DE810798C - Schornsteinaufsatz mit Druckwindduesen - Google Patents

Schornsteinaufsatz mit Druckwindduesen

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DE810798C
DE810798C DEP53996A DEP0053996A DE810798C DE 810798 C DE810798 C DE 810798C DE P53996 A DEP53996 A DE P53996A DE P0053996 A DEP0053996 A DE P0053996A DE 810798 C DE810798 C DE 810798C
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DE
Germany
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chimney
pressure air
cylindrical
air nozzles
pillars
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Expired
Application number
DEP53996A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Wragge
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schornsteinaufsatz mit auf zylindrischen Pfeilern ruhender, an den Kanten abgerundeter Abdeckplatte und im unteren Schornsteinaufsatzkranz angebrachten Druckwinddüsen.
  • Ein bekannter Aufsatz dieser Art hat rechteckigen Querschnitt und ist aus -einem Stück, und zwar aus Beton, hergestellt. Die Druckwinddüsen im Aufsatzkranz sind schlitzförmig ausgebildet und nicht auf ihrer ganzen Länge voneinander getrennt. Die Abdeckplatte ruht dabei auf vier zylindrischen Pfeilern.
  • Winde, die bei einem solchen Aufsatz auf die lotrechten Kanten auftreffen, wirken sich für die ausströmenden Rauchgase als Störwinde aus, weil diese Winde nicht zur Erhöhung des Soges_herangezogen werden, sondern nur irgendwie störend abgelenkt werden.
  • Erfindungsgemäß sollen nun bei einem eingangs beschriebenen Schornsteinaufsatz der Aufsatzkörper zylindrisch geformt sein, die zylindrischen Pfeiler mit glatter Oberfläche hergestellt sein und in dem aus vier Teilen hergestellten Schornsteinkranz viele Druckwinddüsen vorgesehen sein. Auch können die zylindrischen Pfeiler aus betongefüllten Glaszylindern bestehen.
  • Durch diese Ausbildung des Schornsteinaufsatzes wird erreicht, daß Winde von allen Seiten vorteilhaft zur Erhöhung des Soges herangezogen werden, und zwar sowohl dadurch, daß der Aufsatzkörper zylindrisch geformt ist, als auch dadurch, daß in dem Schornsteinkranz viele Druckwinddüsen vorgesehen sind. Auch ist es vorteilhaft, daß die Pfeiler mit glatter Oberfläche hergestellt sind, weil sie für den Wind so einen verhältnismäßig geringen Widerstand bilden. Sind- die Pfeiler aus betongefüllten Glaszylindern oder aus glasierten Tonrohren hergestellt, so haben sie den Vorteil, daß sie von den abziehenden Rauchgasen nicht nennenswert angegriffen werden. Dadurch, daß der Schornsteinkranz aus vier Teilen hergestellt ist, ist eine leichtere Herstellung der einzelnen Teile und ein leichterer Aufbau des Aufsatzes möglich. Hierdurch tritt bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Aufsatzes auch eine Verbilligung gegenüber bekannten Aufsätzen ähnlicher Art auf. Auch kann der Schornsteinaufsatz nach der Erfindung vorteilhaft ohne große Änderungen für einen mehrrohrigen Schornstein verwendet werden. Dabei werden gerade Zwischenstücke eingefügt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2; Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i ; Abb. 3 zeigt eine Ansicht des fertigen Aufsatzes. Der zylindrische Aufsatzkörper a wird aus vier Teilen, aus Beton, hergestellt. Die im Aufsatzkörper a mit b bezeichneten Druckwinddüsen sind so angeordnet, daß diese den im Schornstein aufsteigenden Rauch und auch auftretende Störwinde in Richtung der gestrichelten Linie f aus den Schornstein drücken.
  • Die vier Teile des Schornsteinkranzes werden so auf den Schornstein gesetzt, daß der Querschnitt des ganzen Körpers sich dem Querschnitt des betreffenden Schornsteines anpaßt. Die entstehenden Differenzfugen e werden mit reinem Zementmörtel ausgeglichen.
  • Mit c sind die betongefüllten Glaszylinder in ihrer Stellung gekennzeichnet. Diese tragen die kreisrunde Abdeckplatte d. In Abb. i ist diese Abdeckplatte in ihrem Umfange angedeutet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:: i. Schornsteinaufsatz mit auf zylindrischen Pfeilern ruhender, an den Kanten abgerundeter Abdeckplatte und im unteren Schornsteinaufsatzkranz angebrachten Druckwinddüsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatzkörper zylindrisch geformt ist, die zylindrischen Pfeiler mit glatter Oberfläche hergestellt und in den aus vier Teilen hergestellten Schornsteinkranz viele Druckwinddüsen vorgesehen sind.
  2. 2. Schornsteinaufsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Pfeiler aus betongefüllten Glaszylindern bestehen.
DEP53996A 1949-09-06 1949-09-06 Schornsteinaufsatz mit Druckwindduesen Expired DE810798C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226235B (de) * 1960-11-15 1966-10-06 Rheinquell Ets Schornsteinaufsatz

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