DE815690C - Dachkonstruktion fuer sattelfoermige Daecher - Google Patents

Dachkonstruktion fuer sattelfoermige Daecher

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DE815690C
DE815690C DEP12736D DEP0012736D DE815690C DE 815690 C DE815690 C DE 815690C DE P12736 D DEP12736 D DE P12736D DE P0012736 D DEP0012736 D DE P0012736D DE 815690 C DE815690 C DE 815690C
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DE
Germany
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ceiling
rafters
beams
collar
joints
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Expired
Application number
DEP12736D
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English (en)
Inventor
Walter Gutsche
Walther Prielipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlunion Ingenieurbau G M B
Original Assignee
Stahlunion Ingenieurbau G M B
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Publication date
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Publication of DE815690C publication Critical patent/DE815690C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Dachkonstruktion für sattelförmige Dächer Bei der Ausbildung von Dachkonstruktionen, sei es zur Wiederinstandsetzung zerstörter Häuser, sei es zur Errichtung neuer Gebäude, muß dem empfindlichen Mangel an Holz und Stahl weitgehend Rechnung getragen werden, ohne daß dabei die Vorzüge, die die bisherigen Bauweisen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit der Errichtung auszeichneten, verloren gehen. Die Erfüllung dieser Forderungen ist bei dem nachstellenden Vorschlag einer Dachkonstruktion aus Fertigbetonteilen für Satteldächer in überraschender Weise gelungen, da dabei überhaupt keine Holzteile zur Verwendung kommen und das Stahlgewicht auf einen Bruchteil, weniger als ein Viertel, des bei der sogenannten Leichtkonstruktion erzielten Gewichtes herabgemindert werden konnte. Dabei können die Stückgewichte der einzelnen Teile so gering gehalten werden, daß für die Montage keinerlei besondere Hebevorrichtungen erforderlich sind.
  • Die Erfindung geht aus von einer Stahlbeton-Dachkonstruktion mit geteilten Sparren und einer Kehlbalkendecke. Bei dieser bekannten Konstruktion liegt die Kehlbalkendecke unterhalb der Stoßstellen zwischen Ober- und Untersparren. Die Kehlbalken, als Zugbalken, sind an ihren Enden mit üblichen Mitteln an den Untersparren befestigt, z. B. mittels verbolzter Laschen. Die Kehlbalkendecke wird durch Einlegen fertiger, bewehrter Betonplatten gebildet. Diese bekannte Konstruktion hat sich in der Praxis nicht durchsetzen können, da sie verschiedene Mängel aufweist.
  • Aufgabe der Erfindung ist nun eine Weiterbildung dieser bekannten Dachkonstruktion, insbesondere mit dem Ziele, eine einwandfreie Steifigkeit des Daches zu erreichen unter Herabminderung der Abmessungen der Bauteile zu deren leichteren Handhabung.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Konstruktion aus einer Kombination eines Kehlbalkendachbinders mit einer als steife Scheibe ausgebildeten Kehlbalkendecke besteht. Dabei - ist die Kehlbalkendecke zwischen den Kehlbalken schubfest eingebunden und an den Außenseiten mit Randbalken versehen, die ebenso wie die Kehlbalkendecke über die ganze Länge des Gebäudes durchlaufen und besonders bei nachgiebigem Baugrund in den Giebeln verankert sind. Die Kehlbalkendecke ist in den Giebeln und etwaigen Querwänden horizontal aufgelagert. Die Sparren werden nicht in einer Länge von der Traufe bis zum First durchgeführt, sondern in Höhe der Kehlbalkendecke gestoßen. Die unteren Sparrenteile setzen sich am Traufpunkt auf den Fußboden des Dachgeschosses auf, der nur geringe Zugkräfte aufzunehmen hat. Die Verbindung zwischen Fußboden und Sparren kann entweder durch ein einfaches Gelenk oder in einer Auflagerfläche, die ungefähr senkrecht zum Sparren steht, erfolgen. Ebenso erfolgt auch die Verbindung der Sparren am First durch ein Gelenk, dagegen dienen die Gelenkkonstruktionen in Höhe der Kehlbalkendecke nur zur Vereinfachung der Montage. Da hier in einem Punkt die unteren und oberen Sparren sowie die Kehlbalken und die Randbalken zusammenstoßen und die Randbalken auf die ganze Länge des Gebäudes durchgeführt werden sollen, wird dieser Punkt nach der Montage ausbetoniert und damit eine besonders große Steifigkeit der Gesamtkonstruktion erzielt. Da bei geringen Binderentfernungen die Randbalken nur sehr kurze Längen erhalten, wird an dem System nichts geändert, wenn die Randbalken zugleich mit dem Schließen der Hauptknotenpunkte auf der Baustelle betoniert werden. Die Decke selbst, besteht aus eisenbewehrten Leichbetonplatten, die entweder mit den Kehlbalken durch eingelegte Eisenstäbe schubfest verbunden oder durch die sonst bekannten Mittel zu einer einheitlichen starren Scheibe ausgestaltet werden.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sei nachstehend an Hand der schematischen Darstellungen Abb. i bis 4 der grundsätzliche Aufbau einer Ausführungsart beschrieben.
