DE818909C - Vorrichtung zum Aufsetzen und Abnehmen von Wagenraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Aufsetzen und Abnehmen von Wagenraedern

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DE818909C
DE818909C DEW932A DEW0000932A DE818909C DE 818909 C DE818909 C DE 818909C DE W932 A DEW932 A DE W932A DE W0000932 A DEW0000932 A DE W0000932A DE 818909 C DE818909 C DE 818909C
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DE
Germany
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turntable
rollers
lever
legs
wagon
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Expired
Application number
DEW932A
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English (en)
Inventor
Hans Wienken
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B29/00Apparatus or tools for mounting or dismounting wheels
    • B60B29/002Apparatus or tools for mounting or dismounting wheels provided with a dolly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufsetzen oder Abnehmen von Wagenrädern, vorzugsweise solchen, die sich infolge ihrer großen Abmessungen und ihres Gewichts nur schwer handhaben lassen.
  • Es gibt eine Vorrichtung dieser Art, die aus einer zweiarmigen Gabel besteht, deren beide Arme je eine Rolle tragen, die sich beim Gebrauch unter die Luftbereifung beiderseits der Mittelachse legt, wahrend der Stiel mit einer das Anheben des Gabelendes ermöglichenden Stütze versehen ist.
  • Von dieser bekannten Vorrichtung unterscheidet sich die neue Vorrichtung zum Aufsetzen und Abnehmen von Wagenrädern erfindungsgemäß dadurch, daß sie aus einem als doppelarmiger Hebel wirkenden Wagen besteht, auf dessen einem Hebelende ein Drehschemel zur Aufnahme eines Wagenrades angeordnet ist, während das andere Hebelende als Fußraste dient.
  • In vorzugsweiser Ausführung ist der Drehschemel mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten drehbar gelagerten Walzen zur Aufnahme eines Wagenrades versehen, die Abstand von dem Drehschemelboden haben. Das Drehschemelgestell ist im Querschnitt U-förmig gestaltet. Die Walzen zur Aufnahme des Wagenrades sind nahe den freien Enden der Schenkel des Drehschemelgestells angeordnet. Im Bereich der Stirnflächen der drehbaren Walzen sind die freien Schenkel des Drehschemelgestells mit auswärts gerichteten Lappen versehen.
  • Dies bietet den Vorteil, daß das auf dem Drehscheniel befindliche Rad mit den Händen erfaßt und uni die Drehschemelachse verschwenkt und außerdem um seine eigene Achse leicht so gedreht werden kann, daß die Radlöcher mit den Befestigungsbolzen übereinstimmen, worauf durch geringes Vorschieben des Wagens, der in allen seinen Bewegungen von der Fußraste her gesteuert wird, ein leichtes Aufschieben des in die richtige Lage gebrachten Rades mühelos möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist der, daß das Rad mühelos auf den Drehschemel gerollt und dann mit einer Hand festgehalten und durch Aufsetzen des Fußes einer Person auf die Fußraste leicht angehoben und die gesamte Vorrichtung mit dem Rade durch in waagerechter Richtung ausgeübten Fußdruck fortbewegt werden kann, ohne befürchten zu müssen, daß das Rad von den Walzen seitlich abrutschen kann, da dies durch die nach außen gerichteten Lappen verhindert wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Aufriß und Fig. 2 einen Grundriß der Fig. i.
  • Die neue Vorrichtung besteht aus einem im Querschnitt etwa U-förmig gestalteten doppelarmi gen Hebel, der allgemein das Bezugszeichen 3 hat. An diesem doppelarmigen Hebel sind Laufräder 4 vorgesehen, die um eine Achse 5 drehbar sind. Der kurze Arm 6 des doppelarmigen Hebels 3 trägt einen Drehschemel 7, der um eine Achse 8 schwenkbar ist. Der Drehschemel 7 besteht aus einem Boden 9 mit Seitenwänden i o, i i, hat also U-förmigen Querschnitt. Die. Seitenwände io, ii dienen als Träger von Walzen 12, 13. Jede Walze 12, 13 ist auf einer in den Seitenwänden io, ii gelagerten Achse drehbar. Im Bereich der Stirnflächen der drehbaren Walzen sind an den Seitenwänden io, 11 nach außen gerichtete Lappen 14, 15, 16, 17 vorgesehen. Die Walzen 12, 13 haben voneinander und von dem Boden 9 des Drehschemels solchen Abstand, daß ein Fahrzeugrad leicht auf den Walzen 12, 13 abgerollt werden kann, ohne den Boden 9 zu berühren. Der längere Arm 18 des doppelarmigen Hebels 3 ist an seinem freien Ende als Fußraste i9 ausgebildet.
  • Der doppelarmige Hebel 3 hat U-förmigen Querschnitt, so daß er leicht aus Blech hergestellt werden kann.
  • Mit der neuen Vorrichtung ist es möglich, nicht nur schwerste Räder von Kraftfahrzeugen, sondern auch die Räder von durch Zugtiere gezogenen Fahrzeugen oder Wohnwagen o. dgl. mühelos abzunehmen und aufzusetzen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufsetzen oder Abheben von Wagenrädern, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem als doppelarmiger Hebel (3) wirkenden Wagen (io) besteht, auf dessen einem Hebelende ein Drehschemel (i i) zur Aufnahme eines Wagenrades angeordnet ist, während das andere Hebelende als Fußraste (i9) ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschemel (7) mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten, drehbar gelagerten Walzen (12, 13) zur Aufnahme eines Wagenrades versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (12, 13) mit solchem Abstand von dem Drehschemelboden angeordnet sind, daß das @@'agenrad auf den Walzen gedreht \verden kann, ohne den Boden zu berühren.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschemel (7) U-förmigen Querschnitt hat und die Walzen (12, 13) zur Aufnahme des Wagenrades nahe den freien Enden der Sehenkel (io, ii) der U-förmigen Profilierung; angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Schenkel (io, ii) des Drehschemels (7) im Bereich der Stirnflächen der drehbaren Walzen finit auswärts gerichteten Lappen (14 bis 17) versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als doppelarmiger Hebel (3) wirkende `'Vagen U-förmigen Querschnitt hat, dessen Schenkel abwärts gerichtet sind und als Träger für Laufräder (4) dienen.
DEW932A 1950-01-24 1950-01-24 Vorrichtung zum Aufsetzen und Abnehmen von Wagenraedern Expired DE818909C (de)

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