DE82029C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE82029C DE82029C DENDAT82029D DE82029DA DE82029C DE 82029 C DE82029 C DE 82029C DE NDAT82029 D DENDAT82029 D DE NDAT82029D DE 82029D A DE82029D A DE 82029DA DE 82029 C DE82029 C DE 82029C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pile
- roller
- carriage
- separation
- ironer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 10
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 4
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 4
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 3
- 230000008021 deposition Effects 0.000 claims description 2
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G25/00—Lap-forming devices not integral with machines specified above
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Abtrennung des Flors bei solchen Vliefstäfelungsapparaten,
bei welchen die auf einen Tisch aufgelegten Florstücke gleichzeitig durch eine Mangelwalze zusammengedrückt werden.
Die Abtrennung ist dadurch gekennzeichnet, dafs der Mangelwalze zur Zeit des Richtungswechsels der Florablage eine der Florzuführung
gegenüber beschleunigte Geschwindigkeit ertheilt und hierdurch ein Zerreifsen des Flors
herbeigeführt wird. Das abgerissene Ende wird dann sofort auf den Ablegetisch niedergewalzt,
worauf der Richtungswechsel der Mangelwalze stattfindet.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen Vliefstäfelungsapparat mit einer nach vorliegender
Erfindung eingerichteten Florabtrennung. Der aus einem endlosen Lattentuch bestehende Ablegetisch α ist in bekannter Weise
in einem ein- und ausfahrenden Wagen b gelagert. Zu beiden Seiten des Wagens ist je
ein feststehendes Gestell c angeordnet; in den beiden Gestellen ist eine Welle d gelagert,
welche an beiden Enden je einen Hebel e trägt. Die über den Wagen . emporragenden
Enden der Hebel sind als Schlitzführungen e1 gestaltet, in welchen die Zapfen/ der Mangelwalze
gelagert sind. Mit der Mangelwalze ist ein Zahnrad g verbunden, welches mit einer
auf dem Wagen befestigten Zahnstange h kämmt.
Bei der Ausfahrt des Wagens setzt die Zahnstange h die Mangelwalze im Sinne des Pfeils
in Drehung. Die Mangelwalze erfafst den vom Florleger herabhängenden Flor, und da die
Wagenfahrt genau entsprechend der Florzuführung geregelt ist, so wird der Flor ohne
jede Sonderspannung durch die Mangelwalze auf den Tisch α niedergedrückt.
Kurz vor Beendigung der Wagenausfahrt stöfst ein am Wagen verstellbar befestigter
Vorsprung i1 gegen das untere Ende des Hebels e, so dafs der Hebel während der Beendigung
der Wagenausfahrt in die durch eine punktirte Mittellinie angedeutete Stellung umgelegt
wird. Die mit diesem Umlegen der Hebel e verbundene Parallelverschiebung der
Achse der Mangelwalze, entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung des Wagens, hat eine beschleunigte
Abwälzung des Zahnrades g auf der Zahnstange h und damit eine entsprechend
beschleunigte Geschwindigkeit der Mangelwalze selbst zur Folge. Da . die Zuführgeschwindigkeit
des Flors dieselbe bleibt, so mufs die vorgenannte Beschleunigung der Mangel walze
gleich von Anfang dieser Beschleunigung an zunächst eine Streckung und schliefslich ein
Zerreifsen des Flors herbeiführen. Das Zerreifsen wird naturgemäfs in dem zwischen der
Zuführwalze und der Mangelwalze freiliegenden Theil des Flors eintreten. Selbstredend
wird die Trennung in einer mehr oder minder unregelmäßigen Linie verlaufen, was jedoch
einerseits " im Hinblick auf die Feinheit der einzelnen Florlage sowie darauf, dafs der abgerissene
Rand während des letzten Theiles des Umlegens durch die Walze ebenfalls glatt niedergedrückt wird, völlig belanglos ist, während
andererseits das vorliegende Verfahren der Florabtrennung den wesentlichen Vorzug hat,
dafs jedes Zerschlagen bezw. Zerschneiden einzelner Fasern ausgeschlossen ist, da sich die
Fasern bei der vorliegenden Art der Abtren- -
(2. Auflage, ausgegeben am 2. Mär\ i
nung vollkommen frei aus einander ziehen können und die Trennung sich naturgemäfs
dort vollziehen wird, wo der Zusammenhang der Fasern am wenigsten fest ist. Das Abtrennen
des Flors durch Beschleunigung der Mangelwalze wird im dargestellten Falle noch begünstigt und beschleunigt durch die mit der
Beschleunigung der Mangelwalze gleichzeitig eintretende Umsteuerung des Florlegers k, wodurch
der Flor am oberen Ende des frei schwebenden Stückes gerade entgegengesetzt zu der Richtung gezogen wird, nach welcher ihn
die beschleunigt rotirende Mangelwalze unten mitnimmt.
Die Gröfse der Umlegung der Hebel e mit der Mangelwalze wird durch die verseilbaren
Anschläge /1Z2 begrenzt. Um auch bei der
Hin - und Herverschiebung der Walzenachse jede Störung in der gleichmäfsigen Stärke der
gemangelten Vliefstäfelung zu vermeiden, ist eine Coulissenführung m angebracht, welche
bei der genannten Verschiebung der Walzenachse eine genau parallele Bewegung derselben
zum Ablegetisch sichert.
