DE812757C - Handwagendeichsel - Google Patents

Handwagendeichsel

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Publication number
DE812757C
DE812757C DEG299A DEG0000299A DE812757C DE 812757 C DE812757 C DE 812757C DE G299 A DEG299 A DE G299A DE G0000299 A DEG0000299 A DE G0000299A DE 812757 C DE812757 C DE 812757C
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Germany
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drawbar
brake
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hand truck
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DEG299A
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Paul Gaab
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/06Hand moving equipment, e.g. handle bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die meisten der mit einer beweglich oder fest angeordneten Deichsel ausgerüsteten Wagen sind ohne Bremse wohl deshalb ausgeführt, weil die gleichzeitige Bedienung von Deichsel und Bremse bei von einer Person gezogenen oder gelenkten Wagen unmöglich ist.
  • Da insbesondere bei kleineren Wagen der Einmannbetrieb die Regel ist, bedeutet diese Tatsache für das Fahren mit solchen Wagen einen großen Nachteil, da bei Talfahrten insbesondere mit großen Lasten der Wagen nur unter großen Anstrengungen im Schrittempo gehalten werden kann. Ist eine verkehrsübliche Bremse mit Handkurbel oder Handrad jedoch angebracht, so muß zu ihrer Betätigung die Lenkung des Wagens für die Dauer des Bremsens unterbleiben. Von der Unbequemlichkeit für den Lenker des Wagens abgesehen, bedeutet das Fahren mit solchen Fahrzeugen eine erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs.
  • Erfindungsgemäß wird nun die Deichsel als Steuerorgan der Wagenbremse ausgebildet.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß am rückwärtigen Ende der Deichsel ein Ansatzstück angeordnet ist, an dem das die Bremse betätigende Verbindungsstück, Seil bzw. Stange befestigt ist. Die Deichsel kann aber, speziell bei Neukonstruktionen, gleich ursprünglich am rückwärtigen Ende eine entsprechend gebogene Form aufweisen.
  • Durch diese Ausführung werden infolge der an der Deichsel sich auswirkenden Hebelübertragung schon bei geringem Energieaufwand durch Ruf-oder Abwärtsbewegung der Deichsel große Kräfte auf die Bremsbacken ausgeübt.
  • Die Kraftübertragung auf das die Bremse betätigende Verbindungsstück kann außer durch Drehung um die vorgegebene Drehachse der Deichsel auch durchDrehung derDeichsel um ihreLängsachse erfolgen.
  • Wie schon erwähnt, ist das Verbindungsstück einerseits an dem am rückwärtigen Ende der Deichsel befindlichen Ansatz- bzw. Bogenstück, andererseits an der Bremse befestigt.
  • Diese besteht nicht, wie es die Norm ist, aus einem zusammenhängenden Stück mit zwei Bremsbacken, sondern zerfällt in zwei je eine Bremsbacke tragende Hälften (Bremshebel). Diese wirken als zweiarmiger Hebel, wodurch die aufgewendete Kraft nochmals um ein Vielfaches übersetzt wird.
  • In den Abbildungen ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist a die Deichsel, b das mit ihr fest verbundene, gebogene Ansatzstück, b' der nach hinten verlängerte, abgebogene Teil der Deichsel (Bogenstück), c das Seil (Verbindungsstück), d und d' die Bremshebel sowie e und e' die Bremsbacken.
  • Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, hat diese Ausführung den großen Vorzug, daß ein solcher Ein-Mann-gelenkter-Wagen, ohne die Steuerung im geringsten zu beeinträchtigen, mühelos bei jeder Neigung leicht und rasch abgebremst werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUGHE: i. Handwagendeichsel, dadurch gekennzeichnet, daß sie (a) mit Hilfe eines an ihrem rückwärtigen Ende angebrachten Ansatzes (b) als Steuerorgan für die Wagenbremse (d, e) wirkt.
  2. 2. Deichsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie (a) eine an ihrem hinteren Ende nach unten gebogene Form (Bogenstück) (b') aufweist.
  3. 3. Deichsel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das gekrümmte Ansatz-bzw. Bogenstück (b, b') eine das Bremsseil (c) aufnehmende Führungsnut eingefräst ist.
  4. 4. Deichsel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Ansatz- bzw. Bogenstücks (b, b') das eine Ende des die Bremse betätigenden Verbindungsstücks, Seil bzw. Stange, angebracht ist.
DEG299A 1949-11-03 1949-11-03 Handwagendeichsel Expired DE812757C (de)

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DE812757C true DE812757C (de) 1951-09-03

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