DE815173C - Anordnung von Foerdermitteln, insbesondere fuer Hochbauzwecke - Google Patents
Anordnung von Foerdermitteln, insbesondere fuer HochbauzweckeInfo
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- DE815173C DE815173C DEP12872A DEP0012872A DE815173C DE 815173 C DE815173 C DE 815173C DE P12872 A DEP12872 A DE P12872A DE P0012872 A DEP0012872 A DE P0012872A DE 815173 C DE815173 C DE 815173C
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Description
- Anordnung von Fördermitteln, insbesondere für Hochbauzwecke I)ie Aufgabe des Materialtransportes über gr(iíSere Strecken und die Aufgabe, das Material an zahlreiche Punkte innerhalb einer bestimmten Fläche zu bringen, ist im Bergbau, im Tiefbau und bei großen Hochbauten vielfach dadurch gelöst worden, daß eine Reihe von im wesentlichen waagerecht fördernden Fördermitteln zu einer Kette aneinander angeschlossen wurden. Die Fördermittel selbst bestanden dabei z. B. aus Förderbändern, Schüttelrutschen, Schwingrinnen o. dgl. Es war auch bereits bekannt, hei über dem Erdboden liegenden Arbeitsflächen die Fördermittel an Aufzugstürmen aufzuhängen. An dem Ende des einen Querfördermittels wurde ein zweites oft freitragend aufgehängt. Bei Verwendung von Förderbändern war es hierbei bereits hekannt, ein zweites Förderhand gegenüber dem ersten nicht nur schwenkbar um die Hochachse. sondern außerdem verschiehl)ar zu lagern. Um die Verwendungsmöglichkeit zu erhöhen, hat man bei derartigen Anordnungen das zweite Förderband auch bereits mit einer Einrichtung für Rückwärtslauf ausgerüstet.
- Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ähnliche Anordnungen von Fördermitteln für Hoch-I)auzwecke allgemein verwendbar zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß das letzte der aneinander anschließenden Fördermittel, z. B. Förderbänder, mit einer die Beweglichkeit gegenüber der Arbeitsfläche nicht hindernden Unterstützung auf der Arbeitsfläche abgestützt wird. Als Endstütze ist zweckmäßig ein schwenkbar gelagertes Rad vorgesehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist außer der Endstütze wenigstens eine Zwischenstütze angebracht, vorzugsweise an einer Stelle, wo zwei der aneinander anschließenden Fördermittel, z. B. Förderbänder, gelenkig miteinander verbunden sind. Es ist manchmal vorteilhaft, auch diese Zwischenstütze fahrbar auszubilden, z. B. mittels zweier vorzugsweise zwangsläufig in einer Spur zu führender Räder.
- Die erfindungsgemäß vorgesehene Abstützung ändert nichts an der Beweglichkeit des Abgabepunktes des in der Transportrichtung liegenden Fördermittels. Sie macht es aber unnötig, die Last der ganzen Fördereinrichtung oder doch mindestens des ersten Bandes und einen Teil des zweiten am Aufzugsmast aufzuhängen. Die Einrichtung kann daher gegenüber den bekannten Anlagen wesentlich leichter gehalten werden, wodurch die Montage einfacher und die Anordnung leichter transportierbar wird. Auch wird erreicht, daß der Abgabepunkt am Ende der Anlage immer in derselben Höhe über der Arbeitsfläche bleibt. Bei den bekannten zum Teil freitragenden Anordnungen war dies nicht zu erreichen, da je nach der Auslage und der Winkellage der Gesamtanordnung und ihrer einzelnen Glieder die Summe der elastischen Verformungen verschieden war. Auch übertrugen sich Schwingungen des Mastes, an dem die ganze Anlage aufgehängt war, in störender Weise auf den Abgabepunkt. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung bietet außerdem den Vorteil, daß Zusammenstellungen aus mehreren Fördermitteln, insbesondere Förderbändern gleicher Bauart und gleicher Größe, insbesondere gleicher Länge, verwendet werden können, wobei trotzdem die Gesamtanordnung den verschiedensten Aufgaben leicht angepaßt und vielfältig beweglich gemacht werden kann.
- Weitere Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen. Allen Ausführungsformen gemeinsam ist die Abstützung auf der Arbeitsfläche, also die Tatsache, daß das Bauwerk, seine Schalung oder sein Gerüst zum Mittragen herangezogen ist.
- Die Zeichnung zeigt eine Reihe von Ausführungsbeispielen und Einzelheiten.