  • Die Abbildungen stellen im einzelnen dar Abb. i eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Dachkonstruktion, Abb. 2 den Knotenpunkt, in dem die Kehlbalken mit den Sparrenenden und dem Randbalken zusammentreffen, Abb.3 und 4 Querschnitte durch den Sparren bzw. den Kehlbalken.
  • Mit i sind die unteren Sparrenteile bezeichnet, die am Fußpunkt 2 sich auf einer Aufkantung io des Dachfußbodens i i aufsetzen und am oberen Ende 3 ein Montagegelenk 12 besitzen. Der Querschnitt ist gemäß Abb. 3 angenähert trapezförmig und mit Eisen bewehrt. 4 sind die oberen Sparrenteile, von denen jeder mit einem unteren Montagegelenk und einem oberen Firstgelenk versehen ist. Die Kehlbalken 5, deren Querschnitt aus Abb. 4 ersichtlich ist, bilden mit den tragfähigen Platten eine schubfeste Verbindung, so daß die Decke 6 eine starre Scheibe bildet. 7 sind die Randbalken, die auf der ganzen Länge des Gebäudes durchlaufen und in den Giebelwänden 8 bei 9 verankert sind. Mit 12 sind die auf der Baustelle vergossenen Gelenkpunkte in Höhe der Kehlbalkendecke bezeichnet. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen darin, daß alle Teile geringe Querschnitts- und Längenabmessungen erhalten, wodurch sowohl hinsichtlich des Materialaufwandes, des Transportes und der Verarbeitung auf der Baustelle große Ersparnisse gegenüber anderen Konstruktionen aus Stahlbetonfertigteilen entstehen. Außerdem können die Teile, da sie sämtlich nur einseitig auf Zug beansprucht werden, in Spannbeton hergestellt werden. Ferner können mit denselben Einheitsteilen Dachbinder verschiedener Stützweiten hergestellt werden, wobei nur die Länge des Kehlbalken j angepaßt werden muß.
  • Durch die Anordnung der Randbalken und ihrer Verankerung in den Giebelwänden sowie durch die Schließung der Gelenke 12 wird ein starker Zusammenhang der einzelnen Teile erreicht, der sich in Bergsenkungsgebieten besonders günstig auswirkt. Als weiterer Vorzug der Konstruktion kommt noch hinzu, daß durch die Ausbildung der Kehlbalkenüecke als starre Scheibe und ihre horieontale Auflagerung in den Giebelwänden oder in etwaigen dazwischen liegenden Querwänden nur eine ganz geringe Beweglichkeit der Konstruktion gegen angreifende Windkräfte möglich ist, die sich hinsichtlich Dichtigkeit und Lebensdauer der Konstruktion günstig auswirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Dachkonstruktion für sattelförmigeDächer, bestehend aus in Ober- und Untersparren geteilte Sparren aus Stahlbetonfertigteilen sowie aus einer zwischen den Kehlbalken liegenden Decke, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Giebeln und/oder etwaigen Gebäudequerwänden gegen horizontale Kräfte verankerte Kehlbalkendecke als durchlaufende starre Scheibe ausgebildet sowie in Höhe der Stöße der Ober-und Untersparren angeordnet ist, und in diesen, nach der Montage zu schließenden Stößen, außer den Stoßenden der Sparren, die Kehlbalkenenden und von Sparren zu Sparren reichende Randbalken' der Decke zusammentreffen.
  2. 2. Dachkonstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den in den Stößen zusammentreffenden Teilen der Balken Montagegelenke vorgesehen sind.
  3. 3. Dachkonstruktion nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbalken der Decke als von Giebel zu Giebel durchlaufende und in diesen verankerte Balken ausgebildet sind.
DEP12736D 1948-10-02 1948-10-02 Dachkonstruktion fuer sattelfoermige Daecher Expired DE815690C (de)

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DE (1) DE815690C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20021207U1 (de) * 2000-12-14 2002-01-03 Maack, Peter, Dr.-Ing., 21376 Salzhausen Dachgeschoss eines Gebäudes mit einem Massivdach

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20021207U1 (de) * 2000-12-14 2002-01-03 Maack, Peter, Dr.-Ing., 21376 Salzhausen Dachgeschoss eines Gebäudes mit einem Massivdach

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