DE820258C - Lageranordnung fuer den Drehzylinder von Roulettemaschinen - Google Patents
Lageranordnung fuer den Drehzylinder von RoulettemaschinenInfo
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- DE820258C DE820258C DEM1378A DEM0001378A DE820258C DE 820258 C DE820258 C DE 820258C DE M1378 A DEM1378 A DE M1378A DE M0001378 A DEM0001378 A DE M0001378A DE 820258 C DE820258 C DE 820258C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F5/00—Roulette games
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Description
- Lageranordnung für den Drehzylinder von Roulettemaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Roulettelal;crun" insbesondere die Ausbildung der. Lagerteile für den Drehzylinder von Roulettetischen n. dgl.
- Bei Roulettetischen n. dgl. ist der Drehzylinder, der die Nummern trägt und in den die Roulettekugel einfällt, der wichtigste Teil. Der Drehzylinder muß geräuschlos und einwandfrei laufen, um den Spielbetrieb nicht zu stören. Irgendwelche Hemmungen, auch geringfügiger Art, beeinträchtigen die Spiellust der Teilnehmer, die infolge der Leidenschaft auf Grund der bis zum höchsten angespannten Nerven sowieso leicht empfindlich sind. Rei @Roulettespielen besteht weiterhin die Vorschrift, daß der Drehzylinder bis zum Beginn des nächsten Spieles im Umlauf bleiben muß, weil von Spiel zu Spiel die Drehrichtung des Zylinders geändert werden soll. Durch das Innmlaufhalten des Drehzylinders kann der Croupier bei Beginn des neuen Spieles sofort feststellen, in welcher Richtung er den Drehzylinder nunmehr anzustoßen hat. Die bisherigen Roulettemaschinen genügten diesen Anforderungen nur unvollkommen. Vielfach mußte der Croupier zwischendurch den Drehzylinder anstoßen; dadurch wird er am Auszahlgeschäft behindert. Irrtümer und sonstige Störungen können hierbei eintreten, die für den Spielbetrieb unangenehm sein können.
- Gemäß der Erfindung ist eine Anordnung vorgesehen, durch die eine einwandfreie Regelung des Drehzylinders erreicht wird, so daß der Drehzylinder lange Zeit im Umlauf bleiben kann. Außerdem ist gemäß der Erfindung für eine leichte Schmierung der Lagerteile gesorgt. Die Lagerung der Roulettemaschine zeichnet sich erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch aus, daß der Drehzylinder mit Hilfe einer Hülse gelagert wird und daß diese Hülse eine mehrfache Lagerung aufweist. Vorteilhaft wird die Hülse oben durch ein Radiallager und unten durch ein Gleit- und Drucklager gehalten. Das Drucklager, das vorzugsweise ein Axiallager ist, nimmt die Last .der Hülise upd des auf der Hülse angeordneten Drehzylinders auf. Die Radiallager, die zwischen dem fest stehenden Zapfen und der Hülse angeordnet sind, sorgen für einen spielfreien Lauf des Drehzylinders, so daß der Zwischenspalt zwischen dem äußeren Drehzylinderrand und einer Metalleinfassung bzw. der jhölzernen Anwerfmuschel äußerst klein gehalten werden kann. Dadurch wird der Lauf der Kugel beim Übergang von der Muschel auf den Drehzylinder in keiner Weise störend beeinflußt.
- Die Verbindung des Drehzylinders mit der Hülse erfolgt vorteilhaft mit Hilfe eines verstellbaren Schraubgliedes, das in ein Gewinde der Bohrung des Drehzylinders eingreift und auf der Stirnfläche der Hülse zur Auflage kommt. Auf diese Weise läßt sich die Höhe des Drehzylinders leicht einstellen, was an der Übergangsstelle von der Muschel zu dem Zylinder von besonderer Wichtigkeit ist. Das Schraubglied wird durch ein Gegenschraubglied festgehalten. Damit auf keinen Fall irgendeine Verstellung stattfinden kann, sind erfindungsgemäß Spannschrauben in dem Gegenschraubglied vorgesehen, durch @die eine weitere Sicherung der Lage der beiden Schraubglieder herbeigeführt wird. Durch Anziehen der Spannschrauben wird eine Spannung im Gewinde bewirkt, so daß irgendeine Verstellung ausgeschlossen ist.
