DE1012833B - Hoehenverstellbare Einzelradaufhaengung von Fahrzeugen - Google Patents

Hoehenverstellbare Einzelradaufhaengung von Fahrzeugen

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DE1012833B
DE1012833B DEB33877A DEB0033877A DE1012833B DE 1012833 B DE1012833 B DE 1012833B DE B33877 A DEB33877 A DE B33877A DE B0033877 A DEB0033877 A DE B0033877A DE 1012833 B DE1012833 B DE 1012833B
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DE
Germany
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vehicles
wheels
vehicle
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axles
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Pending
Application number
DEB33877A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Burger
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HERBERT BURGER DIPL ING
Original Assignee
HERBERT BURGER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/12Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with variable number of ground engaging wheels, e.g. with some wheels arranged higher than others, or with retractable wheels

Description

  • Höhenverstellbare Einzelradaufhängung von Fahrzeugen Das Be- und Entladen von Fahrzeugen, insbesondere Straßenkraftfahrzeugen, ist bei den oft ganz beträchtlichen Höhen der Brücke über dem Erdboden mit viel Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. Ein Verladen von Straßenkraftfahrzeugen auf Eisenbahnwagen ist größtenteils nicht möglich, weil wegen der Fahrzeughöhe eine Überschreitung des Eisenbahnlademaßes eintritt.
  • Um dem abzuhelfen ist es bereits bekannt, die Räder von Fahrzeugen, insbesondere Lastfahrzeugen, auf Schwingarmen anzuordnen, deren Drehachsen unter Vermittlung von Zahnrädern und Zahnstangen motorisch verdreht werden können. Die die Räder tragenden Schwingarme oder Kurbeln ermöglichen ein Absenken des Fahrzeugkörpers auf die Fahrbahn jedoch nur dann, wenn das Spiel zwischen der oberen Kulmination des Radreifens und der Unterseite der Fahrzeugbrücke groß genug ist. Ein derart großer Abstand der Reifenkulmination von der Unterseite der Fahrzeugbrücke würde jedoch die Bauhöhe des Fahrzeuges untragbar erhöhen.
  • Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine höhenverstellbare Einzelradaufhängung von Fahrzeugen, bei der die Räder mittels Längslenkern an motorisch entgegen Federkraft verdrehbaren Achsen angeordnet sind. Um aber die Räder zum Zwecke des Absenkens genügend hoch verschwenken zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Achsen eines achsengleichen Radpaares samt ihrer Lagerung in Schlitzen des Fahrzeugrahmens in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar sind und an ihren freien Enden starr mit ihnen verbundene Lenkerarme tragen, die mit ihren freien Enden in Schlitzen des Rahmens geführt sind, derart, daß sie beim Verschieben der Achsen ein Verdrehen bewirken.
  • Die Räder werden damit in eine Lage außerhalb Deckung durch die Fahrzeugbrücke verschoben und damit durch Verdrehen der Achsen gleichzeitig verschwenkt. Das Verschwenken kann, da die Räder in der Lage außerhalb Deckung mit der Fahrzeugbrücke liegen, genügend hoch erfolgen, um tatsächlich ein Absenken des Fahrzeugkörpers auf die Fahrbahn zu erreichen.
  • Es ist im übrigen bekannt, Fahrzeuge, insbesondere Traktoren, zum Zwecke des erweiterten Tätigkeitsbereiches mit in und außer Eingriff mit dem Boden verbringbaren Straßenwalzen zu versehen. Die Achsen einer solchen Walze sind in einem Schrägschlitz eines Rahmenträgers geführt und können in diesen Schrägschlitzen verschoben werden, um durch diese Verschiebung entweder in Eingriff oder außer Eingriff mit der Fahrbahn zu gelangen. Im Gegensatz zu dieser Konstruktion sind gemäß Erfindung nicht die Achsen der Räder oder Walzen, sondern die Achsen von die Räder tragenden Schwingarmen etwa in der Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar geführt.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fahrzeuges, und zwar Fig. 1 den Teil eines Wagens schematisch im Aufriß, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Achsanordnung. Der Rahmen 1 eines Fahrzeuges trägt in Schlitzen 2 die Achsen 3 von Schwingarmen 4, an deren freien Enden die Räder 5 sitzen. Die Achsen 3 sind durch eine Hülse 6 umfaßt. An den freien Enden jeder Achse 3 sitzt starr ein Lenkerarm 7, dessen freies Ende in einen Schlitz 8 des Rahmens eingreift. An der Hülse 6 greift ein Schubelement 9 an, das aus einer motorisch oder von Hand angetriebenen Schraubenspindel, einem hydraulischen Kolben od. dgl. bestehen kann. In Fahrstellung (gemäß Fig. 1 ausgezogen) ist die Hülse 6 vermittels einer Sperre 10 verriegelt.
  • Sollen die Räder 5 gehoben werden bzw. der Rahinen 1 abgesenkt werden, so wird nach Lösen der Klinke vermittels des Schubelementes 9 die Hülse 6 samt den Achsen 3 in den Schlitzen 2 schräg nach oben verschoben. Da der Führungsschlitz 8 der Lenkerarme 7 von oben schräg nach unten verläuft, wird beim Verschieben der Hülse 6 ein Verdrehen der Achsen 3 erfolgen, so daß also neben dem Verschieben der Achsen 3 schräg nach oben auch ein Verschwenken der Schwingarme 4 vorliegt mit der Folge, daß das Radpaar 5 schließlich die aus Fig.1 ersichtliche, punktiert gezeichnete Stellung einnimmt und der Fahrzeugrahmen 1 nach unten abgesenkt ist. Der Fahrzeugrahmen trägt im übrigen an seiner Unterseite Dorne 11, die sich beim Absenken in die Unterlage, z. B. in den Boden eines Schienenfahrzeuges, einbohren, um damit jede weitere Verankerung überflüssig zu machen. Die Achsen 3 sind Torsionsstäbe, die gleichzeitig die Federung darstellen. Bei Anhängern können beide Radpaare in beschriebener Weise ausgebildet sein Bei aufgesattelten Fahrzeugen kann das Absenken des Sattels in üblicher Weise erfolgen, während die Räder in der beschriebenen Weise gehoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Höhenverstellbare Einzelradaufhängung von Fahrzeugen, bei der die Räder mittels Längslenkern an motorisch entgegen Federkraft verdrehbaren Achsen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (3) eines achsgleichen Radpaares samt ihrer Lagerung (6) in Schlitzen (2) des Fahrzeugrahmens (1) in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar sind und an ihren freien Enden starr mit ihnen verbundene Lenkerarme (7) tragen, die mit ihren freien Enden in Schlitzen (8) des Rahmens geführt sind, derart, daß sie beim Verschieben der Achsen ein Verdrehen derselben bewirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 867 057; österreichische Patentschrift Nr. 173 973.
DEB33877A 1954-12-23 1954-12-23 Hoehenverstellbare Einzelradaufhaengung von Fahrzeugen Pending DE1012833B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180254B (de) * 1958-07-15 1964-10-22 Ackermann Fahrzeugbau Sattelauflieger fuer Waggonverladung
EP1285846A1 (de) * 2001-08-23 2003-02-26 Perard SARL Anhänger mit absenkbarer Ladefläche, insbesondere für den Transport von landwirtschaftlichen Maschinen

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DE867057C (de) * 1950-01-18 1953-02-16 Robert Ernest Deveson Achsanordnung bei Lastwagen und aehnlichen Fahrzeugen

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