DE810840C - Klingel fuer Fahrraeder o. dgl. - Google Patents
Klingel fuer Fahrraeder o. dgl.Info
- Publication number
- DE810840C DE810840C DEP30488A DEP0030488A DE810840C DE 810840 C DE810840 C DE 810840C DE P30488 A DEP30488 A DE P30488A DE P0030488 A DEP0030488 A DE P0030488A DE 810840 C DE810840 C DE 810840C
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- DE
- Germany
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- bell
- clapper
- spring
- handle lever
- bicycles
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- Expired
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/07—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals
- G10K1/072—Operating or striking mechanisms therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J3/00—Acoustic signal devices; Arrangement of such devices on cycles
- B62J3/02—Mechanical devices
- B62J3/04—Mechanical devices activated by the rider, e.g. bells or horns
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Klingel für Fahrräder o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Klingel für Fahrräder o. dgl., die sich durch eine neue, in der Massenherstellung besonders einfache und billige Ausführung der für das Anschlagen der Glocke zusammenwirkenden Teile auszeichnet.
- Die Klingel nach der Erfindung ist in der üblichen Weise mit einem quer zur Glockenachse liegenden Klöppel versehen, der durch einen unter der Glocke hervorstehenden Griffhebel betätigt wird. Erfindungsgemäß besteht der Klöppel aus einem abgefederten einarmigen Hebel, der beim Überschreiten seiner Mittellage selbsttätig nach beiden Seiten in die Anschlagstellung schnappt. Vorzugsweise ist der Griffhebel so lang bemessen, daß er mit seinem inneren Ende den Klöppel in der Nähe der Klöppel-Lagerstelle untergreift und die Abfederung des Klöppels durch eine Zugfeder vermittelt, die däs freie Ende des Klöppels mit dem freien Ende des Griffhebels verbindet. Um das freie Schwingen der Glocke nach dem Anschlagen zu sichern, kann der die Glocke tragende Gehäuseteil mit Anschlägen versehen sein, die im Bewegungsbereich der Klöppelfeder liegen und dafür sorgen, daB die Feder den Klöppel nach denn Anschlagen vom Glockenrand wieder zurückzieht.
- Die Erfindung macht die sonst üblichen Zahngetriebe, bestehend aus Zahnsegment und Zahnrädern, die häufig zu Verklemmungen neigen, ebenso wie auch den sonst üblichen Anschlagstift am Rande der Glocke entbehrlich. Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung einer Fahrradklingd nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i die Ansicht der Klingel im Grundriß bei abgenommener Glocke und ohne den sie haltenden Bügel des Gehäuses, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Klingel einschließlich Glocke und Fig. 3 den Grundriß der Klingel samt Glocke. An der Gehäuseplatte i ist ein Griffhebel'2 gelagert, der in üblicher Weise mit einem als Griff ausgebildeten Ende aus dem Gehäuse hervorsteht. Der Griffhebel 2 ist inmitten der Grundplatte an einem Nietstift schwenkbar gelagert, der zugleich auch die Gehäuseplatte mit der darunter befindlichen Befestigungsschelle des Gehäuses verbindet. Die Schwenkbewegung des Griffhebels 2 ist durch zwei Anschläge begrenzt, die zweckmäßig durch die seitlichen Begrenzungen eines Schlitzes 3 am Rande des Glockengehäuses gebildet sind. An der Gehäuseplatte i ist weiterhin ein einarmiger Hebel 4 gelagert, der den Klöppel bildet und einen Anschlagkopf 6 trägt.
