE654672C DE 654672 C DE654672 C DE 654672C DE H139935 D DEH139935 D DE H139935D DE H0139935 D DEH0139935 D DE H0139935D DE 654672 C DE654672 C DE 654672C
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shoe insert
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    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Elastische Schuheinlage Als Schuheinlagen ausgebildete Fußstützen, z. B. Plattfußeinlagen, bestehen gewöhnlich aus einer ganzen oder verkürzten Einlegesohle aus Leder, die unter der Fußwölbung etwas breiter ausgebildet ist. Üblich sind z. B. solche Einlagen, die durch ihre Bauart einen Druck gegen die ,Fußwölbung des Fußleidenden ausüben, um die dort blefindlichen Mittel- und Hinterfußknochen aus ihrer herabgesunkenien Stellung in ihre ursprüngliche Lage zurückzudrängen und dadurch dem Fußkranken bei seinen Stütz- und Gehbewegungen. zu helfen.
  • Aus mehr oder weniger schweren Metallplatten bestehende Fußstützen, welche durch Hämmern, Pressen o. dgl. deal Besonderheiten der Fußwölbung angepaßt werden können, sind allgemein bekannt. Auch bestehen bereits Einlagen, bei denen anstatt oder in Verbindung mit der Metallplatte kleine Stücke oder ein massives Kissen aus Lieder, Gummi, Kork, das auch mit zerbröckeltem Material irgendeiner Axt gefüllt sein kann, zur Anwendung gelangen.
  • Ferner kennt man Einlagen, welche seitlich angenäherte Taschen aufweisen, in die metallene oder lederne Scheiben von verschiedener Höhe !eingeschoben werden, zum Zwecke, eine beliebige Fußwölbungshöhe zu erzielen. Es gibt auch Gummieinlagen mit oder iohne Metallplatten, deren untere Seien warzenähnliche Körper mit luftgefüllten Hohlräumen aufweisen, welche pneumatisch federnd wirken sollen; endlich kennt man noch Einlagen, welche Riemenanordnungen aufweisen und daher Bandagen nahekommen.
  • Einlagen von steifer und fester Art sind nützlich und gebräuchlich, wenn sie lediglich den Zweck haben, die herabgesunkenen Knochen der Fußwölbung in ihre natürliche Stellung zu heben, also als Stützen zu wirken. Verwendet der Fußkranke sie aber bei den Gehbewegungen als tägliches Hilfsmittel, so hat dies nachteilige, unter Umständen sogar schädliche Wirkungen zur 7Folge. Denn der feste, andauernde Druck, welcher während des Ganges gegen die feinen Sehnen- und Zehengewebe der Fußsohle beim ständigen Aufruhen des Fußes gegen eine harte oder steife Unterlage, z. B. eine metallene Plattfußeinlag.e, mehr oder weniger streife Erhöhungen oder massive Kissen, die beim Gebrauch allmählich eben und hart werden, ausgeübt wird, hat eine Hemmung des Blutumlaufes in dem Gewebe zur Folge, das in steigendem Maße atrophisch wird, so daß eine Heilung ständig schwieriger wird.
  • Die Einlage nach der Erfindung bezweckt, den Druck bzw. das Zusammenpressen, welches die bekannten Plattfußeinlagen bewirken, zu vermeiden und zugleich eine sanfte Unterstützung der Fußwölbung nebst einer Korrektur der Fußstellungen wähnend der Gehbewegungen zu erzielen. Die Erfindung betrifft eine elastische Schuheinlage mit einer ganzen oder verkürzten Ledereinlage, die an ihrer Unterseite eine mit nach unten gerichteten und nach dien Rändern der Schuheinlage an Größe nehmenden Vorsprüngen ausgestattete @lartr@ aus Gummi o. dgl. trägt. Die Erfindung be, steht darin, daß die elastische Platte nur mit dem Fersenteil der Einlage verbunden ist, und daß die Vorsprünge von über die Breite der Einlage sich erstreckenden wellenförmigen Vertiefungen von beliebigen Querschnitt.,.,-formen gebildet werden, die in der Querrichtung der Einlage von innen nach außen und in der Längsrichtung der Einlage von der Mitte der Einlage nach vorn und hinten, wo sie in die glatte elastische Platte übergehen, an Stärke abnehmen und durch gerade, kurven- bzw. zic kzackförmige, in der Längsrichtung der Einlage verlaufende Einschnitte durchbrochen sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist ,auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. r die neue Plattfußeinlage in Ansicht von unten und Fig. z in Seitenansicht.
