DE816741C - Sparrendach - Google Patents

Sparrendach

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Publication number
DE816741C
DE816741C DE1948P0004154 DEP0004154D DE816741C DE 816741 C DE816741 C DE 816741C DE 1948P0004154 DE1948P0004154 DE 1948P0004154 DE P0004154 D DEP0004154 D DE P0004154D DE 816741 C DE816741 C DE 816741C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rafters
attic
planks
rafter
beams
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0004154
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Lechleiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN LECHLEITER GUENZBURG/DONAU
Original Assignee
JOHANN LECHLEITER GUENZBURG/DONAU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN LECHLEITER GUENZBURG/DONAU filed Critical JOHANN LECHLEITER GUENZBURG/DONAU
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Application granted granted Critical
Publication of DE816741C publication Critical patent/DE816741C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
    • E04B7/022Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of a plurality of parallel similar trusses or portal frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Sparrendach Die Erfindung bezieht sich auf ein Sparrendach, das insbesondere für Wohnhäuser u. dgl. bestimmt ist, aber auch für andere Bauten Verwendung finden kann. Die bisher gebräuchlichen Sparrendachkonstruktionen haben den Nachteil, daß sie verhältnismäßig viel Holz erfordern. Bei der außerordentlichen Holzverknappung scheitert daher die Wiederherstellung der während des Krieges teilweise zerstörten Häuser vielfach an dem Fehlen der für die Errichtung des Dachstuhls erforderlichen Holzmengen, insbesondere der stärkeren Dachgeschoßbalken und Sparren. Es sind zwar schon verschiedene Holzsparbauweisen bekanntgeworden, jedoch muß bei diesen Konstruktionen die verhältnismäßig geringfügige Holzersparnis durch eine bedeutend kompliziertere Konstruktion und damit erhöhtem Arbeitsaufwand erkauft werden. Aus diesem Grunde haben sich diese Holzsparkonstruktionen auch nicht durchgesetzt. Die Erfindung bringt auf diesem Gebiet einen erheblichen technischen Fortschritt; sie besteht im wesentlichen darin, daß zwischen den Sparren und der Dachgeschoßbalkenlage etwa in halber Dachgeschoßhöhe ein durch Bretter oder Bohlen gebildeter Vollwand- oder Gitterträger angeordnet ist, der ein Zwischenauflager für die Sparren bildet und somit deren Biegungsspannweite erheblich verkürzt. Dadurch ist es ermöglicht, die Sparren erheblich schwächer zu dimensionieren und für diesen Zweck starke Brater oder Bohlen zu verwenden. Ferner kann der neue Träger auch als Zwischenauflager für die Dachgeschoßbalkendienen, indem man letztere unter dem Träger befestigt. Dadurch wird auch die Spannweite der Dachgeschoßbalken erheblich verkürzt, so daß auch diese nunmehr erheblich schwächer dimensioniert werden können. Die die Zwischenauflager bildenden Träger selbst werden ebenfalls durch Bretter oder Bohlen gebildet und erfordern daher nur wenig Holz. Insgesamt wird durch diese neue Sparrendachkonstruktion gegenüber den bisher bekannten und statisch berechneten Sparrendächern eine Holzersparnis von SoOlo erzielt. Da jedoch die meisten Wohnhausdächer bisher nach Gefühl dimensioniert, d. h. die Hölzer durchweg zu stark bemessen wurden, ist die tatsächlich erzielte Holzersparnis noch weit höher als 50%. Das bedeutet, daß etwa die früher für die Dachbalkenlage allein erforderliche Holzmenge nunmehr für das ganze Dach mit Balkenlage ausreicht. Dabei läßt sich bei der neuen Konstruktion die an sich bekannte Nagelbauweise hervorragend anwenden. Dadurch ist einmal der Eisenverbrauch erheblich niedriger als hei den handwerksüblichen Konstruktionen, und anderseits können zur Herstellung der Konstruktion auch weitgehend angelernte Arbeitskräfte herangezogen werden. Die nach der Erfindung ausgebildeten Dächer sind also auch erheblich billiger als die bisherigen Konstruktionen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine teilweise Vorderansicht des neuen Sparrendaches, Abb. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A (Abb. i), Abb.3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie C-D (Abb. 2).
  • Nach der Erfindung ist zwischen den Sparren a und den Dachgeschoßbalken b etwa in halber Dachgeschoßhöhe auf beiden Dachseiten ein durch Bretter oder Bohlen gebildeter Vollwand- oder Gitterträger angeordnet, der die Biegungsspannweite der Sparren a erheblich verkürzt, so daß letztere aus starken Brettern oder Bohlen hergestellt werden können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein als Vollwandträger ausgebildetes Zwischenauflager dargestellt, und zwar wird dasselbe durch die einerseits mit den Sparren a und anderseits mit den Dachgeschoßbalken b verbundenen senkrechten Bretter oder Bohlen c und die unmittelbar Unterhall> der Sparren a an den senkrechten Bohlen c befestigten Längshölzer cl sowie die oberhalb der Dachgeschoßbalken b an den Bohlen c befestigten Längshölzer f gebildet, die sämtlich durch Diagonalhölzer g miteinander verbunden sind, also zusammen einen außerordentlich tragfähigen Querschnitt ergeben. Zur besseren Befestigung der Diagonalbretter g an den senkrechten Bohlen c sind auf letztere zwischen den Längshölzern d und f noch die Bretter h aufgenagelt, die dieselbe Stärke besitzen wie die Hölzer d und f. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die senkrechten Bohlen c an eine Seitenfläche der Sparren a angenagelt und reichen unten bis auf die aus je zwei Bohlen bestehenden Dachbalken b. Zur Verbindung zwischen den Dachbalken b und den Bohlen c sind die Verbindungslaschen i vorgesehen, die zwischen den Bohlen der Balken b befestigt sind und bis hinter die senkrechten Bohlen c reichen, so daß letztere daran festgenagelt werden können. Die Sparren a sind am unteren Ende durch Nägel zwischen den Bohlen der Dachgeschoßbalken b befestigt.
  • Oberhalb des Dachgeschosses sind die am First zusammenstoßenden Sparren a in an sich bekannter Weise durch Spannriegel k und unterhalb der Dachfirst in ebenfalls bekannter Weise durch Hahnenbalken in miteinander verbunden, die ebeneo wie die übrigen Konstruktionselemente aus Bohlen oder Brettern bestehen und. vorzugsweise festgenagelt werden. In der Längsrichtung sind die hintereinander angeordneten Sparren a in bekannter Weise durch je eine in Höhe der Spannriegel k angeordnete Pfette st und am First vorteilhaft durch eine weitere Pfette o (Firstpfette) untereinander verbunden. Für die Firstpfette o können ebenfalls Bretter oder Bohlen Verwendung finden.
  • Zur Stabilisierung der Sparrenverbindung am Dachfirst sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel besondere Laschen p vorgesehen, die L- oder U-förmigen Querschnitt besitzen und mit ihren abgewinkelten Längskanten in Nuten der Sparren a liegen, in welcher Lage sie durch Nägel o. dgl. befestigt werden.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist durch die dicht nebeneinander angeordneten Diagonalbretter g des Zwischenauflagers eine glatte Wandfläche geschaffen, die vorteilhaft als Scheindrempelwand benutzt werden kann. Es ist jedoch auch möglich, den das Zwischenauflager bildenden Träger als Gitterträger auszubilden, in dem man nur in bestimmten Abständen voneinander Diagonalstreben anordnet. Bei größeren Spannweiten läßt sich in halber Höhe des oberhalb des Dachgeschosses liegenden Spitzbodens ein zweites Zwischenauflager c, d, f, g für die Sparren a anordnen und dadurch die Biegungsspannweite auch in diesem Teil des Daches erheblich verkürzen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sparrendach, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Sparren (a.) und der Dachgeschoßbalkenlage (b) auf beiden Dachseiten etwa in halber Dachgeschoßhöhe ein durch Bretter oder Bohlen gebildeter Vollwand- oder Gitterträger (c, d, f, g) angeordnet ist, der ein Zwischenauflager für die Sparren (a) bildet.
  2. 2. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenauflager bildenden Träger durch einerseits mit den Sparren (a) und anderseits mit den Dachgeschoßbalken (b) verbundene senkrechte Bohlen oder Bretter (c) und unmittelbar unterhalb der Sparren (a) an diesen Bohlen (c) befestigte Längshölzer (d) sowie oberhalb der Dachgeschoßbalken (b) an den Bohlen (c) befestigte Längshölzer (f) gebildet sind, die sämtlich durch Diagonalhölzer (g) untereinander verbunden sind.
  3. 3. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollwandträger (c, d, f, g) gleichzeitig Scheindrempelwände bilden.
  4. 4. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Dachfirst zusammenstoßenden Sparren (a) durch L- oder U-förmigen Querschnitt besitzende Laschen (p) verbunden sind, die mit ihren abgewinkelten Längskanten in waagerechten Nuten der Sparren (a) liegen und durch Nägel oder Schrauben befestigt sind.
  5. 5. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollwand- oder Gitterträger (c, d, f, g) auch als Zwischenauflager für die unter den Trägern befestigten, aus je zwei hochkant nebeneinander verlegten Bohlen oder Brettern bestehenden Dachgeschoßbalken (b) ausgebildet sind.
  6. 6. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparren (a) am unteren Ende zwischen den zweiteiligen DachgeschoB-halken (b) befestigt sind.
DE1948P0004154 1948-10-02 1948-10-02 Sparrendach Expired DE816741C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2175805A1 (de) * 1972-03-10 1973-10-26 Lely Nv C Van Der
FR2491111A1 (fr) * 1980-10-01 1982-04-02 Harnois Georges Procede pour l'amenagement de combles non prevus a cet effet
FR2551789A2 (fr) * 1980-10-01 1985-03-15 Harnois Georges Procede pour l'amenagement de combles de maisons

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2175805A1 (de) * 1972-03-10 1973-10-26 Lely Nv C Van Der
FR2491111A1 (fr) * 1980-10-01 1982-04-02 Harnois Georges Procede pour l'amenagement de combles non prevus a cet effet
FR2551789A2 (fr) * 1980-10-01 1985-03-15 Harnois Georges Procede pour l'amenagement de combles de maisons

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