DE820447C - Pappelholzzwischenlage und Herstellung derselben - Google Patents

Pappelholzzwischenlage und Herstellung derselben

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DE820447C
DE820447C DEM4369A DEM0004369A DE820447C DE 820447 C DE820447 C DE 820447C DE M4369 A DEM4369 A DE M4369A DE M0004369 A DEM0004369 A DE M0004369A DE 820447 C DE820447 C DE 820447C
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DE
Germany
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rolling
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poplar wood
rollers
wood
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Expired
Application number
DEM4369A
Other languages
English (en)
Inventor
Hagen Lothes
Albert Mohring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mohring & Fiechtner
Original Assignee
Mohring & Fiechtner
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair
    • E01B9/681Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by the material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Pappelholzzwischenlage und Herstellung derselben Die Erfindung bezieht sich auf Pappelholzzwischenlagen für Schwellen aller Art von Gleisanlagen u. dgl. sowie auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung solcher Zwischenlagen.
  • Es hat sich durch die Praxis erwiesen, daß Pappelholzzwischenlagen mit möglichst hohem spezifischem Gewicht für den Oberbau von Gleisanlagen am geeignetsten sind. Die Zwischenlagen haben die Aufgabe der Stoßdämpfung, der gleichmäßigen Kraftübertragung und der Verhinderung des Schienenwanderns. Die Zwischenlagen werden für diesen Zweck verdichtet, und zwar auf etwa 500/0 ihrer ursprünglichen Stärke. Das Verdichten kann man durch Pressen, Schlagen oder Walzen erreichen. Vielfach werden die Pappelholzzwischenlagen durch schlagartige Pressung mit Hilfe starker Schlagspindelpressen hergestellt, wobei man der Auffassung war, dal3 nur durch ein Schlagen oder schlagartiges Pressen die gewünschte bleibende Verdichtung erreicht werden kann. Das Herstellungsverfahren hierfür ist jedoch insofern noch ungünstig, als schwere Pressen oder Hämmer benötigt werden und die Herstellung wie üblich bei einem Preß- oder Schlagvorgang unterbrochen vor sich geht, da stets das gepreßte Material erst aus der Form genommen werden muß, bevor neues eingelegt weiden kann. Je größer die zusammenzupressende Fläche ist, um so stärker muß die Presse ausgebildet sein, was die BereitstellungschwererMaschinen mit entsprechend hohen Kosten bedeutet.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich Zwischenlagen, vorzugsweise aus Pappelholz, mit mindestens gleichen, besonders hohen spezifischen Gewichten erzielen lassen, wenn man die Zwischenlagen während des Walzens zugleich einer, der Breitenausdehnung entgegengerichteten Druckwirkung unterwirft. Eine solche Druckwirkung läßt sich dadurch erreichen, daß die Zwischenlagen beim Walzen zugleich einer gerichteten Rillung, Rieflung o. dgl. unterzogen werden. Durch eine solche Druckwirkung, insbesondere durch eine Rillung oder Rieflung während des Walzens, läßt sich das Holz beim Walzvorgang fest zusammenhalten, und einem Breitquetschen wird wirksam entgegengetreten. Der Walzvorgang an und für sich übt eine ausreichende Verdichtung aus, jedoch hatte bisher das Holz die Möglichkeit, der Verdichtung etwas auszuweichen, indem es in die Breite ging. Mit der Rillung bzw. Rieflung beim Walzvorgang wird das Holz während des Verdichtens zusammengehalten, und die durch das Walzen zusammengedrückten Zellhohlräume im Holzinnern bleiben geschlossen. Dadurch wird eine Verdichtung erzielt, die der Verdichtung durch Schlagen oder Pressen mindestens ebenbürtig ist. Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Herstellung den Vorteil, daß der Verdichtungsprozeß kontinuierlich erfolgen kann. Es wird in der Zeiteinheit mehr durchgesetzt. Außerdem betragen die Anschaffungskosten für ein entsprechendes Walzgerät einen Bruchteil der sonst erforderlichen schweren. Pressen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Zwischenlagen an einer Breitenausdehnung bereits gehindert, bevor sie dem eigentlichen Walzdruck unterworfen werden. Dies wird im wesentlichen durch die Anwendung von seitlichen Führungen erreicht, die einer Breitenausdehnung der durch die Walze gehenden Zwischenlagen wirksam entgegentreten.
  • 1?rfindungsgemäß werden die Walzen mit über den Umfang laufenden parallelen Rillen, Riefen o. dgl. versehen. Man kann die Rillen auch schraubenförmig derart anordnen, daß der Schraubengang der Rillung von jeder Seite der Walze zur Mitte zusammenläuft. Auf diese Weise wird durch die Rillung oder Rieflung ein in Achsrichtung zur Mitte wirkender Druck erzielt, der das Holz während des Walzstiches zur Mitte zusammentreibt. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man Walzen mit miiglichst großem Durchmesser verwendet. Je größer der Walzendurchmesser ist, um so größer wird die Umfangfläche des Walzenkörpers, die während des Verdichtungsprozesses mit dem Holz in Berührung kommt; um so mehr wirkt sich der durch die Rillung hzw. Rieflung erzielte quergerichtete Druck aus. Beispielsweise konnten "gute Ergebnisse bei Walzen mit einem Durchmesser von etwa Soo mm erzielt werden. Die seitlichen Führungen für die Zwischenlage vor Eintreten in die Walzen reichen vorzugsweise bis in die eigentliche «'alzzone hinein und zeigen die Gestalt von seitlichen Keilflächen. Dadurch wird erreicht, daß das Holz auch vor den Walzen, bevor der endgültige Walzdruck auftritt, nicht breiter werden kann. Man kann auch solche Führungen hinter den Walzen anordnen, soweit es notwendig ist.
  • Die Tiefe der Rillung bzw. Rieflung an den Walzen richtet sich je nach der Stärke des zu verdichtenden Holzes. Norinalerweise genügt eine schwache Rillung bzw. Rieflung. Die Anordnung von gerillten bzw. gerieften Flächen auf den Pappelholzzwischenlagen hat fernerhin den Vorteil, daß die Haftfähigkeit der Zwischenlage erhöht wird. Außerdem wird die Festigkeit der Oberfläche der Zwischenlage verbessert. Die Zwischenlage liegt unter dem auf die Schiene wirkenden Druck verlagerungsfreier auf.

Claims (7)

  1. PATENT AssPt,VcitE: i. Verdichtete Pappelholzzwischenlage für Schwellen von Gleisanlagen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage gerillt bzw. gerieft ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Pappelholzzwischenlagen für Schwellen von Gleisanlagen u. dgl., bei dem die "Zwischenlagen durch Walzen auf die Hälfte ihrer Stärke verdichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die-Zwischenlagen während des Walzens zugleich einer der Breitenausdehnung entgegengerichteten Druckwirkung unterworfen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, <laß die Zwischenlagen während des Walzens einer gerichteten Rillung, Rieflung u. dgl. unterzogen werden.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Breitenausdehnung entgegengerichtete Druckwirkung vor dein Walzprozeß durch Anwendung seitlicher Führungen wirksam wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze über den Umfang laufende Rillen, Riefen o. dgl. aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Walzen mit großem Durchmesser, z. B. von etwa 8oo mm Durchmesser, verwendet werden.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Walzen seitliche Führungen angeordnet sind, die als Keilführungen in die Walzzone hineinragen.
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