- Fig. 1 ist eine schematisch gezeichnete Seitenansicht einer Anordnung, bei der ein beweglich abgestütztes Förderband an ein aufgehängtes Förderband angeschlossen ist.
- Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Teildarstellung mit Zwischenunterstützung.
- Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Anlage nach Fig. 2.
- Fig. 4 zeigt eine Einzelheit der Anlage nach Fig. 2 und 3 in größerem Maßstabe.
- Fig. 5 ist eine zu Fig. 4 gehörende Draufsicht.
- Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten in größerem Maßstabe.
- Fig. 8 zeigt eine der Fig. I ähnliche Anordnung.
- Fig. g veranschaulicht das Hochziehen einer ähnlichen Anordnung in Arbeitshöhe.
- Fig. 10 ist eine schematisch gezeichnete Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform.
- Fig. II ist eine Draufsicht auf eine der Fig. Io entsprechende Ausführungsform.
- Fig. 12 zeigt die Verbindung zweier Förderbänder zu einer für Transportzwecke fahrbaren Einheit.
- Fig. I3 ist eine Ansicht eines Rahmens für die Gelenkverbindung zweier Bänder.
- Fig. I4 ist die zugehörige Seitenansicht und Fig. I5 die zugehörige Draufsicht.
- Bei der Ausführung nach Fig. I ist das Förderband 3 mittels der Zugstrebe 2, die durch ein Seil ersetzt sein kann, an dem Förderturm oder Fördermast I aufgehängt. In dem Förderturm I ist ein Silo 1 1 befestigt, aus dem der Baustoff auf das Förderband 3 gelangt. Mit dem ersten Förderband 3 ist ein zweites Förderband 5 gelenkig verbunden. Am Abgabeende des Förderbandes 3 ist ein Rahmen 6 gelagert, durch den das Band 5 hindurchgeschoben ist. Der Rahmen 6 ist um eine senkrechte Achse schwenkbar. In ihm ist das Förderband 5 verschiebbar und kippbar geführt.
- Das Förderband 5 ist also schwenkbar, kippbar und verschiebbar, so daß die Bänder zueinander z. B; in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung gebracht werden können. An seinem Ende ist das zweite Förderband mit einem es abstützenden, um 3600 schwenkbaren Rad 7 ausgerüstet. Zur Erleichterung des Einschüttens des geförderten Gutes in einen eingeschalteten Raum 8 des Bauwerks g ist an dem dem Stützrad 7 benachbarten Ende des Fõrderbandes 5 ein Fang- und Schütt-Tricher I0 angetraclit. Diester Trichter ist allseitig leicht bebeweglich gelagert, z. B. kardanisch aufgehängt, so ZaVerabei jeder Winkelstellung des Bandes 5 (vgl.
- F>lg-.-3) zum Hin- und Herstreuen z. B. des Betons in die Schalung benutzt werden kann. Der Trichter ist gegebenenfalls um eine waagerechte Achse schwingend antreibbar, wobei der Schwingungsausschlag zweckmäßig einstellbar ist.
- Bei dem gezeichneten Beispiel läuft das Rad 7 auf der Arbeitsfläche I2 des Bauwerks 9. Die Abstützung der Förderanlage kann jedoch auch gegenüber der Schalung oder gegenüber der Rüstung erfolgen.
- Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist außer dem Stützrad am Ende des Bandes 5 noch eine Zwischenunterstützung 13 vorgesehen, und zwar an der Steile, wo die Bänder 3 und 5 durch den Rahmen 6 gelenkig miteinander verbunden sind. Bei dieser Anordnung braucht das Band 3 nicht freitragend aufgehängt sein, wie z. B. bei der Anordnung nach Fig. I mittels der Zugstrebe 2. Die Abstützung I3 trägt Lasten beider Bänder 3 und 5. Der Schütt-Trichter 10 ist bei der Bauart nach Fig. 2 mit einem Bedienungsring 14 ausgerüstet, der das Hin-und Herschwenken des Trichters erleichtert. An dem Bedienungsring sind zweckmäßig auch elektrische Schaltmittel, z. B. Steuerdruckknöpfe für alle Teile der Anlage angebracht, so daß die Bänder von dem am Trichter arbeitenden Mann in Gang gesetzt und angehalten werden können.