Mit beendetem Festwalzen des abgetrennten Randes ist auch die Umsteuerung des Wagens
vollendet und der infolge des Umlegens des Florlegers einerseits und der Hebel e mit der
.Mangelwalze andererseits nunmehr auf der anderen Seite der Mangelwalze herablaufende
Flor wird durch die jetzt die entgegengesetzte Drehrichtung annehmende Mangelwalze erfafst
und festgewalzt, bis schliefslich kurz vor Ende der Wageneinfahrt durch den zweiten am
Wagen befestigten Vorsprung ζ2 die Hebel e wieder entgegengesetzt, wie oben beschrieben,
umgelegt werden und damit wiederum die Florabtrennung herbeigeführt wird.
Die gleichzeitige Umsteuerung des Wagens und des Florlegers erfolgt im dargestellten
Falle mittelst folgender Vorrichtung. Am Wagen b ist eine Stiftenzahnstange η befestigt,
in· welche ein Sternrad ο eingreift. Letzteres sitzt auf einer Welle p, welche durch ein
Universalgelenk mit einer sich drehenden (in der Zeichnung nicht dargestellten) Welle gekuppelt
ist. Durch die Drehung der Welle ρ mit dem Sternrade ο wird die Zahnstange η
und damit der Wagen b geradlinig fortbewegt. Ist das Sternrad ο am letzten Stift der Zahnstange
η angelangt, so wird bei der weiteren Drehung der WTelle ρ durch eine am Wagen
befestigte Gabel q, welche der Nabe des Sternrades jetzt eine Führung bietet, ein Abwälzen
des Sternrades um den letzten Stift der Zahnstange herbeigeführt, derart, dafs das Sternrad
ο schliefslich von der gegenüberliegenden Seite in die Zahnstange η eingreift und nunmehr
letztere mit dem Wagen b nach entgegengesetzter Richtung bewegt.
Bei dem vorerwähnten Abwälzen des Sternrades ο in der Gabel q beschreibt die Welle ρ
die Hälfte eines Kegelmantels und die Mitte des Sternrades erfährt hierbei in der Höhenrichtung
eine Verschiebung, welche gleich ist dem doppelten Abstande der Mitte des Sternrades
von der Mitte des letzten Zahnstangenstiftes, um welchen die genannte Abwälzung stattfand.
Nun läuft das vordere Ende der das Sternrad ο tragenden Welle ρ in einem Lager, welches
in einer mit einer Stange t verbundenen Platte angeordnet ist. Diese Stange t wird somit
bei der vorerwähnten Höhenverschiebung des Sternrades ο in gleichem Sinne verschoben
und hierdurch ein WinkeWiebel ν zum Ausschlag
gebracht, welcher hierbei mittelst der Zugstange w den Florleger umsteuert. Die
Abwärtsverschiebung der Stange t wird durch einen geeigneten Anschlag derart begrenzt, dafs
bei der tiefsten Lage der Stange noch ein guter Eingriff des Sternrades ο in die Stifte der
Zahnstange η vorhanden ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Florabtrennung für Vliefstäfelungsapparate
mit Mangelwalze, welche unter Vermeidung des Zerschlagene bezw. Zerschneidens einzelner Fasern das Abtrennen
des Flors durch eine zur Zeit des Richtungswechsels der Florablage hervorgerufene
Beschleunigung der Mangelwalze herbeiführt, wobei die Abtrennung durch gleichzeitige Umsteuerung des Florlegers
unterstützt und beschleunigt werden kann.
2. Vorrichtung zur Florabtrennung für Vliefstäfelungsapparate der unter i. gekennzeichneten
Art, bei welcher die Mangelwalze mittelst Schlitzführung in Hebeln (e) gelagert
ist, die gegen Ende der Wagen-Ein- und Ausfahrt durch am Wagen befestigte
Anschläge (il PJ umgelegt werden und hierdurch
eine zur Wagenbewegung entgegengesetzt gerichtete, die Beschleunigung der
Abwälzungsgeschwindigkeit der Mangelwalze herbeiführende Parallelverschiebung der letzteren
bewirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82029C true DE82029C (de) |
Family
ID=354463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82029D Active DE82029C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82029C (de) |
-
0
- DE DENDAT82029D patent/DE82029C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1960562B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückliefern eines Fadenendes an die Fasersammeifläche einer Offen-End-Spinnvorrichtung | |
| DE2609156B2 (de) | Verfahren zum Spulenwechsel an Flyern sowie Flyer zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE82029C (de) | ||
| DE2618476C3 (de) | Vorrichtung zum Trennen mehrerer übereinanderliegender, quer perforierter Endlosbahnen | |
| DE1685906C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ansetzen eines Fadenendes an die Fasersammelfläche einer Offenend-Spinnmaschine | |
| DE1535091A1 (de) | Changiermechanismus zum Hin- und Herfuehren eines auf eine Aufwickelvorrichtung auflaufenden Fadens | |
| DE95040C (de) | ||
| DE107407C (de) | ||
| DE139003C (de) | ||
| DE105721C (de) | ||
| DE117714C (de) | ||
| DE320079C (de) | Vorrichtung zum nacheinander erfolgenden Vorschub von uebereinandergestapelten Zeitungen o. dgl. | |
| DE182212C (de) | ||
| DE96796C (de) | ||
| DE603430C (de) | Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Blaetter von einem Blaetterstapel | |
| DE306977C (de) | ||
| DE180316C (de) | ||
| DE160425C (de) | ||
| DE123449C (de) | ||
| DE90036C (de) | ||
| DE68613C (de) | Selbsttätige Ausrückvorrichtung an Briefumschlagmaschinen | |
| DE237822C (de) | ||
| DE202682C (de) | ||
| DE135545C (de) | ||
| DE69980C (de) | Regulator für Rundwebstühle |