DE815681C - Gussform fuer die Hohlglasherstellung - Google Patents
Gussform fuer die HohlglasherstellungInfo
- Publication number
- DE815681C DE815681C DEZ431A DEZ0000431A DE815681C DE 815681 C DE815681 C DE 815681C DE Z431 A DEZ431 A DE Z431A DE Z0000431 A DEZ0000431 A DE Z0000431A DE 815681 C DE815681 C DE 815681C
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- DE
- Germany
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- mold
- hollow glass
- glass production
- glass
- cooling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/30—Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
- C03B9/38—Means for cooling, heating, or insulating glass-blowing machines or for cooling the glass moulded by the machine
- C03B9/3875—Details thereof relating to the side-wall, body or main part of the moulds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiteilige Gußform für die Herstellung von Hohlgläsern aller Art wie Flaschen usw., welche infolge ihrer pTaktischen Ausbildung einerseits einen sauberen Guß liefert und andererseits ein fließendes Arbeiten und damit eine Leistungssteigerung ermöglicht.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Formenhälften außenseitig mit Rippen versehen sind und diese künstlich gekühlt werden in der Weise, daß das Kühlmittel, also z. B. Preßluft, zwischen den Rippenflanken hindurchgeführt wird.
- Auf diese Weise ergeben sich wesentliche Vorteile.
- Bekanntlich wird das geschmolzene Glas zuerst in einer Verform vorgeformt, dann im glühenden, noch verformbaren Zustand mit Hilfe einer Zange in eine zweite Form eingesetzt und in dieser mittels eingeführter Druckluft fertig geblasen..
- Durch das glühende Glas werden beide Formen stark erhitzt und es kommt jedoch darauf an, in erster Linie die Fertigform während der Fertigbildung des Glases genau auf einer bestimmten, nach der Glassorte sich richtenden Temperatur zu halten. Wird diese überschritten, treten mannigfache Mängel auf, wie z. B. vergrößerte Nahtstellen oder ein Ankleben der Glasmasse an den Formwänden, so daß die Form sich dann schwer öffnen läß,t und beim gewaltsamen Öffnen das Glas zerbricht. Eine erhöhte Sorgfalt hinsichtlich der Temperaturhaltung verlangen, die mit Stahleinsätzen versehenen: Fertigformen. Diese werden bekanntlich durch die plan geschliffenen, aufeinandergepreßten Flächen abgedichtet, und beim Überhitzen der Formen wird diese Dichtung durch die unterschiedlich sich verhaltenden Werkstoffe aufgehoben.
- Diese Mißstände beseitigt der Erfindungsgedanke, die Form zwangsläufig auf einer bestimmten Temperatur zu halten.
- Außer diesen metallurgischen Gesichtspunkten sind noch andere gleicher Wichtigkeit zu berücksichtigen. Während bisher die erhitzte Fertigform mit dem fertig gepreßten Glas gleicher Temperatur eine gewisse Zeit benötigt, um das abgekühlte Glas ohne Gefahr einer Formveränderung aus der Form herausnehmen zu können, wird diese Abkühlzeit gemäß der Erfindung wesentlich verkürze, dadurch die verhältnismäßig langem Betriebspausen beseitigt und eine entsprechende Erhöhung der Leistung erreicht.
- Die vorgeschlagene Temperatur-Regelung bedingt schließlich eine Schonung der Formen und damit eine Verlängerung ihrer Gebrauchsdauer. Außerdem können durch stoßweise einsetzende Abkühlungsperioden innerhalb der Glasmasse kristallinisch vorteilhafte Veränderungen des Werkstoffes und damit z. B. die Festigkeit o&r das äußere Bild günstig beeinflussende @@'irkun.gen erzielt werden.
- Auf der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Abb. i in Seiten- und in Abb. 2 in Oberansicht.
- Die Form besteht in üblicher Weise aus den beiden aufklappbaren Hälften a, a1 und ist in diesem Fall als Fertigform mit einem Stahlkern k versehen.
- Auf der Außenseite einer jeden Hälfte sind Rippyen b angeordnet und zwar, wie gezeichnet, waagerecht. je nach Art und Größe der Form können die Rippen b auch senkrecht oder schräg verlaufen, ebenfalls richtet sich die Breite und Dicke der Rippen nach dem jeweiligen Form:n@typ.
- Das Kuhlen der Form erfolgt durch künstliche Mittel, in praktischer Weise durch Preßluft, welche mittels Rohren c, die beweglich an eine Leitung angeschlossen sind und in der Weise der Form vorgelagert werden, daß die Kühlluft seitlich zwischen die Rippen einströmt und an den Flanken derselben entlang ziehen. muß. Dieses Verfahren bezweckt unter Vermeidung von Luftwirbeln ein rasches Abkühlen der Form, weil diese von einem geschlossenen und ständig abfließenden Kühlmantel umgeben wird.
- Wie schon erwähnt, kann die Form durch Regelung des Luftstromes, und zwar hinsichtlich Stärke und Temperatur innerhalb großer Grenzen abge-'kühlt werden, indem beispielsweise ein rasches Abkühlen vorzunehmen ist, wenn es sich darum handelt, den Arbeitsprozeß fließend zu gestalten, umgekehrt ist es mit Hilfe des Kühlstromes auch möglich, die erhitzte Form auf eine bestimmite Temperatur abzukühlen und dann durch Zufuhr von Warmluft auf dieser zu halten.
- Die übrige Ausbildung und Handhabung der Form ist die bekannte.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteilige Gußform für die Hohlglasherstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenhälften. (a, a1) mit Rippen (b) versehen sind, welche künstlich gekühlt werden.
- 2. Verfahren zum Kühlen der Form nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel, beispielsweise Preßluft zwischen den Rippenflanken entlanggeführt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 234384.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ431A DE815681C (de) | 1950-04-13 | 1950-04-13 | Gussform fuer die Hohlglasherstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ431A DE815681C (de) | 1950-04-13 | 1950-04-13 | Gussform fuer die Hohlglasherstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815681C true DE815681C (de) | 1951-10-04 |
Family
ID=7617712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ431A Expired DE815681C (de) | 1950-04-13 | 1950-04-13 | Gussform fuer die Hohlglasherstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815681C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE234384C (de) * |
-
1950
- 1950-04-13 DE DEZ431A patent/DE815681C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE234384C (de) * |
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