DE81594C - - Google Patents
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- DE81594C DE81594C DENDAT81594D DE81594DA DE81594C DE 81594 C DE81594 C DE 81594C DE NDAT81594 D DENDAT81594 D DE NDAT81594D DE 81594D A DE81594D A DE 81594DA DE 81594 C DE81594 C DE 81594C
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- DE
- Germany
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- handlebar
- brake
- tube
- brake rod
- wedge
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K21/00—Steering devices
- B62K21/12—Handlebars; Handlebar stems
- B62K21/16—Handlebars; Handlebar stems having adjustable parts therein
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Fahrrädern mit Bremse bisher bekannter Construction hat sich der Uebelstand
gezeigt, dafs infolge der festen Verbindung der Lenkstange und der Bremse mit dem Vorderradgestell
dieselben sich nur unsicher an einen festen Gegenstand anlehnen und schwierig durch
enge Passagen führen lassen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Fahrradvordertheil mit einer Neuerung dargestellt,
durch welche nicht allein erreicht ist, dafs die Fahrräder mit Bremse durch enge Thüren und
Passagen geführt, sowie sicher an einen festen Gegenstand angelehnt werden können, sondern
auch dafs die Bremsvorrichtung infolge ihrer gedeckten Lage vor Stöfsen und anderen äufseren
schädlichen Einwirkungen geschützt ist.
Fig. ι zeigt als Ansicht einen Fahrradvordertheil
in bisher bekannter Ausführung, Fig. 2 einen Fahrradvordertheil im Durchschnitt mit
vorliegender Neuerung, Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe den Schnitt A-B von Fig. 2, Fig. 4
eine Ansicht des Gabelkopfrohres mit zur Fahrrichtung quer stehender und Fig. 5 dieselbe
mit in der Fahrrichtung stehender Lenkstange.
Die Neuerung besteht im wesentlichen in der Anordnung der Bremsstange α in dem
Vorderradgabelkopf- und Lenkstangenschaftrohr in der Weise, dafs sich die Lenkstange unabhängig
vom Gabelkopfrohr um die Achse desselben drehen läfst, ohne die Function der
Bremse zu beeinträchtigen und, wenn in die Fahrrichtung gedreht, darin ein Bremsen des
Vorderrades durch Drücken der Lenkstange ν nach unten gestattet ist. Das Gabelkopfrohr w
, ist in üblicher Weise durch das Gestellrohr r geführt und in demselben drehbar. Das Lenkstangenschaftrohr
q ist hierbei in dem Gabelkopfrohr n> verschiebbar und drehbar angeordnet.
Die mit verstellbarem Obertheil i versehene Bremsstange α befindet sich auf Feder η stützend
in dem Gabelkopfrohr »; und in demLenkstangenschaftrohr
q ihrer Längsrichtung nach bewegbar. Um ein Drehen derselben zu verhindern,
ist der auf der Bremsstange α sitzende Federkeil 0 in einer Nuth des an dem Gabelkopfrohr
w befestigten Ringes ρ geführt. ' Der auf
der Lenkstange ν drehbar gestützte Bremshebel b greift durch einen Schlitz in den hohlen Schaft q.
Die sich einerseits gegen einen Bund der Bremsstange α und andererseits gegen den
Ring ρ legende Feder η hält das obere Ende der Bremsstange α an den Bremshebel b anliegend
und die am unteren Ende der Bremsstange α befindlichen Bremsklötzchen von dem
Rade abstehend.
Das Hoch- und Tiefstellen der Lenkstange ν bedingt auch die Veränderung der Länge der
Bremsstange a, und letzteres geschieht, indem nach Abheben der Lenkstange ν mit Schaft q
der obere Theil i entsprechend in den Untertheil
α bezw. aus demselben geschraubt wird. Die Mutter m dient als Gegenmutter zum Feststellen
des Obertheiles i in dem Untertheil a. Anstatt durch Einschrauben des Obertheiles
in den Untertheil kann das Verlängern und Verkürzen der Bremsstange α auch durch eine
Schiebevorrichtung erreicht werden.
Das obere Ende des Gabelkopfrohres w ist geschlitzt und auf dasselbe die mit verlängertem
Schlufskeil d versehene Schraubzwinge c geschoben, welche zum Festlegen des Lenkstangen-
schaftes q in dem Gabelkopfrohr w mittelst Schraube c1 bestimmt ist.
Auf dem Lenkstangenschaftrohr q ist ein mit zwei verschieden tiefen, dem Keil d angepafsten
Aussparungen g und Ji versehener Stellring f festgelegt, welcher sich auf den Keil d stützt
und somit die Lenkstange, da die Zwinge c fest auf dem Rohr w sitzt, selbst beim Lockern
der Schraube c1 in der eingestellten Höhe hält.
Die Aussparung g des Stellringesy dient dazu,
die Stellung der Lenkstange ν quer zur Fahrrichtung schnell zu finden, indem sich in dieser
Stellung dieselbe auf den Keil d schiebt (Fig. 4).
In der Stellung der Lenkstange, in welcher dieselbe in die Fahrrichtung gedreht ist (Fig. 5),
steht die tiefere Aussparung Ji über dem Keil d,
so dafs dieselbe sich über den Keil d und dadurch der Stellring f mit dem Schaft q und
der Bremsstange α so weit nach unten schieben läfst, bis die Bremsklötzchen auf dem Rad aufsitzen
und dasselbe bremsen.
Mit der hier beschriebenen Neuerung für Fahrräder ist erreicht, dafs die Lenkstange
in die Fahrrichtung gedreht werden kann und dadurch die Fahrräder sich durch enge Passagen
transportiren und sicher an einen festen Gegenstand anlehnen lassen, ohne das Bremsen zu
hindern; ferner dafs durch Anbringen der Bremsstange α in dem Gabelkopf- und Lenkstangenschaftrohr
dieselbe gegen äufsere Einwirkungen geschützt und somit eine dauernde
Function derselben gesichert ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: Iι . Eine in die Ebene des Rades drehbare Lenkstange mit in dem Lenkstangenrohr liegender Bremsstange für Fahrräder, gekennzeichnet durch eine an der Lenkgabelstange (w) befestigte Schraubzwinge (c) mit Keil (d), welcher durch Eingreifen in Aussparungen (g Ji) am Lenkstangenrohr (q) die Lenkstange in ihren beiden Stellungen festhält, wobei die bei der Längsstellung der Lenkstange wirksame Aussparung (h) langer als die andere (g) ist, zu dem Zweck, durch Tieferstellen der Lenkstange bei der Längsstellung die Bremse anzuziehen und das Vorderrad festzustellen.
2. Eine Ausführungsform der unter j. gekennzeichneten Lenkstange, bei welcher der Bremshandgriff (b) mit seiner Verlängerung auf der Bremsstange (i) in dem Lenkstangenrohr lose aufliegt, zu dem Zweck, nach dem Umlegen der Lenkstange in die Gebrauchslage das Bremsen ohne Weiteres zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81594C true DE81594C (de) |
Family
ID=354062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81594D Active DE81594C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81594C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2793727A (en) * | 1955-06-07 | 1957-05-28 | Hedstrom Union Company | Back pedaling brakes |
-
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- DE DENDAT81594D patent/DE81594C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2793727A (en) * | 1955-06-07 | 1957-05-28 | Hedstrom Union Company | Back pedaling brakes |
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