DE80983C - - Google Patents
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- DE80983C DE80983C DENDAT80983D DE80983DA DE80983C DE 80983 C DE80983 C DE 80983C DE NDAT80983 D DENDAT80983 D DE NDAT80983D DE 80983D A DE80983D A DE 80983DA DE 80983 C DE80983 C DE 80983C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/76—Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
- D01G15/78—Arrangements for stripping flats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
ELIJAH ASHWORTH
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1894 ab.
Bei den Krempeln sammelt sich während der Arbeit ein Faserabfall zwischen den Kratzendeckeln,
welcher von Zeit zu Zeit durch Abstreifen entfernt werden mufs.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für Krempeln, welche bezweckt, die bei
der Arbeit zwischen die Deckel fliegenden Abfallfasern zur Krempeltrommel zurückzuführen
und die Fasern somit in das Faserband zu verarbeiten. Den Haupttheil der Vorrichtung
bildet ein dünnes Blatt, welches in der ganzen Breite der Maschine über den Kratzendeckeln
so angeordnet ist, dafs es, durch eine geeignete Vorrichtung gesenkt und gehoben, mit seiner
unteren freien Kante nach einander in die Zwischenräume der unter dem Blatt sich fortbewegenden
Deckel eintritt, dabei die angesetzten Fasern ablöst und sie zur Trommel führt. Das Blatt kann auch in je einem Exemplar
an jedem Deckel befestigt sein, um, mit der unteren Kante dicht über dem Beschlag
der Trommel stehend, das Abfliegen der Fasern zu verhindern, oder es ist dasselbe endlich
in letzterer Anordnung gleichfalls auf- und abbewegbar angebracht.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
. Fig. 3 eine obere Ansicht der Einrichtung eines auf- und abbewegbaren Blattes.
. Fig. 3 eine obere Ansicht der Einrichtung eines auf- und abbewegbaren Blattes.
In den Fig. 4 bis 12 sind Abänderungen der
Einrichtung dargestellt.
Das zwischen den Deckeln auf- und abgehende Blatt a, aus dünnem Stahlblech bestehend,
wird zwischen den Schienen a1 a1 getragen,
aus welchen es so weit vorspringt, dafs es tief genug zwischen die Deckel A treten
kann. Um etwas mehr Raum zwischen den Deckeln zum Einlassen des Blattes α zu erhalten,
werden die Deckel, ein wenig weiter als gewöhnlich von einander eingestellt. Das
Blatt wird in, der Fortbewegung der Deckel entsprechenden, Zwischenräumen gehoben und
so weit nach unten gesenkt, dafs der zwischen den Deckeln hängende Faseransatz abgestofsen
und somit nochmals der Arbeitsthätigkeit der Krempel unterworfen wird. Hiernach steigt
das Blatt sofort wieder und hoch genug, dafs der Deckel bezw. die Rippe A1 auf der Rückseite
des Deckels unter dem Blatt vorbeipassiren kann.
Die Fig. 1 zeigt das Blatt in tiefster Stellung und das abwechselnde Steigen und Fallen desselben
wird durch Anordnung eines angemessenen , nachstehend näher beschriebenen Mechanismus bewirkt.
An den Enden der das Blatt haltenden Platten oder Schienen α1 α1 sind Träger b angebracht,
von denen jeder mit einem durch Doppelmuttern c1 befestigten Stift c versehen
ist. Am freien Ende c2 der Stifte greift je
ein Hebel d an, der mit einem Querzapfen d1
in einem Lager des Ständers e ruht, welcher an dem Seitenrahmen f der Krempel befestigt ist.
An dem Vorsprung g3 des Ständers e ist ein Doppelhebel g angebracht, welcher an einem
Ende über einen Bolzen g1 des Hebels <P
greift, welcher mit der Achse d1 des Hebels d
verbunden ist. Das andere, freie Ende des Hebels g liegt auf den Ansätzen Ä1 der Deckel
auf und ist mit einer nach unten vorstehenden Ausladung versehen, wie aus Fig. ι ersichtlich.
Wenn die Deckel in der Pfeilrichtung (Fig. i) vorwärts gehen, so werden von den entsprechend
gerundeten Ansätzen A2 die Hebel g und durch die Verbindung oP d wird auch das
Blatt α gehoben. Die Hebellängen sind so eingerichtet, dafs das verhältnifsmäfsig geringe
Heben des freien Endes des Hebels g genügt, um das Blatt α hoch genug anzuheben, dafs
es über die Rippe A1 der Deckel zu stehen kommt. Um das Anheben des Blattes zu erleichtern,
kann man Federn oder Gegengewichte anwenden. Wenn der Deckel vorwärts geht, gleitet er unter die Ausladung des Hebelendes
g, bis er die mit χ bezeichnete Vertiefung erreicht, wo der Hebel wieder. sinken
kann, und gerade in diesem Zeitpunkt steht der Raum zwischen den nächsten beiden
Deckeln dem Blatt α gegenüber, so dafs das Blatt in diesen Raum eintreten und die angesetzten
Fasern nach der Trommel hin abstofsen kann.
