DE811339C - Verschluss an Rohrverbindungsschellen fuer pneumatische Foerderanlagen - Google Patents

Verschluss an Rohrverbindungsschellen fuer pneumatische Foerderanlagen

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DE811339C
DE811339C DEE395A DEE0000395A DE811339C DE 811339 C DE811339 C DE 811339C DE E395 A DEE395 A DE E395A DE E0000395 A DEE0000395 A DE E0000395A DE 811339 C DE811339 C DE 811339C
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closure
eccentric
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conveyor systems
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DEE395A
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Engelbrecht & Lemmerbrock
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Engelbrecht & Lemmerbrock
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/04Flanged joints the flanges being connected by members tensioned in the radial plane
    • F16L23/06Flanged joints the flanges being connected by members tensioned in the radial plane connected by toggle-action levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Verschluß an Rohrverbindungsschellen für pneumatische Förderanlagen Für pneumatische Förderanlagen werden meistens Gebläse mit kreisförmig gehaltenen Blechrohrleitungen benutzt, die sich aus Rohrschüssen, 130gen usw. zusammensetzen, die möglichst luftdicht aneinanderzureihen sind, da sonst Druckverluste entstehen, welche Leistungsminderung zur Folge haben. Allerdings kommt es darauf allein nicht an, da besonders bei transportablen Gebläseanlagen die Rohrleitungsmontage und Demontage relativ leicht durchführbar sein müssen und daß, wenn die in der Regel zweiteilig gehaltene Schelle um zu verbindende Rohrleitungsteile gespannt wird, die dabei entstehende Zugspannung möglichst innerhalb des Rohrschellenprofils, also nahe der Rohrperipherie an der Stoßstelle auftritt. Die Rohrschelle kneift dann an dieser Stelle weniger in das Rohr ein und dichtet mithin besser ab.
  • Die bisher bekannten Rohrverbindungsschellen haben entweder Exzenter- oder Schraubverschlüsse. Es sind allerdings auch schon Verschlüsse bekanntgeworden, in denen die beiden Verschluß arten kombiniert sind, wobei Exzenterhebel und Schraubenmutter getrennte Teile sind. In Wirklichkeit läßt sich solch ein Verschluß allerdings nur als ein Exzenterverschluß werten, da der Schraubteil mehr der einmaligen Einstellung der Schelle auf die betreffende Rohrweite dient. Nachteilig bei diesen Verschlüssen ebenso wie bei den reinen Schraubverschlüssen ist die Tatsache, daß ihre Muttern leicht verlorengehen können und daß die Zugspannung außerhalb des Profils der Rohrverbindungsschelle an der Stoßstelle, also weit außerhalb der Rohrperipherie auftritt und daß bei den Exzenterverschlüssen eine praktisch noch unzureichende Spannlänge erzielt wird.
  • Auf diesem Arbeitsgebiet bringt die Erfindung einen wesentlichen Fortschritt. Sie besteht darin, daß der Schwenkbügel des Exzenterhebels drehbar und längs verschiebbar gelagert ist, so daß dieser hinter den auf der betreffenden Verbindungsschelle angebrachten Haken greifende Bügel sowohl geschwenkt werden kann (Exzenterverschluß), als auch gegen den Haken geradlinig angepreßt werden kann (Schraubverschluß).
  • In dem neuen Verschluß ist erstmalig ein Exzenterverschluß mit einem Schraubverschluß kombiniert, wobei 'kein Teil des Schraubverschlusses verlorengehen kann, während andererseits die Zugspannung an der Stoßstelle nahe, ja sozusagen innerhalb des Rohrschellenprofils auftritt. Weiterhin ist in dem neuen Verschluß eine große Spannweite erzielt und damit eine große Anzugsmöglichkeit, während durch den Schraubverschluß eine vollkommen sichere und feste Verbindung gegeben ist, wobei zum Anziehen des Schraubverschlusses weder ein Werkzeug noch eine besondere Mutter erforderlich ist, die verlorengehen könnte. Endlich zeichnet sich der neue Verschluß durch einfache Konstruktion und lange Lebensdauer bei einfacher Bedienbarkeit und sicherer Funktion aus.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I den neuen Verschluß in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 in der Draufsicht.