- Eine Ausführungsmöglichkeit der Verbindung der beiden Bänder 3 und 5 nach Fig. 2 und 3 ist in Fig. 4 und 5 in etwas größerem Maßstabe gezeigt. Dort ist ersichtlich, daß das Band 3 unter Zwischenschaltung eines Drehkranzes 15 auf dem Rähmei' 6 ruht, der seinerseits unter Zwischenschaltullg eines weiteren Drehkranzes I6 auf der nl,stützung 13 gelagert ist. Das von dem Band 3 kommetlde Material fällt hier innerhalb des Drehkranzes 15 auf das Band 5. Um zu erreichen, daß dies hei jeder Winkelstellung der Bänder gegen-oder zueinander der Fall ist, endet das aufgebende Band 3 vor der in der Mitte des aufnehmenden Bandes 5 liegenden, hier durch die Drehkränze I5 und rG gegel>enen (geometrischen) Gelenkachse.
- Zur weiteren Sicherung des Uberganges des Schüttgutes von einem Band auf das andere ist mit dem aufgehelldell Band 3 an der Verbindungsstelle der bei<len Bänder ein Fangtrichter I7 verbunden, der das von dem aufgebenden Band 3 herabfallende (haut deln aufnehmenden Band 5 zuleitet. Der Fangtrichter 17 kanii auch als Umlenkrohr ausgebildet sein und das in ihm hineingeschüttete Gut dem aufnehmenden Teil in der Förderrichtung zuleiten.
- Die Förderländer 3 und 5 sind vorzugsweise von gleicher Bauart, insbesondere gleich lang. Sie weisen seitliche Schienen I8 auf, die als Führungs-oder Befestigungsschienen geeignet und zweckmäßig zusätzlich mit einem System von Befestigungslöchern versehen sind, die das Anbringen von L ager-, Stiitz- und / oder Führungsvorrichtungen erleichtern. Fig. 6, 7 und I3 bis 15 zeigen Bei spiele für die Verwendungsmöglichkeit solcher Schienen I8 zur Fiihrung des Bandes 5 innerhalb des R'hinens 6. Bei dem Beispiel nach Fig. 6 sind an jeder Seite des Förderbandes zwei Schienen I8 übereinander derart angebracht, daß sie Rollen 19 umfassen, die an den Wänden des Rahmens 6 drehl)ar gelagert sind. Von den zu dem Förderband 5 gehörenden Teilen sind in Fig. 6 noch die Rollen 20 untl das eigentliche Band 21 sichtbar. Bei dem lSeispiel nach Fig. 7 ist an jeder Seite des Gestells des lörclerballdes 5 nur eine Schiene I8 angebracht un(l die Schienen sind hier auf die an Rahmen 6 drehl,ar gelagertenRollen I9 einfach von oben her aufgelegt. Uher dieRollen 20 und 22 läuft das Band 2I.
- Hei dem Beispiel nach Fig. 13 bis 15 ist der Rahmen 6 aus Rohren zusammengeschweißt. In den seitlichen Schenkeln des Rahmens 6 sind Lagerzapfen 34 angebracht. Auf den. Lagerzapfen 34 sind innerhalb des Rahmens Rollen 19 drehhar gelagert, auf welche die an dem Gestell des Förderbandes 5 befestigten seitlichen Führungsschiellell I8 aufgelegt sind. An jeder Seite des Rahmens ist um den Bolzen 34 an der Innenseite des Rahmens auch ein plattenförmiger Teil 35 schwenklar, der eine Gegenrolle 36 trägt, die von ollen auf der Schiene I8 aufliegt und ein Ausweichen des Förderbandes 5 nach oben verhindert.
- Der Teil 35 besitzt einen sich längs der Schiene I8 erstreckenden Ansatz 37, der mit einem auf der Schiene 18 verschiehbar geführten Schlitten 38 fest verbunden ist. Mit dem Schlitten 38 ist ferner ein Stützarm 39 fest verbunden, z. B. verschweißt, der sich außerhalb des Rahmens 6 auf dem Bolzen 34 abstützt. Dieselbe Anordnung ist auch an der gegenüberliegenden Seite des Rahmens angebracht.
- Hierdurch wird erreicht, daß beim Verschwenken des Förderbandes der Rahmen 6 sicher mitgenommen wird, ohne daß ein Verkanten des Bandes im Rahmen zu befürchten wäre und ohne daß die Kippmöglichkeit um die Bolzen 34 beeinträchtigt würde.
- In den unteren waagerechten Schenkel des Rahmens 6 ist ein Stutzen 40 eingeschweißt, der als Lager für den Drehzapfen eines Fahrgestells dient.
