DE815006C - Glaeserspuelvorrichtung - Google Patents

Glaeserspuelvorrichtung

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Publication number
DE815006C
DE815006C DEP32697D DEP0032697D DE815006C DE 815006 C DE815006 C DE 815006C DE P32697 D DEP32697 D DE P32697D DE P0032697 D DEP0032697 D DE P0032697D DE 815006 C DE815006 C DE 815006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washing device
brushes
glass washing
glass
hand
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Expired
Application number
DEP32697D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Heitmann
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Individual
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0065—Washing or rinsing machines for crockery or tableware specially adapted for drinking glasses
    • A47L15/0068—Washing or rinsing machines for crockery or tableware specially adapted for drinking glasses with brushes or similar scraping members

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Gläserspülvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Gläserspülvorrichtung, bei welcher die Bürsten durch ein Zahnradzahnbogengetriebe angetrieben werden.
  • Bei einer bekannten Gläserspülvorrichtung dieser Art wird eine horizontal gelagerte Innenbürste durch einen mit einem Zahnlogen versehenen Handhebel über ein mit diesem kämmendes und mit der Bürste verbundenes Zahnrad in Umlauf versetzt, und zwar beim Vorwärtsbub in der einen und beim durch eine lZückholfeder unterstützten Rückwärtsliul> in der anderen Drehrichtung.
  • Diese bekannte Gliiserspülvorrichtung hat insofern ihre :0iingel, als bei ihr nur eine Innenbürste vorhanden ist, das Glas also außen nicht gebürstet wird; des weiteren werden bei dieser Spülvorrichtung leide hliitide des Spülers beim Spülen eines Glases beansprucht. Dabei muß die eine Hand das Glas außen festhalten, was für ein tadelloses Reinigen des Glases nicht von Vorteil ist.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel der bekannten Gläserspülvorrichtung zu beseitigen und eine im Aufbau und in der Bedienung einfache Gläserspülvorrichtung mit zuverlässiger Reinigungs-und Spülwirkung zu schaffen.
  • Hierzu wird eine Gläserspülvorrichtung mit Antrieb der Bürsten durch ein Zahnradzahnbogengetriebe vorgeschlagen, die sich der Erfindung gemäß dadurch kennzeichnet, daß die Innen- und Außenbürsten um einen festen Punkt schwingbar gegen die Horizontale angeordnet sind und sie gleichzeitig eine Drehung bei dem Hinundherschwingen erfahren. Die Erfindung kennzeichnet sich weiterhin durch ein Rückholorgan, welches die Bürsten selbsttätig in ihre Grundstellung zurückführt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich durch ein auf einer Grundplatte schwingbar gegen die Horizontale befestigtes Lager für die Welle eines Trägers für eine wellengleichachsige Innenbürste und mehrere Außenbürsten und ein an der Welle befestigtes in einen Zahnbogen eingreifendes Zahnrad und Rückholfedern, die einerseits am Lager und andererseits an einem festen Punkt der Vorrichtung befestigt sind, und einen am Lager befestigten Antriebshandhebel.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Gläserspülvorrichtung mit Handantrieb in Seitenansicht, in einem Spülbehälter stehend.
  • Fig. 2 ist eine Vorderansicht und Fig.3 eine Draufsicht auf die Lagerung der Bürsten und deren Antriebsvorrichtung.
  • Eine Grundplatte i hat einen Bock 2 mit Befestigungsbacken 3 an seiner Rückwand 4. An dem Bock ist bei 5 ein Lager 6 in Form eines Bügels gegen die Horizontale schwingbar angebracht (siehe die strichpunktiert dargestellte Lage der Vorrichtung in Fig. i). Parallel zum waagerechten Teil 7 des bügelartigen Lagers 6 ist eine Wand 8 angeordnet. Diese beiden Teile 7, 8 bilden das eigentliche Lager für eine Welle 9, auf der ein zwischen den Teilen 7 und 8 liegendes Zahnrad io befestigt ist. Auf der Welle ist ein Träger i i für eine mit dieser gleichachsige Innenbürste 12 und zwei Außenbürsten 13 mit Federlagerung 14 angeordnet, so daß diese Bürsten Hindernissen, z. B. beim Spülen von Henkelgläsern, ausweichen können.
  • Auf der Grundplatte i einerseits und an der Rückwand 4 des Lagerbocks 2 andererseits ist ein Zahnbogen 15, dessen Mittelpunkt der Drehpunkt 5 des Lagers 6 ist, vorgesehen. Das Zahnrad io kämmt mit dem Zahnbogen 15.
