DE814899C - Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl.Info
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
- Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ablegen von Akten in Enorm von Schnellheftern oder aiideren Nlapl)en, ferner von sonstigen flachen, in einer Registratur aufzubewahrenden Gegenständen, wie Zeichnungen, Schallplatten, Karten o. dgl., mittels welcher jede Registratur ohne weiteres in eine Sichtregistratur vernvandelt werden kann und zwar sowohl mit horizontaler wie mit vertikaler Lage der la)l)en, wol)ei letztere auch nach Art einer Kartei abgelegt werden können.
- Erfindungsgemäß wird die Einrichtung durch eine beliebige Zahl einzelner kassettenartiger Rahmen geliildet die je zur Aufnahme einer Mappe o. dgl. dienen und im wesentlichen aus einer Grundplatte mit senkrecht zu ihr aufgestellter Rückwand und seitlichen Führungen l)estehen, durch welche der aufzubewahrende Gegenstand von drei Seiten umschlossen wird, so daß er nur nach vorn herausgezogen werden kann. Die Höhe der Rück- und Seitenwände kann je nach der Stärke der einzulegenden Akten usw. verschieden groß gewählt werden; die einzelnen Rahmen werden entweder übereinandergelegt oder neheneinandergestellt und dienen je zur Aufnahme eines Aktenstückes. Sie bilden dadurch einzelne, voneinander getrennte Züge, aus welchen das eingelegte Schriftgut bequem herausgenommen und in welche es ebenso bequem wieder eingeschohen werden kann. Durch Anbringung von Suchmerkmalen, beispielsweise Aufschriften, Bezugshuchstäben oder Ziffern u. dgl., an geeigneter Stelle des Rahmens, vorzugsweise in mit Fenstern versehenen Schlitzen des vorderen Randes, kann das rasche Auffinden und Ablegen jeder Mappe bei beliebiger Lage der Kassette von oben und unten oder auch von beiden Seiten sichergestellt werden.
- Bei karteimäßiger Aufstellung empfiehlt es sich, die eine Kante der Kassette abzurunden, so daß die Kassetten hintereinander in jedem geeigneten Karteikasten, Schubfach o. dgl. aufgestellt und um ihre Aufstellkante geschwenkt werden können.
- Ein wesentlicher Vorteil der neuen Registratureinrichtung besteht u. a. auch darin, daß die Kassetten selbst an ihrem Ort verbleiben können, der Platz für das Wiederablegen des herausgenommenen Schriftgutes stets frei gehalten wird. Dadurch ist das Einordnen außerordentlich erleichtert. Dabei kann ohne Schwierigkeiten jederzeit eine neue Kassette zwischengelegt werden, indem die darüber befindlichen Kassetten etwas angehoben werden.
- Durch ausgestanzte Lappen längs der seitlichen Führungen und der Rückwand der Kassette kann dafür gesorgt werden, daß die aufeinandergeschichteten Kassetten sich gegenseitig nicht verschieben können. Die Kassetten können beispielsweise aus vernickeltem Stahlblech oder aus dünnen Kunststofftafeln zusammengesetzt sein, die beispielsweise durch Punktschweißung miteinander verbunden sind. Sie können auch aus Leichtmetall im Spritzverfahren hergestellt werden. Ihre Gestaltung im einzelnen ist nachstehend an Hand der Zeichnung noch etwas näher beschrieben, in welcher Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Kassette, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A, Fig. 3 in größerem Maßstab einen Teilschnitt nach der Linie B-B und Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie C-C in Fig. I zeigt.
- Die Kassette besteht im wesentlichen aus der vorderen Randleiste I, zwei seitlichen U-Schienen 2 und einer hinteren Winkelschiene3. Diese vier Teile sind an den Eckpunkten, beispielsweise durch Punktschweißung, miteinander verbunden Zur Versteifung des Rahmens und zur besseren Abstützung des eingelegten Schriftgutes o. dgl. dient eine mittlere Leiste 4, die in gleicher Weise mit der vorderen und hinteren Randleiste verbunden ist. Die U-Schienen 2, deren unterer Flansch zweckmäßig etwas breiter gewählt wird als der obere Flansch, führen das eingelegte Schriftgut seitlich; der senkrechte Flansch der Winkelschiene 3 begrenzt das Einschieben nach hinten. Durch die Verwendung von U-Schienen wird der ganze Rahmen sehr wirkungsvoll versteift.
- Die vordere Leiste I ist längs der vorderen Kante umgebogen und liegt dadurch doppelt. Dadurch werden zwischen den beiden Teilen Schlitze gebildet, in welche Suchmerkmale, beispielsweise Zettel mit Firmen- oder Sachangaben, oder Nummern usw. leicht auswechselbar eingelegt werden können.
