DE79798C - - Google Patents
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- DE79798C DE79798C DENDAT79798D DE79798DA DE79798C DE 79798 C DE79798 C DE 79798C DE NDAT79798 D DENDAT79798 D DE NDAT79798D DE 79798D A DE79798D A DE 79798DA DE 79798 C DE79798 C DE 79798C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C49/00—Obtaining peat; Machines therefor
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. April 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung »bezieht sich auf eine Vorrichtung, mittels deren Torf sowohl geschnitten
als auch gleichzeitig ausgehoben werden soll, und zwar liegt das Neue bei dieser
Vorrichtung darin, dafs von einem sowohl vertical als horizontal verstellbaren Gerüst eine
endlose Kette getragen wird, an welcher abwechselnd die Schneidemesser und Aushebeeimer
angeordnet sind; es tritt hierzu die Einrichtung, dafs das vorerwähnte Gerüst von
einem Führungsgestell gehalten wird, welches auf einer zur Fortschaffung des ausgehobenen
Torfes dienenden Rinne ruht und auf dieser entlang bewegt werden kann. Durch diese
Einrichtung wird nicht nur das Schneiden und Ausheben des Torfes an sich wesentlich erleichtert,
sondern es kann auch ein beträchtlich gröfseres Stück des Moores bearbeitet werden, ohne dafs oftmals zu wiederholende
Verschiebungen der ganzen Maschine noth-.wendig werden. Die vereinte Wirkung der
gesammten Theile der Vorrichtung ermöglicht also die Herausschaffung einer erheblich gröfseren
Menge Torf in weit kürzerer Zeit, wie es bisher der Fall war, und es wird aufserdem an,
Arbeitskräften erheblich gespart, so dafs auch hierdurch eine beträchtliche Verbilligung des
Betriebes herbeigeführt wird.
Es bezeichnet α in den Fig. 1, 4, 7 und 8
die eingangs erwähnte endlose Kette, an welcher in wechselnder Folge die Schneidemesser b
und die Aushebekästen c angeordnet sind. Es gehören zu jedem der Kästen zwei Schneidemesser,
welche sich, wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, genau über den beiden Seitenkanten des Kastens befinden. Jeder
Kasten bezw. Eimer ist an seiner vorderen Kante cl, Fig. 6, zugeschärft, so dafs diese
Kante das von den beiden vorhergegangenen Messern seitlich eingeschnittene Stück Torf
untergreifen bezw. unterschneiden und herausheben kann. Es wird der Torf also aus der
horizontalen Moorfläche d, Fig. i_, 4 und 5,
herausgehoben und dann in Richtung des Pfeiles 11 nach oben bewegt.
Die endlose Kette α ist über die viereckigen
Scheiben e, Fig. 4, geführt und wird durch diese mitgenommen. Die beiden oberen Scheiben
e werden durch Vermittelung des Vorgeleges f, Fig. i, von der Achse g aus bewegt,
und es ist diese Achse durch das Universalgelenk h an eine schräg liegende Welle i angeschlossen,
welche durch Vermittelung des Universalgelenkes Z?1, Fig. 1 und 2, von der
Welle k, Fig. 2, aus gedreht wird. Diese Welle erhält ihre Bewegung von der Lokomobile
/ durch . Vermittelung des Seiles m, Fig. ι und 2.
Das die endlose Kette α haltende Gerüst n,
Fig. 4, wird von einem Gestell 0, Fig. 1, 4 und 10, getragen, welches mittels Rollen jp,
Fig. 10, auf einer horizontalen oder etwas geneigt liegenden Rinne q, Fig. 1, 2, 4, 5 und 10,
angeordnet ist. Der Halt des Gestelles η wird dadurch bewirkt, dafs an dem Gerüst 0 unterhalb
der Rinne q eine Anzahl von Differentialflaschenzügen r angeordnet ist, wie dies insbesondere
aus den Fig. 1 bis 4 hervorgeht.
Diese Flaschenzüge werden von Hand aus bethätigt.
Die von dem jeweilig oben befindlichen Eimer ausgeworfene Torfmenge gelangt nun
über die schräge Fläche s, Fig. 4, hinweg in die Rinne q, in welcher sich die mit den Mitnehmerplatten
t, Fig. ι, versehene Transportkette i1 entlang bewegt. Die Mitnehmerplatten t
sind, wie aus Fig: 3 hervorgeht, zu je zweien angeordnet, und zwar insbesondere mit Rücksicht
auf die Leitrolle w, Fig. 1 und 3, durch
welche die Winkelbewegung der Kette ermöglicht wird.
