DE81076C - - Google Patents

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DE81076C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE B2: Nähmaschinen.
E^ CORNELY & FILS in PARIS. Vorrichtung zum Ausschneiden von Stoffen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1894 ab.
Die bisher bekannten Vorrichtungen
zum
Ausschneiden von Stoffen auf Stickmaschinen bestehen im Princip aus Scheeren (siehe Patentschriften Nr. 2954 und 36056), die von der Maschine aus selbsttätig getrieben werden und infolge ihrer Construction weder nahe genug an der Stickerei ausschneiden, indem sie einen breiten Rand von Stoff aufserhalb der Stickerei stehen lassen, noch in die spitzen Winkel derselben ,einschneiden können, wodurch ihre Arbeit ungenügend war.
Die vorliegende Neuerung besteht aus einem Messer, welches sich in Uebereinstimmung mit der Stoffschiebevorrichtung drehen kann und welches den Stoff dadurch schneidet, dafs bei jeder Umdrehung der Maschine der Stoff durch den Stoffschieber eine gewisse Länge gegen die feststehende Messerschneide vorgerückt wird. Da letztere sehr wenig Raum einnimmt, kann sie sehr nahe an der Sticknaht' schneiden und in die spitzesten Winkel der Stickerei einschneiden. Die Vorrichtung kann ohne Stickvorrichtung, oder mit Steckvorrichtung gebraucht werden.
Fig. ι stellt die Kopfplatte der Maschine ohne Stickvorrichtung dar,
Fig. 2 und 3 zeigen die Befestigung des Messers in obiger Vorrichtung in vergrößertem Maisstabe.
Fig. 4 ist die Kopfplatte der Maschine mit Stickvorrichtung.
In Fig. i, wo die Vorrichtung zum Sticken fortgelassen ist, wird die Maschine nur zum Ausschneiden bereits gestickter Stoffe verwendet. Die Kanönchenröhre B ist dabei festgehalten, und das Messer C ist in dem Schraubenbolzen η vermittelst einer Schraube 2 befestigt.
Das Messer C ist so eingestellt, dafs es die obere Tuchlage 3 durchschneidet, ohne die untere Tuchlage 4 zu berühren, und da die Röhre B von der Kurbel der Maschine aus durch die Achse h, Räder gf und die Theile α b c d e zugleich mit dem Stoffschieber to drehbar ist, so stellt sich das Messer C stets in die Richtung der Stoffschiebevorrichtung, die bei jeder Umdrehung , der Maschine eine gewisse Länge des Stoffes gegen die Messerschneide C schiebt, wodurch die obere Lage des Stoffes geschnitten wird. Zur genauen Einstellung des Messers C ist der Arm ρ der Röhre B mit der Stellschraube D verbunden, die im Lager E gehalten und durch den Knopf H drehbar ist, und durch welchen die Röhre B und ihr Messer C mit grofser Genauigkeit höher oder tiefer gestellt werden kann.
Fig. 4 stellt die Vorrichtung in Verbindung mit den Organen zum Sticken dar, nämlich mit der Nadelstange 0 und dem auf den Stoff drückenden Kanönchen r. Bei. dieser Vorrichtung ist das Messer C an einer Hülse M befestigt, die lose auf der Röhre B sitzt· und durch die Gabelplatte N an jeder verticalen Bewegung verhindert wird. Die Gabelplatte JV greift in den Hals q der Hülse M ein, so dafs letztere sich mit der Kanönchenröhre B drehen kann, indem deren Stift 6 frei in einem Schlitze der Hülse M spielt.
Das Messer C schneidet dann den Stoff in gleicher Weise, wie in Fig. 1, kann jedoch vermöge seiner geringen Dicke auch in diesem Falle so nahe an das Kanönchen r gesetzt werden, dafs der Stoff hart an der Stickerei ausgeschnitten wird. In diesem Falle verrichtet die Maschine das Sticken und Ausschneiden
zu gleicher Zeit. Die Höhe des Messers C ist hier durch die Schraube D' regulirbar, welche in der Gabelplatte N drehbar und in die Kopfplatte der Maschine eingeschraubt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Ausschneiden von Stoffen, bestehend aus einer nach allen Richtungen durch Kurbel lenkbaren Stoffschiebevorrichtung, wie sie bei Kurbelstickmaschinen bekannt ist, und einem durch dieselbe Kurbel drehbaren, jedoch während der Arbeit feststehenden Messer, welches den Stoff dadurch schneidet, dafs derselbe durch die Stoffschiebevorrichtung bei jeder Umdrehung der Maschine eine gewisse Länge gegen die Messerschneide vorgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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