- Den Oberteil des Rahmens bildet ein Ring 41, der den Hals des Schütt-Trichters eines ersten Bandes aufnimmt, also eine eine Schwenkbewegung zulassende Verbindung mit dem ersten Förderband 3 ermöglicht und einen Drehkranz ersetzt.
- Zwischen dem Ring 41 und dem Schütt-Trichter des ersten Bandes kann noch ein zum Winkelausgleich dienendes Zwischenstück eingeschaltet sein, das zweckmäßig einen wahlweise ein- und ausbaubaren Bauteil darstellt. Das Zwischenstück ist so ausgebildet, daß es eine Schwenkbewegung um eine horizontale Achse zuläßt. Zweckmäßig ist die Anordnung in verschiedenen einstellbaren Winkellagen feststellbar. Hierdurch wird es möglich, das aufgebende Band auch dann senkrecht abzustützen, wenn es geneigt, also steigend oder fallend aufgestellt werden muß.
- Die Anlage nach Fig. 8 entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. I, jedoch ist hier an der Verbindungsstelle der beiden Bänder 3 und 5 ein dem Trichter I7 in Fig. 4 ähnlicher Fangtrichter 27 vorgesehen, der wieder, wie für 17 erläutert, als Umlenkrohr ausgebildet sein kann. Das Band 3 ist in diesem Falle nicht an einem Förderturm, sondern an einem Mast 23 schwenkbar um die Hochachse geführt, und durch die Streben 24 freitragend abgestützt. Das Zwischensilo ii ist hier auf dem Gestell des Förderbandes 3 befestigt und mit diesem um den Mast 23 schwenkbar. Fig. 9, läßt erkennen, wie eine ähnliche Anordnung, bei der das Band 3 am Mast 23 mittels einer Strebe 25 aufgehängt ist, leicht in Arbeitsstellung hochgezogen werden kann. Ist das aufgebende Band unterstützt, z. B. aufgehängt, so ist der Rahmen 6 am Ende des aufgebenden Bandes schwenkbar gelagert und in ihm ist dann wieder das aufnehmende Band kippbar und verschiebbar geführt.
- Die Anlage nach Fig. 10 weist gegenüber den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen folgende Abweichungen auf. Der Gelenkrahmen 6 an der Verbindungsstelle der beiden Bänder 3 und 5 ist durch wenigstens ein Rad 26 fahrbar unterstützt. Die Anfangsunterstützung des Bandes 3 ist durch einen Bock 28 gebildet, der seinerseits auf der Schalung oder Rüstung 29 des Bauwerkes g ruht. An die Stelle des Silos II tritt hier ein Zwischensilo oder Fangtrichter 30, dem das Schüttgut z. B. durch ein vorgeschaltetes Förderband 3I zugeführt wird. Zweckmäßig trägt der Bock 28 zugleich das Zwischensilo oder den Fangtrichter30.
- Wenn für die Unterstützung des Rahmens 6 nur ein Rad 28 benutzt ist, ist die Anordnung wenig stabil, wenn sich die Bänder in gestreckter Stellung befinden, wenn also die Längsrichtung des Bandes 5 mit der Längsrichtung des Bandes 3 zusammen- fällt. Die Stabilität hängt dann nur von der Torsionssteifigkeit der einzelnen Teile und ihrer Verbindung ab. Es ist deshalb zweckmäßig, außer dem Rade 26 zur Unterstützung des Rahmens 6 noch ein zweites Rad 26' vorzusehen, wie es in Fig. 10 eingestrichelt ist. Wenn das Band 5 auf den Rädern 7 und 26, 26' in seiner Längsrichtung gefahren werden soll, müssen die Räder in der Fahrtrichtung stehen. Wenn das Band jedoch in einer Anordnung wie nach Fig. 10 und II z. B. um die Unterstützung 28 geschwenkt werden soll, müssen die Räder 26, 26' auf einem Kreisbogen um 28 laufen. Ebenso muß das Rad 7 auf einem Kreisbogen um die Achse des Rahmens 6 laufen, wenn das Band 5 für sich allein verschwenkt wird.
- 13ei den Verschwenkbewegungen müssen die Räder 7 und 26, 26' quer zur Längsachse des Bandes stehen.
- Es sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Räder je für sich in die eine und in die andere Stellung schwenkbar gelagert sind. Die Räder 26 und 26' können dann beispielsweise durch eine kreisbogenförmig um den Drehpunkt 28 verlaufende Schiene geführt sein. Bei anderen Ausführungsformen sind die Räder 26 und 26' derart gekuppelt, daß sie gemeinsam in eine Längs- und in eine Querstellung verschwenkt und gegebenenfalls in der einen und in der anderen Stellung gehalten werden können.