- Der Griffhebel 2 ist über seine Lagerstelle hinaus verlängert. Das aufwärts gebogene Ende 211 des Griffhebels ist mit dem abwärts gebogenen Ende 4" des Klöppels durch eine Zugfeder 5 verbunden. Dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, daß die beiden Teile nach dem Ausschwenken des Griffhebels 2 in eine seiner Anschlagstellungen unter Einwirkung der Feder 5 stets in eine Ausgleichlage kommen, in der die Befestigungsstellen 20 und 4° der Feder an den beiden Hebeln und die Drehachse des Klöppels in einer Linie liegen. In dieser Stellung liegt der Kopf 6 des Klöppels in geringem Abstand vom Rande der Glocke. Wird der Griffhebel dann betätigt, so kommen die beiden Hebel zunächst in eine Mittelstellung, in der sie sich überdecken und in der die Feder mit ihren Befestigungsstellen 2a, 4a und mit den Anlenkungsstellerl beider Hebel auf einer Linie liegt. Bei dem Verbringen in diese Lage wird die Feder 5 zusätzlich etwas gespannt. Sobald der Griffhebel 2 nun diese Mittellage überschreitet, schnappt der Klöppel unter Wirkung der Federspannung nach der anderen Seite und schlägt dabei gegen die Glocke. Dieses Überschnappen des Klöppels erfolgt bei der Bewegung des Griffhebels nach beiden Drehrichtungen. Der Griffhebel 2 ist zweckmäßig mit einer Rückführfeder 8 versehen, die ihn nach der Betätigung stets selbsttätig in seine Ausgangslage zurückführt. Dies hat zur Folge, daß der Klöppel bei jeder Betätigung des Griffhebels doppelt anschlägt, nämlich das eine Mal während des Hinganges des Griffhebels, das andere Mal während seiner Zurückführung. Dabei bewegt sich der Klöppel stets im Gegensinn zur Drehbewegung des Griffhe#bels. .
- Die Grundplatte i kann mit Anschlägen 9 ausgestattet sein, die an solchen Stellen im Bewegungsbereich der Feder 5 liegen, daß der Klöppel beim Anschlagen der Feder noch einen geringen Ausschlag macht und gegen die Glocke schlägt, dann aber von der Feder wieder zurückgezogen wird, so daß die Glocke nach dem Anschlagen von dem Klöppel freikommt und ausschwingen kann. Die Grundplatte kann weiterhin mit einem gegen die Feder vorspringenden Ansatz, z. B. einem Rundkopf o. dgl., versehen sein, der die Feder vor dem Umlegen des Klöppels etwas zurückhält, um dadurch das Überschnappen nach der anderen Seite zu verstärken.
- Eine solche Klingel setzt sich aus wenigen Getriebeteilen zusammen, die in der Herstellung einfach sind, leicht zusammengebaut werden können und eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit aufweisen, da sie keiner Getriebeabnutzung unterliegen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Klingel für Fahrräder o. dgl.; mit quer zur Glockenachse liegendem Klöppel und unter der Glocke hervorstehendem Griffhebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Klöppel (4, 6) aus einem abgefederten, einarmigen Hebel besteht, der bei Überschreiten seiner Mittellage selbsttätig nach der einen oder anderen Seite in die Anschlagstellung schnappt.
- 2. Klingel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffhebel (2) mit seinem inneren Ende (2a) den Klöppel . (4) nahe der Klöppellagerstelle untergreift undbeide (2und4) durch eine Zugfeder (5) verbunden sind.
- 3. Klingel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den Klöppel vom Glockenrand zurückdrängende, mit der Zugfeder (5) zusammenwirkende Gehäuseanschläge (9).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB810840X | 1946-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810840C true DE810840C (de) | 1951-08-13 |
Family
ID=10520452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP30488A Expired DE810840C (de) | 1946-01-24 | 1949-01-01 | Klingel fuer Fahrraeder o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810840C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3200493A1 (de) * | 1981-07-23 | 1983-02-10 | Valentino 35010 Campo San Martino Padova Guidolin | "handbetaetigte glocke, insbesondere fuer ein fahrrad" |
-
1949
- 1949-01-01 DE DEP30488A patent/DE810840C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3200493A1 (de) * | 1981-07-23 | 1983-02-10 | Valentino 35010 Campo San Martino Padova Guidolin | "handbetaetigte glocke, insbesondere fuer ein fahrrad" |
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