  • Rückholfedern 16, die einerseits am Lager 6 und andererseits an den Befestigungsbacken 3 der Rückwand 4 des Lagerbocks 2 befestigt sind, spannen sich beim Niederschwingen der Vorrichtung (siehe strichpunktierte Einflußlinie der Fig. i) und ziehen die Vorrichtung selbsttätig in ihre Grundstellung zurück.
  • 17 ist ein am Lager 6 befestigter Handhebel; er dient zur Betätigung der Vorrichtung und ist gleichzeitig so ausgebildet und gegenüber der Innenbürste so angeordnet, daß die bedienende Hand mit dem Handballen den Hebel abwärts drückt, während die Finger dieser Hand das über die Innenbürste gestülpte Glas während des Spülens halten.
  • An der Unterseite hat die Grundplatte i Saugfüße 18, mit denen die Spülvorrichtung auf dem Boden i9 eines Spülgefäßes 20 befestigt wird.
  • Die beschriebene Ausführungsform eignet sich, somit zum Gebrauch in beliebigen Spülbehältern. Die Vorrichtung kann auch auf andere Weise mit dem Spülgefäß abnehmbar oder fest verbunden werden. Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Nachdem die Spülvorrichtung mit ihren Saugfüßen 18 auf dem Boden i9 des gefüllten oder noch nicht gefüllten Spülbehälters 2o durch Anpressen befestigt ist, ist die Spülmaschine in ihrer in Fig. i in ausgezogenen Linien dargestellten Grundstellung gebrauchsfertig. Das zu reinigende Glas 21 wird über die Innenbürste 12 gestülpt. Dann wird der Ballen der bedienenden Hand auf den Knopf 22 des Hebels 17 und die Mittelfinger werden leicht auf den Boden des Glases gelegt und der Hebel gedrückt. Dabei bewegt sich die Vorrichtung in die in strichpunktierter Linie gezeigte Lage; beim Nachlassen des Druckes ziehen die Federn 16 die Vorrichtung in ihre Grundstellung zurück. Beim Hinundherschwingen der Vorrichtung in dieser Weise drehen sich die Bürsten, hervorgerufen durch das Abrollen des Zahnrades io auf dem Zahnbogen 15, gleichzeitig um die Achse der Welle g, so daß das Glas innenund außen gereinigt und gleichzeitig geschwenkt wird.
  • Die federnde Lagerung der Außenbürsten 13 ermöglicht auch das Spülen von Henkelgläsern mit dieser Vorrichtung, weil die Bürsten beim Umlaufen dem Henkel ausweichen.
  • Die Bürsten sind natürlich auswechselbar, so daß sich alle möglichen Gläserformen und -größen mit der vorgeschlagenen Vorrichtung reinigen lassen.
  • Die Vorteile der vorgeschlagenen Gläserspülvorrichtung ergeben sich aus der vorstehenden Beschreibung ihrer Wirkungsweise: Bedienung der Spülmaschine mit nur einer Hand, die andere ist frei; gleichzeitiges Innen- und Außenreinigen und Schwenken des zu reinigenden Glases; leichter Ein-und Ausbau in beliebige Spülgefiiße; einfacher Aufbau der Vorrichtung u. a. m.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gläserspülvorrichtung mit Antrieb der Bürsten durch ein Zahnradzahnbogengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen- und Außenbürsten um einen festen Punkt schwingbar gegen die Horizontale angeordnet sind und sie gleichzeitig eine Drehbewegung bei dem Hinundherschwingen erfahren.
  2. 2. Gläserspülvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Rückholorgan, welches die Bürsten selbsttätig in ihre Grundstellung zurückführt.
  3. 3. Gläserspülvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein auf einer Grundplatte (i) schwingbar gegen die Horizontale befestigtes Lager (6) für die Welle (9) eines Trägers (ii) für eine wellengleichachsige Innenbürste (12) und mehrere Außenbürsten (13) und ein an der Welle befestigtes, in einen Zahnbogen (15) eingreifendes Zahnrad (io) und Rückholfedern (16), die einerseits am Lager (6) und andererseits an einem festen Punkt der Vorrichtung befestigt sind, und einen am Lager (6) befestigten Antriebshandhebel (17).
  4. 4. Gläserspülvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshandhebel (17) so gegenüber der Innenbürste angeordnet ist, daß die bedienende Hand gleichzeitig das Tiber die Innenbürste gestülpte Glas halten kann.
  5. 5. Gläserspülvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbürsten federnd gelagert sind.
  6. 6. Gläserspülvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte der Vorrichtung mit Saugfüßen (i8) versehen ist.
DEP32697D 1949-01-29 1949-01-29 Glaeserspuelvorrichtung Expired DE815006C (de)

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