- Der Gelenkrahmen 6 kann, auch wenn er zum Auflegen auf einen festen Bock, z. B. I3 in Fig. 4 eingerichtet ist, so ausgebildet sein, daß er leicht mit einem Fahrgestell verbunden werden kann. Bei Anordnungen mit zwei gelenkig miteinander ver-I)undenen Bändern und einer Unterstützungsrolle am Ende, sowie zwei Unterstützungsrollen an der Verbindungsstelle, lassen sich die Förderbänder 3 und 5 derart untereinanderschwenken, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. Damit die Bänder in der gezeichneten Stellung bleiben, sind die an den Gestellen der Bänder angebrachten seitlichen Führungsschienen I8 durch leicht lösbare seitliche Laschen 32 miteinander verbunden, was sehr leicht zu bewerkstelligen ist, wenn, wie oben erläutert, die Schienen I8 mit einem System von Befestigungslöchern versehen sind. Die Bänder 3 und 5 bilden dann in diesem Zustand ein selbständiges Transportfahrzeug.
- PATENTANSPROCHE: 1. Anordnung von aneinander anschließenden, im wesentlichen waagerecht fördernden Fördermitteln, z. B. Förderbändern, Schüttelrutschen, Rinnen o. dgl., insbesondere für Hochbauzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das letzte (5) der aneinander anschließenden Fördermittel (3, 5) mit einer die Beweglichkeit gegenüber der Arbeitsfläche (I2) nicht hindernden Unterstützung (7) auf der Arbeitsfläche (I2) abgestützt ist.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwenkbar gelagertes Rad (7) als Endstütze vorgesehen ist.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Endstütze (7) wenigstens eine Zwischenstütze (23 bzw. 26, 26') angebracht ist, vorzugsweise an einer Stelle, wo zwei der aneinander anschließenden Fördermittel (3, 5) gelenkig miteinander verbunden sind.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Zwischenstütze (26, 26') fahrbar ist.5. Anordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstütze mittels zweier Räder (26, 26') fahrbar ausgebildet ist, die einzeln oder gemeinschaftlich in eine Stellung in Längsrichtung des Bandes und in eine Stellung quer zum Band schwenkbar und in diesen Stellungen gegebenenfalls feststellbar sind.6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit gelenkig aneinander anschließenden Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgebende Band (3) vor der in der Mitte des aufnehmenden Bandes (5) liegenden geometrischen Gelenkachse endet, derart, daß das Fördergut bei jeder Winkelstellung der Bänder (3, 5) zueinander etwa auf die Mitte des auf nehmenden Bandes (5) fällt.7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstelle zweier Fördermittel (3, 5) mit dem aufgebenden Teil (3) ein z. B. als Umlenkrohr ausgebildeter Fangtrichter (17, 27) verbunden ist, der das vom aufgebenden Teil (3) herabfallende Gut dem aufnehmenden Teil (5), vorteilhaft in der Förderrichtung zuleitet.8. Anordnung nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Anfangspunkt des aufgebenden Förderelements (3) auf dem Bauwerk (g) oder den zugehörigen Hilfskonstruktionen (I, 23, 28, 29), wie Schalung oder Gerüst, abgestützt ist.9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfangsabstützung aus einem Bock (28) besteht, der zugleich ein Zwischensilo (30) trägt, welches das auf das erste Fördermittel (3) aufzubringende Schüttgut aufnimmt, das dem Silo (30) gegebenenfalls durch einen Förderkübel oder ein Becherwerk oder durch ein vorgeschaltetes Förderband (3I) zugeführt wird.10. Anordnung, insbesondere nach An-Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung von Förderbändern (3, 5) mit seitlichen Schienen (I2), die als Führungs- oder Befestigungsschienen geeignet und/oder mit einem System von Befestigungslöchern versehen sind, die das Anbringen von Lager-, Stütz- und/oder Führungsvorrichtungen erleichtern.11. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis I0, mit mehreren gelenkig miteinander verbundenen Förderbändern (3, 5), dadurch geliemlzeicllllet, daß das aufnehmende Band (5) an der Gelenkstelle mit dem zugehörigen aufgebenden Band (3) in einem Rahmen (6) kippbar und verschiebbar geführt ist.12. Anordnung nach Anspruch 1 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) unterstützt und daß das aufgebende Band (3) mittels eines Drehkranzes (I5) auf dem Rahmen (6) zweckmäßig um 3600 schwenkbar gelagert ist.13. .