  • Unter der bekannten Einlegiesohle tc ist im Punkt b des Fersenteiles eine lose hängend,° Platte c befestigt, die aus einem elastisch,-t-. Material, z. B. Kautschuk, hergestellt ist und in Umriß und Form dem Fersen- und Wölbungsteil einer gewöhnlichen Einlegesohle entspricht.
  • Auf der unteren Sefroe dieser Platte biefindet sich quer zu ihrer Längsrichtung eine Reihe nebeneinander angeordneter elastischer Kei,letd von verschiedener Dicke. Die stärksten "Keile befindien sich im Mittelbeil der Platte; von hier aus nehmen die Keile d gegen den Fersen- und Zehenteil an Stärke allmählich ab.
  • Zugleich werden diese Keile nach dem inneren Teil des Fußes zu allmählich stärker und nach der Außenseite hin schwächer. Die Keile-können jede biellebige Querschnittsform besitzen; sie können z. B. kurvenförmig, drei- oder viereckig usw. sein und können auch mit der Platte aus einem Stück bestehen. Die Keile sind quer zu ihrer Längsrichtung von einer Reihe Einschnitte oder Rillene, die also in Richtung von den Zehen zur Ferse verlaufen, durchschnitten. Die Rillen e können gerade, kurven- oder zickzackförmig sein.
  • Bei dieser Konstruktion werden die natürlichen ;elastischen Eigenschaften des zur Herstellung der Einlage verwendeten Materials, z. B. des Kautschuks, für die Erreichung des beabsichtigten Zweckes ausgenutzt, weil die ganze Einlage in ihren sämtlichen Abschnitten und Bestandteilen sowohl der Längc: als auch der Breite nach äußerst biegsam und elastisch wird. Die Einlage paßt sich der Fußwölbungshöhe des Schuhes genau an; ;gleichzeitig nimmt der Wölbungsbogen, wel-,cher als Unterstützung für die Fußwölbung 'des Fußkranken dienen soll, beim Gebrauch cler Einlage selbsttätig den richtigen Platz ein, und zwar in der hinsichtlich der Höhe und Form der Fußwölbung bzw. der Fußbekleidung richtigen und zw=eckmäßigen Weise. Ferner erhalten bei dieser Einlage die verschiedenen Druckpunkte zwischen der Fußsohle und der Unterstützung während der Gehbewegungen die richtige A.usgleichtmg und :ermöglichen die gewünschte Korrektion der Fußstellungen und -bewegungen des Fußkranken.
  • Die Gangbewegung des menschlichen Fußes ist mit einem Dahinrollen zu vergleichen, weshalb eine Einlegesohle, wenn sie die natürliche Gangbewegung der äußerst beweglichen Fußsohle nicht behindern soll, sehr g u ut beweglich und in allen ihren Teilen leicht biegbar sein muß, und zwar sowohl der Länge als auch der Breite nach, damit die natürliche Gangbewegung ausgeführt werden kann.
  • Bei der nätürlichen Ganghewe.gung des Fußes wird seine innere Höhlung (die innere Wölbungsseite) nicht belastet, was sehr wichtig ist; denn die in diesem Fußteile biefinidli:chen Muskeln, Sehnen, N.erv:en usw. sind für die Gangbewegung von äußerster Wichtigkeit. Daher darf eine Schuheinlage diesen Fußteil nicht belasten.
  • Auf Grund der Erkenntnis, daß eine Fußsohle sich während der Gangbew e:gung sowohl längs als auch quer bewegen. und biegen soll. und ferner der Erkenntnis, daß eine Schuheinlage dem Fußkranken eine sanfte Unterstützung der herabgesunkenen Fußknochen gewähren und gleichzeitig der Fußsohle bei der richtigen und naturgemäßen Abrollung auf der Unterlage während des Ganges Hilfe gewähren soll, wurde die oben beschriebeneelastische Schuheinlage konstruiert.