Um das Blatt besser zu führen, ist eine Leitstange h vorgesehen, die an einem Arm des
Ständers e hängt und durch eine Führungsverstärkung des Trägers b geht. Das obere
Ende der besagten Leitstange ist verstellbar in einem Schlitz e3 im Ständer e, um das Blatt
richtig zwischen die Deckel einstellen zu können. Um zu verhindern, dafs das Blatt α zwischen
den vorschreitenden Deckeln eingeklemmt wird, wird das untere Ende der Leitstange h nicht
in dem Vorsprung z, durch den sie geht, festgehalten, sondern ist zwischen dem Ende einer
Stellschraube j und einem federnden Widerlager j1 eingeschlossen, so dafs das Blatt durch
die vorschreitenden Deckel ein wenig vorwärts gegen die weichende Feder j'1 geführt werden
kann, welche jedoch das Blatt auf seinen richtigen und normalen Stand bringt, sobald es
von dem Druck der Deckel frei ist. Die Feder jL. stützt sich gegen das Ende einer
im Vorsprung i sitzenden Schraube i1. Zur
genauen Einstellung des Tiefganges des Blattes dient die Stellschraube k. Ein, zwei oder
mehr Blätter der angegebenen Art können an verschiedenen Punkten am Seitenrahmen der
Krempel angebracht werden.
Der Verlust an Abfallfasern kann auch durch Anbringung eines festen Blattes ο bezw. ν an
jedem Deckel, wie es in Fig. 5 bis 7 dargestellt ist, wesentlich herabgemindert werden,
wobei dieses Blatt ο nach unten bis auf gleiche Höhe mit den Zahnspitzen des Kratzenbeschlages
des Deckels A geht und die Fasern aufhält oder verhindert, dafs sie sich zwischen
den Deckeln ansetzen. Ein solches festes Blatt kann auch an der Vorderseite des Deckels vorgesehen
und nach vorn so weit verlängert werden, dafs es bis unter die Hinterseite des Nachbardeckels greift, wie in Fig. 6 gezeigt.
Es kann auch dicht am Hintertheil des Deckels, wie in Fig. 7, ein Blatt ν von Blei, Zinn, Holz
oder anderem Material angebracht werden.
Bei der Anordnung der Blätter an den Deckeln wird ein vollkommeneres Abstreifen
oder Ablösen der sich anhängenden Fasern erreicht, wenn jedem Deckel eine kippende
Bewegung ertheilt wird, durch welche die Seite, die das Blatt trägt, sich nach der Trommel
hinneigt. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 4 dargestellt. An dem Seitenrahmen der
Maschine ist je ein Anlauf m mit ansteigender Kopfbahn befestigt und an den Enden der
Deckel A sind aus der Mitte versetzte Zapfen η angebracht, welche über die gebogene Kopfbann
des Anlaufs m gleiten und die Vorderseite des Deckels von der Krempeltrommel abheben,
wie aus Fig. 4 ersichtlich. Um die Hinterseite hinunter auf die Oberfläche der
Trommel zu neigen, wird ein Theil der Hinterseite des flachen Endes, wie sie auf dem Seitenrahmen
liegt, weggeschnitten, so dafs, wenn der Deckel an den Zapfen η aufwärts gestofsen
wird, er auf der so gebildeten Kante A3 schaukelt und das Blatt o1 der Hinterseite dicht
herunter auf die Krataenbekleidung der Trommel hält. Dieses Kippen des Deckels reicht aus,
um die angesetzten Fasern durch die rotirende Trommel abzustreifen. Hierbei können die
Deckel entweder in derselben Richtung wie die Trommel oder in entgegengesetzter Richtung
sich bewegen.
In den Fig. 8, 9 und 10 sind noch Anordnungen veranschaulicht, wobei das vom Deckel
getragene Blatt ρ für sich beweglich ist.
Fig. 8 ist eine obere Ansicht des Endes eines Deckels,
Fig. 9 stellt eine Vorderansicht und
Fig. 10 einen Querschnitt des Deckelendes dar.
An der Seite der Rippe A1 des Deckels A sind Verdickungen q angeordnet, auf denen
das Blatt ρ auf der Schraube r in entsprechenden Schlitzen gleitet. Eine Feder 5 wird angebracht,
um das Blaft beständig oben zu halten, und ein oder auch mehrere Anläufe t
sind an den Seitentheilen der Krempel vorgesehen, die nach unten vorstehen und unter
welchen die Verstärkungen pl des Blattes vor-
Claims (1)
- beigleiten, wenn der Deckel vorwärts geht, wobei dann das Blatt ρ in entsprechendem Mafse abwärts gedrückt wird.In den Fig. 11 und 12 ist noch in Seitenansicht und Querschnitt eine . andere Ausführungsform der letztbeschriebenen Einrichtung veranschaulicht, wobei das gleitende Blatt ρ als schmale Leiste an besonderen, in dem Deckel sich verschiebenden, durch Spiralfedern s gehobenen Führungsstiften angebracht ist.Paten τ-An sprüch:Eine Krempel, bei welcher die sich zwischen den Kratzendeckeln ansammelnden Abfallfasern durch ein an oder zwischen den Kratzen deckein angeordnetes, auf- und niederbewegtes Blatt zur Krempeltrommel zurückgeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80983C true DE80983C (de) |
Family
ID=353497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80983D Active DE80983C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80983C (de) |
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0
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