\iiordiiuig nach Anspruch II, dadurch gekennzeiclli'et, daß das aufgebende Band (3) gehalten, z. B. aufgehängt, ist und an seinem Ende einen schwenkbar gelagerten Rahmen (6) trägt, in welchem das aufnehmende Band (5) kippbar und verschiebbar geführt ist.14. Anordnung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgebende Band (3) mit dem Hals eines an seinem Ende angebrachten Trichters (17, 27) im Kopf (41) des Rahmens (6) schwenkbar gelagert ist, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines zweckmäßig als wahlweise ein- und ausbaubarer Bauteil ausgebildeten Zwischenstücks, welches eine Schwenkbewegung um eine horizontale Achse ermöglicht, wobei die Anordnung vorteilhaft in verschiedenen einstellbaren Winkellagen feststellbar ist.15. Anordnung nach einem der Ansprüche II bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) mit einem Fahrgestell, z. B. mit zwei schwenkbaren Rädern (26, 26') nach Anspruch 5 ausgerüstet ist.I6. Anordnung nach einem der Ansprüche II bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (6) mit einem Drehkranz (I6) auf einer festen Stütze (13) gelagert ist.17. Anordnung nach einem der Ansprüche II bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß das aufnehmende Band (5) mit an seinem Gestell befestigten seitlichen Führungsschienen (I8) auf in dem Rahmen (6) gelagerte Rollen (I9) aufgelegt ist.18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekellnzeichnet, daß das aufnehmende Band (5) mit seitlichen Führungsschienen (I8) auf in dem Rahmen (6) gelagerten Rollen (I9) geführt ist. um derell l agerzapfell (34) Träger (35) von Gegenrollen (36) schwenkbar sind, die ein Abheben der Führungsschienen (18) von den ersten Rollen (I9) verhindern, wobei die Träger (35) der Gegenrollen (36) Ansätze (37) aufweisen, die sich längs der Führungsschienen (I8) erstrecken und auf diesen mit Hilfe von Schlitzen (25) geführt sind, mit denen auch Streben (39) verbunden sind, die sich an der Außenseite des Rahmens (6) auf den erwähnten Lagerzapfen (34) abstützen.Ig. Anordnung nach einem der Ansprüche II bis I8, gekennzeichnet durch eine für die Verbindung mit einem Fahrzeug geeignete Ausbildung des Rahmens (6).20. Anordnung zweier gelenkig miteinander verbundener Förderbänder nach Anspruch 5 und 10 und einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß durch Untereinanderschwenken der beiden Bänder (3, 5) nach Verbindung der seitlichen Schienen (I8) durch Abstandeisen (32) an dem dem Drehgelenk entgegengesetzten Ende ein dreirädriges Fahrzeug entsteht.2I. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 20, gekennzeichnet durch einen zweckmäßig am Ende des letzten Bandes (5) angebrachten Bedienungsring (I4) vorzugsweise mit elektrischer Druckknopfsteuerung, für die Bewegung aller Teile der Anlage.22. Anlage nach Anspruch I bis 2I, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des letzten Bandes des (5) ein zweckmäßig kardanisch aufE,ehängter Fang- und Schütt-Trichte^r (o) vorgesehen ist.23. Anlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (10) um eine waagerechte Achse schwingend, zweckmäßig mit einstellbarem Ausschlag antreibbar ist.24. Anlage nach Anspruch 2I bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsring (I4) gegebenenfalls mit elektrischen Schaltmitteln (Steuerdruckknöpfen) über oder an dem Schütt-Trichter (I0) angebracht ist.25. Förderband, insbesondere in Anlagen nach Anspruch 1 oder den folgenden, gekennzeichnet durch seine zugleich kippbare, längs verschiebbare und um eine Hochachse schwenkbare Anordnung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12872A DE815173C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung von Foerdermitteln, insbesondere fuer Hochbauzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12872A DE815173C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung von Foerdermitteln, insbesondere fuer Hochbauzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815173C true DE815173C (de) | 1951-10-01 |
Family
ID=7364312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP12872A Expired DE815173C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Anordnung von Foerdermitteln, insbesondere fuer Hochbauzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815173C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4972940A (en) * | 1989-09-11 | 1990-11-27 | Gleason Newton J | Confined area loadout conveyor system |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP12872A patent/DE815173C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4972940A (en) * | 1989-09-11 | 1990-11-27 | Gleason Newton J | Confined area loadout conveyor system |
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