  • Der neue Verschluß ist eine Kombination eines Exzenterverschlusses mit einem Schraubverschluß.
  • Er ist mit dem Gelenkteil I an dem auf dem einen Rohrschellenende 2 befestigten Achszapfen 3 drehbar aufgehängt. Das Gelenkteil 1 hat noch den Vorteil, daß es mit dem Verbindungsflansch 4 die Stoßfuge 5 überdeckt. An dem Gelenkteil I ist auf der anderen Seite der Schließbügel 6 angelenkt, der hinter den auf dem anderen Rohrschellenende 7 angebrachten Haken 8 greift und damit den Verschluß herstellt. Dieser Schwenk- oder Schließbügel 6 ist an zwei Schenkeln g befestigt, die um die Gelenkbolzen oder Nieten 10 drehbar angeordnet sind. Die beiden Schenkel 9 sind oben durch eine Traverse II verbunden, an der der Schraubenschaft 12 befestigt ist, der mittels des Schraubengewindes 13 längs verschiebbar in dem Exzenter- oder Schwenkhebel 14 gelagert ist. Um diese Längsverschiebung ausführen zu können, sind die Hebel 9 mittels je eines Langloches Ig auf den Gelenkbolzen 10 gelagert. Der Exzenterhebel 14 ist weiterhin am unteren Ende mit einem Bund i6 versehen, hinter den das Kupplungselement I7 mit einem Rings8 greift, der gleichzeitig als Führung dient.
  • Die Wirkungsweise und Handhabung des neuen Verschlusses ist sehr einfach. Nachdem der Exzenterhebel I4 mit seinem Bügel 6 hinter den an dem anderen Rohrschellenende 7 angebrachten Haken 8 gelegt ist, schwenkt man den Exzenterhebel 14 herum, so daß der Spannweg etwa gleich dem doppelten Abstand des Bügels 6 an den Langlöchern 15 ist, also ein sehr beträchtlicher Spannweg. Bei diesem Schwenken des Exzenterhebels greift der Ring I8 des Kupplungselementes I7 hinter den Bund6, so daß durch dieses Element die Kraft auf das Gelenkteil 1 übertragen wird.
  • Um die Entspannung nach dem Passieren des toten Punktes auszugleichen und um den Verschluß fest anziehen zu können, dreht man den Schwenkhebel J4, worauf infolge der Schraubverbindung 13 zwischen Bügel 6 und Schwenkhebel 14 eine Verschiebung des Bügels in den Langlöchern 15 erfolgt, mithin der Bügel 6 gegen den Haken 8 angepreßt wird, bis ein absolut fester Verschluß erzielt ist. Dazu sind weder Werkzeuge erforderlich noch eine Mutter, die verlorengehen könnte.

Claims (4)

  1. PATEN TAN SPRÜCHE: I. Verschluß an Rohrverbindungsschellen für pneumatische Förderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließbügel (6) des Exzenterverschlusses schwenkbar und längs verschiebbar an dem Gelenkstück (I) gelagert ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverschiebung des Bügels (6) mittels in seinen Schenkeln (g) angebrachten Langlöchern (15) für die Gelenkbolzen (10) und die Schraubverbindung (I3) zwischen dem an der Traverse (11) angebrachten Schaft (I2) und dem Exzenterhebel (14) erfolgt.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Rohrschellenende (2) angelenkte Gelenkteil (1) mit einem die Stoßfuge (5) überdeckenden Verbindungsflansch (4) versehen ist.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß am Exzenterhebel (14) ein Bund (I6) angebracht ist, hinter den das an den Gelenkbolzen (10) gleichfalls angelenkte Kupplungselement (I7) beim Schwenken des Exzenterhebels greift.
DEE395A 1949-12-13 1949-12-13 Verschluss an Rohrverbindungsschellen fuer pneumatische Foerderanlagen Expired DE811339C (de)

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