- Die Schmierung der Lagerstellen wind erfindungsgemäß wesentlich dadurch erleichtert, daß die obere und untere Lagerstelle durch einen Kanal, z. B. einen Ringkanal, verbunden sind. Außerdem befinden sich in den Schraubgliedern Bohrungen zum Einlassen des Schmiermittels. Die Bohrung in dem Gegenschraubgliedkann durch eine Madenschraube o. dgl. geschlossen werden. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß die Schmierung jederzeit vorgenommen werden kann, ohne daß die Einstellung des Drehzylinders geändert zu werden braucht, d. h. der Drehzylinder braucht zur Schmierung nicht mehr herausgenommen zu werden, wie es bei den älteren Roulettemaschinen der Fall ist. Die Lagerstellen werden anderseits abgeschlossen gehalten, so daß Staub oder sonstige Teilchen ferngehalten werden. Auf diese Weise erhält man eine Roulettemaschine, die leicht läuft, stets einwandfrei bleibt und zur Wartung leicht bedienbar ist. Die Erfüllung dieser Forderungen ist bei Roulettemaschinen von großer Wichtigkeit, da ein stets einwandfreier und störungsfreier Lauf für einen ruhigen Spielbetrieb Voraussetzung ist und die Wartung der Maschine vielfach von Laien durchgeführt wird.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in einem senkrechten Schnitt durch die Lageranordnung.
- Die Roulettemaschine enthält einen umlaufenden Drehzylinder i, der um einen' fest stehenden Teil, z. B. einen Bolzen 2, drehbar gelagert wird. Diese Lagerung erfolgt erfindungsgemäß mit Hilfe einer Hülse 3, die durch Radiallager 4 und ein Axiallager 5 drehbar gelagert ist. Der Drehzylinder i wird über die Hülse 2 geschoben und mit Hilfe eines Schraubgliedes 6 in der Höhe eingestellt. Durch ein Gegenschraubglded 7 wird das Schraubglied 6 in seiner Lage gesperrt, wobei eine weitere Sicherung durch Anordnung von Spannschrauben 8 in dem Gegenschraubglied vorgesehen ist. Die Spannschrauben bewirken ein Auseinanderdrücken von Schraubglied und Gegenschraubglied, wodurch eine Spannung auf die Gewindegänge ausgeübt wird. Eine Veränderung der Einstellung ist damit ausgeschlossen.
- Zur Schmierung der Lagerstellen sind das Schraubglied 6 und das Gegenschraul>glied durchbohrt. Die Bohrung 9 in dem Schraubglied 6 bleibt vorzugsweise offen, während die Bohrung io in dem Gegenschraubglied 7 durch eine Fadenschraube i i abgeschlossen wird. Die obere und untere Lagerstelle sind durch einen Kanal 12 verbunden, so daß beim Schmieren durch die Öffnungen io, 9 alle Lagerstellen ausreichend Schmierung erhalten können.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lageranordnung für den Drehzylinder von Roulettemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Drehzylinders eine Lagerhülse (3) vorgesehen ist, die oben und unten an einem fest stehenden axialen Teil, z. B. einem Bolzen, gelagert ist, vorzugsweise mittels Radial- und Axiallager.
- 2. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzylinder auf der Hülse mit Hilfe eines verstellbaren Schraubgliedes (6) gehalten ist.
- 3. Lagerung nach den Ansprüchen 1 bis 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit Spannschrauben (8) versehenen Gegenschraubgliedes (7).
- 4. Lagerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubglieder (6, 8) zum Durchlassen des Schmiermittels Bohrungen aufweisen, deren im Gegenschraubglied (8) befindliche z. B. durch eine Madenschraube o. dgl. verschließbar ist.
- 5. Lagerung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Lagerstelle durch einen Schmierkanal verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1378A DE820258C (de) | 1950-01-12 | 1950-01-12 | Lageranordnung fuer den Drehzylinder von Roulettemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE820258C true DE820258C (de) | 1951-11-08 |
Family
ID=7291164
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM1378A Expired DE820258C (de) | 1950-01-12 | 1950-01-12 | Lageranordnung fuer den Drehzylinder von Roulettemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE820258C (de) |
-
1950
- 1950-01-12 DE DEM1378A patent/DE820258C/de not_active Expired
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