- Durch Fenster 5, die zweckmäßig auf beiden Seiten der Leisten I angebracht sind, können diese Aktenhinweise bequem abgelesen werden, und zwar je nach Lage der Registratur von oben und von unten oder auch bei senkrechter Aufstellung von beiden Seiten.
- Zur leichteren Handhabung beim Ablegen von Schallplatten oder ähnlichen Gegenständen kann in der vorderen Leiste auch noch ein Greifloch 6 ausgespart werden. Ferner empfiehlt es sich, im hinteren Teil der mittleren Leiste 4 einige Schlitze 7 vorzusehen, welche zum Einstecken von Anschlägen dienen können, durch welche gegebenenfalls das Einschieben der abzulegenden Mappen u. dgl. begrenzt wird.
- Eine gegenseitige Verschiebung der übereinandergestapelten Kassetten kann durch Lappen 8 verhindert werden, die aus den seitlichen Führungsschienen herausgeschnitten und nach unten umgebogen sind. Ferner kann auch aus dem waagerechten Flansch der Winkelschiene 3 in deren Mitte ein Lappen g ausgeschnitten und nach unten gebogen werden, der in einen zwischen dem aufgebogenen hinteren Randteil IO der Mittelleiste und dem senkrechten Flansch des Winkelbleches 3 gebildeten Schlitz hineingesteckt wird und dadurch eine gegenseitige Bewegung der aufeinanderliegenden Kassetten nach vorn oder hinten verhindert.
- PATENTANSPROCHE: I. Einrichtung zum Ablegen von Akten, beispielsweise Schnellheftern und ähnlichen Mappen, von Zeichnungen, Schallplatten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie einzelne Kassetten aufweist, die je zur Aufnahme einer Mappe o. dgl. dienen und aus Rahmen mit senkrecht zu ihrer Grundfläche aufgestellter Rückwand (3) und seitlichen Führungen (2) bestehen, deren Höhe der Stärke des abzulegenden Schriftgutes u. dgl. angepaßt ist.
Claims (1)
- 2. Registraturkassette nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte des Rahmens durchbrochen ist.3. Registraturkassette nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte durch eine durchlaufende mittlere Leiste (4) versteift ist.4. Registraturkassette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren uTeil der Querleiste (4) Schlitze (7) zum Einstecken eines Anschlages vorgesehen sind.5. Registraturkassette nach den Ansprüchen.t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette aus Blech oder Kunststoff gefertigt ist.6. Registraturkassette nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette im Spritzverfahren aus Leichtmetall hergestellt ist.7. Registraturkassette nach den Ansprüchen r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungen durch U-Schienen (2) und die Rückwand durch eine Winkelschiene (3) gebildet werden.8. Registraturkassette nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Stegen der seitlichen U-Schienen (2) Lappen (8) nach unten herausgebogen sind, welche die Seitenwand der darunterliegenden Kassetten übergreifen und dadurch eine gegenseitige Verschiebung verhindern.(). Registraturkassette nach den Ansprüchen I his 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Querleiste (4) hinten winkelförmig nach oben algelogen und aus dem unter ihr liegenden Teil des waagerechten Schenkels der Winkelschiene (2) ein Lappen (9) herausgebogen ist, der senkrecht nach unten gerichtet ist und in den Zwischenraum zwischen der Rückenleiste (3) und dem aufgebogenen Teil (to) der Querleiste der darunterliegenden Kassette eingesteckt werden kann.I0. Registraturkassette nach den Ansprüchen I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Randteil (I) der Platte umgebogen ist und Schlitze und Fenster (5) zur Anbringung von Suchmerkmalen, beispielsweise Beschriftungen usw., aufweist.II. Registraturkassette nach den Ansprüchen I bis Io, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorderen Randleiste (I) ein Greifloch (6) angebracht ist, beispielsweise für die. Ablage von Schallplatten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST980A DE814899C (de) | 1950-04-27 | 1950-04-27 | Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST980A DE814899C (de) | 1950-04-27 | 1950-04-27 | Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl. |
Publications (1)
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| DE814899C true DE814899C (de) | 1951-09-27 |
Family
ID=7452307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST980A Expired DE814899C (de) | 1950-04-27 | 1950-04-27 | Einrichtung zum Ablegen von Akten u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814899C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931462C (de) * | 1952-06-28 | 1955-08-08 | Wilhelm Willig Fa | Briefsammler in Kastenform |
-
1950
- 1950-04-27 DE DEST980A patent/DE814899C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931462C (de) * | 1952-06-28 | 1955-08-08 | Wilhelm Willig Fa | Briefsammler in Kastenform |
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