  • Diese Einlage, welche :aus einem an sich schon elastischen Material besteht, ist, wie beschrieben, in allen ihren Teilen, gut biegsam und gewährt zugleich infolge der stärkeren Bemessung .einzelner Teile den in Betracht kommenden Fußteilen eine Stütze in dem erforderlichen Maße. Infolge der großen Biegsamkeit der neuen Einlegesohle und der gleichzeitig gebotenen Stützung des Fußes wird bei :einem kranken Fuße die Gangbewegung allmählich bis zur vollständigen Heilung des Fußübels selbsttätig korrigiert.
  • Bei der erfindungsgemäß ausgeführten Einlegesohle ist es von Vorteil, daß sie sz)wohl starke, die erwünschte Stützung des Fußgewölbes bietende Stellen als auch geschwächte Stellen des Materials aufweist, letztere zwischen den Keilten und an den Schnittstellen, wobei diese Schwächungen des Materials die sehr große Biegsamkeit der neuen Einlegesohle bewirken. Überdies wird durch die neue Bauart der Einlegesohle i. eine Belüftung der Sohle während der Gangbewegung und a. infolge der teilweisen Mateiialaussparung eine verhältnismäßig große Leichtigkeit der Sohle erzielt.
  • Diese Vorteile finden sich bei den bisher bekannten Schuheinlagen, welche z. B. aus einer im wesentlichen massiven Gummiplatte, einer Metallplatte o. dgl. bestehen, nicht. Bei einer massiven Gummiplatte beispielsweise, die stellenweise von erheblicher Stärke sein muß, treten unter dem Einfluß des Fußdruckes örtliche Anhäufungen dies Materials auf, welche die darüber befindlichen Fußknöchelchen in ungünstiger Weise beeinflussen, so daß sich bei dauerndem. Gebrauch einer solchen Einlage unerwünschte Folgeerscheinungen bemerkbar machen. Auch die Nachgiebigkeit einer solchen, im wesentlichen aus einer massiven Kautschukplatte bestehenden Schuheinlage ist nicht zu vergleichen mit derjenigen einer erfindungsgemäß hergestellten Plattfußeinlage, welche infolge ihrer Bauart einer jeden, auch der geringsten Teilbewegung des Fußes sofort in vollkz>mmener Weise nachgibt. Überdies kann eine massive Kautschukplatte keine Entlüftungswirkung herbeiführen; vielmehr bewirkt sie ein starkes Schwitzen des Fußes; auch hat sie ein verhältnismäßig großes Gewicht, das bei dauerndem Gebrauch als erheblicher Übelstand empfunden wird. Aus der Literatur sind allerdings schon Fußstützplatten bekanntgeworden, die aus nichtmassivem Gummi bestehen. Brei keiner dieser Veröffentlichungen handelt es sich jedoch um eine Konstruktion, welsche die dem Erfindungsgegenstand eigentümlichen, neuartigen technischen Wirkungen aufweist und die Vorteile der s°lir großen Nachgiebigkeit der Sohle und hiermit die Erhöhung der Gehbeweglichkeit mit äußerst geringem Gewicht und gleichzeitig erzielter sehr guter Ventilationswirkung verbindet.

Claims (1)

  1. PATr_NTANSPRL-CTI: Elastische Schuheinlage, bestehend aus einer ganzen oder verkürzten Ledereinlage, die an ihrer Unterseite eine biegsame, elastische mit nach unten gerichteten und nach den Rändern der Schuheinlage an Größe abnehmenden Vorsprüngen ausgestattete Platte aus Gummi o. dgl. trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Platte nur mit dem Fersenteil der Ledersohle verbunden ist, ünd daß die Vorsprünge von über die Breite der Einlage sich erstreckenden wellenförmigen Verstärkungen von beliebigen Querschnittsformen gebildet werden, die in der Querrichtung der Einlage von innen nach außen und in der Längsrichtung der Einlage von der Mitte der Einlage nach vom. und hinten, wo sie in die glatte, elastische Platte übergehen, an Stärke abnehmen und durch gerade, kurven- bzw. zickzackförmige, in der Längsrichtung der Einlage verlaufende Einschnitte durchbrochen sind.
DEH139935D 1933-05-01 1934-05-03 Elastische Schuheinlage Expired DE654672C (de)

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