Abgesehen
von der Führungsrolle μ, ist die Transportkette über die Rollen «',
Fig. i, 2 und 5, und w2. Fig. 1 und 2, geführt,
und zwar ist die Rolle u1 direct an dem rechtsseitigen
(Fig. 1) Ende der Rinne q gelagert, während die Rolle M2 in dem Gestell der
Torfzerkleinerungs- und Prefsmaschine v, Fig. 1, angeordnet ist. Der betreffende Gestelltheil
trägt gleichzeitig das linksseitige Ende des aufwärtsgehenden Theiles q1 der Transportrinne
und es gelangt der aus dem oberen Ende dieser Rinne austretende Torf in den Trichter v1,
Fig. ι und 2, durch welchen er in die Presse ν hineinbefördert wird. ,
Zur weiteren Erläuterung der Maschine diene noch Folgendes:
Der horizontale Theil q der Transportrinne
wird von zwei fahrbaren Gestellen w, Fig. 3, und n>1, Fig. 5, getragen, was im letzteren Fall
mittels des Differentialflaschenzuges χ geschieht. Sowohl diese Gestelle»'»'1 als auch das die
Lokomobile I und die Presse ν tragende Gestell W* sind auf Balkeny seitlich verschiebbar.
Die Bewegung des Gerüstes 0 mit dem Kettengestell η auf der Rinne q wird durch
Seile \\1·, Fig. 1 und 2, bewirkt, von denen das
letztere über eine Rolle ^2 hinweg zurück nach
einer Welle ^8, Fig. 9, geführt ist. Dieselbe
Welle empfängt auch das linksseitige Ende des Seiles \, und zwar sind beide Seilenden, natürlich
getrennt von einander, im entgegengesetzten Sinne aufgewickelt. Die Welle ^3 kann mittels
der in den Fig. 2 und 9 dargestellten Umschaltekupplung in der einen oder anderen
Richtung gedreht werden, und zwar wird die Umschaltung von Hand aus mittels der Zugstange
I1 bewirkt. Hierbei ist die Einrichtung derart getroffen, dafs Welle ^3 überhaupt vollkommen
ausgeschaltet werden kann, so dafs dann das Gerüst 0 mit dem Kettengestell η in
Ruhe verbleibt, wie es für den Betrieb selbstverständlich erforderlich ist. Je nachdem die
Welle ^3 in der-einen oder anderen Richtung
rotirt, wird durch das Seil \ oder durch das Seil ^1 ein Zug auf das Gerüst ο ausgeübt werden
und letzteres sich somit entweder nach dem fahrbaren Gestell n>1 hin- oder von demselben
hinwegbewegen.
Betreffs der an die Universalgelenke h und /ι1
angeschlossenen schrägen Welle i, welche bei der Verschiebung des Gestelles 0 auf der Rinne q
natürlich eine Verlängerung oder Verkürzung erfahren mufs, sei bemerkt, dafs dieselbe aus
zwei parallel angeordneten kräftigen Metallstäben von rechteckigem Querschnitt besteht,
bei denen jede an ihrem Ende die andere mittels eines kräftigen Winkels umfafst, derart,
dafs die Stangen wohl in ihrer Längsrichtung gegen einander verschoben,· nicht aber gegen
einander verdreht werden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Torfschneide- und Aushebemaschine, bei welcher auf einer einerseits von dem Motorwagen w1, andererseits von dem fahrbaren Gestell w1 getragenen Transportrinne q ein auf letzterer horizontal verstellbares Führungsgestell ο für das in dieser vertical verstellbare, die endlose Kette α mit den Schneidemessern b und Aushebeeimern c tragende Gerüst η angeordnet ist, wobei ^ sich an die horizontale Transportrinne q eine ansteigende Rinne ql anschliefst , mittels deren die Torfmasse in die auf dem Motorwagen angeordnete Presse ν befördert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79798C true DE79798C (de) |
Family
ID=352408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79798D Active DE79798C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79798C (de) |
-
0
- DE DENDAT79798D patent/DE79798C/de active Active
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